Georg Breinschmid & Thomas Gansch auf Konzertreise

Nachdem Thomas Gansch im letzten Jahr konzerttechnisch vor allem mit seinen Mnozil Brass beschäftigt war, findet der Trompeter nun wieder vermehrt Zeit, sich seinem zweiten Lieblingsprojekt, dem Duo mit dem Bassisten Georg Breinschmid, zu widmen. In den kommenden Wochen spielen die beiden Experten im Überwinden von stilistischen Grenzen eine kleine Tour durch Österreich, die im Frühling in ausgedehnter Form auch international ihre Fortsetzung findet. Was das Publikum musikalisch von den beiden erwarten darf, ist eine bunte und facettenreiche Klangreise, die vom Jazz über die verschiedenen Formen der Weltmusik bis hin zum Blues und Pop führt. Crossover at it`s best.

Befreundet sind Thomas Gansch und Georg Breinschmid miteinander schon viele, viele Jahre. Genau genommen seit 1997. Kennen gelernt haben sich die beiden Musiker just zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich, ganz unabhängig voneinander, dazu entschlossen, der Klassik, in der sie jahrelang tätig waren, den Rücken zu kehren, um sich voll und ganz dem Jazz zu widmen. Man teilte die gemeinsame Leidenschaft für die Musik und für die Filme der Monty Pythons und beschloss, gemeinsame Sache zu machen. Thomas Gansch und Georg Breinschmid trafen sich über ein Jahr wöchentlich heimlich zum Üben, bevor sie schließlich mit ihren Jazzambitionen an die Öffentlichkeit traten. Im Rahmen einer Session wurden die beiden vom Fleck weg von niemand geringeren als Mathias Rüegg für das Vienna Art Orchestra engagiert, in dem sie auch die folgenden Jahre spielten.

Da die MusikerInnen des international renommierten Ensembles, das auch für seine sehr langen Shows bekannt war, verständlicherweise nur selten Zugaben spielten, wurden der Trompeter und der Bassist gebeten, nach Ende des Programms für den musikalischen Abschluss zu sorgen. Diese Draufgaben wurden mit der Zeit immer länger bis sich in Thomas Gansch und Georg Breinschmid der Wunsch manifestierte, es im Duo doch auch einmal abendfüllend zu versuchen. Nun, das ist jetzt bereits Jahre her. Heute zählen Thomas Gansch und Georg Breinschmid mit zu den führenden Persönlichkeiten der heimischen Jazz- und Weltmusikszene, die auch im internationalen Umfeld sehr hohe Reputation genießen.

Was beide Instrumentalisten besonders auszeichnet, ist neben ihren spielerischen Fähigkeiten, vor allem das sehr breite stilistische Spektrum, welches sie im Zusammenspiel abzudecken in der Lage sind. An einem bestimmten Genre lässt sich ihr gemeinsames musikalisches Treiben nicht festzumachen. Mal geben sich die beiden Ausnahmemusiker als Traditionalisten, mal tauchen sie tief in den Bereich der Improvisation ein, mal widmet man sich der Weltmusik, um sich an anderer Stelle sich im Crossover mit dem Pop und Blues zu üben.
Termine:
11.02. Fortschule, Bruck/Mur (A)
12.02. Cinema Paradiso, St. Pölten (A)
13.02. Philharmonie, Luxenburg (L)
14.02. Musikverein, Wien (A)
15.02. Zeughaus am Turm, Radstadt (A)
25.02. Cinema Paradiso, Baden (A)
17.04. Wirtschaft, Dornbirn (A)
20.04. Theaterhaus Festival, Stuttgart (D)
21.05. Chiemgauer Musikfrühling; Traunreut (D)
22.05. Oval, Salzburg (D)
23.05. Waldhausen (A)
25.05. Alivante (E)

Foto © Julia Wesely

 

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