Ginga – The Nights

Ein fulminanter Auftritt beim Wiener Popfest 2011, zahlreiche aufsehenerregende Gigs im Ausland, unter anderem führte sie ihr Weg bis in die USA, sowie das erstklassige und von allen Seiten hochgelobte Erstlingswerk „They Should Have Told Us“ haben Ginga von einer der hoffnungsvollsten heimischen Formationen im Bereich der Popmusik zu einer allerorts abgefeierten Größe werden lassen. In den vergangenen Monaten ist es um die vierköpfige Truppe hierzulande etwas ruhiger geworden, hat sie sich doch intensivst der Arbeit am neuen und großer Spannung erwarteten zweiten Studioalbum gewidmet. Einen ersten Vorgeschmack auf dieses bietet die nun erschienene EP „The Nights“ (Monkey Music), welche ab sofort als Digital Release erhältlich ist. Es sind zwar vorerst nur vier Tracks, welche man zu hören bekommt, die aber wissen mehr als nur zu überzeugen und lassen auf einen wirklich nächsten großen Wurf hoffen. Die nächste Gelegenheit, die neuen Songs von Ginga einer intensiven Hörprobe zu unterziehen, gibt es am 17. August im Rahmen des Poolbar Festivals in Feldkirch.

Es gibt wohl nur wenige Veröffentlichungen, welchen man hierzulande so entgegengefiebert, wie dem zweiten Longplayer von Ginga. Fast zwei Jahre ist es nun schon her, dass die damals noch recht unbekannte Wiener Formation rund um den Sänger und Frontmann Alex Konrad ein Album auf den Markt geworfen hat, welches die heimische Popszene quasi auf den Kopf gestellt hat. Von einer Band internationalen Formates war die Rede, von einem großen Versprechen für die Zukunft, und, und, und. Nicht zuletzt von Österreichs Popexperten Nummer 1 Robert Rotifer mit begeisternden Worten in den Adelsstand der Popmusik erhoben, avancierten Ginga über Nacht zu den Lieblingen der heimischen Musiknation.

Klar, dass eine solche Entwicklung die Erwartungshaltung in ungeahnte Höhen schraubt. “Die zweite Platte ist immer die Schwerste” heißt es so schön, diese ist es, die darüber entscheidet, in welche Richtung es in Zukunft gehen wird. Gelingt es Ginga einmal mehr, voll zu punkten und die Musikfans zu begeistern? Nun, die vier wirklich erstklassig produzierten Nummern auf „The Nights“ jedenfalls dürfen hoffen lassen, dass Alex Konrad, Emanuel Donner, Matthias Loitsch und Klemens Wihlidal erneut mit Großem aufwarten werden. Wie schon auf dem Debüt zeigt das Wiener Vierergespann auf eindrucksvolle Art, dass es einfach ein Händchen dafür hat, wirklich Erstklassiges und Fesselndes mit Niveau und Tiefgang aus dem Hut zu zaubern. Die ideenreichen und sehr abwechslungsreichen Songs gehen sofort in Ohr und wissen auch nach mehreren Durchläufen zu überzeugen. Man merkt, dass das Quartett einfach des Erfolges wegen bewusst keinen Schnellschuss abliefern, sondern sich vielmehr mit hoher Qualität zurückmelden will. Was bei anderen Bands ja oftmals leider nicht der Fall ist. (mt)

 

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