Bild Federspiel
Federspiel (c) Maria Frodl

FEDERSPIEL und RADIAN finden Eingang in die PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK – Bestenliste

Eine besondere Ehre wird den beiden österreichischen Formationen FEDERSPIEL und RADIAN zuteil. Die Namen beider Acts finden sich nämlich in der Bestenliste 1/2017 des PREISES DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK wieder. Das junge siebenköpfige Blechbläser-Ensemble aus Niederösterreich ist mit seinem letztjährigen Album „Smaragd“ gleich zwei Mal an die vorderste Position gestellt. Und zwar in den Kategorien „Grenzgänge“ und „Traditionelle ethnische Musik“. Der Wiener Postrock-Industrial-Elektronik-Dreier reiht sich mit seinem ebenfalls im vergangenen Jahr erschienenen Album „On Dark Silent Off“ in der Kategorie „Alternative“ an die erste Stelle.

Die Begründung der Jury für Federspiel lautet:

Massiv und dennoch äußerst beweglich, mehr noch: spritzig-elegant – das Wachauer Blechbläser-Ensemble Federspiel ist hochvirtuos. Aufgetischt wird hier mit viel Humor und feiner Ironie alpenländische Volksmusik, vermischt mit Weltmusik und altösterreichischen Klängen im Ländler- und Walzertakt. Zither und Spieluhr ergänzen die Bläsertöne, während der Synthesizer frischen Wind zufächert. Das Septett versprüht förmlich überbordende Fantasie, Experimentierfreude und Spiellaune. Da wird gebrummt, gegrummelt, gesäuselt, gejodelt und gesungen bis in die höchsten Sphären hinauf. Das alles geht runter, als wär’s ein guter Wein: wie der Smaragd genannte Edel-Tropfen von der Wachau. (Für die Jury: Heinz Zietsch)

Der Preis der Deutschen Schallplattenkritik e.V. ist ein unabhängiger Zusammenschluss von derzeit 156 Musikkritikern und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das große Ziel dieses Preises ist es, die Öffentlichkeit auf künstlerisch herausragende Aufnahmen des CD- und DVD-Angebots aufmerksam zu machen.  Organisiert in 32 Fachjurys, prüfen die Juroren Quartal für Quartal das Angebot neuer Tonträger in 32 Sparten, von der Symphonik über die Oper bis zum Hörbuch, vom Kabarett über Popmusik bis zum Jazz. Sie veröffentlichen vierteljährlich Bestenlisten, außerdem verleihen sie Jahres- und Ehrenpreise sowie einmal jährlich die „Nachtigall“.

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