„Der Titel kam ein bisschen so wie das ganze Album: Nicht wirklich vorhersehbar“ – AYMZ IM MICA-INTERVIEW

Nicht nur ein Album, sondern direkt ein ganz neues Musikprojekt hat AYMZ dieses Jahr erschaffen. Zuvor als AMY WALD bekannt, hat AYMZ die Pandemiezeit für Veränderungen genutzt und präsentiert diese nun auf dem Album „PYROLYSE“, das am 23. September auf dem Label BREAK THEM RECORDS erscheint. Es ist ein Werk, auf dem sich AYMZ von einer anderen Seite zeigt und die vergangenen Monate musikalisch aufarbeitet. Im Interview mit Katharina Reiffenstuhl spricht AYMZ über die Ursprünge dieses Wandels, die prägende Zeit als Straßenmusiker*in und was die Menschen auf der geplanten Tour diesen Herbst erwartet.

Dein neues Album heißt „PYROLYSE“, was einen chemischen Prozess beschreibt, den du auf deine Songs ummünzt. Hast du irgendeinen persönlichen Zugang zur Chemie oder wie bist du zu diesem Titel gekommen?

AYMZ: Es war ein langes Hin und Her, weil der Albumtitel zu einem Zeitpunkt feststehen musste, zu dem das Album noch gar nicht finalisiert war. Da waren noch lange nicht alle Songs geschrieben oder aufgenommen. Ich habe die ganze Zeit versucht, diese Entscheidung hinauszuzögern und traf die Titelwahl erst zwei Monate später, als sie eigentlich angesetzt war. Ich hatte eine ganze Handynotiz voll mit Ideen und Überlegungen, die ich ständig wieder verwarf. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass sich durch das ganze Album Bilder mit Feuer, Wasser, Erde Hitze und Wärme ziehen und nach längerem Suchen und Probieren kam irgendwann “PYROLYSE”. Da wusste ich direkt, “Oh, das fühlt sich richtig gut an”. Der Titel kam ein bisschen so wie das ganze Album: Nicht wirklich vorhersehbar. Das ist irgendwie alles passiert. Ich bin aber trotzdem total happy mit der Entscheidung und habe das Gefühl, dass es sehr gut zu dem Album passt, auch wenn der Titel nicht wirklich hergibt, worum es in dem Album geht. Das mag ich.

Was meinst du mit “das ganze Album ist einfach so passiert”?

AYMZ: Ich habe vor einem Jahr angefangen, an dem Album zu arbeiten. Zu dem Zeitpunkt war dieses Re-Branding von AMY WALD zu AYMZ ein großes Thema und ich habe mir sehr lange erstmal Gedanken darüber gemacht, was und wer AYMZ überhaupt ist und in welche Richtung das Ganze musikalisch sowie inhaltlich gehen soll. Es war zuerst sehr viel Grundgerüst da, bevor ich angefangen habe, konkret etwas zu bauen. Ich bin teilweise von Song zu Song gesprungen. Als der erste Song “X” veröffentlicht wurde, gab es noch nicht wirklich andere Songs, die zu dem Zeitpunkt fertig waren. Das heißt, es war ein “Shot in the dark”, zu schauen, ob das Ganze funktioniert oder ob ich mich mit dem Song in eine Richtung bewege, in die ich mit dem restlichen Album nicht mehr gehen werde. Es war sehr scary, um ehrlich zu sein, und hat mich sehr oft nachdenklich gemacht. Manchmal auch ein Stück weit verunsichert. Ich musste dann lernen, mir selbst wieder zu vertrauen und zu sagen “Okay, ich weiß, in welche Richtung ich nicht gehen möchte, weil ich das die letzten Jahre ein bisschen gemacht habe”. Ich will das AYMZ einfach ehrlich ist, ehrlich in der Umsetzung, in den Texten und wie ich Dinge nach außen transportiere. Das Konzept des Albums ist auch on the go entstanden. Es ist keines, wo ich mir anfangs überlegt habe, was genau ich machen werde und was die Story sein soll. Es hat sich durch das Umsetzen von dem, was sich richtig anfühlt, ein roter Faden herauskristallisiert. Es gibt jetzt eine Geschichte zu dem Album zu erzählen, die erst durch den Writing-Prozess entstanden ist.

„ICH HABE DIESEN NEUSTART GEBRAUCHT, UM MICH WEITERENTWICKELN ZU KÖNNEN“

Weil du vorhin schon angesprochen hast, dass du dich auf AYMZ umbenannt hast: Siehst du das als Weiterentwicklung deines Musikprojekts oder möchtest du damit einen Neustart ansetzen?

AYMZ: Es ist beides. Ich glaube, das eine schließt das andere nicht aus. Es ist definitiv eine Weiterentwicklung, weil ich natürlich selber immer noch hinter all dem stecke. Ich schreibe immer noch die Songs, ich stehe immer noch auf der Bühne und deswegen ist es notwendig, mich selbst weiterzuentwickeln. Ich möchte ja nicht unter einem neuen Namen immer noch genau dieselben Sachen machen. Das beginnt bei Themen wie ich mich auf der Bühne bewege und welchen Zugang ich im Studio für mich finde, dadurch ist es natürlich irgendwo auch ein Neustart. Ich sage es mal so, ich habe diesen Neustart gebraucht, um mich weiterentwickeln zu können. Ich musste bei Null beginnen, damit niemand vorher weiß, was AYMZ ist, wie das Ganze klingt. Dass klar war, dass nicht AMY WALD hier ein Album rausbringt, das eine Spur anders klingt, sondern dass das wirklich ein neues Projekt ist.

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Was hat sich aus deiner Sicht seitdem am meisten verändert?

AYMZ: Ich glaube, am meisten meine persönliche Einstellung zu dem ganzen Thema. Ich habe viel konkretere Pläne von dem, was ich möchte und was ich nicht möchte. Ich habe mir über die Jahre angeeignet, die Sprache im Studio viel besser zum Ausdruck bringen zu können. Ich kann selbst leider noch nicht produzieren, dadurch ist man natürlich sehr limitiert auf das, was man sprachlich äußert. Inzwischen habe ich viel mehr Insights in Produktionen und wie sie funktionieren, wie Sounds entstehen und ich kann meine Wünsche auch durch technische Sprache schon viel mehr zum Ausdruck bringen als noch vor ein paar Jahren. Dadurch ist viel schneller möglich, zu dem Punkt zu kommen, wo ich eigentlich ursprünglich mit der Idee auch hinwollte. Mir war vor allem wichtig, dass AYMZ eigenständig und roh startet und dafür musste ich mit meinem Team viel über das Projekt reden und versuchen zu erklären, was ich damit machen möchte. Bevor ich begonnen habe zu produzieren, habe ich allen, die da mitwirken, sehr viel erklärt. Viele haben anfangs auch nicht ganz verstanden, warum ich das Projekt bzw. den Namen ändere, da war einfach sehr viel Redebedarf. Und dieser Austausch hat nur dann funktioniert, wenn ich mir selbst schon intensiv Gedanken über diese Welt gemacht habe. Das heißt, was sich im Endeffekt am meisten geändert hat, ist meine persönliche Einstellung zur Musik und zu dem Projekt und das klare Bild von was und wer AYMZ eigentlich ist. Die Entscheidungen, die ich jetzt treffe, basieren jetzt darauf.

„FÜR MICH BIETET AYMZ, DER NAME UND DAS GANZE PROJEKT, EINFACH DIE MÖGLICHKEIT, DASS PERSÖNLICHE VERÄNDERUNGEN UNEINGESCHRÄNKT PASSIEREN KÖNNEN“

Du hast dich vor einiger Zeit ja als non-binary geoutet. Hängt das auch ein bisschen mit diesem Wunsch nach Veränderung zusammen?

AYMZ: Natürlich. Also neben der persönlichen Einstellung zu diesem Musikthema kam der Punkt, dass ich mich mit dem Namen Amy nicht mehr wohlgefühlt habe. Es ist aber nun mal so, dass ich mit dem Künstlernamen auf Bühnen stehe, mit dem Namen Interviews gebe und die ganze Zeit damit angesprochen werde. Darum war es notwendig, diesen Namen zu ändern. Das hat für mich persönlich natürlich eine große Rolle gespielt, weil AYMZ einfach frei von Pronomen oder Geschlechtsidentitäten ist. Es bietet mir sehr viel Fläche, mich selbst in diesem Projekt in alle möglichen Richtungen weiterentwickeln zu können. Ich kann nicht vorhersehen, wie ich mich in ein oder zwei Jahren fühle, ich weiß nur, dass mein persönliches Geschlechtsidentitäts-Thema ein stetiger Prozess ist, dass sich das tagtäglich ändern kann. Bei mir ist ständig was in Bewegung und für mich bietet AYMZ, der Name und das ganze Projekt, einfach die Möglichkeit, dass persönliche Veränderungen uneingeschränkt passieren können. Abgesehen davon war natürlich auch der musikalische Wechsel da, der Wunsch nach mehr Härte, Schwere, ein bisschen Reue, Wut und Ehrlichkeit. 

Das Album hast du unter anderem durch Crowdfunding finanziert, was scheinbar auch gut funktioniert hat. Wie bist du auf diese Idee gekommen?

AYMZ: 
AYMZ ist immer noch ein Indie-Artist, das heißt, ich veröffentliche alles über mein eigenes Label. Daher sind die finanziellen Mittel natürlich sehr begrenzt. Aber es ist mir ein großes Anliegen, mein Team möglichst fair bezahlen zu können. Dadurch war von Anfang an klar, dass die Produktion des Albums sehr teuer wird. Ich habe das große Privileg, dass ich vieles von diesen Kosten durch Förderungen, wie dem Österreichischen Musikfonds, abdecken konnte. Es war überhaupt erst nach der Zusage des Musikfonds klar, dass ich das Album in diesem Ausmaß produzieren und umsetzen kann. Sonst hätte das Ganze natürlich ganz anders ablaufen müssen. Die Realität ist, dass ich in den letzten Jahren privat sehr viel Geld in die Musik gesteckt habe und das jetzt einfach nicht mehr möglich war. Wir konnten uns dann einerseits mit Sony Deutschland und damit mit einem vielversprechenden Vertriebspartner einigen, andererseits haben wir für unsere Masterrights und kreativen Entscheidungsprozesse die Autonomie behalten. Sony liefert sozusagen unsere Musik aus und hat uns darüber hinaus auch in der Vorfinanzierung des Albums unterstützt. Ein letzter Brocken war dann eben noch offen, den wollten wir irgendwie füllen, ohne weiter Rechte abgeben zu müssen. Dann war sehr schnell die Idee mit dem Crowdfunding da. Da bieten wir unterschiedliche Goodies an, die man sich als Belohnung holen kann, wenn man AYMZ und das Album unterstützt. Das Crowdfunding war für einen Monat angesetzt und die Zielsumme haben wir auch tatsächlich drei Tage vor Ende erreicht. Mir ist es zu dem Zeitpunkt schwergefallen, nach Geld zu fragen, ich finde, das ist ein sehr unangenehmes Thema. Das ist eine Sache, die ich innerhalb von Familie und Freunden in den letzten Jahren immer wieder machen musste. Daher hatte ich durch dieses Crowdfunding auch bezüglich Mental Health sehr große Schwierigkeiten. Deswegen bin ich echt sehr happy und sehr dankbar, dass sich da so viele Leute an diesem Album beteiligt haben.

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Hast du eigentlich einen persönlichen Lieblingstrack auf dem Album?

AYMZ: 
Schwierige Frage, aber tatsächlich ja. Es hängt ein bisschen von meiner Stimmung ab, aber ein Song, den ich auch privat sehr gerne höre, ist Wunschkind.

Und warum?

AYMZ: Ich weiß nicht, der Song catcht mich einfach. Der Vibe von vorne bis hinten, ich mag den Text, ich bin einfach ein riesiger Fan von der Produktion und was aus dem Song wurde.

Begonnen hast du deine Karriere als Straßenmusiker*in. Was erlebt man da so, wie hast du diese Zeit in Erinnerung?

AYMZ: 
Sehr, sehr prägend. Ich glaube, es hat mir sehr viel gegeben und hat im Endeffekt dazu geführt, dass ich sehr an meiner Bühnenpräsenz gearbeitet habe, auch wenn ich das damals vielleicht gar nicht so realisiert habe. Du spielst ja im Prinzip ständig vor Leuten, die keinen Bock auf dich haben oder sich nicht wirklich Zeit nehmen, die nicht damit rechnen, dass du da jetzt stehst und spielst. Das heißt, dein Ziel ist es natürlich, Leute anzusprechen und irgendwie einzufangen, mit dem, was du machst. Nur damit sie sich zumindest einmal kurz zu dir umdrehen, dich kurz anschauen, vielleicht dein Schild lesen, auf dem dein Name steht, und eventuell sogar kurz stehenbleiben. Da geht es einfach darum, Leute hineinzuziehen, in das, was du machst, in einem Moment, indem sie absolut nicht damit rechnen und vielleicht auch gerade gar nicht die Kapazitäten dafür haben. Die meiste Zeit bemühst du dich also, auch wenn Personen dann einfach weitergehen und dich ignorieren. Da lernt man sehr schnell, mit Ablehnung umzugehen. (lacht) Das darf man dann nicht persönlich nehmen, sondern die Konzentration lieber auf die Leute lenken, die dir vielleicht für einen kurzen Moment Aufmerksamkeit schenken.

Bild AYMZ
AYMZ (c) Elias Hartmann

Ich habe dann aber doch immer wieder auf die Leute geachtet, die einfach vorbeilaufen und dabei geschaut, ob ich aus ihnen doch eine kleine Reaktion, wie ein Lächeln oder kurzes Rüberschauen, bekommen kann. Ich glaube, dadurch habe ich sehr viel gelernt zu performen. Allein deswegen hat mir die Zeit unfassbar viel gebracht, vor allem auch Dankbarkeit. Zu diesem Zeitpunkt war alles noch so viel kleiner als es jetzt ist, es ist ja jetzt auch noch kein großes Projekt, aber damals war es ein Bruchteil davon. Und trotzdem waren in jeder Stadt Leute, mir wurden Schlafplätze angeboten, es war so ein großes Miteinander. Selbst, wenn da nur vier Leute stehen – es ist bewegend, was für eine wundervolle Energie und Stimmung nur vier Leute machen können und wie wohl man sich da fühlen kann. Seitdem bin ich sehr dankbar für jede einzelne Person, die bei diesem Projekt dabei ist.

„DAS GANZE SET WIRD HÄRTER, ES WIRD DRECKIGER, ES WIRD VIEL HEFTIGER ALS ALLES, WAS ICH MIT AMY WALD GEMACHT HABE“

Du hast ja im Herbst auch eine ziemlich große Tour durch Österreich und Deutschland geplant. Hast du vor das anders aufzuziehen, jetzt wo du ein anderes musikalisches Projekt hast?

AYMZ: Ja. Ich habe beim allerletzten AMY WALD-Konzert “X” gespielt, den habe ich als kleinen Surprise zum Schluss als Zugabe das allererste Mal live gespielt. Ich habe mir noch gar nicht richtig im Vorhinein überlegt, wie ich diesen Song performen möchte. Das Spannende aber ist, wir haben diesen Auftritt auch gefilmt und ich habe mir die Videos im Nachhinein angeschaut. Und ohne, dass das eine bewusste Entscheidung war, ist mir sofort aufgefallen, dass ich mich anders bewegt habe. Ich stand da mit einer anderen Haltung auf der Bühne, ich habe die Musik anders gefühlt. Jetzt, ein halbes Jahr später, habe ich noch viel mehr Ahnung davon, was das Projekt ist und was ich damit sagen möchte und das wirkt sich stark auf die Shows und Performance aus. Ich freue mich extrem auf die Tour und endlich wirklich hineinzukommen in dieses ganze live AYMZ-Feeling. Ich habe zum ersten Mal überhaupt auch einen Lichttechniker mit dabei, wir haben auch zum ersten Mal ein Bühnenbild gebaut, das heißt alleine vom Visuellen her wird sich sehr viel tun. Die Songs geben ja auch schon ein bisschen was vor. Das ganze Set wird härter, es wird dreckiger, es wird viel heftiger als alles, was ich mit AMY WALD gemacht habe. Und ich habe mega Bock darauf. (lacht)

2020 warst du Tour-Support von Conchita Wurst. Ist Conchita in gewisser Weise ein Vorbild für dich, privat oder musikalisch? 

AYMZ: 
Also ich finde Conchita Wurst unfassbar beeindruckend, weil der Mensch etwas geschafft hat, zu einem Zeitpunkt, als sich gefühlt die halbe Welt darüber lustig gemacht hat oder es noch nicht verstehen konnte. Conchita Wurst hat einfach Schubladen aufgebrochen, zu einer Zeit, in der sich das wenige getraut haben, vor allem nicht in der Öffentlichkeit oder in Österreich, das gab es hier nicht. Dadurch wurde sehr vielen Menschen gezeigt “Hey, da ist Platz für persönlichen Ausdruck, für persönliche Entwicklung”. Allein deswegen war ich sehr begeistert von dem, was Conchita Wurst bzw. Tom da für sich erschaffen und der Gesellschaft, weit über Österreichs Grenzen hinaus, geschenkt hat, schon lange bevor wir gemeinsam auf Tour gewesen sind. Tom ist in vielerlei Hinsicht ein Vorbild und stimmlich und performance-technisch einfach krass gut. Ich habe es sehr genossen, das jeden Abend auf Tour beobachten zu dürfen.

Hast du sonst jemanden, der dich inspiriert?

AYMZ: 
Keine einzelnen Personen. Aber früher bin ich sehr stark in die Welt von Patti Smith und Robert Mapplethorpe hineingerutscht, durch das Buch „Just Kids“ von Patti Smith. Das hat mir irgendwie wahnsinnig viel gegeben und ich bin seitdem auch nicht mehr wirklich von diesem Gefühl weggekommen. Ich bin ein großer Fan von sehr vielen Artists und Menschen, ich finde in fast jeder Band etwas, das mich anspricht, das mich catcht oder inspiriert. Meine Jugendzeit war stark von der Band JENNIFER ROSTOCK geprägt, die habe ich zum ersten Mal am Nova Rock gesehen. Auf dem Festival habe ich sonst keine einzige FLINTA*-Person auf der Bühne gesehen. Dann stand da Jennifer und hat eine Show abgezogen mit einer Bühnenperformance, bei der ich dachte “Uff, okay das ist krass”. Das hat mir über die Jahre irgendwie sehr viel Mut geschenkt. Ich wusste, ich kann da auch oben stehen und die Sau rauslassen, ich kann auch als FLINTA* Person herumspringen und das richtig fühlen. Auch sonst haben mich alle möglichen Bands aus Österreich geprägt, ich bin in Salzburg aufgewachsen, ich war fast jeden zweiten Tag im Rockhouse und habe die ganze Zeit Liveshows angeschaut. Ich stand bei fast jeder Band in der ersten Reihe. Ich habe sehr viel Livemusik konsumiert und war auf sehr vielen Festivals und Konzerten. Da habe ich mir aus jedem Live-Set Parts rausgesucht, die ich gut fand, und dadurch sehr viel mitgenommen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Katharina Reiffenstuhl

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