Roma Kultur Festival 2006

Wien wird erste Roma-Kulturhauptstadt.Im Zeitraum vom 24.November bis zum 3.Dezember 2006 findet unter dem Ehrenschutz von Margit Fischer das Roma Kultur Festival statt.

Der Verein Romanodrom organisiert zusammen mit dem Verein Gipsy Music eine Reihe von Veranstaltungen für diese europäische Minderheit.
Das Programm umfasst eine Vielzahl verschiedener Veranstaltungen, um ein möglichst breites Spektrum traditioneller und zeitgenössischer Roma-Kultur zu präsentieren. Dazu wurden neben international bekannten KünstlerInnen vor allem auch in Österreich lebende Kulturschaffende eingeladen. Traditionelle Musik und zeitgenössische Konzerte, Malerei, Fotografie und bildende Kunst, Literatur, Theater und Tanz sind fixer Bestandteil des zweiwöchigen Festivals an mehreren Aufführungsorten und in verschiedenen Räumen in Wien.
Der Verein Gipsy Music sieht seinen Aufgabenbereich in der Erhaltung und Belebung von Musik und Poesie der Roma und damit einen Beitrag zur Identitätsfindung der heutigen Roma-Jugend zu leisten: Es entspricht der Tradition der Roma, Geschichten in Form von Liedern weiterzugeben und Gemeinschaft durch die Musik zu schaffen. Diese Tradition trägt Gipsy Music in einer zeitgemäßen Form weiter. Die Arbeit versteht sich nicht als Konservierung von Überholtem oder als Touristenunterhaltung, sondern als lebendiger aktiver Beitrag zu einem lebendigen kulturellen Geschehen unter Einbeziehung bereits geknüpfter Kontakte in anderen europäischen Staaten.
Die Roma sind erst seit mehr als 10 Jahren eine durch die Republik Österreich anerkannt Volksgruppe.
Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe treten neben internationalen Gruppen auch Harri Stojka und die Thara Crew auf. Eine Matinee im Radiokulturhaus widmet sich einer Komposition von Ferry Janoska.

Fotos: www.romanodrom.at
           Andreas Müller

Detailinformationen zum Programm unter:


Roma Kultur Festival 2006