Bild Alpha Romeo Und Die Winterreifen
Alpha Romeo & Die Winterreifen (c) Gabriel Hyden

„Ich hoffe, wir machen auch mit Ende 80 noch miteinander Musik” – ALPHA ROMEO & DIE WINTERREIFEN im mica-Interview

ALPHA ROMEO & DIE WINTERREIFEN, das sind Singer/Songwriter MICHAEL GUTENBRUNNER und die vier Musiker*innen DANIELA CZURDA, SEVERIN JUNGWIRTH, TAMARA LEICHTFRIED (auch Teil der Band DIVES) und ANDREAS MITTERMÜHLNER. Lange Zeit gab es ihre mehrstimmigen Folk-Pop- und Tagada-Rock-Songs in oberösterreichisch-wienerischem Dialekt nur live zu hören. Das langerwartete Debütalbum erscheint am 18. April und heißt ATLANTIS. Für Sänger MICHAEL GUTENBRUNNER bedeutet dieser Name – passend zu unser aller aktuellen Lebenssituation – den Blick in “eine Zeit, die versunken ist, unerreichbar und nie mehr so sein kann, wie sie mal war”. Nostalgie, Romantik und ein Hauch Weltschmerz, aber auch Lustiges und Alltägliches aus dem Leben in Wien ziehen sich thematisch durch die 15 Songs. Im Interview erzählen ALPHA ROMEO UND DIE WINTERREIFEN von ihrer Corona-Isolation, Reifenwechseln, schrägen Namensvettern, Italien und der großen Liebe.

Euer Releasekonzert hätte am 18. April stattfinden sollen und musste leider abgesagt werden. Umso schöner, dass euer Debütalbum trotzdem erscheint. Gratuliere dazu!

Michael Gutenbrunner: Vielen Dank! Für uns ist das wirklich ein sehr großes Ding, dieses Album endlich abzuschließen. Vor über zwei Jahren haben wir mit dem Recording dafür begonnen. Sehr viel ist in dieser Zeit passiert und es war leider auch mit einigen Komplikationen verbunden. Wir haben teilweise gar nicht mehr daran geglaubt, dass dieses Album jemals wirklich rauskommen wird. Umso schöner ist es, dass es jetzt da ist! Es heißt „Atlantis” und enthält 15 Songs. Die meisten Lieder sind noch aus unserer Anfangsphase, das heißt sie sind teilweise sehr einfach gehalten, naiv und verspielt und manche auch sehr lang, was das Album entschleunigt. Es hat außerdem sehr unterschiedliche Facetten. Zum einen enthält es sehr dadaistische Nummern wie „Taucherbrille” und „Gemma Aussi”, im Gegenspiel zu schwereren Nummern wie „Schattenbilder” und „Zirkustiger”. Ein paar einfach gehaltene Folk-Gstanzln und Tagada-Rock-Nummern sind auch drauf. Also für jeden was dabei!

Daniela Czurda: Danke, wir freuen uns auch sehr, dass es nun endlich das Licht der Welt erblickt, wenn auch nicht so wie geplant. Es war eine lange Reise, auf der wir viel erlebt und dazugelernt haben und für das alles sind wir sehr dankbar.

“So eine Quarantäne kommt der Kreativität ja zum Glück auch sehr entgegen.”

Wie geht es euch in der Isolation? Macht ihr viel Musik?

Andreas Mittermühlner: Ja! Wir haben auch vor kurzem ein Online-Konzert bei der Tiny Triebwerksession gespielt, bei dem wir gemeinsam virtuell musiziert haben. Die „digitale” Arbeit funktioniert so eigentlich ganz gut und macht es auch spannend, weil wir auch untereinander eigene Aufnahmen austauschen und so immer neue Inputs voneinander bekommen.

Daniela Czurda: Michi schreibt normalerweise sowieso fast jeden Tag eine neue Nummer, da hat sich, glaub’ ich, nicht viel dran geändert. Gemeinsam haben wir‘s auch einmal über Skype probiert, das war zwar schön und gut für die Seele, aber wegen der Verzögerung nicht fürs Gehör [lacht]. Das hat bei der Triebwerksession dann auf jeden Fall besser funktioniert! Wir hatten auch die Idee, uns gegenseitig unsere eigenen kreativen Ergüsse zu schicken, was eben gerade jeder einzeln so zuhause schöpferisch macht. Dann können die anderen etwas darüber spielen oder bearbeiten. Quasi im „Stille Post“-Style über Aufnahmen musizieren. So eine Quarantäne kommt der Kreativität ja zum Glück auch sehr entgegen.

Ist Alpha Romeo eigentlich ein Soloprojekt oder eine Band? 

Michael Gutenbrunner: Geplant war Alpha Romeo ursprünglich als Soloprojekt, um meine ersten deutschen Lieder auszuprobieren. Dann war da diese eine Probe bei unserem damaligen Projekt Dream of Aquarius, wo wir gemeinsam „Anita aus dem Wunderland” und „Schattenbilder” angespielt haben und es mir die Haare aufgestellt hat, weil alle sofort die Lieder verstanden haben und sie vor allem durch den Harmoniegesang und die Violine sehr viel dazugewonnen haben. Wir waren zu dem Zeitpunkt auch schon sehr gut eingespielt und der Prozess des gemeinsamen Arrangierens der Nummern verlief unkompliziert. Die Freude am Musizieren und der kreative Input jeder, jedes Einzelnen ist unersetzbar und ich hoffe, wir schaffen es, auch noch mit Ende 80 miteinander Musik zu machen. Zurück zur Frage: Ich sehe Alpha Romeo & die Winterreifen als Bandprojekt und den Alpha Romeo als Soloprojekt, wo ich mich als Singer/Songwriter und in anderen Konstellationen ausprobieren kann.

Tamara Leichtfried: Das Projekt und die Songs sind sehr flexibel, das heißt, Michi kann seine Nummern auch alleine mit Akustikgitarre oder nur mit Geige begleitet spielen. Das letzte Jahr haben wir auch öfters mit Substituten gespielt, weil unsere Geigerin Dani auf Erasmus war. Es ist auf jeden Fall sehr spannend, zu sehen, wie die Songs in den unterschiedlichsten Formationen funktionieren, aber am liebsten spielen wir natürlich in der Originalbesetzung.

“Wie er sich diesen Namen ausgedacht hat, muss ich ihn selbst immer wieder fragen.”

Daniela Czurda: Für mich ist Alpha Romeo ein wandelbares, sich dem äußerlichen Umfeld anpassbares Vehikel. Für bestimmte Situationen kann man damit allein, als Duo, Trio, Quartett oder Quintett auftreten. Je nachdem ist Alpha Romeo dann schon mal als Einrad, Zweirad, Dreirad oder als PKW aufgetreten. Oder sogar schon als LKW mit Anhänger. Generell ist Alpha Romeo für mich als Name unser Frontman und Singer/Songwriter Michi. Wie er sich diesen Namen ausgedacht hat, muss ich ihn selbst immer wieder fragen. Allerdings haben sich dann um diesen Musiker weitere vier Künstler*innen gesellt, die Winterreifen, also wir, seine Band. Die Bandgeschichte und ihre Entwicklung zeigen aber, dass der derzeitige Plan so ist, dass wir als Band, als geschlossenes, fixes Team auftreten unter dem Namen „Alpha Romeo und die Winterreifen“.

Wie habt ihr Fünf zusammengefunden?

Tamara Leichtfried: Michi und Andi machen schon ewig Musik miteinander, wir kennen uns von damals aus Linz und haben uns in Wien über Schulfreunde wieder getroffen. Ich habe dann 2013 bei einem Konzert 2-3 Nummern mitgesungen und von da an waren wir eine Band. Dani ist ein Jahr später eingestiegen und mit Seffi am Bass waren wir dann komplett.

Daniela Czurda: Genau, ich bin sozusagen in der Ära des Wassermanns dazugestoßen, in der wir uns Dream of Aquarius nannten. Allerdings hat sich dann bald herausgestellt, dass zu unserer Vollkommenheit noch das gewisse Etwas fehlte. Und so hat schlussendlich der Seffi zu uns gefunden. Ich finde es schön, dass bei uns Freundschaft und Musik Hand in Hand gehen und manchmal mehr das eine oder mehr das andere im Vordergrund steht.

Andreas Mittermühlner: Ja, ich glaub, ich war 14 oder 15, damals am Frequency, als der Michi auf einmal in dem verrauchten Zelt mit der Gitarre dasaß. Da war dann der Gedanke an eine gemeinsame Band geboren und seitdem hat sich das über einige Stationen zu dem entwickelt, was es jetzt ist.

Alpha Romeo ist im Internet schwer zu finden, man stößt eher auf ein anderes, bekanntes Produkt. Wie kam es zu dem Namen? 

Michael Gutenbrunner: Meine Angst-Frage! Ich kann mich leider nicht mehr genau daran erinnern, wann und warum ich zum allerersten Mal diesen depperten Namen im Kopf hatte. Er war auf einmal da und ich habe gemerkt, dass ihn sich die Leute gut merken, weil sie dabei lachen müssen und sich nicht auskennen. Romeo passte gut zu der italiano-romantisierenden-Kuschelrocker-Schnulzensänger-Phase, in der ich mich zu dem Zeitpunkt gerade befand. Zum Prolo-Schlager-Macho Alpha passt bis auf die Schlager-Einflüsse zum Glück überhaupt nix zu mir und war und ist als ironisch zu verstehen. Wenn man uns kennt oder live sieht, merkt man das zum Glück recht schnell. Marketingtechnisch ist dieser Name natürlich ein Schuss ins Knie, weil dieses besagte Produkt von allen Suchmaschinen bevorzugt behandelt wird, auch wenn wir uns durch das „ph“ unterscheiden.

Tamara Leichtfried: Wir haben auch letztens entdeckt, dass es irgendwo außerhalb Europas noch einen anderen Künstler mit dem Namen Alpha Rómeo gibt. Da ist es schon einmal vorgekommen, dass die Fans des Rappers unsere Facebook-Seite mit seiner verwechselt und wir immer wieder mal Fanpost bekommen haben. Und was ziemlich creepy ist: Er hat ein Monat vor unserer Single-Veröffentlichung „Annabell“ auch einen Song mit dem Namen „Annabell“ herausgebracht. Ein Feature mit ihm wäre witzig!

Ab und zu seid ihr auch schon als “Sommer-” statt “Winterreifen“ aufgetreten. Vor Kurzem gab es noch Schnee, gestern hatte es zwanzig Grad. Seid ihr aktuell Winter- oder Sommerreifen?

Michael Gutenbrunner: Dieser Gag mit Sommer- und Winterreifen ist damals nach einer Probe entstanden und wir haben zwei Jahre lang, je nach Jahreszeit, ordnungsgemäß, einen Reifenwechsel durchgeführt. Seitdem wir unsere Musik auf Plattformen wie Spotify, iTunes und Co. veröffentlichen, ist das leider nicht mehr wirklich möglich und wir haben uns für einen Reifensatz entscheiden müssen. Es sind die Winterreifen geworden. Man weiß nie, was kommt und falls es im Juli mal schneien sollte, sind wir bestens vorbereitet.

Tamara Leichtfried: Ja, wir hätten schon viele Ideen gehabt, das kreativ umzusetzen, weil in unserem Album eben genau diese zwei Gegensätze vereint werden: einerseits die mit Sommer assoziierte Leichtigkeit, Italien, Gelato und auf der anderen Seite die mit dem Winter verbundene Schwere und Trägheit, die vielleicht auch ganz gut zu Wien passt. Und Winterreifen haben mehr Gripp.

Andreas Mittermühlner: Ja, Gripp, oder Profil! Der Reifenwechsel wäre schon lustig gewesen, aber man möchte im Kopf der Leute auch einmal Klarheit hinterlassen. Ich hatte, was den Namen „Alpha Romeo“ angeht, auch schon Reaktionen, die aus der Richtung Macho/Prolo kamen, worauf ich allerdings auch immer antworten musste, dass, wenn man uns kennt, solche Attribute wohl wirklich nicht auf uns zutreffen würden, hoffentlich.

Das Vorgängerprojekt Dream of Aquarius bestand hauptsächlich aus englischen Nummern. Warum ist die Entscheidung schlussendlich auf die deutschsprachige (Dialekt-)Variante gefallen?

Michael Gutenbrunner: Bei Dream of Aquarius habe ich es immer sehr genossen, mich zu 100 Prozent auf die Melodien und Harmonien zu konzentrieren. Die Texte sind da nur aus Notwendigkeit heraus entstanden und waren immer am „Denglish“ der intuitiven Jams orientiert. Mit den ersten deutschen Nummern gewann der Text viel mehr Bedeutung, ich konnte mehr sagen und mich authentischer ausdrücken. Es ergab für mich daher viel mehr Sinn, mich auf deutsche Texte zu konzentrieren. Das war dann natürlich ein Traum, dass die Band das auch so gesehen hat und mitgezogen ist.

Bild Alpha Romeo Und Die Winterreifen
Alpha Romeo & Die Winterreifen (c) Martina Trepczyk

Tamara Leichtfried: Ich hätte mir echt niemals vorstellen können, in einer Band zu spielen, wo Deutsch gesungen wird. Am Anfang war das für mich wirklich sehr schräg, aber ich habe es so geliebt, mit den Vieren Musik zu machen. Jetzt spiele ich in einem Alpenrock-Quintett, auch nicht schlecht. Deutsche Texte können oft sehr plump und aufgelegt klingen, vor allem, wenn im Dialekt gesungen wird. Ich sehe das auch so wie Michi, bei deutschen Texten steht der Text auch mehr im Mittelpunkt und da braucht es doch ein gewisses Gespür für Sprache, Lyrik und Details, um das originell und spannend zu. Ich mag die Texte vom Michi sehr, weil er mittlerweile über die jugendlichen Liebesgschichtl’n hinaus auch mehr und mehr über andere Themen schreibt, deshalb liebe ich den Song Strafzettelkibara so.

„Atlantis” ist der Name des Albums und gleichzeitig Songtitel. Es handelt sich dabei eigentlich um eine versunkene Insel, von der man nicht genau weiß, ob sie wirklich existiert hat. Was bedeutet dieser Ort für euch?

Michael Gutenbrunner: Für mich ist dieser Ort Atlantis ein Blick in die Vergangenheit – in eine Zeit, die versunken ist, unerreichbar und nie mehr so sein kann, wie sie mal war, aber trotzdem in der Erinnerung existiert. In unserem Fall in der Musik, in Form eines Albums, in das ich beim Hören in Nostalgie abtauchen kann, weil viele Songs darauf mit Anfang 20 entstanden sind.

“Im Laufe der Zeit ergeben sich dann aber doch einige Deutungsmöglichkeiten.”

Andreas Mittermühlner: Ja, diese Metapher der versunkenen Insel liegt natürlich nahe, aber ich glaube, die erste Begegnung mit dem Begriff war auch eher spontan bei einem Jam. Im Laufe der Zeit ergeben sich dann aber doch einige Deutungsmöglichkeiten. Für mich kann es, wie bei Michi, sowohl der Gedanke an etwas Vergangenes bedeuten, aber auch die Suche nach etwas bzw. den Weg auf dieser Suche beschreiben. Also das Album und seine Lieder als eigenes Atlantis zu sehen.

Wieviel Autobiographie steckt in den Texten? Beinhalten „Strafzettlkiwara“, „Herr Student“, „Feuersalamander“ etc. Situationen und Anekdoten aus Alpha Romeos Leben?

Michael Gutenbrunner: Eigentlich steckt in fast jedem meiner Texte zumindest eine Strophe oder ein Refrain an Autobiographie. Das war anfangs auch der Grund, warum ich mich unwohl gefühlt habe, auf Deutsch zu singen. Es fühlte sich an, wie nackt auf der Bühne zu stehen. Vor allem in Nummern wie „Schattenbilder“, „Herr Student“ und „Jo die Wien“ habe ich sehr viele Situationen aus meinem Leben hineingepackt. Ich bin aber mittlerweile sehr froh, dass ich mich dazu überwunden habe und sehr happy darüber, die Möglichkeit zu haben, meine Gefühle und Erlebnisse in Form von Texten und Musik zu verarbeiten.

Und wer ist Annabell?

Michael Gutenbrunner: Annabell ist und bleibt für mich die große Liebe meines Lebens. Eines Tages werden wir heiraten auf der Villa Aurora. Hoffentlich steht die dann noch.

„Gemma Aussi“ ist ja schon vor der Coronakrise entstanden, bekommt nun aber eine ganz neue Bedeutung. Man munkelt, dass zu diesem Song ein Video in Planung ist. Wollt ihr dazu schon etwas verraten? 

Andreas Mittermühlner: Ja, genau. Wir haben vor kurzem ein Rundvideo verschickt, in dem wir unsere Freunde und Freundinnen aufgefordert haben, uns kurze Videos von ihren Aktivitäten in Quarantäne zu schicken. Der Plan wäre, diese zu einem Video zusammenzufügen und nach Ende dieser ungewissen, schwierigen, aber auch spannenden Zeit, herauszubringen. Wer Lust hat, kann gerne noch Videos an unsere E-Mail-Adresse schicken: alpharomeounddiewinterreifen@gmx.at.

Tamara Leichtfried: Die Idee hatten mittlerweile wahrscheinlich schon einige Leute. Solange die Maßnahmen der Regierung gelten, müssen wir natürlich zuhause bleiben, aber wenn alles vorbei ist, wird dieser Song der Soundtrack für all die schönen Dinge, die man draußen machen kann.

Daniela Czurda: Und eigentlich auch eine Erinnerung an die schönen und lustigen Dinge, die man auch drinnen machen kann!

Können wir uns auf ein großes Konzert nach Corona freuen? 

Daniela Czurda: Auf jeden Fall! Unsere lang ersehnte Release-Show haben wir uns echt verdient!

Tamara Leichtfried: Die holen wir, sobald es geht, nach! Auf das freuen wir uns alle schon sehr.

Andreas Mittermühlner: Und auch darauf, wieder neue Musik zu machen, Songs aufzunehmen und live zu spielen!

Michael Gutenbrunner: Voll! Jetzt hätten wir ja auch eigentlich genügend Zeit, um eine Super-Bowl-Bühnen-Show vorzubereiten! Mit Choreographie, Zirkustigern und Rosen-Jongleuren!

Herzlichen Dank!

Anna Lischka

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(Geplante) Konzerte:

17.5.2020: Friedensbim, Wien (abgesagt)
21.5.2020: Donaukanaltreiben, Wien (abgesagt)
23.5.2020: C’est la Mü Festival, Oslip (abgesagt)
6.9.2020: Volksstimmefest, Wien

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