
Das musikalische Betätigungsfeld der vierköpfigen Truppe, die heuer ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert und schon mit Größen wie Hubert von Goisern, Thomas Gansch, Tini Kainrath und Rupert Huber (Tosca) zusammengearbeitet hat, ist ein sehr, sehr weit gefasstes. Die Grenzen zwischen den einzelnen Stilen und Spielformen als Aufforderung nehmend, diese ohne Scheuklappen und in aller Offenheit zu überschreiten, wandern Azzi Finder (Violine), Roland Bentz (Violine), Florian Krisper (Bratsche) und Jakob Krisper (Cello) in ihren Programmen in kunstvoller Crossover-Manier und mit einer gehörigen Portion Spielwitz und Begeisterung von der Klassik über den Jazz, das Wienerlied und die Kammermusik bis hin zum Rock und Pop.

Mit Benjamin Schmid gesellt sich an dem Konzertabend in Grundlsee ein Künstler zu dem Ensemble, der wie auch die vier Mitglieder von K&K-Strings musikalisch mit allen Wassern gewaschen ist. Der vielfach ausgezeichnete und mittlerweile auf den großen Bühnen beheimatete Violinist – der bereits mit zahlreichen namhaften internationalen Orchestern zusammengespielt hat (u. a. mit dem Philharmonia Orchestra London, den Petersburg Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Tonhalle Orchester Zürich) – zählt ohne Zweifel zu den vielseitigsten Vertretern seiner Zunft, auch weil er immer wieder sein angestammtes Terrain, die Klassik, verlässt, um sich anderen Musikformen, vor allem der Improvisation, zuzuwenden.
Die Vorzeichen für einen mitreißenden und sehr unterhaltsamen Konzertabend mit unvorhersehbarem Ausgang sind also mehr als gut.
Michael Ternai
Foto K&K-Strings: kk-strings.com
Foto Benjamin Schmid: benjaminschmid.com
K&K-Strings