„Gute Musik wirkt immer.“ – Myriam García Fidalgo und Lorenzo Derinni (SCHALLFELD ENSEMBLE) im mica-Interview

Für das SCHALLFELD ENSEMBLE spielen Diversität, der Drang des Unkonventionellen, visuelle Aspekte und Musikvermittlung eine große Rolle in der Programmgestaltung. Das Ensemble stellt sich als Kollektiv vor. Für das mica-Interview trafen sich MYRIAM GARCÍA FIDALGO und LORENZO DERINNI (SCHALLFELD ENSEMBLE) im virtuellen Raum mit Ruth Ranacher. Im Gespräch erzählen sie, welche Wege sie beschreiten, um ein Konzerterlebnis als Einheit zu gestalten, was sie mit dem italienischen Komponisten Pierluigi Billone verbindet und wie sich die lange Stille während der andauernden Corona-Krise auf ihren „Call for Scores“ bei impuls – Internationale Ensemble- und Komponistenakademie für zeitgenössische Musik ausgewirkt hat.

Das Schallfeld Ensemble steht für Konzertformate, die sich mit den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten kreativ auseinandersetzen. Dazu zählen etwa ausgeklügelte Lichtregie und Visuals. Wie gestaltet sich der Prozess von der Idee bis zur Aufführung?

Lorenzo Derinni: Jedes Konzert hat seine Geschichte. Die Inszenierungen stehen immer im Dienst der Musik und der Konzerterfahrung selbst. Der Raum, wo wir am meisten experimentieren können, ist unsere eigene Spielzeit mit vier bis fünf Konzerten in Graz. In gewissen Kontexten können Inszenierungen wie Musikvermittlung wirken, und zwar dort, wo man auf ein Publikum trifft, das es nicht gewöhnt ist, Konzerte mit Neuer Musik zu hören. Meistens kommen die Ideen dafür von den Ensemblemitgliedern selbst und wir setzen sie auch selbst um. Besonders in letzter Zeit hatten wir aber immer wieder die Gelegenheit, mit professionellen Licht- oder Videokünstlerinnen bzw. -künstlern zusammen zu arbeiten. Im Herbst 2020 hatten wir eine große Ensembleproduktion mit vier von uns vergebenen Kompositionsaufträgen. Da wir aufgrund der Corona-Situation mit einer begrenzten Publikumsanzahl rechnen mussten, planten wir von Anfang an eine ausgeklügelte Videodokumentation des Konzertes mit ein.

Myriam García Fidalgo: Wir hatten uns ganz bewusst gegen das Format des Livestreams entschieden. Mit dem Videokünstler Nicolae David erarbeiteten wir Konzepte, die die Musik auch visuell repräsentieren. Heraus kamen dann drei ganz verschiedene Stile. Für mich war das eine sehr interessante Arbeitsweise. Zu Beginn stellte Nicolae den Komponistinnen und Komponisten die Frage, wie weit er denn gehen dürfe. Eben um zu vermeiden, dass die Wirkung der Musik durch die visuelle Ebene gestört wird. Wir sprechen hier von Liveaufnahmen während eines Konzerts, nicht von Studioaufnahmen.

Welchen Stellenwert nehmen Diversität und die Interessen der Ensemble-Mitglieder in der Programmgestaltung ein?

Lorenzo Derinni: Es ist immer eine Baustelle. Einerseits gibt es den Anspruch, internationale Einblicke zu geben. Andererseits gibt es verschiedene Schwerpunkte, wie beispielsweise Improvisation oder Open Scores, Live-Elektronik bis hin zu Multimedialität. Daneben gibt es instrumental-akustische Kompositionen – wir alle teilen ein Faible für neue Klänge, ungewöhnliche Instrumentierung oder Orchestrierung. Bei der Programmierung versuchen wir eine ausgewogene Balance der verschiedenen Interessen und Strömungen zu bilden und dabei auch unseren Auftrag an unser Publikum nicht aus den Augen zu verlieren.

Myriam García Fidalgo: Wir wollen vor allem auch die junge Generation, die in Graz studiert, repräsentieren. Oder auch Komponistinnen und Komponisten, die gerade dabei sind, sich zu etablieren, nach Graz bringen. Letztere sind dann meist europaweit aktuell.

Lorenzo Derinni: Die Auflage, international zu sein, fällt uns durch die Zusammenarbeit mit der hier ansässigen Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und nicht zuletzt durch impuls leicht.

„Für das Ensemble bildet impuls gewissermaßen einen Check-Point, an dem wir alle zwei Jahre Bilanz ziehen können.“

Seit 2015 ist das Schallfeld Ensemble bei dem biennal in Graz stattfindenden impuls festival und der academy Ensemble in Residence. Für alle, die die Academy nicht kennen, wie läuft so eine Residency ab? Was wird heuer – abgesehen davon, dass das Festival erstmals im Sommer stattfindet – besonders sein?

Lorenzo Derinni: Impuls ist unsere ideale Bühne. Einerseits sind über zwei Wochen hinweg hunderte Komponistinnen und Komponisten der jüngeren Generation aus aller Welt in Graz, also genau die Szene, die wir repräsentieren möchten. Anderseits sind auch die bedeutendsten Komponistinnen und Komponisten einer älteren Generation als Tutorinnen bzw. Tutoren geladen. Dort spielen zu können ist für uns ein Fest! Wir sind impuls und dem Ulysses Network, ein Creative Europe-Programm, sehr dankbar für diese Unterstützung. Für das Ensemble bildet impuls gewissermaßen einen Check-Point, an dem wir alle zwei Jahre Bilanz ziehen können. Heuer ist eine besondere Ausgabe. Wir bringen zum ersten Mal einen Kompositionsauftrag von einem der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit, Pierluigi Billone, der auch einer der Kompositionstutoren ist. Wir spielen die österreichische Erstaufführung von „MAAT ME“ für solo Schlagzeug und acht Instrumente. Das freut uns sehr!

Über die ErnstvonSiemens Musikstiftung konntet ihr diesen Kompositionsauftrag an Pierluigi Billone vergeben. Warum ein Auftragswerk an Billone?

Lorenzo Derinni: Billone war 2015 bei unserem allerersten impuls-Konzert dabei. Wir konnten zuvor im Rahmen der impuls academy mit ihm arbeiten, unsere Klangidentität finden und unsere ästhetischen Referenzen aufbauen. Wenn wir mit dem Kompositionsauftrag jetzt wieder zu dem Komponisten aus unserer Gründungszeit zurückkehren, schließt sich gewissermaßen ein Kreis.

Er ist ja auch international sehr renommiert…

Lorenzo Derinni: Es gibt schon eine Beziehung, wir haben 2015 „Dike Wall“ gespielt, und seit Langem gab es das Interesse, wieder etwas von ihm zu spielen. Dass er jetzt ein neues Stück für uns komponiert hat, ist eine Ehre.

Wollt ihr noch etwas über die anderen Stücke erzählen? Gibt es auch da eine Geschichte, die das Ensemble damit verbindet? Was ist der rote Faden der sich durch den Konzertabend zieht?

Lorenzo Derinni: Im Programm der zwei impuls-Konzerte stehen noch „it“ von Franck Bedrossian, das ist quasi ein „Schallfeld-Klassiker“. Wir haben das Stück als Auftakt unserer allerersten Saison 2014 gespielt und seitdem oft im Ausland präsentiert. Dazu kommen noch „Neebmat“ von Alberto Posadas, dessen Musik uns auch schon länger begleitet, außerdem „due lune piú in lá“ von Giorgio Netti und „D’après“ von Clara Iannotta. Dazu nehmen wir einige Stücken aus einem Call for Scores auf. Das Programm wird ziemlich bunt, aber alle Stücke haben einen Schwerpunkt auf Klangforschung.

Hier sollte ein Bild vom Ensemble Schallfeld (© Wolf Silveri) stehen
Schallfeld Ensemble © Wolf Silveri

Kommen wir zur impuls Academy. Abgesehen davon, dass coronabedingt alles schon einmal verschoben werden musste, was ist heuer das Besondere?

Lorenzo Derinni: Vielleicht können wir das Wetter etwas mehr genießen, da impuls nun im August statt im Februar stattfindet. [lacht] Das war ein stilles Jahr. Im Sommer kommen über hundert Komponistinnen und Komponisten nach Graz und sie werden ihre Musik hören wollen. Sie wollen Musik hören und spielen – wie wir. Die Spannung ist groß, denn jetzt gibt es endlich einen konkreten Termin, auf den wir alle intensiv warten.

Myriam García Fidalgo: Nach so vielen Monaten ohne Konzerte ist das wie ein Traum.

Lorenzo Derinni: Wir hatten über die Academy einen Call for Scores laufen und haben viele Bewerbungen bekommen. Man spürt diese lange Stille. Manche Komponistinnen bzw. Komponisten scheinen sich gesagt zu haben, sie verfügen über mehr Zeit und wollen ein großes Werk schreiben. Man merkt den großen Anspruch, der in den neuen Stücken liegt. Dann gibt es Einreichungen, bei denen man den Drang spürt, etwas auszuprobieren. Wir sehen das beispielsweise in Miniaturen, in denen ein größeres Risiko eingegangen wird.

Das heißt, man spürt die Auswirkungen der Corona-Krise in den eingereichten Stücken?

Lorenzo Derinni: Ja, in zweifacher Weise. Uns fällt die Auswahl sehr schwer. Nach diesen vielen Monaten, in denen nicht gespielt werden konnte, ist es unser Anspruch, so viel wie möglich erfahrbar zu machen. Insbesondere Studierende oder jüngere Komponistinnen und Komponisten hatten keinerlei Gelegenheit, ihre Musik zu hören.

Myriam García Fidalgo: Es ist unser Ziel, so vielen Einreichungen aus dem Call wie möglich Feedback geben zu können.

Gibt es ein Stück aus dem Call das euch besonders überrascht hat?

Myriam García Fidalgo: Das wird im Konzertprogramm ersichtlich sein. No Spoilers!

Wie wird die Zusammenarbeit mit den aufstrebenden jüngeren Komponistinnen und Komponisten vor Ort aussehen?

Lorenzo Derinni: Neben dem Festival, wo das Schallfeld Ensemble mit zwei Konzerten vertreten ist, gibt es die impuls academy mit einem umfangreichen Programm. Hauptsächlich proben wir in Anwesenheit der Komponistinnen und Komponisten. Diese Proben können auf das Konzert hinarbeiten oder als Workshop mit Laborcharakter mit den Komponierenden gestaltet werden.

Myriam García Fidalgo: Wir arbeiten im Detail an den Instrumenten und geben Feedback zur Instrumentation, der Notation, zu ihrer Klangvorstellung. Wir bieten Lösungsvorschläge an oder suchen nach alternativen Spieltechniken. Vielleicht ist auch etwas dabei, das man selbst noch nicht kennt? Diese Arbeit finde ich immer besonders spannend. Junge Komponierende haben beispielsweise eine ganz bestimmte Klangvorstellung, wissen aber vielleicht noch nicht genau, wie die Notation oder das Instrument dazu funktioniert. Egal ob man mehr oder weniger erfahren ist, hier gibt es in jedem Fall die die Möglichkeit, gemeinsam zu arbeiten.

Lorenzo Derinni: Bis jetzt kamen jedes Mal herausragende Solistinnen und Solisten zu impuls, die auch die Meisterklassen betreuten. Dieses Mal übernehmen auch Ensembles diese Aufgabe. Im Rahmen der impuls academy findet wieder eine Reihe an Spezialprogrammen statt. Mit dem Schallfeld Ensemble bieten wir verschiedene Schwerpunkte an. Darunter finden sich eine Sound Session mit Percussion von Manuel Alcaraz Clemente, Reading Sessions zur Notation von erweiterten Spieltechniken für Klarinette und ein ganz besonderer Workshop für Flöte, Kontrabass und Stimmen. Elisa Azzarà und Margarethe Maierhofer-Lischka beschäftigen sich mit dem Zusammenspiel der menschlichen Stimme mit und durch ihr Instrument; sie arbeiten quasi als „singendes Instrumentalduo“. Es gibt nicht viel Zeit und es wird spannend.

Probiert ihr auch etwas aus, wo ihr von Vornherein schon seht, dass das nicht funktionieren wird?

Myriam García Fidalgo: Es kann natürlich sein, dass eine gewisse Klangvorstellung, so wie sie aufgeschrieben ist, nicht zu treffen ist. Aber mit unserer Erfahrung können wir oft erahnen, was gefragt ist. Das Ziel solcher Workshops ist immer, Mut zuzusprechen, sich auch mal über ein Risiko zu trauen. Vielleicht ist die Technik dann eine andere, aber man findet den Klang, der intendiert gewesen ist, den sich der Komponist oder die Komponistin wünscht.

Das wäre dann ja auch das beste Ergebnis. Ich merke hier doch eine gewisse Anspannung, ist das der langen Pause geschuldet?

Lorenzo Derinni: Zwei volle Wochen Festival samt Vorlauf im Sommer in Graz nach zweieinhalb Jahren Pause, wegen der Verschiebung, wir sind sehr froh da mitwirken zu können. Es wird ein Fest!

Wie habt ihr in der nun seit über einem Jahr andauernden Corona-Pandemie als Ensemble Kontakt gehalten? Wie ist es euch persönlich oder auch als Ensemble gegangen?

Lorenzo Derinni: Persönlich war diese ständige Neuplanung für mich am schwierigsten zu verkraften. Mache Projekte mussten drei Mal um geplant werden …

Miryam García Fidalgo: … manche total abgesagt werden. Wir haben, wie schon gesagt, viel darüber diskutiert ob wir Livestreams oder Soloaufnahmen anbieten sollen und haben uns dagegen entschieden. Aber wir haben ein eigenes Radioprojekt mit dem in Graz ansässigen Radio Helsinki gestartet. Vielleicht möchte Lorenzo dazu noch etwas erzählen?

Lorenzo Derinni: Beim Radio liegt die Aufmerksamkeit auf dem Hören, das kommt uns per se schon entgegen. Wir haben zuerst unser Archiv aufgeräumt und uns die Frage gestellt, was wir mit Aufnahmen aus sieben Jahren Ensemblegeschichte machen. Die ursprüngliche Idee zu „Radio Schallfeld“ war eine einzelne Sendung zu gestalten, die Einblicke auf unsere Perspektive des aktuellen Musikgeschehens gibt und die uns zugleich auch als Ensemble widerspiegelt. Die Initiative kam von unserer Kollegin Margarethe Maierhofer-Lischka, die sich als Pionierin mit vollem Engagement dafür eingesetzt hat. Daraus wurde mehr, und wir gestalten nun eine monatliche Sendereihe, die auch über das Internet gestreamt abgerufen werden kann. Inhaltlich haben wir den Anspruch, eine gute Balance zu finden und die Sendungen sowohl für ein Fachpublikum zu gestalten als auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Für uns ist das ein ständiger Versuch in Sachen Musikvermittlung – eben Zugänge für neue Hörerinnen und Hörer von zeitgenössischer Musik zu schaffen und gleichzeitig Inhalte für einen Personenkreis aufzubereiten, der sich aktiv in der zeitgenössischen Musikszene bewegt. Unserem Wissen nach sind wir das einzige Ensemble, das eine eigene Radiosendung für aktuelle Musik hostet. Das Radiopublikum ist extrem gemischt, das ist eine Herausforderung. Wir haben bisher sehr gutes Feedback bekommen.

„Die Antwort liegt immer im Klang selbst.“

Wie schafft man diesen inhaltlichen Spagat zwischen einem Personenkreis, der sich in der Materie bewegt, und dem sogenannten breiten Publikum? Diese Frage stellen sich ja viele.

Lorenzo Derinni: Die Antwort liegt immer im Klang selbst. Viele technische Hürden können überwunden werden, wenn man die Aufmerksamkeit für den Klang selbst wecken kann. Gute Musik wirkt immer.

Ihr habt ganz zu Beginn des Interviews von Konzertformaten mit Musikvermittlung gesprochen. Könnt ihr darauf bitte noch etwas näher eingehen?

Lorenzo Derinni: Wir möchten sinnliche Konzerterfahrungen anbieten. Man muss nicht immer extra etwas pädagogisch gestalten oder erklären, vielmehr geht es darum, die Bedingungen zu schaffen, die die Aufmerksamkeit auf das Konzertgeschehen lenken. Zu hinterfragen, was diese Zusammenkunft an jenem Ort speziell macht, ist schon eine Art von Vermittlung. Das öffnet die Ohren.

Myriam García Fidalgo: Wir versuchen, ein Konzert als ein Event zu gestalten, das als Einheit erfahrbar ist – und eben nicht nach dem bekannten Schema von Konzert, Applaus, eine Viertelstunde Umbau usw. Es können multimediale Elemente oder Interludien sein, die wir einbinden. Dabei kommt es natürlich auf das Programm an.

Ihr habt beide den Masterlehrgang „Performance Practice in Contemporary Music (PPCM)“ an der KUG belegt. Was ist das Wichtigste das ihr von dort für die Praxis mitnehmen konntet?

Lorenzo Derinni: Knapp zusammengefasst – Klangkultur und Engagement für das Neue, in all seinen verschiedenen Formen. Uns treibt ständig die Neugierde, Stücke von jüngeren Kolleginnen und Kollegen zu entdecken, bei Veranstaltungen Risiko einzugehen und etwas auszuprobieren.

Myriam García Fidalgo: Das Ensemble ist aus dem Studiengang heraus entstanden. Wir lernten einander dort kennen und haben über das Zusammenspielen während des Studiums beschlossen, unser Ensemble zu gründen.

„Nach dieser großen Stille Konzerte im Ausland präsentieren zu können ist fantastisch.“

Das Schallfeld Ensemble ist einer der Focus Acts 2020/2021, eine Förderung von Austrian Music Export und dem BKA. Könnt ihr kurz euer Vorhaben mit dem Ensemble umreißen?

Myriam García Fidalgo: Die nächsten Monate werden sehr spannend, wenn alles so wie geplant läuft. Wir planen zwei Konzerte in Spanien, ein weiteres in Frankreich sowie in Russland zu geben. Nach dieser großen Stille Konzerte im Ausland präsentieren zu können, ist fantastisch.

Für uns ist dieser Reisekostenzuschuss eine große Hilfe! Sehr oft gibt es kleine Kulturinitiativen, die uns einladen möchten, aber das Geld fehlt. Diese Art der Unterstützung, wie wir sie dankbarerweise auch über Kooperationen mit den Österreichischen Kulturforen oder dem Bund bekommen, ist ein essentielles Vehikel, um Neue Musik, die frisch und unkonventionell ist, zu präsentieren. Kleinere Institutionen könnten unsere Projekte sonst nicht realisieren. Auch uns ermöglicht die Förderung, größere Projekte umzusetzen. Zudem erhalten wir für einige Projekte Unterstützung von der AVL Stiftung, darauf sind wir sehr stolz.

Lorenzo Derinni: Für 2021 haben wir auch Gastspiele bei kleineren Veranstaltungen wie der Mostra Sonora Sueca (ES) im Juni oder bei der Il Suono Academy (IT) geplant. Bei letzterer sind wir bei einem anderen Ensemble und Veranstalter, Il Suono Giallo, zu Gast. Sie organisieren das Festival als Abschluss einer internationalen Meisterklasse für Komponistinnen und Komponisten – hier können wir uns wieder unserer Aufgabe widmen, uns für die jüngere Generation einzusetzen.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Ruth Ranacher

Links:
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