Bild (c) Astrid Knie

pink noise Girls Rock Camp 2017

Endlich gibt es wieder ein GIRLS ROCK CAMP! Zum 7. Mal (27.8.-2.9.) erobern junge Frauen_ und Mädchen_ die Bühnen und Proberäume bei der Musik- und Bandprojektwoche, die seit 2011 vom Verein PINK NOISE veranstaltet wird.

Workshops, Instrumentenkurse und Bandprobe-Einheiten bieten im Lauf einer Woche den Teilnehmerinnen_ die Möglichkeit, andere musikbegeisterte Jugendliche kennenzulernen, eine Band zu gründen, gemeinsam Songs zu schreiben und sich selbstsicher auf der Bühne zu bewegen – unabhängig von individuellen Vorkenntnissen. Nach einer kreativen, spannenden, vielseitigen und musikgeladenen Woche schließt jedes Girls Rock Camp mit einem umwerfenden Konzertabend ab. Alle Camp-Teilnehmer_innen spielen ihre selbst komponierten Songs zum ersten Mal vor Publikum und bringen die Wände zum wackeln.

Im Mittelpunkt der Campwoche stehen die Freude an der Musik, das Sammeln gemeinsamer (erster) Banderfahrungen, die Erweiterung und Aneignung von Wissen und das Empowerment junger Frauen_.

Ziele. Was sich die Organisatorinnen_ wünschen und erreichen möchten

  • Geschützte Freiräume, um sich abseits gesellschaftlich normierter Erwartungen und Zuschreibungen ausprobieren und frei entfalten zu können.
  • Feministisch orientierte Jugendkulturen, die sich dem Empowerment sowie den widersprüchlichen und vieldeutigen Rollenanforderungen von Mädchen_ widmen, mit denen diese in der heutigen Zeit konfrontiert sind.
  • Das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie das eigene Wissen zu stärken.
  • Die Präsenz starker weiblicher_ Vorbilder in der Rolle als Bandcoaches, Workshop-Leiter_innen und Camp-Organisator_innen.
  • Uns international und österreichweit zu vernetzen und die Idee und das Wissen um die Organisation eines Girls Rock Camps weiterzugeben.
  • Zu Eigeninitiative, Kreativität und selbstbestimmtem Handeln in männer_dominierten Jugend- und Musikkulturen anregen und ermächtigen, indem wir junge Frauen_ als selbstbestimmte Akteur_innen und Kulturproduzent_innen wahrnehmen und diese dabei unterstützen sich auch selbst als solche zu sehen.
  • Die am Camp gemachten Erfahrungen langfristig in den Alltag zu übertragen und durch die aktive Mitgestaltung Selbstorganisation, Motivation und Verantwortungsbewusstsein im täglichen Leben zu stärken.
  • Dazu anstoßen, Musik- und Jugendkulturen auf alternative Weise kennenzulernen, um geschlechtsspezifische Sozialisation reflektieren zu können und die Selbstermächtigung von Mädchen_ und jungen Frauen_ in den Mittelpunkt zu rücken.

Programm pink noise Girls Rock Camp 2017

Camp 27.8. – 2.9.2017, täglich von 09.30–22.00 Uhr
Öffentliches Abschlusskonzert am 2.9.2017 ab 17h
Ort: Alter Schlachthof Hollabrunn, Niederösterreich
Teilnahme: Mädchen_ zwischen 14 und 19 Jahren, mit und ohne musikalische Vorkenntnisse
Anmeldeformular

Schwerpunkt: Construct – Record – Produce

Der Schwerpunkt des diesjährigen pink noise Girls Rock Camps ermutigt die Teilnehmerinnen_, sich mit unterschiedlichen technischen Aspekten der Musikproduktion auseinanderzusetzen. In der Konstruktions-Werkstatt gibt es durch Lötstation und Reparaturwerkstatt die Möglichkeit, an Instrumenten herumzuschrauben oder auch selber Klinkenkabel und Kontaktmikros herzustellen. Diese können im Improvisations-Workshop PRODUCE gleich ausprobiert werden, in welchem gezeigt werden soll, wie mit einfachen Mitteln viele neue Sounds produziert werden können und gleichzeit zum Experimentieren eingeladen wird. In der Recording-Werkstatt können die Teilnehmerinnen mit ihren selbstgebauten Mikros oder ihren produzierten Song- und Geräuschelementen verschiedene Aufnahmetechniken ausprobieren. Ziel des Schwerpunktes ist es, die durch die Sozialisierung von Mädchen geschaffenen Barrieren und Ängste abzubauen und mehr (Selbst-)Sicherheit mit den Instrumenten sowie auf der Bühne zu schaffen.

Programmübersicht

Sonntag 27.8.

Tanzworkshop mit Miranda Rumerstorfer

Montag 28.8.

Instrumentenkurse (Gitarre, Bass, Keyboard, Schlagzeug, Lo-Fi Electronics, Gesang) mit Theresa Adamski, Franziska Schwarz, Christina Nemec, Katarina Trenk, Doris Zimmermann, Ana Threat, Johanna Forster und weiteren.
Gemeinsames Songs Schreiben mit den Bandcoaches und pink noise Girls Rock Camp Team
Herstory Lecture mit Ulli Maier

Dienstag 29.8.

Werkstatt CONSTRUCT
Input Proberaumtechnik
mit den Bandcoaches
Selbstverteidigung mit Bianca Pinz und Magdalena Adamski

Mittwoch 30.8.

Workshop PRODUCE
Gruppe A: Schreibwerkstatt
mit Njideka Iroh
Gruppe B: Jam/Improworkshop mit Theresa Adamski und Katarina Trenk

Donnerstag 31.8.

Werkstatt RECORD mit Doris Zimmermann, Theresa Adamski, Elise Mory und weitere
Feministische Bildpolitik

Freitag 1.9.

Tontechnik und Live-Tontechnik/Soundcheck
Generalprobe und Interne Abschlussfeier

Samstag 2.9.

Flyer und Poster designen
Öffentliche Abschlusskonzerte und DJ_n-Line

TÄGLICH

Bandprobe-Einheiten (Bandcoaching) mit Stefanie Sourrial, Magdalena Gasser, Veronika Eberhart, Julia Haberlik, Sonja Maier und weitere Gruppenreflexion

Programmdetails

Kurs Instrumente

Am zweiten Tag des Camps gibt es Instrumentenkurse zu Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard, Gesang und elektronische Musikproduktion. Dabei wird jede Kurseinheit dreimal wiederholt, sodass alle die Möglichkeit haben, an einem Tag in drei unterschiedliche Instrumente hineinzuschnuppern. In den Kurseinheiten wird kein „klassischer Musikschulunterricht“ geboten, vielmehr folgen sie den Prinzipien nonformalen und informellen Lernens. Es geht darum, dass alle gemeinsam neue Instrumente kennenlernen, verschiedenes ausprobieren oder sich darin vertiefen, beobachten und individuelle Fragen stellen.

Leitung:
Gitarre: Ana Threat, Johanna Forster (Mutt/Mayr/Hackl)
Bass: Dora de Goederen (Schapka), Franziska Schwarz (Aivery)
Keys: Tamara Imlinger
Drums: Doris Zimmermann (Aivery), Theresa Adamski (Crystal Soda Cream)
Low fi: Christina Nemec (chra)
Gesang: Katarina Trenk (Sex Jams)

Bandcoaching

In den Bandcoaching-Einheiten geht es darum, erste Einblicke in die spannende Arbeit einer Band zu bekommen und Erfahrungen über das Zusammenarbeiten und -spielen zu sammeln: jede Teilnehmerin_ probiert Instrumente aus und lernt, wie sie sich mit ihrem Instrument in die Band einbringen kann, wie man die musikalischen Aufgaben gut untereinander aufteilt, wie man im Laufe der Woche als Team einen eigenen Song schreibt und dass das alles gar nicht so schwer ist und extrem viel Spaß machen kann!

Jede Band wird dabei von jeweils zwei professionellen Musiker_innen begleitet und unterstützt. Damit auch alle ungestört üben können, gibt es für jede Band einen eigenen Proberaum, der während des Bandcoaching genutzt werden kann. Am Ende der Woche hat jede Band dann die Möglichkeit, gemeinsam auf der Bühne zu stehen und ihren Song im Rahmen eines öffentlichen Abschlusskonzerts vor einem Publikum aufzuführen.

CONSTRUCT

In der Konstruktions-Werkstatt widmen sich die Teilnehmerinnen dem Bauen, Basteln und Reparieren von Geräten rund ums Musikmachen. Die Lötstation ermöglicht den Teilnehmerinnen, ihre eigenen Kontaktmikrophone – vom Zusammensetzen der einzelnen kostengünstigen Bauteile bis zum ersten Testversuch mit dem Verstärker – zu basteln.
Nebenbei wird auch noch ein eigenes Klinkenkabel gelötet, eine Fähigkeit, für die die zukünftigen Bandkolleg_innen noch dankbar sein werden. Die Gitarren-Reperaturwerkstatt macht den Teilnehmerinnen Mut, ihre eigenen Instrumente aufzumachen und daran herumzuschrauben, bevor sie ihre Geräte in eine teure Instrumentenbauwerkstatt bringen.
Denn: Instrumente reparieren ist in den meisten Fällen sehr viel einfacher, als es scheint. Etwas komplexer ist da schon das Zusammensetzen von Einzelbauteilen für ein Gitarren-Effektgerät. Doch schließlich soll auch für fortgeschrittene Bastlerinnen und Gitarren-Nerds etwas dabei sein. Zweck der Konstruktions-Werkstatt ist es, – neben einer riesigen Menge Spaß – das Innere von technischen Geräten zu entmystifizieren. Jede Teilnehmerin geht außerdem mit einem selbstgebauten oder selbst reparierten Werkstück hinaus, das sie in den weiteren Workshops verwenden kann.

PRODUCE

Ihre selbst gebauten Mikrofone und Effektpedale können die Teilnehmerinnen gleich in einem Improvisations-Workshop anwenden. Während manche sich an klassische Rockinstrumente wie Schlagzeug und Gitarre setzen, experimentieren andere mit Kontaktmikros, Loop-Geräten und Samplern. Der Workshop soll Lust auf Experimentieren mit Rhythmus, Geräuschen und unterschiedlichen Sounds machen sowie die Teilnehmerinnen ermutigen, aufeinander zu hören und sich auf die Bandkolleginnen einzustellen. Wieder haben die Teilnehmerinnen am Ende des Workshops ein Produkt, – einen fertigen Loop, Teile von einem Song, einen Schlagzeugbeat oder ein Geräusch – das sie in die weiteren Workshops oder den Proberaum mitnehmen können. Der Workshop PRODUCE soll vor allem zeigen, dass mit sehr einfachen Mitteln viele neue Sounds (und in Kombination auch ganze Tracks) produziert werden können. Parallel findet ein Text-Workshop statt, der die Teilnehmerinnen zum Verfassen von Lyrics für die eigenen Lieder inspirieren soll. Nach diesen beiden Workshops sind die Teilnehmerinnen bestens für das Schreiben von neuen Songs vorbereitet.

Schreibwerkstatt

Muss sich ein Songtext reimen? Erzähl ich von der nächsten Party, meiner verflossenen Liebe oder stürz ich lieber das System? Was braucht ein Text, um als Song zu funktionieren, wie ist das beim Rap und was macht einen Refrain aus? Die Schreibwerkstatt soll die Teilnehmerinnen_ dabei unterstützen, herauszufinden, was ihre Lieder erzählen sollen und Möglichkeiten zeigen, was mit Sprache in der Musik passieren kann. Ganz persönlich oder für die Band, je nach Bedürfnis, erarbeiten die Teilnehmerinnen_ Texte. Dabei kann an bestehenden Ideen gefeilt werden aber auch ein neuer Text entstehen. Es darf allein oder in Gruppen improvisiert und gedichtet werden.
Leitung: Njideka Iroh (Poet_in, Performer_in, Künstler_in und Aktivist_in in Wien)

RECORD

Mittlerweile ist kein Vermögen mehr notwendig, um Demoaufnahmen zu machen oder sogar die eigene Band in Studioqualität aufzunehmen. In der Recording-Werkstatt können die Teilnehmerinnen mit ihren selbstgebauten Mikros oder ihren produzierten Song- und Geräuschelementen verschiedene Aufnahmetechniken ausprobieren. Mehrere Stationen lassen ein Eintauchen in das Feld auf unterschiedlichen Ebenen zu: Die Teilnehmerinnen können nach einer kurzen Einführung mit einfachen mobilen Aufnahmegeräten am Gelände „Field Recordings“ machen, die eventuell in die Songs einfließen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, mit einem Mikro und den Programmen Garage Band und Reaper am Computer Geräusche zu samplen. Denjenigen, die sich noch tiefer mit der Materie auseinandersetzen wollen, wird auch gezeigt, wie mit mehreren Mikrofonen, Verkabelung, Audio-Interface und Spuren am Computer gearbeitet werden kann. Die offene Werkstatt-Atmosphäre soll sicherstellen, dass alle selbst etwas ausprobieren können, während stundenlange Einführungs-Vorträge vermieden werden. Das Endprodukt des Workshops sind Musik-Dateien, die die Teilnehmerinnen im Proberaum weiterverarbeiten oder mit nach Hause nehmen können. Sie haben aber auch die Möglichkeit, mit den erlernten Techniken im Proberaum oder am Gelände neue Elemente in ihre Songs einfließen zu lassen.

Flyer und Poster

Zu einem richtig guten Event gehört auch ein richtig gutes Poster und passende Flyer. Die Teilnehmer_innen können sich als Craftistas austoben und Plakate und Flyer für das Girls Rock Camp 2018 entwerfen, natürlich aber auch Inspirationen für die eigenen Bandplakate sammeln.

Musical Herstories Soundlecture

Welche Beispielgeschichten von coolen Frauen_ im Musikkontext gibt es bereits? Welcher Weg an Strategien lässt sich zeigen? Wie haben diese ihre Plätze in der Musikgeschichte gefunden? Im Rahmen dieses Workshops möchten wir in einer Kombination aus Musikvideos, Input und interaktiven Lernmethoden einen Rückblick geben in die Geschichte von Frauen_ in der Musik und einen Bogen bis heute spannen. Einen besonderen Fokus wird dabei die Bewegung der Riot Grrrls einnehmen, da das pink noise Girls Rock Camp sich in dieser Tradition versteht. Leitung: Ulli Mayer

Input Proberaumtechnik

Input und Crashkurs zu allen technischen Aspekten, Fragen und Problemen im Proberaum: Wie funktionieren Mischpult und PA, wie kann ich Feedbacks vermeiden oder erzeugen, wo stehe ich, wo steht mein Verstärker und wie kann ich meine Bandkolleg_innen am besten sehen und hören?
Leitung: Bandcoaches

Interne Abschlussfeier

Da der offizielle Abschlussabend ein großes Event mit vielen Gästen ist, möchten wir am Abend davor, nach der Generalprobe, die Gelegenheit geben die Woche intern und in kleinem Rahmen gemeinsam zu beenden und zu befeiern.

Tanz (Hip Hop)

Mit coolen Beats und Moves gemeinsam mit einer ehemaligen Teilnehmer_in in die erste Workshop-Einheit des Girls Rock Camp tanzen!
Leitung: Miranda Rumerstorfer (ehemalige GRC-Teilnehmer_in, ehemaliges Bandmitglied von Schapka)

Großgruppenreflexion

Das pink noise Girls Rock Camp ist u.a. eine intensive Gruppenerfahrung. Um allen Teilnehmerinnen_ die Möglichkeit zu geben dies zu reflektieren, wird es täglich eine halbe Stunde Zeit geben, um in der Großgruppe den Raum zu haben, Anliegen zu formulieren, Fragen zu stellen, Vorschläge einzubringen, etc. s dient als Kommunikationsforum und zur Stärkung des Gruppengefühls.

Workshop Tontechnik

Im Tontechnik Workshop wird jede Teilnehmer_in die Gelegenheit haben, zu erleben, was bei einem Konzert auf der Bühne und auch vor der Bühne beim Mischpult so passiert. Monitoring, Feedback, Mischpult und PA — bei diesem Praxis-Workshop werden nicht nur Begrifflichkeiten geklärt, sondern vor allem gezeigt, worauf zu achten ist, damit man sich auf der Bühne gut hört, wie das technisch erreicht wird und warum *draußen* – vor der Bühne – alles anders ist…
Mit dem Praxis-Workshop soll den Teilnehmerinnen_ ein tontechnisches Grundverständnis vermittelt werden, damit sie selbstbewusst die Bühne bespielen können.

Input Live-Tontechnik

Beim Input zur Live-Tontechnik wird es durch Teilnehmer_innenfragen geleitet nochmals um technische Aspekte der Bühnenperformance gehen. Der Ablauf von Soundcheck oder Linecheck wird im Vordergrund stehen, es werden Fragen beantwortet, die sich beim Praxis-Workshop ergeben haben und es sollen – auch mit den Bandcoaches – Bühnenerfahrungen ausgetauscht werden. Notfallpläne zu schmieden ist auch ein wichtiger Punkt, denn live kann viel passieren. Was mach ich also, wenn zB der Verstärker plötzlich schweigt oder eine Saite reißt?

Übung: Songs schreiben

Einen eigenen Song in begrenztem Zeitrahmen schreiben ist oft nicht leicht – manchmal stehen eigene Vorstellungen und Erwartungen im Weg und verhindern den kreativen Schaffensprozess. Wir drehen das einfach alles um und kreieren in der Kleingruppe innerhalb von 10 Minuten einen fertigen Song! Mithilfe kreativer Anregungen werden die Teilnehmerinnen_ gemeinsam mit Bandcoaches und dem Organisationsteam einen spielerischen Zugang zum Musikmachen ausprobieren.
Leitung: Bandcoaches, pink noise Girls Rock Camp Team.

pink noise. Der Verein hinter den Girls Rock Camps

Die Girls Rock Camps sind ein Projekt von pink noise. Verein zur Förderung feministisch popkultureller Aktivitäten, dessen Tätigkeiten sich auf ganz Österreich erstrecken. pink noise ist Musikvermittlung, Multiplikator_in und Vernetzungstool für feministische, pop- und jugendkulturelle Projekte. Wir konzipieren und organisieren Veranstaltungen in Form von Workshops, Konzerten, Diskussionen oder dem pink noise Girls Rock Camp. Die Organisator_innen des pink noise Girls Rock Camp verorten sich in der Tradition der Riot Grrrl– und ladyfest-Bewegungen und können auf vielseitige feministische Netzwerke zurückgreifen, wie sie etwa im Kontext der Initiierung des ladyfest in Wien oder des feministischen Magazins fiber. werkstoff für feminismus und popkultur entstanden sind. Ohne diese Netzwerke sowie ohne die Hingabe und Unterstützung zahlreicher befreundeter Musiker_innen wäre die Umsetzung solcher Veranstaltungen undenkbar. http://pinknoise.or.at/

Girls Rock Camp Alliance. Internationales Netzwerk

Die pink noise Girls Rock Camps sind Mitglied der Girls Rock Camp Alliance (GRCA), einer internationalen Organisation von Camp-Veranstalter_innen mit Sitz in den USA. Die GRCA hat sich mit dem Ziel gegründet, eine weltweite Plattform für den Austausch und das gemeinsame Netzwerken zu schaffen sowie eine jährliche Konferenz mit Workshopcharakter zu organisieren. Allem voran steht dabei die Mission, Mädchen_ und junge Frauen_ durch das Unterrichtswerkzeug der Musik und den Prinzipien des nonformalen Lernens zu ermächtigen.
Während in den USA 2001 das erste Camp in Portland, Oregon, über die Bühne ging, wurde die Idee bald darauf auch in Europa, wie etwa in Schweden, Paris oder Berlin umgesetzt; im Sommer 2010 wurde das erste Girls Rock Camp einmalig in Graz organisiert, 2011 wurde das erste pink noise Girls Rock Camp in Niederösterreich organisiert. 2015 feiern wir unser fünfjähriges Camp-Jubiläum in Niederösterreich UND organisieren ein Camp zum ersten Mal in Linz, Oberösterreich.
Anfang August 2013 fand nun die erste Girls Rock Camp Alliance Europa Konferenz, die wir mitorganisiert und -programmiert haben, in Schweden statt! Das Programm der sechstägigen Konferenz umfasste zwei Programmschienen (Organisation & Leitung) die in vielseitigen Formaten (Diskussion, Workshop, Gruppenarbeit, Vortrag, Trainings, skillssharing) abgehalten wurden.
Beteiligte Camps: AKKS (Norwegen), Girls* Rock! (Irland), GRC Krakow (Polen), Les Femmes Rock! (Frankreich), Paris Girls Rock! (Frankreich), pink noise Girls Rock Camp (Österreich), Popkollo (Schweden), Ruby Tuesday & Rock Camp Mänchen (Berlin & München, Deutschland), Stelpur rokka! (Island), Tyttöjen Rock-leiri (Finnland)
Ende September 2015 findet die zweite Girls Rock Camp Alliance Europe Konferenz in Vasa, Finnland statt. Bei dieser Konferenz mit Workshopcharakter stehen wieder der Austausch und das gemeinsame Netzwerken von Girls Rock Camp Veranstalter_innen, Workshopleiter_innen, Bandcoaches, etc. in Europa im Mittelpunkt.
http://www.girlsrockcampalliance.org/

 

Links:
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