Camo & Krooked (c) Thomas Unterberger

„Die Snare ist der Chef“ – CAMO & KROOKED im mica-Interview

Sie sind das Aushängeschild des heimischen Drum ’n’ Bass. REINHARD „CAMO“ RIETSCH und MARKUS „KROOKED“ WAGNER leben in einer Welt, die Technik liebt. Im Drum ’n’ Bass gilt es, das Maximum herauszuholen. Und weil sie nicht nur am Ball bleiben, sondern dort sein wollen, wohin der Ball gespielt wird, mussten sie lernen, wie man Sounds von Grund auf modelliert, wie man einer Snare Drum volle Form, Kraft und Energie verleiht. Das dauerte einige Monate, deshalb war 2018 vergleichsweise ruhig. Ihr Album „Mosaik“ (RAM Records), das 2017 erschien, sollte einen Kontrapunkt zum funktionalen UK-Sound der Stunde setzen. Es folgten eine aufwändige Tour, viele Remixe und gelegentlich ein Privatleben. Heute seien die Akkus wieder geladen, sagen sie. Gerade veröffentlichen sie eine Serie von Singles. Und vielleicht sieht sogar eine Kollaboration mit NOISIA das Laserlicht des Dancefloors. Stefan Niederwieser sprach mit den Musikern über Lautstärke, irre Russland-Konzerte, Drum ‘n’ Bass in Österreich und darüber, wie lange sie an ihre Grenzen gehen wollen.

„[…] das Publikum ist jung, oft zwischen 16 und 20, das ist Musik für ein Laufpublikum.“

Vor Jahren gab es in der Wiener Drum-‘n’-Bass-Szene gelegentlich Beef. Wie hat sie sich verändert? 

Markus Wagner: Die Szene ändert sich alle ein bis zwei Jahre, das Publikum ist jung, oft zwischen 16 und 20, das ist Musik für ein Laufpublikum. Drum and Bass ist für viele ja eine Übergangsmusik, eine Einstiegsdroge, Drum and Bass hat eine Punk-Haltung, ist schnell und aggressiv, auf eine Art avantgardistisch, weil das Tempo nicht konventionell ist. Wir wollten mit „Mosaik“ etwas entwickeln, was als Gegenpol zum Sound aus Großbritannien funktioniert. Dort gibt es wieder viel Jump Up, Jungle, nicht wirklich Jungle, sondern Drum and Bass mit Vocals aus dem Dancehall. 

Reinhard Rietsch: Die alten DJs haben da immer noch Platz, es gibt Partys, auf denen sind die Leute über 30 Jahre alt. Aber die Szene ist sehr gespalten. 

Markus Wagner: Du kannst einen Liquid-Act nicht für dieselbe Party buchen wie einen Jump-Up-Act.

Ihr supportet Mefjus und Kimyan Law, was tut sich noch? 

Markus Wagner: Dorian & Skore machen eher einen Dancefloor-Sound, die Fourwards bringen gute Tunes raus, Dossa & Locuzzed veröffentlichen zum Jahresende ihr Album auf „Viper Recordings“, das ist vielversprechend. Air K & Cephei machen eher den Liquid-Sound, Wingz macht eher deepen Sound in der Richtung von Dispatch oder „Critical Records“, Phentix aus Linz … Alle machen ihren eigenen Sound, das ist sehr ausgewogen.

Kam die Idee zum Video von „If I Could“, in dem man spektakuläre Zeitrafferbilder aus Österreich sieht, von euch? 

Reinhard Rietsch: Das geht bis „Cryptkeeper“ und „Vice“ zurück. Für die Leute von „FilmSpektakel“ waren die Videos ein Studienprojekt, sie sind gute Freunde geworden, für das Album „Mosaik“ haben sie dann den ganzen Videoauftritt gestaltet. Das Material zu „If I Could“ haben sie für den Tourismusverband am Großglockner gedreht, es passt sehr gut zum Tune, zu Österreich und zu den Lyrics. 

Markus Wagner: Für das Video zu „Black Or White“ haben wir uns dann ein Makro-Objektiv besorgt und im Souvenirshop eingekauft, Reini hat selbst gefärbt. Die Bildästhetik von „FilmSpektakel“ ist episch und trotzdem aufgeräumt, so könnte man auch unseren Sound beschreiben.

„[…] die Zeit der Plattenverkäufe ist sowieso vorbei.”

Was bringen 126.000 Follower auf Spotify?

Reinhard Rietsch: Keine Ahnung, ehrlicherweise. Wir hatten sie nicht am Schirm, bis unser Album rausgekommen ist. Wir hätten wir Spotify-Links posten sollen, damit es auf bestimmte Playlists kommt. Leben kann man von den Streams nicht, man gibt etwas an viele Leute ab. Und die Zeit der Plattenverkäufe ist sowieso vorbei.

Live ist wichtiger. 

Markus Wagner: Der Kern der Szene liegt auf Partys. Sie lebt vom Auflegen, ohne das würden wir blöd dastehen. Dafür muss man Dance-Musik machen, die einfach genug ist, damit sie Leute am Dancefloor mit zwei Promille verstehen. Das nimmt viel von der Kreativität. Das Problem haben wir mit der Szene. Ein einzelnes Album kann das nicht kompensieren.

Vinyl spielt keine Rolle?

Reinhard Rietsch: Das sind Sammlerstücke, eine Pressung umfasst meistens 150 bis 300 Kopien. Als wir angefangen haben, war das die Anzahl der Testpressungen, Hits haben sich 5.000-mal verkauft.

Video-Soundtracks sind als Geldquelle weggefallen. 

Reinhard Rietsch: Das meiste passiert in Hollywood oder den großen Studios, die in den USA sitzen, auch die meisten Trailer. Mit Dubstep und Brostep hat sich diese Nische entwickelt, das hat eine Zeit funktioniert, ist aber mit dem Hype wieder verschwunden.

Was hat den Ausschlag fürs eigene Label „Mosaik“ gegeben? 

Markus Wagner: Das war eine Frage des Images. Auf „Hospital“ machst du Liquid Funk, bei „Ram Records“ machst du Dancefloor-Sound, bei „Shogun“ machst du deepen Sound. Wir wollten diese Vorurteile vermeiden, wir wollten reinen Tisch machen. Wir nehmen für die nächsten Singles unser Label mit zu „Hospital“, dort sitzen 25 Leute im Büro, es passt, gerade auch für die Partys.

„Es kommt sehr viel positives Feedback […]

Man findet euch und eure Freundinnen leicht auf Facebook. Wie oft slidet euch jemand in die DMs? 

Markus Wagner: Selten. Die Leute sind meistens gemütlich. Wir sind Künstler und Menschen, die Leute haben einen Anspruch darauf zu wissen, was wir machen. Um Dick Pics sind wir nie gefragt worden [lacht]. 

Reinhard Rietsch: Wenn du gute Zahlen haben willst, musst du etwas dafür tun. Es kommt sehr viel positives Feedback, es sind sehr viel liebe Leute dabei, auch Nachrichten, dass jemandem ein Track durch schwere Zeiten geholfen hat. Negatives Feedback gibt es nicht mehr. Die Drama-Gestalten haben sich schon umgebracht. 

Markus Wagner: Jeeeesus, der Reinsen [lacht] … Meistens sind die Leute, die haten, ohnehin nicht die echten Fans, sondern irgendwelche Trolle. Wir können nicht dasselbe wie vor zehn Jahren machen. 

Reinhard Rietsch: Den Leuten würde das auch gar nicht gefallen.

Camo & Krooked (c) Thomas Unterberger

Wie bald konntet ihr Tracks in „Bitwig“, eurer neuen Software, fertig machen? 

Reinhard Rietsch: Nach ein oder zwei Monaten. Wir wollten die Möglichkeiten erforschen, mussten uns eingewöhnen. 

Markus Wagner: „Bitwig“ wird von ein paar Leuten gemacht, denen „Ableton Live“ zu bürokratisch wurde. Es macht wieder so Spaß wie damals, als wir begonnen haben. Wir sind jetzt dreimal schneller, die Handhabung ist simpel, man kann Templates und komplette Projekte von einem Projekt ins andere ziehen, ein Break, eine Soundscape, man kann einfach probieren, was zusammenpasst. Irgendwann legt es den Schalter um, dass man jetzt so arbeiten kann. Remixe haben geholfen, da gibt es eine Deadline. 

Reinhard Rietsch: Wir haben viel Zeit damit verbracht zu lernen, Drums ohne Samples rein digital herzustellen.

„Es sind schon Freundschaften zerbrochen, weil Sounds aus anderen Tunes gestohlen wurden.“ 

Ihr zeichnet Hüllkurven? 

Markus Wagner: Genau. Die Sinuswelle einer Snare ist in den ersten Millisekunden extrem schnell, sie reißt von 10 Kilohertz runter auf 250 Hertz, man muss das sehr genau timen. Von diesem Fundament aus kann man sie bearbeiten und den Charakter verändern mit ihren Resonanzen und Dissonanzen. Dabei werden Schichten von Frequenzen in verschiedene Spektren aufgeteilt und unterschiedlich gefiltert, damit es organisch klingt. Im Drum and Bass spielt der Loudness War noch immer eine Rolle. Alle suchen nach dem lautesten Tune, der trotzdem nicht übersteuert. Der wird von den DJs gespielt. Noisia, Mefjus haben das gemeistert, plötzlich auch irgendwelche Kids aus Russland. Es sind schon Freundschaften zerbrochen, weil Sounds aus anderen Tunes gestohlen wurden. Die Snare ist der Chef. 

Reinhard Rietsch: Du kannst aus Sinustönen und weißem Rauschen fast alles rausholen.

In „Atlas“ wird das Intro schneller, das Klavier klingt ziemlich echt, lässt sich das besonders gut in „Bitwig“ machen? 

Markus Wagner: Die Verzerrung auf den Synths wird lauter und leiser, das ist keine Automation, sondern interne Modulation. Man kann einen Envelope, einen LFO, einen Step Sequencer reinhängen, auch Polynomfunktionen oder Vektoren sind möglich. Wenn du eine Kette von Plug-ins hintereinander schaltest, kannst du den Output an einer bestimmten Stelle abgreifen und in einen neuen Kanal leiten, damit diese parallel zueinander laufen. Im „FL Studio“ wäre da die CPU abgebrannt. 

Reinhard Rietsch: Die Rechenleistung wird viel besser verarbeitet. Du kannst gefühlt dreimal so viele Plug-ins verwenden, viel komplexere Projekte machen, und die Verzögerung ist viel geringer. Das sprengt schon fast unsere Hirne. Wir können auf dem nächsten Level arbeiten.

Müsst ihr Tracks mastern? 

Markus Wagner: Das passiert in der Produktion und im Mixdown, so haben wir am Ende weniger Arbeit. Wir wissen genau, wie viel Harmonics ein Sound erlaubt, bevor er übersteuert. Beim Mastering kommt nur noch ein Limiter dazu, der die Spitzen in der Lautstärke besänftigt, oder ein dynamischer Equalizer, der beispielsweise die Höhen anhebt. Wir haben externes Mastering versucht, aber die sind daran gescheitert. 

Reinhard Rietsch: Wir formen den Sound schon innerhalb des Limiters, das ist schon so hingezirkelt, wie wir es uns vorstellen.

Anfang des Jahres wart ihr mit Noisia im Studio. Wann kommt das Material?

Markus Wagner: Sie arbeiten am Soundtrack für ein Computerspiel, das dauert mehrere Monate, wir haben keinen Stress. Ein Tune hat jedenfalls großes Potenzial, Noisia haben ihn sogar schon in einem Set gespielt.

Könntet ihr jetzt wieder mehr Daft-Punk-Bootlegs machen? 

Markus Wagner: Die Zeit ist lange vorbei. 

Reinhard Rietsch: Jetzt machen wir nur mehr traurige, erwachsene Musik [lacht].

Nennt mal drei arge Locations, an denen ihr gespielt habt.

Reinhard Rietsch: Red Rocks in Colorado, da sieht es aus wie auf einem Planeten aus „Star Wars“, wir haben gespielt, als die Sonne untergegangen ist. Das Rhythm And Vines in Neuseeland findet zwischen Weinreben statt, die Stimmung ist einzigartig, die Leute sind wirklich gemütlich und sie haben dort ein gutes Händchen für frischen Sound. Und beim UKF On Air mit Panoramablick auf die Alpen auflegen, das war auch eines der schöneren Erlebnisse.

Wo hattet ihr die größte Crowd? 

Reinhard Rietsch: Vielleicht auf dem EDC in Las Vegas, das waren ungefähr 20.000 Leute.

Bucht ihr euch selbst in Locations ein? 

Markus Wagner: In Österreich schon, sonst nirgends. Es gibt manchmal Split-Deals mit einer Minimumgage und einem Bonus ab einer bestimmten Zahl an Besucherinnen und Besuchern. Das passiert aber selten. In Österreich haben wir das selbst in die Hand genommen, weil wir die Kontakte und die mediale Präsenz haben, außerdem entfernt man so eine Fehlerquelle. Wir passen sehr genau darauf auf, wann, wo und wie Veranstaltungen kommuniziert werden. In manchen Venues ist es nicht möglich, komplett selbst zu veranstalten, weil es die Besitzerinnen und Besitzer nicht zulassen. Die „Mosaik“-Tour war dadurch fast eine Nullnummer, obwohl sie so gut wie ausverkauft war. 

Reinhard Rietsch: Die Produktion war extrem teuer, natürlich gab es auch unerwartete Kosten, aber uns war das bewusst, wir wollten das so machen. Es war ein Experiment, ein audiovisuelles Erlebnis mit längeren Breakdowns, manchmal mit Teilen in 4/4-Takt, teilweise mit Gesang. Die Vorbereitung hat Monate gedauert, vieles kam von uns, unser Manager hat in seiner Wohnung die Booth lackiert, gelötet und verkabelt, wir haben unseren Midi-Controller gebaut.

Camo & Krooked (c) Thomas Unterberger

Wie lange seid ihr mit der Show noch unterwegs? 

Markus Wagner: Wir spielen sie noch ein paar Mal, dann wird sie vielleicht auf Eis gelegt. Wenn auf einem Festival die Acts davor und danach den Haudrauf-Sound und Hits spielen, gehst du unter. Eine Live-Show und ein DJ-Set anzubieten, ist auch sehr anspruchsvoll. Für ein langes DJ-Set bereiten wir knapp 300 Tracks vor, spielen zügig, teasen viel, das braucht sehr viel Vorbereitung.

Was ist das luxuriöseste Ding auf eurem Rider, auf das ihr trotzdem nicht verzichten könnt?

Reinhard Rietsch: Wir haben echt wenig drauf, wir haben einen billigen Sprudel, haben den Rotwein runtergenommen und werden auch den Wodka runternehmen. Wir trinken Wasser und Bier. Auf vielen Ridern steht unnötiges Zeug drauf, um herauszufinden, wie dumm eine Veranstalterin bzw. ein Veranstalter wirklich ist.

Ihr spielt immer wieder in Osteuropa, was erwartet einen da?

Markus Wagner: Überraschungen. Bei meinem ersten Russland-Konzert hatte ich eine Lebensmittelvergiftung, die Autofahrt hätte eine halbe Stunde dauern sollen, dann waren es vier. Die Fahrer können eher kein Englisch, einer ist mal mit 70 km/h am Pannenstreifen gefahren, ein Totenkopf hing vom Rückspiegel. Bei einer anderen Veranstaltung gab es eine Zirkuseinlage, ein Mädchen ist vom Trapez abgestürzt und bewusstlos liegen geblieben, zwei Securitys haben sie rausgetragen, und du sollst da drei Minuten später spielen. In Russland versuchen sie, Acts mit Touristenvisum ins Land zu holen, nicht mit Businessvisum, obwohl es darauf harte Strafen gibt. 

Reinhard Rietsch: Tschechien ist immer super, in Slowenien haben wir noch nie gespielt, da gibt es keine Drum-and-Bass-Szene, in Ukraine letztes Jahr gab es einen super Vibe. Unser meistgebuchte Stadt in Europa ist Cluj in Rumänien, da passt alles. 

Markus Wagner: Meistens läuft es echt professionell ab und die Partys sind saugeil. Man darf nur nach Veranstalter urteilen.

„[…] alle Künstlerinnen und Künstler [wurden] bar bezahlt, der Großteil hat noch dazu Falschgeld bekommen.“ 

Wo würdet ihr nicht spielen? 

Markus Wagner: Wir ziehen klare Grenzen, spielen für Veranstalterinnen und Veranstalter, bei denen wir wissen, dass der Geldfluss stimmt. Wir kennen eine Menge Storys. Beim „Ultra Music Festival“ in Russland, einer illegalen Kopie des Festivals in Miami, wurden vor zehn Jahren alle Künstlerinnen und Künstler bar bezahlt, der Großteil hat noch dazu Falschgeld bekommen. Zu Logistics ist ein Oligarch in die Kabine gekommen und meinte, er wolle seine Musik, Logistics müsse ihm alle CDs geben. Nu:Tone hat erlebt, dass ein Club in Sibirien von Leuten mit Balaklavas gestürmt und ausgeraubt wurde, deshalb gibt es von ihm auch den gleichnamigen Track. FuntCase hätte im Hotel ausgezahlt werden sollen, der Typ hat das Bargeld und eine Waffe auf Tisch gelegt und meinte, er solle eines davon nehmen, er nehme dann das andere. Das kann dir in Russland passieren, wenn du die Veranstalterinnen und Veranstalter überhaupt nicht kennst.

Letztes Jahr gab es viel Aufregung um Red Bull, habt ihr das diskutiert? 

Markus Wagner: Natürlich, die Red Bull Music Academy hat in Österreich für Musikerinnen und Musiker sehr viel gemacht. Man weiß, wie die Leute, die in diesem Umfeld für Red Bull arbeiten, politisch positioniert sind und dass sie sich von den Ansichten des Firmengründers distanzieren, ich stimme damit auch gar nicht überein, im Drum and Bass ist für all diese Dinge kein Platz. Die Music Academy ist eine Einheit, die nicht viel damit zu tun, was ein Mann in Fuschl sagt.

„Drum and Bass ist eine konservative, aber eine extrem liebevolle Gemeinschaft […]“ 

Ihr macht das seit zwölf Jahren. Gibt es ein Danach und was wäre das? 

Markus Wagner: Wir sind jeden Tag dankbar, dass wir so gut vertreten sind. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Wenn du zwölf Jahre und länger in einem Beruf bleibst, bist du für dein restliches Leben sicher gut aufgestellt, im Drum and Bass stehst du aber irgendwann an, es ist ein fucking daily grind. Du steigst mit 200 Pfund pro Gig ein, bei 1.000 Pfund bist du sicher schon ein paar Jahre dabei. Du musst täglich am Ball bleiben, immer die neueste Technik lernen, es gibt keine Zeitlosigkeit wie im Techno mit einer 808-Bass-Drum und einer 909-Ride. 

Reinhard Rietsch: Wir beide sehnen uns aber nach diesen fünf Prozent, die wir noch rausholen können. Solange das so ist, wird es uns Spaß machen. Drum and Bass ist eine konservative, aber eine extrem liebevolle Gemeinschaft, es gibt keine Businessclass, alle sind auf einem Level.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Stefan Niederwieser

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