mica-Interview mit Florian Berner (Hugo Wolf Quartett)

Das 1993 in Wien gegründete Hugo Wolf Quartett gehört aktuell ganz ohne Zweifel  zur Elite klassischer Kammermusikensembles. Im Interview mit Markus Deisenberger spricht Florian Berner, der Cellist des Ensembles, über das „schwarze Loch“ Neue Musik und die Leichtigkeit der Begnadeten.

Für euren aktuellen Konzert-Zyklus habt ihr Kompositionsaufträge an zeitgenössische KomponistInnen vergeben, deren Werke dann neben zwei „alten“ Werken aufgeführt werden. Wie kam es zu dieser Idee bzw. zu dieser doch relativ ungewöhnlichen Praxis?
Dass es ungewöhnlich ist, finde ich traurig. In der Programmgestaltung des Hugo Wolf Quartett hat zeitgenössische Musik immer schon eine Rolle gespielt. Schon zu unserem zehnjährigen Jubiläum im Schubertsaal haben wir einen Zyklus gespielt, damals von der Jeunesse organisiert – mit drei Uraufführungen. Wenn man etwas feiert, gehört das dazu, finde ich. Man kann die Neue Musik nicht immer ausblenden. Und auch für unser Spiel, für das Repertoire und dafür, wie man ältere Musik angeht, ist es ungemein wichtig, auch zeitgenössische Musik auf- und uraufzuführen.

Was genau bewirkt die Pflege zeitgenössischer Musik?

Sie öffnet den Blick. Wenn man sich anschaut, inwieweit Neue Musik in den Programmen der Musikveranstalter vertreten ist, muss man heute feststellen: Da ist ein schwarzes Loch. Im Musikverein gibt es dieses Jahr meines Wissens keine einzige, im Konzerthaus eine Uraufführung. Das kann nicht sein – noch dazu, weil viele Komponisten gerne und teils auch umsonst für uns schreiben. Zu Hause haben wir so viele Stücke liegen, dass sie sich gar nicht abarbeiten lassen. Deshalb wollten wir unbedingt einen Zyklus, um diese Stücke auch zu spielen.

Ist die Abneigung der Veranstalter, sich auf Neue Musik einzulassen, größer geworden?

Ja. Gerade in den letzten Jahren ist die Situation schlechter geworden.

Warum?
Es war immer schon die Angst vor dem Verkauf, die mit einer Abnahme der Neugier einhergeht.

Und warum hat sich das Hugo Wolf Quartett immer schon auch auf Neue Musik eingelassen?

Aus purer Lust. Es ist ja zunächst einmal sehr spannend, was heute passiert. Wie wichtig es für die Musik bereits verstorbener Komponisten ist, habe ich dann erst später gemerkt. Wenn jemand heute komponiert, kann es ja aus meiner Sicht nur einen Grund dafür geben: Sie oder er hat etwas zu sagen. Für Geld oder Ruhm wird es wohl kaum jemand machen. Natürlich gibt es wie überall auch in der Neuen Musik Mist. Aber der Antrieb, der Welt etwas hinzuzufügen, diesen Stachel, der einen antreibt, um Kunst zu schaffen, etwas in die Zukunft zu werfen, lässt sich gerade an Neuer Musik sehr gut nachvollziehen.

Funktioniert die gegenseitige Befruchtung so genannter neuer und alter Musik tatsächlich?
Ja, für mich ganz stark. Die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik wirft für mich ein ganz neues Licht auf die Notation der alten Musik. Da sieht man dann viel genauer, dass man damals eben nicht alles aufschreiben konnte. Und es macht die Musik viel aktueller, weil man das Gefühl des Respekts dafür schult, dass auch damals jemand auf der Höhe seiner Zeit etwas schuf, das etwas bewegen sollte; dass jemand etwas in die Zukunft warf, um dort etwas zu bewirken. Und es verhindert gleichzeitig die Sichtweise, wonach klassische Musik die schöne Vergangenheit verkörpert, als der Herrgott sozusagen noch im Himmel war. Denn schon damals gab es zeitgenössische Musik, mit der man sich einzig und alleine mehr auseinandersetzte als man es heute tut. Die wunderbare Vergangenheit der Harmonik, als die wir diese Musik heute oft fälschlicherweise wahrnehmen, gab es in Wahrheit nie. Beethoven etwa trug sicher diesen Stachel der Veränderung in sich.

Streichquartette sind heute meistens auf eine bestimmte Epoche spezialisiert. Worin, würdest Du sagen, liegt eure Spezialisierung? In der stilistischen Breite?
Genau, wir möchten uns diese stilistische Breite beibehalten. Unbedingt. Zeitgenössische Streichquartette den Ensembles für Neue Musik und alte Musik jenen, die auf Originalinstrumenten musizieren, zu überlassen, ist eine Spezialistenhaltung, die ich für unser Quartett nicht akzeptieren will. Ich glaube auch nicht, dass es gut ist, wenn man nur Musik des 18. Oder 21. Jahrhunderts spielt.

Wie ist das innerhalb des Quartettes, das ja aus individuellen Musikern besteht, die aus unterschiedlichen Richtungen kommen und sich vielleicht auch in ebenso unterschiedliche Richtungen entwickeln? Ist das ein einfaches Miteinander in dieser Breite oder bedarf es eines ständigen Austarierens?
Man kennt die anderen schon relativ lange, das ist von großem Vorteil. Andererseits sind wir ein Quartett, deren Mitglieder, wie Du sagst, wirklich aus sehr unterschiedlichen Richtungen kommen. Das aber ist etwas, was ich immer als sehr befruchtend und bereichernd empfunden habe. Es gibt ja auch Quartette, deren Mitglieder alle gemeinsam studiert haben und das auch noch beim gleichen Lehrer. Das mag dann sehr homogen klingen, für mich aber wäre es zu langweilig. Wir wollen von Purcell bis heute alles spielen. Das bedeutet viel Arbeit und viel gelebte Demokratie, aber es macht das Ganze auch sehr bunt.

Wie kann man sich das Ausleseverfahren, das zur Auswahl der drei jetzt im Rahmen des Zyklus zur Uraufführung gebrachten Stücke führte, vorstellen?
Gab es viele Bewerbungen oder bewegte sich das in einem kleinen, überschaubaren Rahmen?
Ich gebe zu: Das war ganz subjektiv. Die einen Komponisten kennt man besser, die anderen nicht. Beim einen weiß man, was einen erwatet, beim anderen ist es ein Schuss ins Blaue. Aber die Manuela Kerer zum Beispiel ist auch jemand, der ein gewisser Ruf vorauseilt. Ich selbst kannte sie nicht, aber viele Leute, die ich sehr schätze, haben sie empfohlen. Dann haben wir gemeinsam mit dem Kulturforum New York, das den Auftrag finanziert, und wo wir das Stück bereits aufgeführt haben, den Entschluss gefasst, dass sie einen der Aufträge erhalten soll. Thomas Wally, den zweiten Komponisten, kennen wir schon lange und Gabriel Irany lernte ich vor zwei Jahren kennen und fand seine Musik auf Anhieb ganz wunderbar. Und da hab ich einfach einmal gefragt, ob er denn nicht Interesse hätte, etwas für uns zu komponieren.

Ihr spielt oft im Ausland, seid viel unterwegs. Wie wird zeitgenössische österreichische Musik im Ausland wahrgenommen?

Da ist durchaus Interesse vorhanden. Das Kulturforum in New York ist natürlich auch eine Plattform, die das sehr propagiert. Aber man wird im Ausland schon immer wieder gebeten, etwas Persönliches mitzubringen, etwas, das zu uns und unseren Programmen passt. Natürlich gibt es auch Veranstalter, die nur Haydn, Schubert und Beethoven wollen, aber die meisten sind sehr neugierig und deshalb haben wir auch immer, wenn es irgendwie geht, ein zeitgenössisches Stück im Gepäck.

Denkst Du es besteht, die Möglichkeit, derartige Auftragskompositionen über den anstehenden Zyklus hinaus in der Konzertlandschaft zu etablieren?
Meine Hoffnung ist, dass das Konzerhaus den Zyklus unter seine Schirmherrschaft und in sein Programm aufnimmt. Drei Konzerte, in denen Klassiker des Streichquartettes gespielt werden, wobei es in jedem Konzert aber auch zur Uraufführung eines jungen österreichischen Komponisten kommt. Wir müssen ja auch nicht die Stauds oder Cerhas spielen, die sind ja eh schon wo angekommen. Es geht vor allem darum, jungen Leuten die Chance zu geben, dass das, was sie komponieren, zumindest einmal in einem anständigen Rahmen gespielt wird. In Wien und Österreich sind wir das einzige Quartett, das das überhaupt macht. Das König Quartett spielt zwar rein zeitgenössische Musik, aber ein gemischtes Programm spielen meines Wissens nach nur wir. Ich finde es auch für das Publikum wichtig, dass man sich nicht voneinander wegbewegt, sondern sich gegenseitig wahrnimmt.

Funktioniert denn diese Sandwich-Programmierung, nachdem sie erfahrungsgemäß bei zahlreichen Konzert-Abos nicht funktioniert, indem dort ein Publikum mit dem ersten Stück milde gestimmt wird, um dann mit dem zweiten Stück gefordert oder verärgert zu werden, sodass man es dann mit dem dritten Stück wieder milde stimmen muss?
Das kommt ganz auf das Publikum an. Deshalb machen wir das ja auch vorwiegend in Wien, wo wir unser Publikum sehr gut kennen. Ich finde es außerdem unerhört wichtig, dass man dieses zeitgenössische Stück auch intelligent programmiert.

Dass Kerer zwischen Mendelssohn und Mozart gespielt wird, ist also kein Zufall?

Nein, ich glaube, dass man als Zuhörer eine gewisse Vorbereitung braucht, um in ein zeitgenössisches Stück reinzukommen. Ich selbst habe durch solche Sandwich-Konzerte viele tolle Sachen kennen gelernt, die ich vielleicht sonst nie gehört hätte. Und ich habe auch Respekt vor einem Publikum, das nicht den ganzen Tag lang zeitgenössische Musik hören will, aber neugierig ist und langsam dorthin geführt werden möchte. Ein solcher Quartettabend ist lang und erfordert viel Aufmerksamkeit. Und deshalb ist es vielleicht auch leichter mit etwas Vertrautem einzusteigen und dann klanglich dorthin geführt zu werden, wo es etwas Neues zu entdecken gibt. Insofern finde ich die vielgeschmähte Sandwich-Programmierung nicht so schlecht. Wir haben es auch schon umgekehrt gemacht und ein klassisches Stück zwischen zwei neuen gespielt. Das hat auch funktioniert. Aber für das Publikum ist es dann bedeutend schwieriger rein zu finden.

Wie schwer ist es für den Komponisten, sich zwischen zwei Komponisten wie Mendelssohn und Mozart zu behaupten?
Ein Streichquartett verlangt einem kompositorisch viel ab. Da kann man sich nicht verstecken. Und man hat immer das Gegenüber der großen alten Kompositionen. Meiner Erfahrung nach hilft es im Konzert aber eher, wenn man von tollen Stücken umgeben bzw. eingerahmt ist. Und es sind ja selbst auch gute Stücke, die keinen Vergleich scheuen müssen. Die Hürde ist eher die, überhaupt so weit zu kommen, d.h. so weit zu kommen, dass das eigene Stück in einem Programm steht. Wenn es einmal so weit ist, dass sie gespielt wird, funktioniert die zeitgenössische Musik im Allgemeinen sehr, sehr gut. Dass ein Stück untergehen würde, habe ich bis heute noch nie erlebt. Das Publikum ist meistens überwiegend positiv überrascht. Wenn man also die erste Angst, das Publikum könnte ausbleiben, überwunden hat, funktioniert es eigentlich immer gut. Was ich auch beobachtet habe, ist, dass die Angeregtheit durch das neue Stück, die Assoziationskraft in das dritte Stück nach der Pause mitgenommen wird und so auch in Zusammenhang mit „alter“ Musik zu neuen Farben und Gedanken inspiriert. Das Neue Musik-Stück setzt also sehr viel Phantasie frei, die dem Hörgenuss zugute kommt, weil man sich auf einmal nicht mehr an einer Melodie, einem ertrauten Klang festhält, sondern tiefer in die Komposition eindringt.

Viele Stücke verschwinden nach ihrer Uraufführung wieder in der Schublade. Wie kommt man gegen diese traurige Praxis an?

Es ist Aufgabe der Interpreten, ein tolles Stück auch weiter zu spielen. Wir haben die bisher uraufgeführten Stücke auch immer ein paar weitere Male gespielt. Das gehört zum Package dazu. Und es ist auch ungemein wichtig.

Habt ihr Sponsoren für den Zyklus?
Ja, wir haben einen Sponsor, der die Saal-Miete für den Schubert-Saal übernimmt.

Wäre es ohne diesen Sponsor überhaupt möglich, die spezielle Programmierung zu verfolgen?
Nur schwer. So wird das finanzielle Risiko abgefangen. Es würde sich unterm Strich vielleicht ausgehen, nur hätten wir dann kein Geld mehr, um in Werbung, d.h. Plakate und dergleichen zu investieren, was aber gleichermaßen wichtig wie teuer ist. Ich bin gerade dabei, mich umzuhören, ob nicht auch der Staat Geld dafür aufbringen möchte, junge österreichische Komponisten auf diese Art und Weise zu unterstützen.

Inwiefern ist man als Quartett angehalten, sich möglichst viele solcher Schienen durch Selbstorganisation aufzumachen?
Es ist möglich, gleichzeitig aber auch notwendig. Ich glaube, vor zwanzig Jahren hätte das niemand gemacht. Da gab es nur Veranstalter, die so etwas organisiert hätten. Heute geht das. Wenn man Lust hat, mietet man einfach einen Saal. Es gibt aber zwei ganz wesentliche Gründe, warum wir das wollen, denn eigentlich verdient man ja nichts dabei. Der eine ist, weil wir unser Publikum pflegen wollen. Bislang haben wir nämlich nur ein, zwei Konzerte pro Jahr in Wien gespielt. Der zweite ist das Unbehagen mit der derzeitigen Programmierung: Entweder fehlt die Neue Musik völlig oder kommt mir, wenn sie denn einmal programmiert ist, sehr zufällig vor.

Im vorigen Jahr haben wir Programme gemacht, die thematisch sehr eng waren: Einmal ging es um Bekenntniswerke, einmal um Sein, Werden und Vergehen. Das heißt, dass wir versuchen, intelligent und stringent in der Programmierung zu sein. Und eine dritte Komponente ist auch, dass man die Programme entsprechend präsentiert. Ich gehe, bevor wir zu spielen beginnen, immer raus vor das Publikum und versuche dabei, nicht Texte aus dem Kammermusikführer vorzutragen, sondern unseren ganz persönlichen Zugang zu schildern. Das ist etwas, was das Publikum sehr positiv aufnimmt und was vielleicht nicht so leicht geht, wenn man in der Fremde spielt. Natürlich bedeutet die Organisation viel Arbeit, aber das stört mich nicht.

Kann man die drei Stücke und ihre Kompositionen ein wenig beschreiben?
Gerne. Manuela Kerer hat ein Stück über das Lachen geschrieben. Es ist viersätzig und es wird die ganze Zeit über klanglich gelacht. Vom unterdrückten Glucksen bis zu Lachkrampf wird es in all seinen Schattierungen gezeigt. Das hat sie sehr lautmalerisch umgesetzt, und gleichzeitig ist das Stück durch eine unglaubliche Phantasie an Klangeffekten gekennzeichnet – manches davon ist an der Grenze des Hörbaren – und wird in einer ganz eigenen Notation dargeboten. Was Mozart, Mendelssohn und sie verbindet, ist das junge Genie. Sie hat sehr viele Kapazitäten, eine unglaubliche Begabung, gleichzeitig aber eine der Welt zugewandte Leichtigkeit. Bei Mendelssohn und Mozart ist das ähnlich: ´Trotz all des Genies merkt man immer eine gewisse Leichtigkeit, eine Prosecoo-Natur. Irgendein Lachen ist trotz allen Ernstes immer dabei. Die Leichtigkeit des Begnadeten.

Das Stück von Thomas Wally hingegen kenne ich persönlich noch nicht gut. Ich weiß nur so viel: Es ist unwahrscheinlich schwer zu spielen und eine wahnsinnige Aufgabe, das bis März hinzubekommen. Gabriel Iranys Stück wiederum sehe ich in der Webern-Ligeti-Tradition. Es ist sehr organisch, hat etwas Naturverbundenes und Natürliches. Es ist ein Stück, das sich von Satz zu Satz weiter entwickelt wie bei Webern, der auch immer natürliche Formen gesucht hat – ein Wesenszug, der unheimlich gut zu Haydn und Schubert passt. An diesem Abend geht es thematisch um Klänge, die sich langsam drehen, Metamorphosen-Stücke.

Wie schwer ist es so einen Zyklus erfolgreich an den Mann bzw. an die Frau zu bringen?

Da sind wir vor allem auf die Hilfe der Medien angewiesen. Wenn die Leute von unseren Konzerten wissen, kommen sie auch. Aber sie wissen es eben nur, wenn die Medien mitspielen. Mir geht es aber zentral darum, dass das einander bedingt. Der Zusammenhang ist wichtig. Und genau diese gegenseitige Bedingung ist auch die Rechtfertigung gegenüber dem ständigen Vorwurf, man versehe Museumsdienst. Das Heutige wirkt auf das Alte zurück und dadurch wird es lebendig, ist neu zu sehen.

Kann man dieses Spannungsverhältnis zwischen Alt und Neu so verallgemeinern?
Das Verallgemeinerungsfähige ist die offene Grundeinstellung. Jeder hat eine andere Art, Noten aufzuschreiben. Jeder hat seine eigene Fremdsprache, um das auszudrücken, was er sagen will. Die Freiheit zeitgenössischer Musik wirkt zurück auf die althergebrachte Musik und die Freiheit, etwas, was noch nie gespielt wurde, frei zu interpretieren, und führt unweigerlich zur Freiheit etwas, was schon oft gespielt wurde, vielleicht auch völlig neu zu sehen. Diese Freiheit müssen wir uns auch für die alte Musik wieder nehmen. Eine erste ist ja auch etwas ganz anderes als die zehnte Aufführung. An diesen Wahn herauszufinden, was die eine wahre Aufnahme war oder ist, glaube  ich nicht.

Vielen Dank für das Gespräch.
Fotos: Nancy Horowitz
Die Termine des Konzerthaus Zyklus:

Montag 12.11.2012
Uraufführung: Manuela Kerer. Weitere Werke von Wolfgang A. Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy

Mittwoch 20.3.2012
Uraufführung: Thomas Wally. Weitere Werke von Antonín Leopold Dvořák und  Ludwig van Beethoven

Montag 10.6.2013
Uraufführung: Gabriel Iranyi. Weitere Werke von Joseph Haydn und Franz Schubert

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Hugo Wolf Quartett