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Der Österreichische Musikrat fordert Fairness bei der Gestaltung von Lockdown-Öffnungsschritten.

Die Corona-Krise hält die österreichische Kulturszene nach wie vor in ihren Fängen. Vor allem das seit einigen Monaten geltende Verbot von Aufführungen und Konzerten vor Publikum trifft die österreichische Kunst- und Kulturszene hart, mehr noch da es danach aussieht, dass auch in naher Zukunft nicht mit einer Lockerung der geltenden Bestimmungen zu rechnen ist. Nachdem aber in den vergangenen Tagen vermehrt über eine mögliche Öffnung der Gastronomie diskutiert wird, fordert auch der Österreichische Musikrat, öffentliche Kulturveranstaltungen unter strengen Sicherheitsvorschriften wieder zuzulassen.

Begründet wir die Forderung unter anderem damit, dass die Bereitschaft der Bevölkerung, vorbeugende Maßnahmen zu akzeptieren, deutlich gestiegen ist und ein sicherer Betrieb durch eine Kombination aus Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses, Messung der Körpertemperatur, zugewiesenen Sitzplätzen und Tragen von FFP2-Masken gewährleistet werden kann.

In Spanien sind Kulturbetriebe derzeit auf jeden Fall mit bis zu 65% Auslastung geöffnet. Mittels Messung der Körpertemperatur und sofortiger professioneller Auswertung der Daten, zugewiesenen Sitzplätzen und Tragen von FFP2-Masken konnte bisher ein lückenlos gesundheitsfördernder Betrieb sichergestellt werden.

Studien der TU Berlin und des Fraunhofer-Instituts weisen für den Veranstaltungsbetrieb ein sehr geringes Ansteckungsrisiko nach. (Siehe auch Pressemeldung von Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer vom 26.2.2021.)

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ÖMR