Bild Ogris Debris
Ogris Debris (c) Andreas Waldschuetz

OGRIS DEBRIS präsentieren Single „See The World“

„Miezekatze, Miezekatze, Miauu“, ist kein Ohrwurm, den man nach wiederholtem Singen eines Kinderliedes hat. Wenn einen dieser Ohrwurm erwischt, dann muss man sich auch dazu bewegen, denn der Beat ist in den Knochen. Es ist ein Lied, zu dem man nur zu gerne im Club tanzen würde. „Miezekatze“ von OGRIS DEBRIS ist eben was Besonderes – genauso wie ihre neue Single „See The World“.

Noch ein kurzes Wort zu „Miezekatze“: Der Song wurde vor nunmehr sechs Jahren veröffentlicht und wenn man ihn einmal geliebt hat, hat man ihn noch immer sofort im Ohr. Es ist ein Lied das alles umfasst: Kreativität, eine hochwertige Produktion und eingängige Beats. Und weil sich das Wiener Elektro-Duo treu geblieben ist, hat man nach dem ersten Hören von „See The World“ einen Ohrwurm, der wie ein Dauerlutscher am Gaumen klebt.

Viele Facetten in einem Song

Und wie es so mit Dauerlutschern ist, kommen, je länger man daran herumschleckt, immer neue Facetten zum Vorschein. Von Kirschgeschmack bis Zitronenbrause ist alles dabei. Oder um es im Musikjargon zu sagen: Die Bandbreite von „See The World“ reicht von einer verspielten Melodie bis zu verrückten Vocals.
Man kann sich die Single also gut und gerne zehnmal hintereinander anhören, ohne dass man wirklich immer dasselbe hört. Mit dem dazugehörigen Video ist es gleich. Das Wiener Animationsstudio LWZ hat viel Gehirnschmalz in den Kurzfilm gesteckt, der nicht nur äußert amüsant zum Ansehen ist, sondern auch eine Message beinhaltet.

Cover See The World
Cover See The World

Damit erinnern Lied und Video sehr an eine Single des amerikanischen Musikers Flying Lotus. „Putty Boy Strut“ ist zwar verspielter, mechanischer und verzichtet auf Vocals, trotzdem ergibt sich ein ähnliches Bild. Des einen gefräßiger, gesellschaftszerstörerischer Roboter ist des anderen Mensch mit Selfie-Stick.

Auf jeden Fall machen Ogris Debris sehr viel Lust auf mehr und diesmal gibt es auch garantierten Nachschub in Form eines Albums, das noch im Frühjahr 2016 erscheint. Wer sich dann nach geschätzten hundert Malen Originalversion von „See The World“ sattgehört hat, der kann es noch mit den zwei Remixes versuchen. Der Salute-Remix wirkt durch die hellen Synthieklänge melancholischer und nachdenklicher. Im Iron Curtis-Mix hingegen kommen die mechanischen Elemente des Songs zum Vorschein und er wird sogar noch tanzbarer.

Anne-Marie Darok

 

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