SAM’S BAR geht in die dritte Runde!

Von 5. bis 19. Dezember wird im NESTROY THEATER HAMAKOM zum dritten Mal an der Uhr gedreht und eine Brücke zu einer Zeit gebaut, in der das Etablissement-Nestroysäle diesem wunderschönen Raum Leben einhauchte. Das Theater wird zur Bar, in der das Publikum sechs Konzerte mit außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern und in Zusammenarbeit mit David Maayan einen all-inclusive Theaterbereich erleben kann, der künstlerische Intentionen mit gutem altem Entertainment verbindet. mica – music austria verlost jeweis 2 Karten für die Konzerte von Sun Tailor (5.12.) und Sormeh (18.12.). Bei Interesse bitte eine Mail an office@musicaustria.at; Betreff: Sun Tailor bzw. Sormeh.


PROGRAMM

Sa, 5. Dezember:

Sun Tailor – „This Light”

Seit der Veröffentlichung seines Debütalbums „Like The Tide” im Jahr 2012 wurde Arnon Naor alias Sun Tailor zu einer der Leitfiguren der israelischen Indie-Szene. In den vergangenen drei Jahren trat er auf hunderten von Bühnen in Israel und Europa auf – von großen Veranstaltungsorten und Festivals bis hin zu kleinen, akustischen Wohnzimmer-Shows. Derzeit tourt Sun Tailor durch Europa, um sein neues, von den israelischen Medien hochgelobtes Album „This Light” zu präsentieren, das er auch in Sam’s Bar vorstellen wird.

So, 6. Dezember:

„Sam old story”
eine Theaterinstallation von David Maayan
(Weitere Termine: 10. & 17. Dezember)

Sich dem Theater zu nähern, erweckt immer dieses innere Gefühl der Erregung, eine alte Erinnerung, die Gewissheit, dass sich mit einem Wimpernschlag, das was wir kennen vor unseren Augen in etwas anderes verwandeln kann und dennoch alles was wir vorher kannten, in sich bewahrt. Das Theater Nestroyhof – Hamakom retabliert Sam’s Bar und schlägt eine Brücke aus der Vergangenheit.

Mitwirkende: Ferenc Bodi Quartett, Ingrid Lang, Yap Sun Sun, Philipp Reichel, Klaus Kubo u.a.

Biographie David Maayan:
David Maayan (1953 in Acco, Israel, geboren) studierte Regie und Schauspiel an der Universität Tel Aviv, übersetzte und inszenierte dort u.a. Werke von Ionesco and Arrabal und wurde dafür ausgezeichnet. 1995 gründete und leitete Maayan das Acco Theater Center. Das Projekt „Kohelet“ führte ihn u.a. nach Deutschland, Frankreich, Belgien und zu den Wiener Festwochen. Als „artist in residence” kam er in der Saison 2004 – 2005 ins Wiener Schauspielhaus, an dem er 2007 auch schrieb und inszenierte. Im September 2007 nahm er als Vertreter Österreichs beim Midentity Festival Nitra (Slowakei) gemeinsam mit Melitta Jurisic teil. 2009 war seine Performance “Purimspil” im Linzer Cembrankeller zu sehen. Regelmäßige Unterrichtstätigkeit in Wien und Israel.

Fr, 11. Dezember:

Özlem Bulut

Wenn Özlem Bulut die Bühne betritt, entfacht sie ein sinnliches Feuerwerk. Die türkischen Texte handeln zumeist von Liebe, verarbeiten aber auch politische Themen wie Kinderheirat oder ein Leben ohne Ausweis. Jedoch stellt sich dabei keine Schwermut ein. Die Lieder bleiben sinnlich, poetisch und voller Humor. Özlem Bulut stammt aus einem kleinen Dorf der Osttürkei. Sie begann ihre Karriere als Straßenmusikerin, setzte sie als Opernsängerin an der Wiener Staatsoper, der Opera Bastille und der Wiener Volksoper fort und gründete 2008 ein eigenes Musikprojekt, das Elemente anatolischer und orientalischer Musik mit Jazz, Pop und Soul verbindet. Im selben Jahr erhielt die spontan gegründete Band den Förderpreis der Austrian World Music Awards. Die Musik stammt größtenteils aus der Feder des Wiener Komponisten und Pianisten Marco Annau. 2013 wurde Özlem Bulut für ihr Schaffen mit dem MIA Award ausgezeichnet. Ihr zweites, im letzten Jahr bei Hoanzl erschienenes Album „Ask” erreichte Platz 13 der European World Music Charts.

So, 13. Dezember:

Sterzinger

Wien ist wenn sie trotzdem lacht. Sterzinger spielt Akkordeon und singt. Schönes, Neues und Unerhörtes. Liebeslieder für den Großenschwarzenvogel. Collagen, vertonte Kurzgeschichten und Neuinterpretationen. Auch ein Schlagerlied könnte dabei sein oder ein Wienerlied mit englischem Akzent – odawo swasi. Ein Selbstdenker ist er, der Sterzinger. Zu groß für eine Schublade, zu ungleichartig zum einpassen. Das ist nicht bequem, da muss man hinhören, zuschauen und sich überraschen lassen.

Fr, 18. Dezember:

Sormeh

Golnar Shahyar, Mona Matbou Riahi aus dem Iran und Jelena Popržan aus Serbien haben in Wien zu einem vielversprechenden Trio zusammengefunden, das – einen Bogen spannend von orientalischer zu balkanischer Musik – seinen kosmopolitischen Kompromiss in jüdischen Musiktraditionen sowie eigenwilligen Arrangements und Improvisationslust findet. Persische, jiddische, armenische, bulgarische, griechische und sephardische Lieder, schräge instrumentale Klezmer- und Balkan-Attacken sowie vertonte Lyrik, zeitlose wie zeitgenössische Chansons und Eigenkompositionen – Musik, die geistige wie musikalische Grenzen auflöst. Elegant und geheimnisvoll wie ein orientalischer Lidstrich, denn nichts anderes heißt das persische Wort „Sormeh”. Im März 2014 landete die Debüt-CD des Trios in den European World Music Charts. Wie das Austrian Music Information Center sagt: „It certainly does not happen every day that Austrian bands hit the international charts.” Sormeh war außerdem unter den Finalisten des Austrian World Music Awards 2014.

Sa, 19. Dezember:

New Trio

Zum Abschluss der dritten Edition von Sam’s Bar setzt das New Trio spannende Akzente. Peter Ponger, der im Dezemberprogramm des Nestroyhofs bereits 2013 und 2014 Solokonzerte zum Besten gab, bildet dieses Jahr mit Judith Schwarz und Peter Herbert ein neues Trio, das durch außergewöhnliche Virtuosität besticht. New Trio spielt Jazzmusik auf höchstem Niveau im Spannungsfeld von 20th Century Harmony, Standard und spontaner Improvisation.

 

Foto Sterzinger (c) R. Wimberger

http://www.hamakom.at/