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Karl Ritter (c) Pressefoto

„Kommt nach Hause, wenn die Party vorbei ist!“ – KARL RITTER im mica-Interview

„Guitar Driver“ heißt ein Dokumentarfilm, der den „Extremgitarristen“ KARL RITTER ein Jahr lang bei seinen äußerst unterschiedlichen Auftritten begleitet hat. Einblicke in sein Privatleben, seine Geschichte, seine Lebensweisheit verschmelzen darin zu einem so eigenwilligen wie gelungenen Musikfilm, der neulich bei den INDIEFEST FILM AWARDS in Los Angeles einen Award gewann. KARL RITTER sprach mit Markus Deisenberger über Sound-Rituale, Crashtest-Jazz und Eigenverantwortung.

Wie kam es zu diesem Film? 

Karl Ritter: Walter Größbauer ist Dokumentationsfilmer und macht Dokus über Afrika und Indien. Ich hatte 2012/2013 Musik zu einem seiner Filme mit dem Titel „Indian Dreams“ gemacht und so haben wir uns kennengelernt. 2015 hat er mich dann angerufen und mir mitgeteilt, dass er einen Film über mich macht. Das habe er mit seiner Frau, die Produzentin ist, beschlossen.

Das heißt, Sie wurden vor vollendete Tatsachen gestellt?

Karl Ritter [lacht]: Na ja, man überlegt sich da anfangs nicht so viel und sagt zu. Aber es ist schon viel Arbeit, wesentlich mehr, als eine CD aufzunehmen. Es geht viel Zeit dafür drauf, die man vor der Kamera spricht und musiziert. Viel Zeit aber auch, um zu überlegen, was man überhaupt machen will. Ein Film funktioniert für mich ja wie eine Symphonie. Da braucht es von Anfang bis Ende einen Spannungsbogen. Dass man den Film so gestaltet, dass er auch wirklich funktioniert, ist deshalb schon eine ziemliche Arbeit. Wir hatten auch keinen roten Faden, kein großes Konzert. Der Plan war, dass mich der Regisseur einfach ein Jahr lang zu meinen Konzerten und durch mein Leben begleitet.

Aber könnte man als roten Faden nicht die Sequenzen ansehen, in denen Sie allein in der Natur gezeigt werden? Beim Nachdenken, beim Reflektieren? 

Karl Ritter: So könnte man es auch sehen. Vielleicht aber bin auch ich der rote Faden. Das, was ich erzähle. Wie immer man es will, aber wir sind nicht bewusst auf die Suche nach einem roten Faden gegangen.

Wieso der Titel „Guitar Driver“? 

Karl Ritter: Filmtitel zu finden, ist immer ein schwieriger Prozess. Wir hatten mehrere, konnten uns aber nicht zu einem endgültigen durchringen. Zum Schluss hatten wir dann schon das Plakat, das aussieht, als säße ich auf einem Raumschiff. Man sieht die Gitarren, man sieht einen „Drive“ – so kamen wir auf „Guitar Driver“. Über Titel kann man lange reden, aber irgendwann braucht man einen. Und so wurde es halt „Guitar Driver“.

„Du kannst mit nur einem Ton eine Geschichte erzählen, die spannend ist.“

Wie kamen sie auf die Idee des „Soundrituals“, das Sie gemeinsam mit Avantgarde-Musikern in der Stockerauer Kirche, aber auch an anderen Orten realisierten, wo nur ein Ton zu hören ist. Ein Ton aber, der einen Ort stark verändern kann. 

Karl Ritter: Ich hatte zwei Räumlichkeiten, in denen ich mir ein Studio einrichtete. Das erste Mal, als ich diese Räume betrat – der eine war eine leere Wohnung – dachte ich, dass ich sie gerne in Besitz nehmen würde. Also ließ ich den ganzen Tag ein tiefes C brummen. Währenddessen baute ich alles andere auf, richtete alles her. Den tiefen Ton ließ ich zwei ganze Tage lang stehen. Die Idee, den Raum mit einem bestimmten Klang zu beeinflussen, gefiel mir und blieb. Statt eines Synthesizers könnte man doch auch Gitarren nehmen, dachte ich dann. Mit Gitarren-Feedback hatte ich ja früher schon gearbeitet. Und so kam das ins Rollen.

2004 nahm das schon seinen Anfang. Da machte ich das Album „Atmen“, bei dem ich ganz bewusst auf wenige Töne reduzieren wollte. Im Grunde genommen habe ich diese Grundidee jetzt auf die Spitze getrieben, indem ich die Instrumente gar nicht mehr spiele, sondern nur noch über die Verstärker steuere.

Bild Karl Ritter / Guitar Driver
Karl Ritter / Guitar Driver (c) Pressefoto

Mit guten Leuten ist es aber auch so, du sagst zu ihnen: „Spiel mir auf dem Cello ein C” und der oder die spielt dir einen Ton in all seinen Schattierungen, der dir gut und gerne zehn Minuten nicht fad wird. Mehr braucht es nicht, wenn du in den Ton reinkippst. Du kannst mit nur einem Ton eine Geschichte erzählen, die spannend ist. Da braucht es gar keine Melodie mehr. Das könnte man doch auch groß mit mehreren Leuten machen, dachte ich. So entstand das und wurde ein Riesending. Am Grundlsee habe ich das mit Orchester und Blaskapelle gemacht und Visuals dazu. Es schließlich in einer Kirche zu machen, wo man auch an ganz andere Hörerkreise kommt – die normalen Durchschnittshörerinnen und -hörer kriegen so etwas nicht zu hören –, war faszinierend. Zu mir kamen nachher alte Leute, die meinten, es sei sehr unerwartet, aber berührend für sie gewesen. Das ist eine Form von Musik, die mich sehr interessiert. Ich habe hundert Lieder geschrieben, war in allen möglichen Genres unterwegs, aber Leute zu sehen, die in der Kirche sitzen und sich siebzig Minuten lang einen Ton anhören und auf diesem einen Ton eine Reise machen, war faszinierend. Man wird auf sich selbst zurückgeworfen, das macht was mit den Menschen. Dass jemand etwas erleben kann, das er so vorher nicht kannte, gefiel mir. Zu sehen, wie hinter Trompeter Franz Hautzinger sieben, acht andere Bläser einer Blasmusik stehen und mit ihm gemeinsam einen Ton spielen, ist unglaublich.

Ist es bei Ihnen wie bei Neil Young eine Geschichte in unterschiedlichen Variationen, wie er selbst gerne sagt, oder sind es völlig unterschiedliche Geschichten, die in unterschiedlichen Genres und in unterschiedlichen Projekten erzählt werden wollen?

Karl Ritter: Es sind unterschiedliche. Was ich mache, ist das, was mich interessiert. Ich verfolge es so lange weiter, bis ich alles darüber weiß, dann zieht es mich in andere Gefilde. Das ist Lebensqualität.

Sich auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln?

Karl Ritter: Genau. Für mich wäre es keine Qualität, wenn ich noch einmal dreißig Jahre lang hundert Ostbahn-Kurti-Konzerte pro Jahr spielen müsste. Das macht mir doch irgendwann keinen Spaß mehr.

„[…] etwas zu machen, was mir nicht hundertprozentig taugt, macht für mich keinen Sinn.“

Das heißt, es gibt auch keine Wehmut darüber, dass die Ostbahn-Kurti-Zeit vorüber ist?

Karl Ritter: Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil: Das ist eine Erleichterung und Bereicherung, wenn man einen Rucksack auch einmal abstellen kann. Und viele verschiedene Dinge zu machen, hat den Vorteil, dass man sehr flexibel bleibt. Vielleicht bin ich egozentrisch, weil ich nur das mache, was mir taugt, kann ja sein. Wegen des Geldes jedenfalls mache ich es nicht. Ich hatte Glück, mit Ostbahn viel Geld zu verdienen. Aber als es mich zu langweilen begann, hörte ich auf. Obwohl man sicher noch schöne Kohle hätte verdienen können. Aber etwas zu machen, was mir nicht hundertprozentig taugt, macht für mich keinen Sinn. In der Zeit, die ich hier auf dieser Welt bin, möchte ich selbst bestimmen, was, wo und wie ich etwas mache. Das war immer meine oberste Maxine und viel wichtiger als alles andere. Ich hatte so viel Glück. Ich habe eine super Frau, mit der ich schon 35 Jahre verheiratet bin, zwei super Töchter. Ich bin ein sehr bescheidener Mensch.

Im Film gibt es die Szene im Wiener Porgy & Bess, in der zwei Bands, das David Helbock Trio und Mamadou Diabate, zugleich spielen, aber nicht zusammen. Das ist auch so eine Idee von Ihnen, die sich „Crashtest Jazz” nennt. Man kann sich vorher eigentlich nicht vorstellen, dass das funktionieren kann, aber wie man dann sieht, funktioniert es tatsächlich.

Karl Ritter: Weil ich die richtigen Sachen ausgesucht habe. Mit irgendwas funktioniert es nicht. Es geht nur mit bestimmten Stücken, die dann einen bestimmten Effekt haben.

Gibt es auch Vorstellungen, die sich nicht realisieren lassen, wo das erzielte Ergebnis also von der Vorstellung, die man im Kopf hatte, erheblich abweicht und man sich ein Scheitern eingestehen muss? 

Karl Ritter: Ich habe immer versucht, meine eigene Sprache zu entwickeln. Ich habe viel ausprobiert und immer alles ernst genommen, was ich gemacht habe. Sich etwas auszudenken, was dann andere spielen, interessiert mich nicht mehr. Von den paar Hundert Liedern, die man geschrieben hat, hat ohnedies nur eine Handvoll Bestand. Nur eine Handvoll ist zwanzig Jahre später immer noch so gut, dass man sich das wieder anhören möchte.

Bild Karl Ritter / Guitar Driver
Karl Ritter / Guitar Driver (c) Pressefoto

Man muss sich die Frage stellen: Was ist es, worin man gut ist und mit dem man Leute berühren kann? Bei mir war und ist es das freie Spielen. Eine gute Improvisation ist gemeinsam oft genauso schwer zustande zu bringen wie eine gute Komposition. Aber wenn man mit guten Leuten spielt, funktioniert das im Grunde genommen genauso, als würden alle vom Blatt spielen. Auch einen Blues für Ostbahn zu schreiben, hat mir Spaß gemacht. Aber die Enttäuschung, wenn etwas nicht so funktioniert, wie man will – das alles habe ich schon hinter mir. Wenn ich etwas schreibe, weiß ich, wie das klingen kann und soll, weil ich die Leute kenne, die es spielen [lacht]. Die Überraschung ist dann eher positiv, wenn gute Leute etwas Schlechtes spielen und es trotzdem gut ist.

Im Film geht es auch um die komplexe Musik der Batonga, die Sie in Simbabwe kennenlernten. Im Film sagt Otto Lechner, man merke sofort, wenn sich jemand diese Musik aneigne, sie in das eigene Schaffen integriere. Gibt es Fälle, in denen Sie Fremdes in die eigene Sprache integrieren? 

Karl Ritter: Ja, freilich. Das machen wir ständig. Es gibt in der Musik ja nur wenige Menschen, die tatsächlich etwas erfinden. Das meiste ist reproduziert. Selbst die Genies haben sich bei Fremdem bedient, sich von Fremdem beeinflussen lassen. Man baut das alles in die eigene Sprache ein und dadurch wird es Teil deines eigenen Sprachrepertoires. Diejenigen, die die Musik kennen, merken es. Otto Lechner meinte einmal, wir hätten alle einen gemeinsamen Standard-Horizont, der das Kommunizieren einfach mache. Tatsächlich funktioniert es im Trio Ritter/Lechner/Coleman immer auf Anhieb, weil wir die gleichen Sprachen beherrschen. Dasselbe geschieht bei den WEISSEN WAENDEN: Das ist immer frei und es funktioniert immer, weil die Beteiligten eine Einheit im Denken sind.

Im Film wird auch der Kolonialismus angesprochen, der sich auch in der Musik fortsetzte. Gibt es die gegenseitige Befruchtung denn gar nicht? 

Karl Ritter: Kaum. Otto Lechner sagt im Film sinngemäß: „Wir können uns das nehmen und was damit machen, aber bei denen gibt es vielleicht einen in einer Million, der mit unserem individualistischen Denken etwas anfangen kann.“ Und damit hat er völlig recht.

Ist das nicht frustrierend?

Karl Ritter: Nein, eigentlich nur logisch. Vor zweihundert Jahren hat eine Handvoll Genies alles beherrscht, dann kamen die Beatles und heute gibt es Massenmusik von Massen für Massen. Das hebt sich immer mehr auf. Der DJ-Boom hat sich meiner Meinung nach aus einer Ablehnung des Starkults heraus entwickelt. Du kannst um ein, zwei oder drei Uhr kommen – es ist dasselbe. Das Warten auf den großen Auftritt hat sich erübrigt. Das Selbstverwirklichen als Komponistin bzw. Komponist ist überholt. Wir mussten üben und imitieren, damit wir gehört wurden. Heute reicht ein Mischpult. Und die Batonga, die nur einen Ton haben, müssen gar nicht überlegen, was sie mit dem zweiten tun.

Spielt die Virtuosität noch eine Rolle?

Karl Ritter: Nein, ich war aber auch anfangs gar kein Gitarrist, ich hatte Ideen. Der Gitarrist wurde ich erst beim Ostbahn. Ich sah mich immer eher als Rock-Komponisten. Die Eitelkeit lag eher bei den Stücken als bei der Stilisierung eines bestimmten Gitarrenspiels.

„Es gibt so etwas wie ein Erzähl-Gen, das hast du oder hast es nicht.“

Also gab es auch keine Heroes, die Sie imitierten? 

Karl Ritter: Nein, ich habe auch damals nur improvisiert. Ich habe weder „House of the Rising Sun“ noch sonst was gespielt. Wir haben gejammt. Zwei Jahre lang. Ich habe keine Nummern gebraucht. Als Fünfzehnjähriger habe ich auf Partys gespielt und irgendwas in Englisch-Kauderwelsch von mir gegeben, was mir gerade so einfiel. Es gibt so etwas wie ein Erzähl-Gen, das hast du oder hast es nicht. Das muss man nicht üben. Ich habe auch, als ich erst zwei Griffe konnte, versucht, Geschichten damit zu erzählen. Aber natürlich bin ich dann auch die ausgetretenen Pfade gegangen: Band gründen, Lieder schreiben, texten …

Und sich wieder davon lösen?

Karl Ritter: Klar. Das Wichtigste war zu bestimmen, in welche Richtung es geht.

Bild Karl Ritter / Guitar Driver
Karl Ritter / Guitar Driver (c) Pressefoto

Das Freiheitsstreben – im Hof des Gemeindebaus oder später in der Improvisation – und seine enorme Wichtigkeit für Sie kommen auch im Film vor. Hat das Freiheitsstreben irgendwo auch natürliche Grenzen? 

Karl Ritter: Die Grenzen setzt man sich selbst, indem man zum Beispiel eine funktionierende Beziehung will und sich danach verhalten muss. Groß als Aufreißer herumrennen wollte ich aber schon als Zwanzigjähriger nicht. Vielleicht habe ich das Musikmachen auch benutzt, um mir die eigene Geschichte klarzumachen. Viele beschäftigen sich ja nicht mit der eigenen Geschichte, weil sie Angst davor haben, worauf sie alles draufkommen.

Sie sind also, wie es in der Fußballersprache so schön heißt, absichtlich auch dorthin gegangen, wo es wehtut? 

Karl Ritter: Klar. Sonst bringt es mich ja nicht weiter. Nur wenn ich gefordert bin, geht etwas weiter. Ich springe oft ins kalte Wasser, einfach weil ich wissen will, ob es funktioniert. Wenn es nicht funktioniert, dann lerne ich draus. Nichts nervt mehr als falsche Routine. Meine Routine ist Erfahrung.

Sie sagen im Film, es habe für Ihren Weg als Gitarrist kaum Ermutigung oder Bestärkung gegeben. Das klingt im Film sehr nüchtern, aber ist das Desinteresse, das einem in der Jugend entgegengebracht wird, nicht auch verletzend? Mussten Sie darauf achten, nicht zu verbittern?

Karl Ritter: Nein, gar nicht, ich habe es ja geschafft, davon leben zu können. Insofern wäre jede Verbitterung fehl am Platz. Ich hatte viel Glück. Und mit guten Leuten zu spielen, ist das allergrößte Glück. Ich habe das nur gesagt, weil ich von vielen anderen weiß, dass sie begnadet waren und bestärkt wurden. Ein Otto Lechner hat schon mit zehn Jahren Geld mit dem Akkordeonspielen verdient. Dem hat man nicht gesagt: „Bitte, vergiss das.“ Aber ich sehe das Ablehnende heute positiv, weil es mir half, einen „Drive“ zu entwickeln.

Einsamkeit wird von der Gesellschaft oft als tragisch abgetan. Im Film gewinnt man hingegen den Eindruck, Sie suchen und genießen die Einsamkeit. 

Karl Ritter: Ja, ich genieße das. Wobei man unterscheiden muss: Ich möchte nicht allein leben, aber ich suche und genieße auch die Einsamkeit. Ich fahre in die Lobau und schau dort zwei Stunden am Stück ins Wasser. Das genieße ich. Mehr brauche ich auch nicht, um glücklich zu sein. Einsamkeit ist ein wichtiger Teil, um zu sich zu kommen. Es gibt heute doch kaum noch jemanden, der länger allein gelebt hat, einfach weil sich sie Leute scheuen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Am Spielplatz hört man dauernd: „Mach dies nicht, mach das nicht.“ Die Kinder dürfen keine eigenen Erfahrungen mehr machen. So schnell bricht sich ein Kind doch nichts. Die sollen ruhig auch mal wo runterfallen. Die Erfahrungen sind wichtig für die eigene Entwicklung. Wer das nicht gelernt hat, kann es auch später nicht.

Ich habe meinen Kindern nie gedroht, sie nie zu etwas gezwungen. „Kommt nach Hause, wenn die Party aus ist.“ Heute wird mir das als cool ausgelegt, aber sie haben es auch damals nicht missbraucht, sondern gemerkt, dass ich ihnen vertraue. Wenn wir damals in die „Kamera“ gingen und einen Ofen rauchten, haben wir ja auch nichts Härteres genommen. Von gewissen Dingen haben wir die Finger gelassen. Warum? Aus Eigenverantwortung.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Markus Deisenberger

Premiere “Guitar Driver”
12.07. – 16.08. De France Kino, Wien, 19.30 Uhr

13.07. Apollo, Stockerau, 19.30 Uhr

 

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