mica-Interview Paul Skrepek (Kollegium Kalksburg)

mica-Interview Paul Skrepek (Kollegium Kalksburg)Vor mehr als dreizehn Jahren wurde mit Kollegium Kalksburg eine Band ins Leben gerufen, welche sich seit ihren Anfängen im weitesten Sinne der musikalischen Gattung des Wienerliedes verschrieben hat. Gitarrist Paul Skrepek bietet im Interview einige Einblicke in diese, auf ihre Art, wirklich einzigartige Formation. Das Interview führte Michael Masen.  

Wie kann man sich die Gründungsgeschichte der Band, Kollegium Kalksburg, vorstellen?

Das hat sich eigentlich alles zufällig ergeben. Wir haben auch früher schon viel miteinander gespielt und die Kollegen Ditsch und Wizlsperger waren bereits seit Mitte der Achtziger in einer Band namens “Franz Franz und die Melody Boys” tätig. Eines Tages hat mich Vincenz (Wizlsperger) angerufen und gemeint, sie wollten sich mit dieser Band ein wenig elektrifizieren und bräuchten dafür noch jemanden hinterm Schlagzeug. Ich bin dann also in den letzten beiden Jahren der Band, das war von 1992 bis 1994, dort eingestiegen und habe an so einem Schrottplatz-Schlagzeug gewerkt. Als sich die Band dann aufgelöst hat, sind wir alle so ein wenig übergeblieben und dann haben wir, Heinz, Vincenz und ich, gemeinsam mit Ossi Aichinger am Klavier etwas gemacht – im Grunde genommen, war das eine Art Jazztrio mit Gesang. Wirklich Griffiges ist dabei allerdings nicht heraus gekommen und so war das dann auch schnell wieder vorbei.

Zu dieser Zeit haben auch Vincenz und ich öfter gemeinsam was gemacht, also irgendetwas gespielt, das uns eben gerade gefallen hat und da waren auch ein oder zwei Wienerlieder dabei – ansonsten so Sachen, wie beispielsweise “My Way”, die man halt auf Festen so zum Spaß spielt. Mit der Zeit sind dann einfach immer mehr Lieder dazugekommen, auch Wienerlieder, und irgendwann sind wir mal drauf gekommen, dass das ein ganz gutes Medium ist. Das Wienerlied hat sich als sehr dankbares Vehikel, um Dinge zu transportieren, herausgestellt, weil man eben wirklich viel damit machen kann.

Ein Vorteil vom Wienerlied ist vor allem, dass man auch im Dialekt singen kann, weil dadurch die Musik viel dehnbarer wird, als auf Hochdeutsch – im Prinzip kannst du da machen, was du willst. Entweder kann man sich komplett an dieses Wienerlied-Schema anlehnen, oder aber auch wieder komplett davon abgehen. Man kann langsamer machen, oder auch ganz stehen bleiben. Das hat begonnen, uns irgendwie zu gefallen und so sind schließlich in der Zeit um 1995/1996 herum, unsere ersten beiden eigenen Lieder entstanden.

Unser erster Gig war dann glaube ich beim Donaufestival, für das uns Nuschin (Vossoughi, Anm.), die damals für das Programm verantwortlich war, engagiert hat. Sie kannte zwar uns, jedoch nicht wirklich unsere Musik und so sind wir dann im Endeffekt dort mit einem Leiterwagerl auf die Bühne rauf gefahren, das wir selbst gezogen haben. Vincenz und Heinz sind oben gesessen und haben gespielt – insgesamt hatten wir glaube ich viereinhalb Wienerlieder und das fünfte war dann schon wieder “La Paloma” oder so etwas Ähnliches. Auf diese Weise haben wir den ganzen, diesen unseren ersten, Gig bestritten.

Irgendwann hat uns auch Mario Rossori, der damals mit Plattenproduktionen und Musikmanagement zu tun hatte, angerufen und gefragt, ob wir beim “Herz Ton Wien”-Festival, das er organisiert hat, mitmachen wollen. Dieses Festival wurde, glaube ich, nur zwei oder drei Mal veranstaltet. Jedenfalls hat er mich angerufen und ich war ein wenig erschrocken, weil ich dachte, er hat mich mit jemandem verwechselt – mein Cousin, Peter, ist Gitarrist und damals hat mich ja niemand gekannt. Bis heute sind wir der Meinung, dass dieser Anruf tatsächlich bloß aufgrund einer Verwechslung zustande gekommen ist. Und als wir dann dort aufgetreten sind, wir haben auch dieses Festival mit viereinhalb Nummern bestritten, ist den Leuten wirklich, wie man so schön sagt, die Lade runter gefallen. Wir haben da also dieses extrem kurze Set gespielt und den Rest der Zeit hat Vincenz einfach irgendwelche Geschichten erzählt – das war schon ziemlich polarisierend. Manche Leute haben es überhaupt nicht gepackt, was da gerade passiert ist, anderen wiederum hat es ganz offensichtlich wirklich gefallen. Ja, so sind wir dann eben in diese ganze Sache rein gekommen.

Was macht für dich / euch das typische Wienerlied aus; kann man das irgendwie definieren?

Ich habe befürchtet, dass diese Frage kommt. Es ist natürlich schwer, das jetzt ohne die Kollegen zu beantworten und quasi somit auch für diese mit zu sprechen. Das “typische Wienerlied” kenne ich glaube ich gar nicht. Im Grunde genommen, ist es, wie mit jeder anderen Musik auch – es gibt Lieder, die einem aus irgendeinem Grund gefallen, andere wiederum aber nicht. Natürlich gibt es diese typischen Sachen, die jeder noch aus den Hans Moser-Filmen kennt, wo alle beim Heurigen sitzen und dann spielt da hinten die Schrammel-Partie, ich würde aber nicht sagen, dass so etwas jetzt das typische Wienerlied darstellt. Genauso, wie überall anders auch, gibt es eben auch da verschiedenste Strömungen.

In den mittlerweile zehn Jahren, wo wir unsere Musik machen, haben wir natürlich schon recherchiert und sind drauf gekommen, dass uns bei weitem nicht jedes Wienerlied gefällt – es gibt auch in diesem Bereich sehr viel Schrott. Vergleichsweise wenig bleibt übrig, von dem man sagt, es hätte einen super Text oder die Musik wäre gut. Die witzigsten Sachen haben wir aus der Zeit um die Zwanziger-Jahre herum – Armin Berg, Franz Mika und solche Interpreten. Vom Text her waren das eigentlich die ärgsten Rock’N’Roller – bei denen geht es wirklich arg zur Sache. Ein paar Lieder, die wir haben, würde ich sagen, bewegen sich in dieser Tradition. Aber so generell kann man das sicher nicht kategorisieren. 95 Prozent der Texte stammen aus der Feder vom Vincenz und der macht da schon wirklich sein eigenes Ding und legt es nicht darauf an, irgendjemanden zu kopieren oder nachzumachen. Ich glaube einfach, das typische Wienerlied ist für jeden etwas Anderes und für mich persönlich gibt es das in diesem Sinne überhaupt nicht.

Die Nummer “Gerda”, beispielsweise, die ich geschrieben habe, ist überhaupt kein typisches Wienerlied, sondern in Wirklichkeit eher eine Art R&B-Nummer. Vom Heinz gibt es dann noch einige Sachen, die ebenfalls in keiner Weise in die Richtung “Wienerlied” gehen.

Du hast schon angesprochen, dass die Texte größtenteils von Vincenz kommen. Macht er auch gleich die Musik dazu oder passiert das dann nach Vorlage der Texte gemeinsam?

Der Vincenz schreibt selten die Musik dazu – wenn ich mich recht erinnere, dann hat er das nur einmal getan und das ist dann aber auch wirklich eine super Nummer geworden. Generell ist es aber eher so, dass er einen Text sozusagen auf den Tisch legt und anschließend schauen Heinz und ich, was wir damit anfangen können und derjenige, dem etwas einfällt, der macht dann eben auch etwas dazu. Wenn beide nichts damit anfangen können, bleibt es meistens irgendwo liegen. Haben wir allerdings alle beide Ideen, was wir damit machen können, so übernimmt es ganz einfach derjenige, der schneller ist. Wir machen es sicher nicht so, dass zwei Vorschläge kommen – dafür sind wir einfach zu faul. Es wird sicher nicht passieren, dass wir beide einmal um die Wette schreiben und wir anschließend schauen, wer der Bessere gewesen ist – so etwas machen wir nicht.

Meistens kann aber eh immer einer mit dem Material mehr anfangen, als der andere und so teilt man sich die Arbeit eben auf, je nachdem, wem was einfällt. Das letzte Stück von mir, das auf der Platte drauf ist, “Gerda”, ist ziemlich konkret – da haben wir nicht mehr viel diskutiert, sondern es einfach so ausgeführt, wie ich vorgeschlagen habe. Bei vielen anderen Stücken ist es aber auch so, dass uns dann kollektiv noch etwas einfällt und die Komposition sozusagen gemeinschaftlich fertig gestellt wird. Das ist bei uns völlig verschieden – einmal gibt es viele Einfälle, dann aber auch wieder mal gar nichts. Momentan ist es so, dass wir uns in einer Phase befinden, wo wir ein wenig ausgewunden sind.

 
Im Live-Kontext verbindet man den Begriff “Wienerlied” ja immer mit einer lockeren Atmosphäre. Wie läuft das bei euch im Studio / Proberaum ab – rennt da auch eher mehr der Schmäh, wie man so schön sagt, oder wird da doch “ernsthafter” gearbeitet?

Im Proberaum ist das ja noch viel schlimmer – nein, das war jetzt Blödsinn. Prinzipiell kommt es ganz auf die Tagesverfassung an. Wenn es neue Lieder gibt, dann arbeiten wir schon ernsthaft daran. Klar machen wir auch unser Flascherl auf, aber die Stücke werden ganz normal erarbeitet und jeder versucht, sich so gut wie möglich einzubringen. Wenn es flutscht, dann ist es eine angenehme Probe und wenn einem nichts einfallen will, geht man dann eh bald nach Hause oder wir landen im Wirtshaus.

Man ist natürlich schon immer bemüht, dass die Musik gut wird und im Rahmen unserer Möglichkeiten an den Instrumenten auch gut gespielt ist. Bei manchen Nummern ist das wichtiger, als bei anderen. Ein paar Stücke gibt es, wo es nicht wirklich so tragisch ist, wenn sie nicht gut gespielt sind – dann gibt es jedoch auch wieder welche, wo die instrumentale Komponente essentiell ist. Das fängt ja schon dabei an, ob deine Gitarre gestimmt ist, oder nicht. In Live-Situationen ist es bei so einer Klampfe ja auch oft schwierig, speziell in der kalten Jahreszeit. Du kommst von draußen rein ins Warme, dann stimmst du die Gitarre und anschließend drehen sie erst die Scheinwerfer auf – ich habe da schon Horror-Szenarien hinter mir, wo ich einfach nur da rum hänge und stimme. Eben weil ich genau weiß, wenn da irgendetwas nicht passt, dann ist die Nummer kaputt – auch, wenn es sich dabei bloß um einen teil der Nummer handelt, fehlt so was komplett.

Wichtige Sachen überlegt man sich natürlich schon immer, also beispielsweise, welche Strategie man anwendet, damit auch wirklich alles genau so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Wir spielen ja nicht bloß eine Nummer nach der anderen runter, sondern das Programm bekommt einen Aufbau. Wir setzen uns schon immer zusammen und planen den Aufbau des Abends. Ausschlaggebend ist auch immer, wo man gerade ist oder hinfährt, aus welchen Leuten das Publikum besteht. Es macht vom Verständnis her einen Unterschied, ob dort Schwyzerdytsch gesprochen wird oder Wienerisch. Das was zwischen den Stücken passiert, der Kitt zwischen den Nummern sozusagen, das proben wir aber natürlich nicht. Ab und zu kann es vorkommen, dass irgendwer eine saublöde Idee hat und man sich spontan dazu entschließt, das zu machen – dann robben wir während der Nummer hinaus oder machen sonstigen Blödsinn. Aber wenn man sich so was im Proberaum ausmacht, wird das auf der Bühne sowieso nie umgesetzt, weil einem in eben diesem Moment einfach nicht danach ist.

Ihr tretet ja auch außerhalb von Wien auf. Wie weit über die Landesgrenzen hinaus findet ihr für eure Musik ein Publikum?

Da sind wir selber gerade am Austesten. Seit circa eineinhalb Jahren jetzt probieren wir, in Bayern ein wenig Fuß zu fassen – wir haben dort auch jemanden, der das für uns ein wenig checkt und bisher läuft es auch ganz gut.

Generell habe ich aber den Eindruck, dass weniger die Sprache ein Problem darstellt, sondern viel mehr die Fähigkeit, einen gewissen Schmäh zu verstehen, die nicht überall zu finden ist. Wir haben jetzt erst in Bruck an der Leitha gespielt und da sind die Leute auf den Tischen gestanden – das gilt eigentlich generell für Niederösterreich und das Burgenland. Dort haben die Leute dieselbe Wellenlänge wie wir. Du hast den Satz gar nicht fertig sprechen müssen, haben sie schon geprustet und gebrüllt, weil sie eben verstehen, was zwischen den Zeilen kommuniziert wird – was diesen Aspekt betrifft, ist das alles sicher sehr regional bedingt. In Bayern ist dieses “Verständnis” schon viel weniger ausgeprägt als hier im Osten Österreichs, aber, so habe zumindest ich den Eindruck, es geht dort besser als in Tirol. Tirol ist überhaupt ein weißer Fleck auf unserer Landkarte. Das ist jetzt auch überhaupt nicht beleidigend gemeint, lediglich als Feststellung einer anderen Humorauffassung. Aber das Sprachenelement merkst du dort wirklich extrem.

In der Schweiz wiederum habe ich den Eindruck, dass sich die Leute mehr auf uns einlassen als beispielsweise in Bayern oder Tirol. Obwohl, in Österreich, wenn du aus Wien bist, bist du für die meisten Leute ja sowieso von vornherein ein Arschloch. Ich habe wirklich den Eindruck, dass man es als Wiener in Vorarlberg oder Tirol generell schwer hat – da hat man einfach einen schlechten Stand. Letztens waren wir in Villach, Kärnten, und da ist es wiederum erstaunlicherweise sehr gut gelaufen, wobei man da natürlich in politischen Dingen schon aufpassen muss, was man sagt – das war ja auch kurz nach dem Tod von Jörg Haider.

Letzten Sommer waren wir auch in Rumänien, auf einem ziemlich großen Festival, wo die Leute natürlich, bis auf fünf Österreicher, die dort als Techniker gearbeitet haben, überhaupt nichts verstehen konnten. Aber trotzdem sind sie dort gesessen, haben uns zugehört und schließlich sogar nach einer Zugabe geklatscht – warum, weiß ich aber nicht. Dann sind wir auch einmal in Litauen aufgetreten, allerdings vor Germanisten in einer Botschaft. Das heißt aber noch nicht viel – die können zwar Deutsch, aber vom Schmäh her ist das doch auch etwas ganz Anderes.

 
Derartiges passiert aber nicht sehr oft und ich glaube, es ist auch nicht Sinn der Sache, dass wir mit unserer Musik dort hin fahren. Interessant wäre für uns aber sicher, die Berliner Gegend zu bespielen, wozu wir bisher noch nicht so die Gelegenheit hatten. Da oben sind wir erst ein oder zweimal aufgetreten. Allerdings muss man sich dort ja auch erst wieder einen gewissen Markt erspielen und da weiß ich nicht, ob wir das noch schaffen. Wir sind ja mittlerweile auch schon bald alle 46 Jahre alt und jetzt wieder sozusagen von vorne anfangen, naja.. Ich glaube schon, dass es dort oben, Hamburg, Berlin, funktionieren würde, weil die Sprachbarriere überbrückbar ist. Was jedoch Mitteldeutschland betrifft, so habe ich da doch meine Zweifel.

In welchem Verständnis wollt ihr eure Alben gehört wissen? Live geht die Musik ja sehr in die unterhaltende Richtung. Verfolgt ihr diesen Ansatz auch mit den CDs oder wäre es euch da schon lieber, wenn die Leute sich ernsthafter damit auseinander setzen würden?

Ich glaube, wenn man sich die CD auflegt und einfach nebenher hört, würde man sie nach drei Minuten wieder abdrehen, weil sie einem irrsinnig auf die Nerven geht. Man muss sich meiner Meinung nach schon alles genau anhören. Denn Begriff “Unterhaltung” müsste man ja auch erstmal definieren. Vor allem wollen wir uns selbst unterhalten. Für mich gesprochen, wenn ich jetzt das Material auf eine CD aufnehme, dann wird mir irrsinnig schnell fad. Wir haben bei der aktuellen CD jetzt auch immer ein bisschen Quasteln gehabt, weil uns einfach so viel einfällt und auch noch weiter einfallen würde. Heinz ist ein ziemlich guter Fagottist und Klavierspieler, Vincenz spielt noch Kontrabass und ich selbst Schlagzeug.. Man würde aus mehr schöpfen können, als dann im Endeffekt notwendig ist, um die Nummer leben zu lassen. Manchmal macht man dann eben die Arrangements im Studio auch ein wenig dicker. Warum auch nicht?

Bei der CD haben wir das jetzt bei ein paar Tracks so gehandhabt, wo halt viel Schlagzeug oben ist, bisschen Bass usw. Ich glaube, das Puristische ist schon super, aber das hatten wir jetzt ohnehin schon bei so vielen Liedern dabei. Ich, für mich, will, dass da auch ein wenig Abwechslung enthalten ist. Vor allem, wenn jemand bereits ein paar Kalksburg-CDs hätte, würde demjenigen ja auch rasch fad werden, wenn alles gleich klingen würde. Und warum sollten wir das nicht auch so machen – wir können das Zeug ja spielen. Man übertreibt es ja eh nicht; bei ein paar Sachen, wo es aufgelegt ist, wird es umgesetzt und bei anderen wieder nicht.

Und bezüglich “Unterhaltung” – Musik muss auf jeden Fall immer in dem Sinne unterhaltsam sein, dass sie einen Text transportiert und natürlich die Leute bei der Stange hält. Und die “Leute” – das fängt schon bei uns selber an. Ich hasse nichts mehr, als eine schlechte Nummer, wo mir viereinhalb Minuten während des Spielens fad ist, aber das versuche ich ja eh zu vermeiden. Für manche Leute ist das sicher unterhaltender als für andere.

“Unterhaltung” habe ich jetzt eher mit dem Zweck verbunden, in Gesellschaft gehört zu werden und weniger für den Konsum alleine, zu Hause, beispielsweise.

Das ist glaube ich ganz verschieden. Möglicherweise gibt es Lokale, wo sie die CD ab und zu auflegen, aber da hört sicher keiner zu, was da jetzt gesungen wird. Hin und wieder kriegt man einen Textfetzen mit, aber die Texte sind teilweise ganz schöne Epen – man muss schon eigentlich das ganze Lied anhören, um es auch wirklich verstehen zu können. Es ist nicht so, wie beispielsweise beim Ambros, wo man bei “Schifoan” mitsingen kann. Darum glaube ich, dass man mehr davon hat, wenn man sich die CD wirklich anhört, als sie bloß so nebenbei laufen zu lassen. Und das machen die Leute auch – ich sehe es ja immer wieder beim CD-Verkauf, dass unsere Sachen auch wirklich Anklang finden und gehört werden.

Danke fürs Interview.

 
 

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