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Urheberrecht & Verwertungsgesellschaften

URHEBERRECHT

In diesem Artikel findet sich Wissenswertes zum Themenbereich Urheberrecht: Rechtliche Grundlagen, Urheber vs. Interpret, Komposition vs. Aufnahme, Persönlichkeitsrechte, Verwertungsrechte, Praxisbeispiel, Coverversionen, Remix & Sampling… Wenn nach Durchsicht noch Fragen offen bleiben, beantworten wir diese gerne persönlich.


RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Jeder der Musik macht oder auch nur nutzt sollte unbedingt über ein paar rechtliche Grundkenntnisse verfügen, damit er weiß, wofür er um Erlaubnis gefragt werden muss bzw. selbst fragen muss und wofür nicht, und um zu verstehen, wie man mit Musik auch Geld verdienen kann. Steht am Anfang der Bibel das Wort, so steht analog dazu am Anfang des Urheberrechts das Werk.

Ein Werk im Sinne des Urheberrechts kann eines der bildenden Kunst, des Films, der Literatur oder eben der Musik sein. Wir behandeln hier jetzt also „Werke der Tonkunst“, das sind Tonfolgen, die eine „geistig eigentümliche Schöpfung“ darstellen und „Werke der Literatur“, also die Texte zu den Musikstücken.

Diejenigen, die so ein Werk erschaffen, sind die UrheberInnen, in unserem Fall also KomponistInnen und TextautorInnen. Ihr Werk ist bereits ab dem Zeitpunkt der Schöpfung (wir bleiben in Bibelnähe) geschützt, also etwa mit dem ersten Spielen, Aufnehmen oder Notieren des Werks, es bedarf dafür keinerlei Anmeldung bei einer offiziellen Stelle. Wenn mehrere Personen ein Werk gemeinsam erschaffen, sind sie alle „MiturheberInnen“ und haben die gleichen Rechte an dem Werk. Auch bei Bearbeitungen und Arrangements kann das Urheberrecht entstehen.


SIND IN EINER BAND AUTOMATISCH ALLE MITGLIEDER MITURHEBERIn?

Nein. Beispiel Beatles. Bei den meisten Beatles-Songs steht in Klammer (das sind die Urheberangaben) Lennon/McCartney. George Harrison und Ringo Starr waren zwar Band-Mitglieder und haben an den Aufnahmen der Songs mitgewirkt, diese aber nicht geschrieben. Es geht also um den Entstehungsprozess des Werks. Wenn ein Bandmitglied seiner Band einen fertigen Song präsentiert, den sie später gemeinsam einspielen, ergibt sich für die anderen Bandmitglieder dadurch noch keine Urheberschaft.


Welche RECHTE HABEN URHEBERINNEN?

Persönlichkeitsrechte
Urheberpersönlichkeitsrechte schützen die „geistigen Interessen“ an einem Werk. So können die UrheberInnen z. B. den Titel ihrer Werke bestimmen oder sich dagegen wehren, dass ihr Werk in einer Form verändert wird, die sie nicht wollen. Es darf also etwa nicht jeder x-beliebige Politiker einen launigen Rap zu einer Komposition veröffentlichen. Persönlichkeitsrechte können bei uns (im Gegensatz z. B. zu den USA) nicht übertragen oder verkauft werden . Eine Ausnahme bietet nur die Möglichkeit von MiturheberInnen, zu Gunsten anderer MiturheberInnen auf ihre Urheberschaft zu verzichten.

Verwertungsrechte
wiederum ermöglichen den UrheberInnen mit ihren Werken Geld zu verdienen.

Es gibt fünf Verwertungsarten:

  • Vervielfältigung (Aufnahme und Kopieren von Tonträgern)
  • Verbreitung (Weitergabe eines Tonträgers, etwa Verkauf, aber auch Verschenken, Vermieten etc.)
  • Sendung (Radio/TV)
  • Öffentliche Aufführung (Live Konzert und Abspielen von Tonträgern)
  • Öffentliche Zurverfügungstellung (Streaming & Download im Internet)

Will jemand ein Werk auf eine dieser Arten nutzen, so braucht er dafür die Zustimmung der UrheberIn.
Oftmals haben diese die Verwertungsrechte zur treuhändischen Wahrnehmung an Verwertungsgesellschaften übertragen, die in dem Fall für die Nutzung Geld verlangen, welches an die UrheberIn ausgezahlt wird.
Eine ganz wesentliche Unterscheidung ist nun die zwischen UrheberInnen und InterpretInnen. Wir wissen bereits, dass UrheberInnen die KomponistInnen und TextautorInnen eines Werkes sind. InterpretInnen sind ausübende KünstlerInnen, die ein Werk aufführen oder vortragen.


WELCHE RECHTE HABEN INTERPRETinnen?

InterpretInnen haben keine Rechte an dem Werk, welches sie aufführen oder einspielen. Aber sie haben ein so genanntes Leistungsschutzrecht an der konkreten Darbietung des Werks und somit auch Rechte an der Aufnahme, an der sie mitwirken. Wird eine Aufnahme gesendet, haben sie ein Recht auf angemessene Vergütung, zu Vervielfältigung, Verbreitung und öffentlicher Zurverfügungstellung müssen sie ihre Zustimmung geben. Auch die ProduzentInnen bzw. TonträgerherstellerInnen (Labels) haben Leistungsschutzrechte an den Aufnahmen, für die sie das wirtschaftliche Risiko tragen, wie auch Rundfunkunternehmer und Veranstalter.


WIE LANGE GILT DAS URHEBERRECHT?

Für Werke bis 70 Jahre nach dem Tod der (letzten lebenden) UrheberIn, Aufnahmen sind 50 Jahre ab dem Zeitpunkt der Aufnahme geschützt. Wird eine Aufnahme innerhalb dieser 50 Jahre veröffentlicht, dann läuft der Schutz bis 70 Jahre nach der Veröffentlichung. Danach sind die Werke und Aufnahmen frei und jeder darf damit machen, was er möchte.


URHEBERin VS. INTERPRETin / KOMPOSITION VS. AUFNAHME

Nun sind MusikerInnen häufig UrheberInnen und InterpretInnen gleichzeitig, ohne dass es ihnen bewusst ist. Deswegen erscheint ihnen auch eine Unterscheidung oftmals unerheblich zu sein. Mit dieser Einstellung werden sie allerdings leider auch allzu leicht bei Vertragsverhandlungen über den Tisch gezogen, wenn es darum geht für Rechtsübertragungen entsprechende Gegenleistungen zu verhandeln. Ein nicht unerheblicher Teil der Einnahmen von MusikerInnen kommt nämlich aus der Verwertung ihrer Werke, oftmals mehr als aus der Verwertung von Aufnahmen.

Wenn z. B. ein Song für eine Werbung oder einen Film verwendet werden soll, müssen sowohl die Rechteinhaber an der Aufnahme, wie auch die Rechteinhaber an den Werken zustimmen und können in der Regel die gleichen Vergütungen dafür verhandeln.

Wenn ich also etwa einem Label mit den Rechten an einer Aufnahme auch gleichzeitig in einem Verlagsdeal die Rechte an dem der Aufnahme zugrunde liegenden Werk übertrage, würde ich in dem Fall auf 50% der möglichen Einnahmen verzichten. Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht sinnvoll sein kann, mit einem Label auch einen Verlagsdeal zu machen, aber es sollte unbedingt auch eine entsprechende Gegenleistung dafür geboten werden.


PRAXISBEISPIEL

Um es ganz anschaulich zu machen: Nehmen wir einen Song her, den wohl jeder kennt, z. B. „Tainted Love“. Geschrieben wurde der 1964 von dem Songwriter und Produzenten Ed Cobb für die Sängerin Gloria Jones (diese Frau ist für die Popgeschichte mehrfach von Bedeutung, hat sie doch den Wagen gefahren, in dem ihr Lebensgefährte Marc Bolan (T-Rex) tödlich verunglückt ist), die ihn als B-Seite einer 7“ veröffentlichte. Welchen Unterschied macht es nun für eine Firma, die Rechte an der Komposition zu haben, oder die Rechte an dieser Aufnahme?

Jedes Mal wenn die Nummer später in der Coverversion von Soft Cell, Marilyn Manson oder gar von Coil oder den Scorpions im Radio gespielt wird oder als Tonträger verkauft wird oder von irgendeinem Interpreten live aufgeführt wird, bekommt die/der RechteinhaberIn von Komposition und Text Geld dafür. Derjenige, der die Rechte an der Aufnahme von Gloria Jones hat, verdient nur dann etwas, wenn ihre Version im Radio läuft oder verkauft wird. Klar hat sich diese Version im Laufe der Jahre mit Hilfe der bekannteren Coverversionen besser verkauft, aber das große Geld war damit nicht zu machen.


COVERVERSIONEN, REMIX & SAMPLING

Coverversion
Für welche Arten der Nutzung muss man als MusikerIn wen fragen? Eine Coverversion liegt dann vor, wenn ein bereits veröffentlichtes Werk ohne große Änderungen im Stil oder der Instrumentation nachgespielt wird. Spiele ich also eine Metal-Nummer in einer Reggae-Version ein, wird das nicht als Coverversion durchgehen. Es ist aber z. B. kein Problem, wenn ein Sänger eine Nummer nicht eins zu eins interpretieren kann oder will, einen geringen künstlerischen Freiraum gibt es da. Und mit Sicherheit auch eine große Grauzone, wo noch eine Coverversion vorliegt und wo es sich schon um eine Bearbeitung handelt.

Will man eine Coverversion veröffentlichen, ist die/der KomponistIn/TexterIn zu fragen, ob sie/er seine Einwilligung dazu erteilt. Ist der Komponist/Texter Mitglied bei einer Verwertungsgesellschaft, kann sich der Interpret diese Einwilligung dort kaufen. Diese „Zwangslizenz“ soll eine Monopolisierung von Werken verhindern. Da die meisten kommerziell relevanten KomponistInnen Mitglieder einer Verwertungsgesellschaft sind, heißt das in der Regel, dass das Label, welches die neue Version veröffentlichen möchte, den Tarif der Verwertungsgesellschaft für die Nutzung, beispielsweise die CD-Pressung (Vervielfältigungsrecht), bezahlt. Auch wenn man ein Werk als Coverversion öffentlich oder im Radio spielen möchte, genügt dafür die Lizenz der Verwertungsgesellschaften.

Was ist der Unterschied zwischen Bearbeitung, Cover, Interpretation, Remix, Sampling?
Eine Bearbeitung ist eine Veränderung eines bestehenden Werks, bei dem eine „persönliche geistige Schöpfung“ des Bearbeiters vorliegt, die Originalkomposition aber noch erkennbar ist. Für den Bearbeiter des Werks entsteht ein „Bearbeitungsurheberrecht“, seine Bearbeitung ist also auch urheberrechtlich geschützt.

Im Unterschied dazu ist etwa eine Kürzung eines Werkes eine Werkänderung, aus der kein Urheberrecht resultiert. Auch eine Interpretation, deren Freiheiten über eine Coverversion hinausgehen, bei der aber keine persönliche geistige Schöpfung gegeben ist, gilt als Werkänderung. Für all diese Arten der Umgestaltung muss man den Urheber (in vielen Fällen vertreten durch einen Verlag) um Erlaubnis fragen, sobald man das veränderte Werk in einer dem Urheber vorbehaltenen Art verwerten möchte (siehe oben Verwertungsrechte). In der Praxis erteilen Verlage die Genehmigung für eine Bearbeitung, oftmals nur unter der Bedingung, dass der Bearbeiter zu Gunsten des Original-Urhebers auf die Tantiemen verzichtet, die eigentlich für ihn vorgesehen wären. Das ist zwar unschön, aber rechtlich korrekt; sie könnten es ja auch gänzlich verbieten.

Remix
Bei einem Remix wird nicht nur ein bestehendes Werk bearbeitet, sondern auch noch eine Aufnahme verändert. Für beides braucht es die Genehmigung der Rechteinhaber (UrheberInnen bzw. Verlag/InterpretInnen bzw. Label), will man den Remix verwerten. In der Regel werden Remixes von Labels in Auftrag gegeben und die Remixer erhalten eine einmalige Vergütung und keine Beteiligung an den Tantiemen. Wenn allerdings der/die RemixerIn bekannter ist als die/der Original-InterpretIn, dann stellt sich das beinahe umgekehrt dar. Es geht also bei solchen Verhandlungen auch immer um Macht und Marktwert.

Sampling
Für die Verwendung von Samples muss man immer die RechteinhaberIn der Aufnahme um Erlaubnis fragen, ganz egal wie lange das Sample ist. Eine interessante Kunstaktion zu diesem Thema kann man hier nachverfolgen. Ob auch die Rechte der UrheberInnen betroffen sind, hängt davon ab, wie groß der Wiedererkennungswert des verwendeten Werkteils ist. Möchte man also etwa einen einzelnen Klavierton sampeln, wird das nicht in die Rechte des KomponistInnen des Werks eingreifen, aber schon bei einem ganz kurzes Vocal-Sample mit hohem Wiedererkennungswert kann das der Fall sein, vor allem wenn dieses Sample ein prägendes Gestaltungselement des neuen Songs ist.

Wer sich noch intensiver mit dem Thema auseinandersetzten möchte, dem kann man ganz ausdrücklich das Buch Musik-Urheberrecht für Komponisten, Musiker, Produzenten und Musiknutzer von Dietmar Dokalik nahelegen. Es bezieht sich auf die Situation in Österreich und ist sehr informativ und anschaulich erklärt.


DOWNLOADS

COPY:RIGHT – Urheberrecht für junge MusikerInnen (PDF)
Diese Broschüre bietet einen Einstieg in Fragen des Musikurheberrechts und wurde von wienXtra-soundbase in Kooperation mit mica – music austria erarbeitet. Auf Wunsch schicken wir die Broschüre gerne per Post zu.

VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN

In diesem Artikel findet sich Wissenswertes zum Themenbereich Verwertungsgesellschaften: Aufgaben von Verwertungsgesellschaften, Österreichische Verwertungsgesellschaften, Nutzung eigener Werke… Wenn nach Durchsicht noch Fragen offen bleiben, beantworten wir diese gerne persönlich.


AUFGABEN VON VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN

Verwertungsgesellschaften sind private Einrichtungen, die Urheberrechte oder verwandte Schutzrechte treuhänderisch für eine große Anzahl von UrheberInnen oder InhaberInnen verwandter Schutzrechte zur gemeinsamen Auswertung wahrnehmen. Sie erteilen „Lizenzen“ zur Nutzung von Werken, heben die entsprechenden Nutzungsentgelte ein und verteilen die Einnahmen nach festen Regeln an die UrheberInnen und sonstige RechteinhaberInnen.

In Österreich, wie auch in der gesamten EU (in den USA z. B. ist das aber nicht der Fall) haben Verwertungsgesellschaften Monopole, für jede Verwertungsart innerhalb einer Werkkategorie ist also nur eine Verwertungsgesellschaft zuständig. Die Verwertungsgesellschaften haben untereinander Gegenseitigkeitsverträge, somit können die österreichischen Verwertungsgesellschaften fast das gesamte Weltrepertoire in Österreich lizenzieren, umgekehrt ist auch das österreichische Repertoire fast weltweit zu lizenzieren.

Verwertungsrechte ermöglichen den UrheberInnen, mit ihren Werken Geld zu verdienen. Wie funktioniert das in der Praxis? Rein theoretisch müsste jeder, der ein Werk auf eine der folgenden fünf Verwertungsarten nutzen möchte, den Urheber fragen, ob er das tun darf und mit ihm eine Vergütung dafür aushandeln:

  • Vervielfältigung (Aufnahme und Kopieren von Tonträgern)
  • Verbreitung (Weitergabe eines Tonträgers, etwa Verkauf, aber auch Verschenken, Vermieten etc.)
  • Sendung (Radio/TV)
  • Öffentliche Aufführung (Live Konzert und Abspielen von Tonträgern)
  • Öffentliche Zurverfügungstellung (Streaming & Download im Internet)

Nun ist es schwer vorzustellen, dass etwa ein/eine KonzertveranstalterIn vor dem Konzert bei den auftretenden MusikerInnen erfragt, welche Nummern sie denn zu spielen gedenken, danach im Fall, dass sie nicht nur eigene Werke spielen wollen, die RechteinhaberIn dieser Werke recherchiert, sie kontaktiert und mit jedem einzeln verhandelt, was sie dafür bekommen sollen. Verwendet z. B. eine Privatperson Musik auf seiner Website oder seinem Anrufbeantworter, müsste natürlich auch sie die RechteinhaberIn kontaktieren und verhandeln, vom Aufwand für TV- und Radiosendern, die hunderte Werke täglich nutzen, ganz zu schweigen. Die naheliegende Lösung ist eine kollektive Rechtewahrnehmung.

UrheberInnen haben sich zu so genannten Verwertungsgesellschaften zusammengeschlossen, die für sie gemeinsam gewisse Rechte wahrnehmen. In Österreich werden diese Rechte, soweit sie musikalische UrheberInnen, insbesondere KomponistInnen und TexterInnen, betreffen, von der AKM (Autoren, Komponisten und Musikverleger) und der Austro Mechana (Gesellschaft zur Wahrnehmung mechanisch-musikalischer Urheberrechte Gesellschaft m.b.H.) wahrgenommen. Solche Verwertungsgesellschaften gibt es in sehr vielen Ländern und sie haben gegenseitig Verträge abgeschlossen, die es nun z. B. der AKM und der Austro Mechana für Österreich erlauben, beinahe das gesamte geschützte Weltrepertoire der Musik anzubieten.


ÖSTERREICHISCHE VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN

AKM – Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger
Die AKM ist zuständig für Aufführung, Sendung und Zurverfügungstellung, die Austro Mechana für die mechanischen Rechte, also Vervielfältigung und Verbreitung (Herstellung von Tonträgern). Ein Veranstalter eines Konzerts muss also z. B. von der AKM eine Lizenz gegen Bezahlung erwerben, um geschützte Musik öffentlich aufführen zu dürfen. Dieses Geld wird nach Abzug des Betriebsaufwands der AKM (derzeit ca. 12%) nach festen Regeln an die Komponisten und Textautoren verteilt.

Damit die AKM weiß, an wen sie das Geld verteilen soll, gibt es Programm-Formulare, in denen die Titel der Stücke und die/der KomponistIn sowie (wenn vorhanden und bekannt) BearbeiterIn, ArrangeurIn und VerlegerIn einzutragen sind. Das ist zwar grundsätzlich Aufgabe des Veranstalters, da dieser aber meist gar nicht weiß, welche Stücke gespielt wurden und von wem sie sind, sollten die MusikerInnen sich unbedingt selbst darum kümmern und diese Programm-Formulare ausfüllen und rechtzeitig (es gibt Einsendefristen, die man der Website der AKM entnehmen kann) an die AKM übermitteln (das geht online über die AKM-Website, per E-Mail, Fax oder Post).

Damit man Geld von der AKM bekommen kann, muss man entweder Mitglied der AKM oder einer ausländischen Verwertungsgesellschaft sein, die sich um die Wahrnehmung dieser Rechte kümmert. Es wäre also z. B. auch möglich, Mitglied der deutschen GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) zu sein und über diese die von der AKM von einem Veranstalter in Österreich einbezahlten Gelder zu bekommen. Macht das Sinn? Wohl nur dann, wenn man mehr Tantiemeneinkünfte aus der Nutzung seiner Werke in Deutschland erwarten kann. Denn natürlich zieht sich auch die GEMA etwas für ihren Betriebsaufwand ab, je mehr Stellen in die Weiterleitung der Gelder involviert sind, desto weniger bleibt also den UrheberInnen.

Es ist aber auch möglich, Mitglied bei mehreren Verwertungsgesellschaften zu sein. Man kann z. B. in seinen Wahrnehmungsverträgen mit AKM oder Austro Mechana Deutschland ausnehmen (unter dem Punkt Besondere Vereinbarungen bzw. Sondervereinbarungen) und mit der GEMA (dann aber nur für Deutschland) ebenfalls direkt einen Vertrag abschließen. Das bedeutet natürlich mehr Verwaltungsaufwand, kann aber von Vorteil sein. Wenn man etwa in Deutschland eine Charts-Platzierung hat und sehr viele Tonträger verkauft, live aber vor allem in Österreich präsent ist, würde diese Ausnahme im Wahrnehmungsvertrag mit der Austro Mechana Sinn machen.

AKM – Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger
Baumannstraße 10
1030 Wien
Tel: +43 50717 0
Fax: +43 50717 19199
E-Mail: direktion@akm.at
Website: AKM

Austro Mechana – Gesellschaft zur Wahrnehmung mechanisch-musikalischer Urheberrechte Gesellschaft m.b.H.
Möchte also z. B. ein Label eines meiner Werke auf Tonträger veröffentlichen, dann kann ich nicht einfach zustimmen und irgendeinen Betrag (oder auch gar nichts) dafür verlangen, sondern das Label muss sich an die Austro Mechana wenden. Ich darf dann auch nicht meine eigenen Werke verschenken, wie bei einer nicht-kommerzielle Nutzung (z. B. für eine Werbung der Caritas), selbst wenn ich das wollte. Ich kann auch meinem besten Freund nicht versprechen, dass ich auf seinem öffentlichen Fest gratis meine eigenen Songs live spielen werde (der Teil geht natürlich schon) und ihm daraus keine Kosten entstehen, denn er wird für die Nutzung meiner Songs eine Lizenz bei der AKM erwerben müssen.

Dafür bekomme ich dann aber auch meist eine Vergütung, wenn eines meiner Werke genutzt wird. Die Verwertungsgesellschaften sind in der Lage, mit einer Vielzahl von MusiknutzerInnen Vereinbarungen abzuschließen und kontrollieren etwa auch in Lokalen, ob geschützte Musik abgespielt wird. Für die/den einzelnen UrheberIn wäre es völlig unmöglich, eine so umfassende Vergütung aus der Nutzung der Verwertungsrechte zu erzielen.

In der Praxis zahlt sich das für mich aus, wenn ich öfter live auftrete und meine eigenen Werke spiele (oder jemand anderer spielt meine Werke), wenn Werke von mir in größeren Radiostationen oder TV-Sendern gespielt werden (bei den Kleinen erfolgt keine werkweise Tantiemenausschüttung, also keine genaue Abrechnung nach einzelnen Werken) und wenn meine Werke auf Tonträgern veröffentlicht werden. Für viele Komponisten und Texter, die das Musikschaffen halbwegs professionell betreiben, stellen die Tantiemen der Verwertungsgesellschaften einen nicht unerheblichen Teil ihres Einkommens dar. Es ist also ernsthaft zu überlegen, ob man auf dieses Geld verzichten will.

AUME – Austro-Mechana
Gesellschaft zur Wahrnehmung mechanisch-musikalischer Urheberrechte Gesellschaft m.b.H.
Baumannstrasse 10, Postfach 55
1031 Wien
Tel: +43 1 71787 0
Fax: +43 1 7127136
E-Mail: office@aume.at
Website: AUME


AKM und AUME – Mitglied werden

Mitglied kann jede Urheberin oder jeder Urheber eines musikalischen Werkes werden, das im laufenden Jahr oder im Vorjahr öffentlich aufgeführt, im Radio oder TV gesendet, im Internet zur Verfügung gestellt oder auf einem Handelstonträger vervielfältigt wurde (eine Nutzungsart reicht aus) – Staatsbürgerschaft, Wohnsitz oder Ähnliches spielt keine Rolle. Die Mitgliedschaft kostet derzeit bei der AKM einmalig € 78.- (€ 12.- für SchülerInnen, Lehrlinge und StudentInnen bis zum 20. Lebensjahr), bei der Austro Mechana € 55.-, laufende Kosten gibt es keine. Der Aufnahmeantrag kann einfach online abgeschickt werden. Man bekommt nach Prüfung des Antrags Beitrittsformulare geschickt, darunter den Wahrnehmungsvertrag der AKM und der Austro Mechana, in denen der Urheber die Verwertungsgesellschaften mit der Rechtewahrnehmung für alle seine Werke beauftragt.

Mit „alle“ sind sämtliche Werke gemeint, die der/die UrheberIn bisher geschaffen hat und alle, die während der Vertragslaufzeit entstehen. In dem Vertrag verpflichtet man sich auch, alle seine Werke anzumelden. Es ist also weder möglich, manche Werke auszunehmen, noch würde es einen Unterschied machen, wenn man gedenkt, Werke unter anderem Namen zu veröffentlichen. Wenn man nun die Verwertungsrechte an seinen Werken übertragen hat, bedeutet das auch, dass man selbst auch nicht mehr darüber verfügen kann, denn man überträgt die Rechte exklusiv.


NUTZUNG EIGENER WERKE

Will man seine eigenen Werke auf seiner eigenen Website zum Anhören oder zum Download zur Verfügung stellen, müsste man als Mitglied einer Verwertungsgesellschaft dafür eigentlich Lizenzgebühren bezahlen. Allerdings verfolgen die AKM und die Austro Mechana da eine sehr mitgliederfreundliche Politik: Beide Gesellschaften verzichten auf die Einhebung der Lizenzgebühr, wenn das Mitglied Inhaber aller Rechte ist, also UrheberIn aller Werke ist und keinen Verlagsvertrag für diese Werke abgeschlossen hat. Hinweis bezüglich der Leistungsschutzrechte: Sollten die Aufnahmen der Werke bei einem Label veröffentlicht sein, benötigt man die Zustimmung des Labels, um die Werke legal auf seiner Website zur Verfügung stellen zu können.

Dieser Inkasso-Verzicht der AKM und der Austro Mechana bezieht sich nicht auf Websites, die von Dritten betrieben werden, somit auch nicht auf Services, die KünstlerInnen anbieten ihre Songs einzustellen (Bandcamp u. ä.). Wenn einem der Aspekt der Online-Promotion über Services wie Bandcamp wichtig ist, könnte man andenken, den Online-Bereich in seinen Wahrnehmungsverträgen mit der AKM und mit der Austro Mechana auszunehmen (unter dem Punkt Sondervereinbarungen bzw. Besondere Vereinbarungen). Dann kann man diesen Services seine Werke zu seinen eigenen Bedingungen und auf eigene Rechnung zur Verfügung stellen. Allerdings ist dann der gesamte Online Bereich ausgenommen und man bekommt auch für Nutzungen in Diensten, die Lizenzgebühren an Verwertungsgesellschaften bezahlen (wie z. B. iTunes), keine Tantiemenausschüttungen von Verwertungsgesellschaften.

Bin ich VeranstalterIn eines Konzerts, bei dem nur meine eigenen Werke aufgeführt werden, muss ich als Mitglied einer Verwertungsgesellschaft für die Aufführungsrechte zahlen, bekomme das Geld aber nach Abzug des Spesensatzes als UrheberIn wieder zurück. Eine Freistellung analog zum Inkassoverzicht der Austro Mechana bei Tonträgerproduktionen gibt es dafür leider nicht.


WELCHE ARTEN DER NUTZUNG VON WERKEN WERDEN NICHT VON VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN WAHRGENOMMEN?

Es gibt einige Nutzungsarten, die individuell lizenziert werden, wo die Urheberin oder der Urheber also vor der Nutzung noch die Zustimmung geben muss und dafür noch einen Preis ausverhandeln kann. Da diese von vielen UrheberInnen an Verlage übertragen werden, nennt man diese Rechte auch Verlagsrechte:

  • so genannte „große Rechte“, d. h. die bühnenmäßige/szenische Aufführung und Sendung musikdramatischer Werke (z. B. Oper, Operette, Musical) vollständig oder in größeren Teilen und deren erstmaliges Festhalten auf CD oder DVD.
  • Druck, Verkauf und Verleih von Noten- und Textmaterial
  • Erteilung von Abrdruckbewilligungen (Noten und Texte)
  • Vergabe von Synchronisationsrechten

Die ersten Punkte werden für die Leser dieser Seite vermutlich nicht allzu relevant sein, der letzte Punkt ist es aber mit Sicherheit. Das Sync-Right (oder Filmherstellungsrecht) ist das Recht, zur Verbindung von Werken der Musik mit Werken der Filmkunst (gilt aber auch für Bildmaterial, dem es an Werkcharakter fehlt). Also etwa wenn eine Firma ein Werk für eine Werbung verwenden will oder ein Filmhersteller oder der Hersteller eines Computerspiels ein Werk für seinen Film bzw. sein Computerspiel. Hier muss die Nutzerin oder der Nutzer die Urheberin oder den Urheber (bzw. den Verlag, der für sie oder ihn die Rechte an den Werken wahrnimmt) direkt kontaktiert und sich mit ihm eine Bezahlung für die Nutzung ausmachen.

Diese Erlaubnis kann er nicht von einer Verwertungsgesellschaft bekommen. In weiterer Folge wird er sich auch eine Genehmigung für die Rechte an der Aufnahme (von Label oder ProduzentInnen) besorgen müssen. Für diese beiden Bereiche (Werk/Aufnahme) wird in der Regel gleich viel bezahlt. Für die Verwendung von Musik zu Werbezwecken muss übrigens immer bei den Rechteinhabern direkt angefragt werden, auch dann, wenn es sich nicht um eine Verbindung von Musik und Film handelt, also etwa bei einer Radiowerbung.


LEISTUNGSSCHUTZRECHTE

Leistungsschutzrechte – die Rechte der InterpretInnen und ProduzentInnen – werden  von der LSG wahrgenommen.

LSG – WAHRNEHMUNG VON LEISTUNGSSCHUTZRECHTEN GMBH

Das ist die Verwertungsgesellschaft der Interpreten sowie der ProduzentInnen von Tonträgern und Musikvideos. Deren Hauptaufgabe ist die Sammlung und bestmögliche (kollektive) Verwertung von Rechten, Beteiligung- und Vergütungsansprüchen, die sich aus dem materiellen Urheberrecht ergeben. Das bedeutet, man bekommt als Interpret dann Geld von der LSG, wenn die Aufnahmen, auf der man zu hören ist, gesendet oder öffentlich wiedergegeben werden. Vor allem betrifft das Radio und Fernsehen, dafür erfasst die LSG die Sendeeinsätze des ORF und aller größeren österreichischen privaten Rundfunkveranstalter. Aber auch wenn Musik von Tonträgern in Lokalen gespielt wird, müssen diese dafür zahlen. Da diese Musiknutzung aber nicht werkweise abgerechnet wird, heißt das leider noch nicht automatisch, dass man dafür auch etwas bekommt. Grob vereinfacht wird man nur dann von dieser Nutzung profitieren, wenn man auch aus anderen (den genau zuordenbaren) Nutzungen Erlöse zu erwarten hat.

Im Live-Bereich bekommt man ja die Gage als InterpretIn direkt vom Veranstalter. Extra Einkünfte aus Tantiemen bekommt man, wenn das Konzert aufgezeichnet und live im Radio gespielt wird. Die Mitgliedschaft bei der LSG kostet für InterpretenIn über 20 Jahren derzeit € 50.- , für alle darunter € 10.-.

LSG – Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten GmbH
Interpretenverrechnung
Seilerstätte 18-20/Mezzanin
1010 Wien
Tel: +43 1 587 17 92
Fax: +43 1 587 21 94
Website: LSG Interpreten
 
LSG – Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten GmbH
Produzentenverrechnung
Seilerstätte 18-20/Mezzanin
1010 Wien
Tel: +43 1 535 60 35
Fax: +43 1 535 51 91
Website: LSG Produzenten

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COPY:RIGHT – Urheberrecht für junge MusikerInnen (PDF)
Diese Broschüre bietet einen Einstieg in Fragen des Musikurheberrechts und wurde von wienXtra-Jugendinfo in Kooperation mit mica – music austria erarbeitet. Auf Wunsch schicken wir die Broschüre gerne per Post zu.

Verwertungsgesellschaften in Österreich

In diesem Artikel findet sich Wissenswertes zum Themenbereich Verwertungsgesellschaften in Österreich. Wenn nach Durchsicht noch Fragen offen bleiben, beantworten wir diese gerne persönlich.


AKM – Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger

Ist eine registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung.

Tätigkeitsbereich
Wahrnehmung der (so genannten „kleinen“) Aufführungs-, Vortrags- und Senderechte, des Zurverfügungsstellungsrechts sowie bestimmter Vergütungsansprüche betreffend Werke der Tonkunst und mit Werken der Tonkunst verbundene Sprachwerke für Textautoren, Komponisten und Musikverleger.

Veröffentlichungen
Betriebsgenehmigung AKM
Tarife der AKM

Kontakt
Baumannstraße 10
1030 Wien
Tel: +43 50717 0
Fax: +43 50717 19199
E-Mail: direktion@akm.at
Website: AKM


AUME – Austro-Mechana Gesellschaft zur Wahrnehmung mechanisch-musikalischer Urheberrechte Gesellschaft m.b.H.

Seit 11.Juni 2013 ist die Austro-Mechana eine Tochtergesellschaft der AKM.

Tätigkeitsbereich
Wahrnehmung der Vervielfältigungs- und Verbreitungsrechte auf Ton- und Bildtonträgern sowie bestimmter Vergütungsansprüche betreffend Werke der Tonkunst und mit Werken der Tonkunst verbundene Sprachwerke für Textautoren, Komponisten und Musikverleger.

Veröffentlichungen
Betriebsgenehmigung Austro-Mechana
Tarife Austro-Mechana

Kontakt
Baumannstrasse 10, Postfach 55
1031 Wien
Tel: +43 1 71787 0
Fax: +43 1 7127136
E-Mail: office@aume.at
Website: AUME


LSG – Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten Gesellschaft m.b.H.

Zum 13.9.2007 schlossen sich die Verwertungsgesellschaften LSG, OESTIG und VBT (Verwertungsgesellschaft für Bild und Ton) zu einer Verwertungsgesellschaft zusammen. Mit der Durchführung des Zusammenschlusses gingen die Betriebsgenehmigungen der OESTIG und der VBT auf die LSG gemäß § 6 Abs. 4 Satz 2 VerwGesG 2006 über.

Tätigkeitsbereich
Wahrnehmung der den ausübenden Künstlern an ihren Vorträgen und Aufführungen sowie Tonträger- und Videoproduzenten zustehenden Rechte und Vergütungsansprüche im Zusammenhang mit für zu Handelszwecken hergestellten Ton- oder Bildtonträgern.

Veröffentlichungen
Betriebsgenehmigung der LSG
Tarife der LSG

Kontakt
Seilerstätte 18-20
1010 Wien
Tel: +43 1 5356035
Fax: +43 1 5355191
E-Mail: office@lsg.at
Website: LSG


OESTIG – Oesterreichische Interpreten Gesellschaft

Kontakt
Seilerstätte 18-20
1010 Wien
Tel: +43 1 5871792
Fax: +43 1 5872194
E-Mail: office@oestig.at
Website: OESTIG


Literar-Mechana – Wahrnehmungsgesellschaft für Urheberrechte, Gesellschaft m.b.H.

Zum 31.12.2006 schlossen sich die Verwertungsgesellschaften Literar-Mechana und L.V.G. zu einer Verwertungsgesellschaft zusammen. Mit der Durchführung des Zusammenschlusses ging die Betriebsgenehmigung der L.V.G. auf die Literar-Mechana gemäß § 6 Abs. 4 Satz 2 VerwGesG 2006 über.

Tätigkeitsbereich
Wahrnehmung der Vervielfältigungs- und Verbreitungsrechte auf Ton- und Bildtonträgern und der (so genannten „kleinen“) Vortrags-, und Senderechte sowie bestimmter Vergütungsansprüche betreffend Sprachwerke mit Ausnahme von solchen, die mit Werken der Tonkunst verbunden sind.

Veröffentlichungen
Betriebsgenehmigung der Literar-Mechana
Tarife der Literar-Mechana

Kontakt
Linke Wienzeile 18
1060 Wien
Tel: +43 1 5872161
Fax: +43 1 5872161 9
E-Mail: office@literar.at
Website: Literar-Mechana


VAM – Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien G.m.b.H.

Am 4.1.2008 wurde der Betrieb der VAM Vewertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien (Verein) auf die VAM Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien GmbH übertragen.

Tätigkeitsbereich
Wahrnehmung verschiedener Rechte und Vergütungsansprüche der Filmhersteller.

Veröffentlichungen
Betriebsgenehmigung der VAM
Tarife der VAM

Kontakt
Neubaugasse 25/Stiege 1/Tür 9
1070 Wien
Tel: +43 1 5264301
Fax: +43 1 5264301 13
E-Mail: office@vam.cc
Website: VAM


Bildrecht G.m.b.H. (ehemals VBK)

Die Bildrecht GmbH Gesellschaft zur Wahrnehmung visueller Rechte ist das als nach außen hin nach dem Verwertungsgesellschaftsrecht tätige Organ des Vereins für Bildende Kunst, Fotografie und Choreografie (VBK).

Tätigkeitsbereich
Wahrnehmung verschiedener Rechte und Vergütungsansprüche der bildenden Künstler.

Veröffentlichungen
Betriebsgenehmigung der VBK
Tarife der VBK

Kontakt
Burggasse 7-9/6
1070 Wien
Tel: +43 1 8152691
Fax: +43 1 8137835
E-Mail: office@bildrecht.at
Website: Bildrecht (VBK)


VDFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden reg. Genossenschaft mit beschränkter Haftung

Tätigkeitsbereich
Wahrnehmung verschiedener Rechte und Vergütungsansprüche der Filmschaffenden

Veröffentlichungen
Betriebsgenehmigung der VDFS
Tarife der VDFS

Kontakt
Bösendorferstraße 4
1010 Wien
Tel: +43 1 5047620
Fax: +43 1 5047971
E-Mail: office@vdfs.at
Website: VDFS


VGR – Verwertungsgesellschaft Rundfunk G.m.b.H

Tätigkeitsbereich
Wahrnehmung verschiedener Rechte und Vergütungsansprüche der Rundfunkunternehmer.

Veröffentlichungen
Betriebsgenehmigung der VGR

Kontakt
Storchengasse 1
1150 Wien
Tel: +43 1 87878 12241
E-Mail: office@vg-rundfunk.at
Website: VGR


Internationale Verwertungsgesellschaften

BIEM

Bureau International des Sociétés gérant les Droits d’Enregistrement et de Reproduction Mécanique (International Bureau of Societies Administering the Rights of Mechanical Recording and Reproduction)

Tätigkeitsbereich
BIEM ist die internationale Vereinigung von Gesellschaften betreffend mechanische Rechte.

Website: BIEM
Links zu internationalen Mitgliedsgesellschaften


CISAC

Confédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Compositeurs (International Confederation of Societies of Authors and Composers)

Tätigkeitsbereich
Die CISAC ist eine internationale Vereinigung von Verwertungsgesellschaften, der mehr als 200 Gesellschaften aus mehr als 100 Ländern der Welt angehören.

Website: CISAC
Links zu internationalen Mitgliedsgesellschaften


IFPI

International Federation of the Phonographic Industry

Tätigkeitsbereich
Die IFPI ist die internationale Interessensvereinigung der Phonographischen Industrie, die in manchen Ländern auch an Verwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung der Verwertungsrechte der Produzenten von Tonträgern und Musikvideos beteiligt sind. In Österreich werden 50% der Gesellschaftsanteile der LSG – Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten Ges.m.b.H vom Verband der Österreichischen Musikwirtschaft – IFPI Austria gehalten.

Kontakt
Seilerstätte 18-20
1010 Wien
Tel: +43 1 5356035
E-Mail: office@ifpi.at
Website: IFPI
Links zu internationalen Mitgliedsorganisationen


IFRRO

International Federation of Reproduction Rights Organisations

Tätigkeitsbereich
Die IFRRO ist eine internationale Vereinigung von Verwertungsgesellschaften betreffend Vervielfältigungsrechte.

Website: IFFRO
Links zu internationalen Mitgliedsgesellschaften.


SCAPR

Societies’ Council for the Collective Management of Performers’ Rights

Tätigkeitsbereich
Die SCAPR ist eine internationale Vereinigung von Verwertungsgesellschaften der ausübenden Künstler.

Website: SCAPR
Links zu internationalen Mitgliedsgesellschaften.