Barbara Maria Neu (c) Igor Ripak

„Es kommt auf die Menschen an, die künstlerisch zusammenarbeiten“ – BARBARA MARIA NEU im mica-Interview 

Barbara Maria Neu macht ihrem Namen alle Ehre, während sie sich zielsicher zwischen den Stühlen platziert und diese Haltung im Dazwischen mit allen Techniken der klassischen Instrumentalkunst und des klassischen Theaters abklopft. Sylvia Wendrock sprach mit der Künstlerin über Gewährleistung und Gewähr von Kunst. 

Die „Stalltänze“ sind Performances, gekoppelt mit Video und deinem Klarinettenspiel. Wie realisierst du das? Wie sind sie entstanden?

Barbara Maria Neu: Dieses Projekt ist immer größer geworden und besteht aus zwei Schienen. Die Kompositionen von Petra Stump-Linshalm werden einerseits auf Videoclips im natürlichen Ambiente des Bauernhofs auf einer DVD präsentiert. Und andererseits gibt es eine Life-Performance, die für die Bühne adaptiert wurde. Die Videos werden in einer Art Ausstellung vor der Perfomance gezeigt. Das eröffnet eine Menge Präsentationsmöglichkeiten. 

„So ein ganz knappes Dransein ist ja auch in gewisser Weise richtungsweisend.“

Wie bist du zu diesem Stück gekommen?

Barbara Maria Neu © Laura Ettel

Barbara Maria Neu: Dieses Projekt wurzelt schon lang in mir, ich versuche damit, die Erfahrungen meiner Kindheit auf dem Bauernhof zu verarbeiten. Mich interessierten die Arbeitsvorgänge einer Frau, das Leben am Hof, meine eigenen Erlebnisse. Es ging mir darum, mit Klischees zu brechen und diesen Alltag in einer künstlerischen Art und Weise zu dokumentieren. Deshalb sind verschiedene Szenen ganz bewusst ausgewählt, zum Beispiel beim Waldarbeiten, in der Werkstatt oder in der Stube beim Russischlernen, um den Alltag von Bäuerinnen möglichst real und divers darzustellen. Die ersten Skizzen für dieses Projekt sind schon recht früh entstanden, und zwar während meines klassischen Konzertfachstudiums Klarinette bei Gerald Pachinger in Graz, das ich 2016 begann. Es bahnten sich dann doch noch andere Interessenschwerpunkte an, denn ich hatte schon als Jugendliche sehr viele verschiedene künstlerische Begeisterungen, sodass ich 2018 am Max Reinhardt Seminar für Schauspiel vorsprach. Als ich bis in die Endrunde kam, war mein inneres Chaos perfekt, weil ich nicht mehr wusste, welche Richtung eigentlich die meine war. Auch wenn’s am Ende dann doch nicht geklappt hat: So ein ganz knappes Dransein ist ja auch in gewisser Weise richtungsweisend.

Deine Entscheidung fiel aber nicht gegen die Klarinette aus.

Barbara Maria Neu: Nein, sie ist ein sehr wichtiger Teil von mir, ich habe nur sechs Jahre meines Lebens nicht Klarinette gespielt, weil ich das einfach zu sehr liebe. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum ich dann doch nicht am Seminar gelandet bin. Ich hätte vier Jahre Schauspielstudium ohne Klarinette gar nicht ausgehalten, und das sind wirklich zwei Studien, die sich nicht verbinden lassen, weil sie beide so intensiv sind. Deshalb kam ich dann im Laufe des Jahres 2018 zur performativen Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Carola Dertnig. Ich habe mit ersten Skizzen der „Stalltänze“ die Aufnahmeprüfung bestanden und studiere seither diese beiden Bereiche parallel. Das lässt sich überraschend gut ergänzen, nicht zuletzt, weil mein Professor für klassische Klarinette die Offenheit hat und mich da auch unterstützt. Auch die Performance-Klasse schätzt mittlerweile diese Fächerkombination sehr.

Hat es eine Rolle gespielt, wie die Ziegen im Stall auf den Klang deiner Klarinette reagieren? Ging es dir auch um die Rezeption der Ziegen? Ging es dir darum, deinen inneren Kosmos mit deinem Lebensraum in Begegnung zu bringen oder wolltest du einfach nur im Stall tanzen?

Barbara Maria Neu: Die Wechselwirkung zwischen Tier und Klängen hat in der Ziegenszene ganz speziell eine sehr wichtige Rolle gespielt. Ich empfinde einen Stall, den ganzen Bauernhof mit seiner Atmosphäre eigentlich schon als Musik, die Tiere haben einen ganz eigenen Rhythmus miteinander. Auch andere Tiergeräusche beispielsweise der Hähne ergeben einen ganz besonderen Rhythmus, in den eigentlich per se gar nicht mehr eingegriffen werden muss, weil er schon so schön ist. Wir haben versucht, mit den Klarinettenklängen und der Performance einfach nur zu bereichern. Grundsätzlich ging es darum, in zehn Szenen, an zehn Orten, in zehn Arbeitsschritten den Bauernhof performativ darzustellen. Petra [Stump-Linshalm; Anm.] bekam dann zum Beispiel Kompositionsaufträge wie ein Stück für „Klarinette und Holzschneiden“ oder für „Klarinette mit den Ziegen“ oder für „Klarinette und Unkraut ausgraben“. Gemeinsam mit der Theaterregisseurin Maria Sendlhofer haben wir das dann für Video und Bühne umgesetzt.

So zeigt sich dein ganz individueller Zugang in den vielen Ebenen dieses Stücks. Du brichst nicht unbedingt mit den Traditionen, aber durch deine interdisziplinäre Herangehensweise erweiterst du sie um deine konstruktive Dimension.

Barbara Maria Neu: Ich würde nicht behaupten, dass ich die einzige Instrumentalistin bin, die performativ arbeitet. Aber es ist mir unglaublich wichtig, dass es in meinen Arbeiten eine klassische Professionalität gibt. Ich möchte beim Klarinettenspiel einen guten Klang, technische Qualität und gutes Material haben – ich liebe auch einfach diesen Wiener Klang. So ist mir auch bei der Performance Professionalität im traditionellen Sinne ein Anliegen, deswegen absolviere ich auch die Ausbildung und arbeite mit Kolleginnen vom klassischen Theaterbereich zusammen. Diese Ansprüche machen das Arbeiten natürlich nicht unbedingt einfacher. Aber meine Kunst soll auch mehr als provozieren oder gar zerstören. Mit der Kunst möchte ich etwas vom Leben erzählen, meinen Zugang behaupten, vielleicht auch Themen bearbeiten und verarbeiten, die mich antreiben. Und es geht am Ende vor allem auch darum, zu bewegen, zu berühren und das Publikum in das Von-innen-Kommende mitzunehmen.

Du willst nur mit Frauen zusammenarbeiten?

Barbara Maria Neu: In den „Stalltänzen“ war das für mich oberste Prämisse, weil es um das Leben von Bäuerinnen, also von Frauen auf dem Land ging. Es hat sich für mich falsch angefühlt, da mit Männern zusammenzuarbeiten. Dieses interdisziplinäre Arbeiten, dieses Über-die-Grenzen-Denken erschienen mir mit Frauen leichter. Und es haben schon so viele Jahrtausende immer Männer mit Männern im Vordergrund gearbeitet, da ist es jetzt wirklich an der Zeit, auch mal das Gegenteil zu zeigen. Und dafür habe ich auch Kritik geerntet. 

Im Endeffekt hatten wir doch bei der Farbkorrektur und irgendwo am Schluss beim Sounddesign zwei Männer dabei. Aber das schaffende, künstlerische Team bestand nur aus Frauen. Sonst arbeite ich aber natürlich auch mit Männern zusammen.

Wie kamst du auf die Idee, das Leben einer Bäuerin und deren alltägliches Umfeld in den Fokus zu rücken? Hattest du selbst die Absicht, Bäuerin zu werden?

Barbara Maria Neu: Tatsächlich gab es Phasen in meinem Leben, in denen ich dachte, ich würde Bäuerin werden. Es ist aber wahrscheinlich daran gescheitert, dass ich mich in dem Umfeld zu wenig wohlgefühlt habe. Durch meine immer schon vorhandenen künstlerischen Interessen war ich auf einem klassischen Bauernhof doch etwas fehl am Platz. Natürlich wird auch musiziert am Land, meine Mutter lernt seit zehn Jahren Geige und gibt regelmäßig kleine Hausmusiken, mein Vater lernt in seiner Freizeit Russisch, aber das ist doch eher untypisch für Bauern. Und beruflich eine aktive Künstlerin sein zu wollen ist grundlegend nicht mit der Arbeit und auch der Rollenverteilung am Bauernhof vereinbar. Bäuerinnen und Bauern wollen und müssen einfach viel zu Hause sein und zweimal am Tag in den Stall gehen. Und da werden dann auch ungern andere in den Stall gelassen, weil die Beziehung zu den Tieren so wichtig für das Bauernleben ist. Das lässt sich mit Konzertterminen am Abend sehr schwer vereinbaren. 

Ganz ähnlich der Frage, wie sich Mutterschaft und Künstlerinnendasein vereinbaren lassen. Auch hier steht ja die Beziehung zum Kind im Vordergrund. 

Barbara Maria Neu: Das ist eine Frage, die ich mir auch oft stelle. Wahrscheinlich werde ich mich gegen Kinder entscheiden – Familie ja, aber Kinder nein. Das wäre für mich nicht gut und für die Kinder auch nicht, ich persönlich würde mich damit überfordert fühlen. Ich bewundere aber Künstlerinnen und Künstler in Familien oder alleinerziehend, die das schaffen, sehr.

Wirklich interdisziplinäres Schaffen bedeutet ja, sich auf den Prozess einzulassen und sich extremen Anforderungen und Anstrengungen auszusetzen. Was sind deiner Meinung nach die Bedingungen für eine solche Art der Zusammenarbeit?

Barbara Maria Neu © Laura Ettel

Barbara Maria Neu: Ich kann da nur auf einen Bauernhof zurückkommen: Dort kommt es fürs Überleben auf ein Zusammenspiel an. Es braucht Ehrlichkeit und den Mut, Dinge einfach auszusprechen. Auch wenn es auf dem Bauernhof sicher manchmal etwas rauer zugeht, darf man sich kein Blatt vor den Mund nehmen, damit der vorwärtsgerichteten Zusammenarbeit nichts im Wege steht. Natürlich gibt’s dabei auch einmal Ecken und Kanten und auf der Suche nach einem machbaren Weg entstehen sicher mal haarsträubende Situationen, aber die muss man sich gegenseitig auf der Ebene von Menschlichkeit dann eben auch verzeihen können. Wichtig ist ein gewisser Arbeitsmodus, um sich gegenseitig zuzuhören und zu befruchten, denn die Perspektiven sind ja logischerweise von allen Beteiligten andere. Das bedeutet oft auch ein Zähnezusammenbeißen. Den gemeinsamen Punkt am Ende zu finden, ist aber auch einfach wahnsinnig toll. Kunstbetrieb und Bauernhofbetrieb sind sich dabei oftmals gar nicht so unähnlich: die arbeitsintensiven Zeiten, das Angewiesensein auf Nachbarschaftshilfe. Ich hab meine Kolleginnen da auch in meine persönlichsten Kammern zu Hause am Bauernhof einlassen müssen, sie haben meine ganze Familie kennengelernt. Da die „Stalltänze“ so ein massiv autobiografisches Werk sind, musste ich auch unschöne oder unbequeme Kapitel meines Lebens vor meinen Kolleginnen aufmachen.

„Das ist das Schöne daran: Es kommt auf die Menschen an, mit denen ich zusammenarbeite.“

Herausfordernd ist also das Sichzeigen in interdisziplinären Werken.

Barbara Maria Neu: Ja, und auch dass die anderen Künstlerinnen ihr Eigenes dann mit reinbringen, denn natürlich schaut jede auf ganz persönliche Art auf die Dinge. Und das verändert dann das Projekt auch permanent. Und wenn nur eine Person eine andere gewesen wäre, würden die „Stalltänze“ ganz anders ausschauen. Das ist das Schöne daran: Es kommt auf die Menschen an, mit denen ich zusammenarbeite. Das sehe ich auch bei einem anderen Projekt, bei dem ich gerade mit Männern zusammenarbeite.

Meinst du Michael Eisl?

Barbara Maria Neu: Ich meine Roland Eitzinger und Simon Zöchbauer. Unter der Regie der Schauspielerin Lena Kalisch haben wir als Trio Olam Katan die Geschichte von Abraham und Isaak performativ vertont. Simon Zöchbauer hat dafür die Musik geschrieben und der Tubist Roland Eitzinger und ich stehen gemeinsam auf der Bühne. Die beiden spielen ja auch in der Band Federspiel. Insofern muss ich mein Statement eigentlich wieder verwerfen: Männer können schon auch sehr gut interdisziplinär arbeiten. 

Ist das eine Form, die du weiterverfolgen willst?

Barbara Maria Neu: Unbedingt! Es ist für mich eine Kunstform, die total viel enthält. Und sie ist neu für mich. Es gibt die Instrumentalperformance in so vielen verschiedenen Musikrichtungen, Mnozil Brass fallen mir zum Beispiel sofort ein. Ich kann da an Vorangegangenes anknüpfen und mit dem klassischen Repertoire und klassischen Techniken aus dem zeitgenössischen Theater weitergehen. Beim Gedanken beispielsweise an Herbert Fritsch können unendliche Möglichkeiten gesehen werden, in diese Richtung auch mit Instrumentalistinnen und Instrumentalisten zu gehen. Ich mag es so sehr, wenn sich Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne zu bewegen und auch mit Sprache umzugehen wissen. Das erscheint mir dann wie eine Komposition, ein Musikstück und diesen Anspruch erfüllt Performance eben manchmal einfach nicht. 

Stellt sich fast schon die Frage nach einem Gesamtkunstwerk, wo sich Musik, Performance und Text begegnen – das ist die Oper.

Barbara Maria Neu: Ja, eigentlich schon. Ich bin der Meinung, dass die Oper daran denken sollte, sich auch in diese Richtung zu öffnen. Auch die Unis müssten sich den gegenwärtigen Bedingungen, den Anforderungen der Zeit öffnen, dass Instrumentalistinnen und Instrumentalisten performativ arbeiten wollen und entsprechende Ausbildungsangebote hierfür brauchen. Dann wird es auch ernstzunehmender.

„So ein Zweifel gehört zum Wagnis dazu.“

Alles kann sich ändern, wenn diese Königin der Künste begänne, sich mit den gegenwärtigen Gegebenheiten zu befassen … Woran erkennt das Team beim interdisziplinären Arbeiten, wann ein Stück fertig ist? 

Barbara Maria Neu: Wahrscheinlich gibt es da kein Ende, es kann immer weitergearbeitet und etwas anders gemacht werden. Und würde ich noch einmal neu mit den „Stalltänzen“ beginnen, würde das Stück sicher ganz anders aussehen. Wahrscheinlich auch sogar, wenn ich mit demselben Team noch einmal von vorn beginnen würde. Der Begriff „fertig“ ist eigentlich nie da. Gerade in einem so freien Feld geht man natürlich mit einem Zweifel auf die Bühne, das ist aber auch in der klassischen Musik so. So ein Zweifel gehört zum Wagnis dazu. 

Mit Michael Eisl hast du „Stenose“ kreiert. Was ist das?

Barbara Maria Neu: Das war eigentlich mein erstes wirklich interdisziplinares Projekt 2018. Es war für Klarinette, Elektronik und Stimme. Es ging darum, Wege zu finden, Text, Instrument und Elektronik zusammenzubringen. Da gab es auch bereits eine Figur, die durch drei Szenen ging und sich an verschiedenen Texten abgearbeitet hat. Zudem gab es eine Vertonung von Malerei, um zu übersetzen, was wir in der Malerei sehen und fühlen. Das entstand damals sogar parallel: Das Malen und das Komponieren gingen Hand in Hand vor sich. Ein neueres Musikprojekt beschäftigt sich wieder mit der Vertonung von Märchen und Fabeln. Wir werden das voraussichtlich im Dezember präsentieren können, wenn es die Situation zulässt. 

Sind Märchen und biblische Texte sozusagen dein Steckenpferd?

Barbara Maria Neu: Sie reizen mich schon sehr. Bei „Abraham und Isaak“ kam das Konzept aber von Lena Kalisch, die einen jüdischen Hintergrund hat. Allein hätte ich mich an den Stoff nicht gewagt, da hätte ich mich in der Regie nicht kompetent gefühlt. Ich versuche eigentlich immer, mir Feedback zu holen oder jemanden in der Dramaturgie dabeizuhaben, weil ich weiß, dass ich grundlegend Musikerin bin und es Leute gibt, die wirklich auch gelernt haben, Texte und Stoffe zu inszenieren. Das Projekt ist übrigens fertig und hätte ohne Corona im September in der Strengen Kammer im Porgy & Bess Uraufführung gehabt. 

Was hat es mit den „flatconcerts“ auf sich?

Barbara Maria Neu: Das ist eine ganz besondere Konzertreihe, die ich zusammen mit Lena Schwingshandl seit 2018 kuratiere. Am 10. Oktober hat sie das erste Mal öffentlich im Amerlinghaus in Wien stattgefunden, zuvor war es immer in meiner Wohnung. Es geht uns darum, künstlerische Welten zu vernetzen und eine Plattform zu schaffen, wo es eine Ausstellung, aber auch Live-Beiträge, Texte, Lesungen, Instrumentalkonzerte, Performances gibt, also möglichst diverse Kunstrichtungen. Zu einem bestimmten Thema, wie zum Beispiel „Rosa“ im vorigen Jahr, fragen wir Künstlerinnen und Künstler an, um einen roten Faden für die verschiedensten Beiträge zu geben. Im Oktober wird es „Cry cool“ heißen: Eine Cellistin spielt Bach, danach gibt es ein Rap-Duo und einen Elektronik-Beitrag. Ich finde es grandios, wenn zeitgenössische bildende Künstlerinnen und Künstler von der Akademie mit klassischen Musikerinnen und Musikern von der mdw beispielsweise zusammenkommen. Das kann nur bereichernd sein! 

Abschließend die obligatorische Corona-Frage: Wie reagierst du auf die gegenwärtige Situation mit Covid-19, was macht sie mit dir?

Barbara Maria Neu: Das permanente Absagen von Konzerten hat mich natürlich auch ge- und betroffen und wird mich wahrscheinlich auch weiter treffen. Gerade am Anfang eines Werdegangs, wie es bei mir der Fall ist, ist es einfach unfassbar schwierig, etwas aufzubauen. Die durch die Covid-Situation sowieso schon raren Konzerttermine finden letzten Endes dann nicht statt, die ganzen Proben und Entwicklungen zuvor laufen ins Leere und es bleibt alles leer: Aufführungsräume, Geldbeutel, Resultate. Für mich war die Zeit des Lockdowns allerdings eine befruchtende Zeit, ich war sehr produktiv, als ich zu Hause zur Ruhe kam. Ich lebe mit sehr lieben Menschen zusammen, die auch künstlerisch tätig sind, und hatte somit genügend Möglichkeiten zum Austausch. Inputs von außen fehlten mir natürlich sehr.  

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Sylvia Wendrock 

Nächste Termine:

6. und 7. November 2020
„Stalltänze“
Erbsenfabrik im Brick 5, Wien

4. Dezember 2020
flatconcert nr. 7, „vor langer Zeit“
Club Celeste, Wien

14. Jänner 2021
Trio Olam Katan, Gen. 22,2
Kulturzentrum 7*Stern, Wien

6. Februar 2021
„Stalltänze“
Jazzatelier Ulrichsberg

10. und  14. Februar 2021
„Stalltänze“
Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz

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Barbara Maria Neu
Barbara Maria Neu (music austria Datenbank)