Florian Kmet in der Szene Wien

Mit Florian Kmet eröffnet am 22. November einer der innovativsten und facettenreichsten Musiker des Landes für den schwedischen Newcomers Boy Omega in der Wiener Szene. Sein in diesem Jahr erschienenes Album “Electric Songs” erhielt durch die Bank herausragende Kritiken, vereint der Wiener doch wie kaum ein anderer die besten Momente der Elektronik, des Pop und des Jazz.

Florian Kmet konnte sich bereits in der Vergangenheit als Mitglied der  Formationen Superlooper und Lokai einen durchaus honorigen Namen erarbeiten. Sein Handwerk erlernte der Musiker aber in New York, wohin er im Alter von 18 Jahren übersiedelte. In zahlreichen Rockformationen bespielte er damals die legendären Eastvillage Clubs, ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Zurück in Österreich trat auch sein Interesse für Elektronik Avantgardejazz und Improvisation immer mehr in den Vordergrund seines musikalischen Schaffens.

Florian Kmet versteht es perfekt, akustische Gitarrenklänge mit groovenden elektronischen Versatzstücken und Loops zu versehen. Die Songs werden von einer unvergleichbaren zeitlosen, wie melancholischen Schönheit getragen, welche den Raum vollkommen durchflutet und den/die Zuhörer/In in eine ferne Dimension entführt. Auch inhaltlich hat der Wiener einiges zu bieten. Seine immer mit einer Portion Humor versehenen Geschichten erzählen berührende Ereignisse genauso wie vermeintlich belaglose Begebenheiten.

Wüsste man nicht, dass der Musiker seine Songs ganz alleine auf der Bühne zur Aufführung bringt, ließe sich schnell annehmen, es stünde eine fünfköpfige Band hinter ihm. Ein Konzert von Florian Kmet ist immer eine besondere Sache, kann man den genauen Ablauf fast nie vorhersagen. Jene, die bis jetzt noch nicht in den Genuss gekommen sind,  den Ausnahmemusiker live performen zu sehen, sollten sich diese Gelegenheit auf keinen fall entgehen lassen.(Fotos Florian Kmet:

Florian Kmet
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