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Monophobe (c) Monophobe

MONOPHOBE-„Double Tab“

Hinter MONOPHOBE verbirgt sich MAX WALCH – ein junger, aufstrebender, in Wien ansässiger Tonkünstler und Produzent. Auf Gergaz, einem als Label agierenden Künstlerkollektiv mit Sitz in der Slowakei, erscheint am 30. Mai 2016 seine EP „Double Tab“. Als Features sind auch EUGENE THE CAT und YOUNG CORVUS vertreten.

Der 21-jährige Max Walch braucht sich  hinter seinem Künstlernamen nicht zu verstecken, das stellt er mit seiner EP „Double Tab“ unter Beweis. Kennzeichnend für seinen Stil ist ein ständiges Hinterfragen der Paradigmen des musikalischen Ausdrucks und der Soundproduktion.  Seine aktuelle EP lädt zu einer musikalischen Entdeckungsreise zu den Möglichkeiten, die sich hinter Geräuschen, Sounds und auch Gesängen verbergen, ein. Resultat sind zwei eindringliche Tracks, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kein Wunder, holte er sich doch Eugene the Cat und Young Corvus als Features hinzu, die die elektronischen Beats harmonisch unterstützen, wenn auch auf verschiedene Art und Weise. Das elektromusikalische Glanzstück ist das Verdienst aus mehreren Treffen des Produzenten mit seinen Kollegen, bei denen nach und nach verschiedene Ideen in clubtaugliche Melodien verwandelt wurden. Die schlaflosen Nächte, in denen die EP entstand, haben sich gelohnt. Auf Gergaz, einem slowakischen Künstlerkollektiv, das auch als Label agiert, entstand eine EP, die sich durch ihren treibenden Beat und ihren packenden Rhythmus definiert, der in eine mit unterschiedlichen Details angereicherten Klangkulisse verpackt ist, die den wahren Ton angibt.

Unterschiedliche Sounds

Geradlinige Betas machen die Grundstimmung aus, trotzdem sind die beiden Tracks unterschiedlich. Da das fünfköpfige Klangkollektiv Eugene the Cat als Feature mit ins Boot geholt wurde, ist das Endresultat durch einen organischen Sound geprägt, bei dem es schwerfällt, still zu sitzen. Bekannte Melodien werden durch Electro-Beats untermalt, wodurch ein für das Klangkollektiv typischer Electro-Sound entsteht, der allerdings durch E-Gitarren-Klänge bereichert wird. Ergebnis ist eine tanzbare Melodie, die dem Electroswing à la Parov Stelar zugeordnet werden kann, den Eugene the Cat – nebenbei bemerkt – schon als Support auf seiner Tour begleiteten.

Young Corvus bringt eine andere musikalische Stimmung hinein. Die basslastigen Beats werden mit Elementen des Rap verquickt, wodurch eine beinahe hypnotisierende Wirkung erzeugt wird. Monophobe beweist auf seiner EP, dass er das Talent besitzt, die Reinheit von Instrumentalaufnahmen mit Electronica zu verbinden. Tonabwegige Beats treffen auf alltägliche Melodien, die in ein organisches Klangkostüm gekleidet sind. Die EP schafft einen gekonnten Spagat zwischen beruhigenden und eindringlichen Beats, die jedoch stets bewegend sind. In Zusammenarbeit mit Eugene the Cat und Young Corvus entstanden clubtaugliche Tracks, die Lust auf mehr machen.

Die EP erscheint am 30.Mai

Stefanie Blauensteiner

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