Bild Johannes Berauer
Johannes Berauer (c) Frank G Brody

JOHANNES BERAUER – „Hourglass“

Mit „HOURGLASS“ (Basho Records) stellt der österreichische Erfolgskomponist JOHANNES BERAUER wieder einmal sein Können unter Beweis, präsentiert uns wunderbare, zwischen den Welten wandelnde Stücke, und kreiert dabei eigene, neue musikalische Sphären.

Violinklänge, indische Rhythmen, Bachs Kontrapunkt, ein an Messiaen angelehntes Gespür für Harmonie(n) aber auch swingende Passagen finden sich auf diesem wirklich außergewöhnlichen Werk wieder. Interpretiert von einer Jazz-Combo, präsentiert Berauer hier erstmals „nur Tunes“, und lässt dabei den agierenden Musikern viel Platz für kreative Improvisationen.

BEEINDRUCKEND & FANTASIEVOLL

Albumcover Hourglass
Albumcover “Hourglass”

Die Kombination aus aufregenden, erzählerischen Kompositionen, und den bestechenden Fähigkeiten von Ausnahmemusikern wie etwa Thomas Gould – Violine, Mike Walker – Gitarre, Gwilym Simcock (unter anderem in der Band von Pat Metheny) – Piano, Martin Berauer – E-Bass, und Bernhard Schimpelsberger – Schlagzeug / Percussion ergeben hier ein wirklich außerordentlich spannendes und kunstvolles Album. Irgendwo zwischen zeitgenössischer Klassik und Jazz entführt dieses den Hörer in ein unbekanntes, der Alltagshektik entzogenes, und fantastisches Universum. Klassische Elemente, wie etwa der Fokus auf Struktur bzw. Form, sowie Johannes Berauers Vorliebe für sich (weiter) entwickelnde musikalische Themen und rhythmische Abenteuer, bilden auf „Hourglass“ eine inspirierende Plattform für die zu hörenden Künstler und ihre instrumentalen Höchstleistungen. Rasante und dramatische Passagen der Violine, virtuose Melodien und Linien von Gitarre bzw. Bass, oder der prägende Sound des Pianos, finden sich hier ebenso wie gekonnt umgesetzte Grooves und Phrasierungen des Schlagzeugs.

Wer eine, im positivsten Sinne, ungewöhnliche Reise durch fantasievolle Klänge und kreative Sphären erleben möchte, sollte sich dieses Album auf keinen Fall entgehen lassen. Persönlich habe ich selten ein so überraschendes, und für mich neues Hörerlebnis gehabt, und kann daher jedem / jeder Interessierten wärmstens empfehlen sich dem Bann dieses Werks hinzugeben.

Alexander Kochman

Links:
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Basho Records