Bild Marcus Smaller
Marcus Smaller (c) Raffael Hollitzky

MARCUS SMALLER – „I, Marcus Smaller“

Der österreichische Singer-Songwriter MARCUS SMALLER veröffentlichte am 20. Mai 2016 sein zweites Album, und zwar „I, Marcus Smaller“ (Sony Music). Nach vielen Projekten und einem Solodebütalbum 2014 traut sich das Allroundtalent mit seinen neuen und alten Liedern auf die Bühne.

Die meisten kennen Marcus Smaller wohl von seinem früheren Bandprojekt 3 Feet Smaller, das es an die Spitze der Charts schaffte. Sein 2014 erschienenes Solodebütalbum „Finally Home“ schaffte es in den iTunes-Charts an die Spitze und auf Platz 22 der österreichischen Album-Charts. Nun ist der Musiker auf dem besten Weg, mit seinem neuen Album „I, Marcus Smaller“ abermals die Charts zu stürmen. Mit seinem poppig-rockigen Sound, der an Bands wie Green Day denken lässt, und der markanten Stimme spielt er sich in die Herzen seines Publikums.

„Ok, so I got a new album, got to promote it until it goes platinum“

Das Album steigt ein mit dem Titelsong „I, Marcus Smaller“, in dem der Künstler auf ironisch, fast zynische Weise erklärt, dass er jetzt ein neues Album hat. Er stellt sich vor, präsentiert sich selbst und bringt mit den Lyrics die ZuhörerInnen zum Schmunzeln. Es ist sozusagen das perfekte Intro für ein Album. Diese Vorstellung wird gefolgt von einem nicht gerade melancholisch, aber doch sehnsüchtigen Song, „Anything But Love“, der eine Gratwanderung zwischen Sehnsucht und Hoffnung ist. Marcus Smaller spielt mit musikalischen Harmonien und lässt das Rockige außen vor, zeigt seine poppige Seite. Gleich danach hört man den Track „Open Road“, der ausgezeichnet zu einem Roadtrip passt. Das Tempo wird gedrosselt, die Melodien lasten überwiegend auf der Gitarre.

Nach dem Ohrwurm „Let’s Go, Let Go“ und dem provokativen, rockigen Lied „Hipsters & Vegans“ – die Lyrics sind hier wirklich zu witzig – hört man Marcus Smaller feat. Ansa (Die Vamummtn) mit dem Song „Echo“. Das Tempo ist langsam, die Atmosphäre ist ebenso wie der Liedtext sehr nostalgisch, was ein Stimmungsbruch zu den vorigen zwei Tracks ist. Doch es geht nicht so weiter, denn „Hang On“ treibt die Laune nach oben. Kaum fühlt man sich wieder glücklich, spielt der Musiker ein herzzerreißendes Trennungslied, das kein Auge trocken lässt. Das Album ist, wie man sieht, eine einzige emotionale Achterbahn – gespickt mit äußerst treffenden Lyrics und mitreißenden Gitarrenmelodien. Das Album schließt ab mit dem Lied „Yeah, You’ll Get Far“, das von Mike Herrera von MxPx unterstützt wird und den Puls mittels rasenden Drums nach oben jagt. Es ist der ultimative Schluss für ein Album, das ins Herz, in den Kopf und in die Füße geht.

Zusammenfassend: Marcus Smaller hat ein Album geschaffen, das für jedes Alter, für jede Art von Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern etwas dabei hat. Live sehen kann man das Multitalent am 9. Juli 2016 auf der After-Show-Party des Skate-Contest in Weiz und am 22. August 2016 am And There Comes The Wolve Festival in Wiesen. Im Oktober tritt Marcus Smaller in Salzburg (1. Oktober), Lustenau (7. Oktober), Graz (8. Oktober), St. Pölten (14. Oktober), Timelkam (15. Oktober) und Wien (16. Oktober) auf.

Antonia Seierl

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