„Das zeitreisende Alien aus der Zukunft überbringt die Nachricht: Utopia!“ – AIKO AIKO im mica-Interview

„Radical Nopinion“ lautet der multidimensional aufgeladene Titel des zweiten Albums des österreichischen Electronica Deep Pop Duos AIKO AIKO, released auf dem französischen Label WHALES RECORD, gemeinsam mit der Video-Premiere zur Single Al Lat. Der Name ist Programm, Statement und Reflexion zugleich. Man hört dunkle Beats, gepitchte Chöre und assoziative Worte. Artifizielles trifft auf klassische Kompositionsmethoden, die stets um einen dunklen Kern kreisen. Ein musikalisches Porträt der Gegenwart. Bilder entstehen, Melodien bleiben. Im Gespräch mit Ada Karlbauer erzählen NADA AIKO und PASCAL HOLPER anlässlich des Album-Releases über Nopinions, Utopien als Beweglichkeit, die Faszination am Vermengen, die Verknüpfung von musikalischer Geschichte zum digitalem Jetzt, den dark spark und so manch anderes.

Der Titel des Albums Radical Nopinion“ ist bereits als klares Statement zu lesen. Die Opinion wird hier zur Nopinion, ein Kommentar zur gegenwärtigen Situation. Wie entstand dieses Leitthema?

Nada Aiko: „Nopinion“ hat Pascal auf einer meiner Collagen entdeckt und es ist, wie viele der Lyrics, mehrdeutig angelegt. Uns interessiert das Spiel mit (vermeintlichen) Gegensätzen, mit den Enden und Polen einer Sache, der Achse, der Skala, dem Spektrum dazwischen. Die Mehrdeutigkeit des Titels und die möglichen Fragen, die daraus hervorgehen können, haben uns gefallen. Nopinion kann unter anderem bedeuten, genau das Gegenteil von dem zu tun, was einem geraten wird.

„…DAS SPIEL MIT (VERMEINTLICHEN) GEGENSÄTZEN, MIT DEN ENDEN UND POLEN EINER SACHE, DER ACHSE, DER SKALA, DEM SPEKTRUM DAZWISCHEN.“

Pascal Holper: Leitthema, roter Faden und ein erster Impuls, in welche Richtung das Album gehen würde, war schon zu Beginn der Song “Al Lat”, der für uns einen gewissen rebellischen Mittelfinger erhebt. Entgegen festgefahrener Strukturen, Meinungen, die zur absoluten Wahrheit erhöht werden. Auch entgegen der Narrative, die immer wieder wiederholt werden, die uns in einem endlos stagnierenden Kreislauf verschiedener Kriege halten und unseren Blick vom Wesentlichen ablenken, uns in einem Schwebezustand der Unsicherheit halten. Dem Wortspiel Nopinion haben wir dann noch eine Brise Radikalität des Zeitgeists hinzugefügt.

Nada Aiko: Für mich sind Nopinions in dieser Zeit der überhöhten Selbstdarstellung auch das Verletzliche, das Zerbrechliche, das Authentische, das Tiefgehende, das Sich-Öffnende, das Umsichtige.

Die insgesamt 12 Tracks tragen eindeutige Titel, die die schattenhafte, melancholische Gesamtatmosphäre des Albums verdeutlicht. Wie wichtig ist die textliche Ebene, die Lyrics insgesamt für Aiko Aiko?

Nada Aiko: Mir persönlich ist die textliche Ebene sehr wichtig, wobei die Lyrics auf ganz unterschiedliche Weise entstehen. Teilweise habe ich die Texte eigens, ohne Einfluss der Musik geschrieben, und wenn es rhythmisch und stimmungsmäßig passte, zur Musik gesungen und aufgenommen. Solche Texte entstehen dann meistens “nebenbei” – wenn ich schnell genug bin, sie aufzuschreiben, finden sie den Weg in meine Notizbücher.

Manchmal lasse ich mich auch von der Stimmung eines Songs inspirieren und singe dazu lautmalerisch vor mich hin. Später “dechiffriere” ich den Text und versuche, aus dem Kauderwelsch Sinn zu machen. Mir gefällt es, auf diese Weise auf eine Art das Un(ter)bewusstsein an die Oberfläche zu bringen und es mit dem Bewussten zu vermischen. Auch der Zufall und das “Automatische” zähle ich zu meinen Inspirationen bzw. Herangehensweisen.

Ich mag es auch, mehrdeutig zu bleiben und mich interessieren die verschiedenen Interpretationen, die jemand damit assoziieren könnte, viel mehr als die Bedeutung, die der Text für mich ursprünglich hat. Für dieses Album haben mich vor allem zwei Literaturseminare am Slawistik-Institut inspiriert, in denen wir Literatur – auch Lyrik – von südslawischen Autoren und Autorinnen gelesen haben. Davon abgesehen inspirieren mich am meisten das Leben und die Menschen selbst, menschliche Eigenheiten, Verborgenes, Wundersames, Eigentümliches… 

Für viele der Songs gab es gleichzeitig mehrere mögliche Titel, weshalb wir kurz einmal mit dem Gedanken gespielt haben, das Albumcover, als Hommage an DADA oder in Anlehnung an frühere Jazzalben nur mit Titel, Text(en) und Wortspielereien zu gestalten.

Wie verlief der Arbeitsprozess insgesamt?

Pascal Holper: Meistens spielen wir einander Songideen vor, worauf meist ganz schnell Ideen des anderen dazukommen, was wir dramaturgisch hinzufügen könnten oder ob man den Song mit einer eigenen Idee verbinden kann, die entweder zum Kern des Songs passt, die erzählerische Komponente noch verstärkt oder auch damit bricht. Wir experimentieren dann am liebsten zu zweit an den Songs, weil wir uns da schon immer gut ergänzt haben. Besonders am Arbeitsprozess waren auch die genreübergreifenden Kollaborationen mit all den auf dem Album vertretenen Musikerinnen.

Nada Aiko:“Auch die improvisierten Sessions mit unserem Street Art Projekt FA TECH gemeinsam mit Markus Steinkellner aka IDKLAG (und ein Teil von Mermaid & Seafruit), sind ein wichtiger Teil des Ganzen, da viele der Sounds, die auf diesen urbanen Streifzügen in London, Berlin, Prag oder Wien entstanden sind, in das Album einfließen und Field Recordings mittlerweile einen großen Platz in unserer Sample-Sammlung einnehmen.

Auf dem Album sind einige Kollaborationen zu finden: Der Klezmer-Violinisten Daniel Weltlinger, Schlagzeuger Aaron Thier, Filmkomponisten und Klarinettisten Matija Strniša, die US-amerikanischen Musikerin und Aktivistin Anomie Belle sowie dem Cellisten Lukas Lauermann, der ein eigenes Cello-Arrangement für die Single Al Latkomponierte.

Pascal Holper: Kooperationen sind absolut wesentlich! Irgendwie haben wir immer wieder große Lust, mit anderen Künstlerinnen und Künstlern zusammenzuarbeiten. Die Kollaborationen mit all den wundervollen Musikerinnen und Musikern auf diesem Album sind etwas ganz Besonderes für uns und eine Inspiration für unsere eigene Musik. Wir hatten im Vorhinein keinen fixen Plan, wen wir da gerne unbedingt am nächsten Song oder Album dabeihaben wollten. Es waren ganz spontane Impulse während der Arbeit am Album, einfach ein Bauchgefühl, und weil wir die Musik der Künstlerinnen und Künstler schätzen und sie uns berührt. So zum Beispiel der plötzliche Gedanke einer komplett neuen Version des Songs „Al Lat”in Kollaboration mit dem Cellisten Lukas Lauermann – die uns absolut freut! Es ist auch immer eine extreme Neugier da, was aus den Zusammenarbeiten wohl entstehen kann, vor allem bei Künstlerinnen und Künstlern aus ganz anderen Genren.

Nada Aiko:“Die erste Kollaboration mit dem Violinisten Daniel Weltlinger ergab sich schon auf unserem ersten Album, nachdem wir ihn in Berlin bei unserem Konzert auf der Nation of Gondwana kennengelernt haben und dann gemeinsam eine FA TECH-Session beim Holocaust Memorial spielten. Das war ein ganz besonderer Moment, der einem immer in Erinnerung bleibt. Über Daniel haben wir auch den genialen Komponisten und Klarinettisten Matija Strniša kennengelernt. Mit Anomie Belle hat sich die Kollaboration ergeben, nachdem wir einen Remix von ihrem Song „The Good Life”gemacht hatten.

Pascal Holper: Bei Schlagzeuger Aaron Thier, meinem besten Freund schon seit Kindheit an, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis wir endlich mal gemeinsam ein Schlagzeug-Duett auf einem oder in diesem Fall auf zwei Songs gemeinsam spielen. Vielleicht hätten wir insgeheim am liebsten alle Musiker und Musikerinnen immer bei Aiko Aiko dabei.

Bild (c) AIKO AIKO

„DIESER KERN STEHT ABER AUCH FÜR FANTASIE, FÜR TROST, FÜR SEHNSUCHT NACH VERÄNDERUNG UND ENTSCHLEUNIGUNG, ALS EINLADUNG, SICH INS JETZT ZU VERTIEFEN UND WIEDER KLEINE DINGE ZU ENTDECKEN.“

Der Sound von Radical Nopinion“ bewegt sich stets um einen dunklen elektronischen Kern. Wofür steht dieser?

Pascal Holper: In diesem Kern spiegeln sich wohl am stärksten unsere Emotionen, unsere Ängste und Hoffnungen wider, aber auch Erlebtes und wie wir in Beziehung zu Äußerem und gesellschaftlichen Entwicklungen stehen. Oft klingt daher dieser Kern gerne mal etwas dunkel. Eine Grundidee, für die dann nach und nach zur Farbpalette gegriffen wird, Sounds, Instrumente und Samples ausgewählt werden, um Assoziationen entstehen zu lassen, Dinge auszudrücken. Als würde man Szenen klanglich aus dem Leben reißen, um damit eine neue Geschichte zu erzählen. Elektronische Musik bringt so viele Möglichkeiten für unvorhersehbare Experimente, aus denen Neues entstehen kann. Dieser Kern steht aber auch für Fantasie, für Trost, für Sehnsucht nach Veränderung und Entschleunigung, als Einladung, sich ins Jetzt zu vertiefen und wieder kleine Dinge zu entdecken.

Der aktuelle Release ist nach Lab Rats, Escape“ von 2015 das zweite Album. Wie hat sich euer künstlerischer Zugang in diesem Zeitraum verändert, entwickelt?

Pascal Holper: Wir sind diesmal noch etwas freier an die Songs herangegangen und teilweise auch über unsere persönlichen Grenzen hinausgegangen, die einen manchmal auch davon abhalten, Neues zuzulassen. Und in diesen Situationen fiel oft der Satz Machen wir einfach!und wir vertrauten auf unsere Impulse. Das hat sich auf die Instrumentenauswahl oder Songstruktur und Dramaturgie ausgewirkt und zum Beispiel hervorgebracht, dass wir wie im Rausch voller Freude dem Ende der Welt entgegen singen, oder eine Melodie eines Songs bewusst auch in einen anderen einweben. Ich denke, wir waren insgesamt einfach etwas verspielter. Die Songs auf diesem Album fühlen sich auch greifbarer an und sind mit mehr Energie geladen, mit Ausbrüchen aus dieser Melancholie. Auch ein gewisser klassischer Zugang war spürbar, mehr, als dies beim letzten Album der Fall war.

Nada Aiko:“Neu war auf jeden Fall auch der ganze Mixing und Mastering Prozess und die super Zusammenarbeit mit Alexandr Vatagin. Das hat uns und unseren Sound insofern stark beeinflusst, da wir über einen gewissen Zeitraum gleichzeitig einige Songs schon gemixt und gemastert hatten, während wir zur selben Zeit noch am Sound von anderen Songs getüftelt haben. Auch die schon erwähnte Zusammenarbeit mit Gast-Musikerinnen und -Musikern haben wir für dieses Album noch mehr forciert. Da der Prozess bis zum fertigen Album insgesamt länger dauerte, haben wir bestimmt noch etwas mehr Fokus auf die Umsetzung visueller Ideen gelegt. Da haben sich diesmal mehrere Ebenen gegenseitig beeinflusst. Eine große Veränderung war natürlich auch, dass ich Mama geworden bin, da musste mein bisheriges Leben und Schaffen vorerst drumherum gebaut werden.

„UTOPIE IST FÜR MICH AUCH BEWEGLICHKEIT, OFFENHEIT, DAS DAZWISCHEN, DIE SEHNSUCHT NACH DER UTOPIE SELBST.“

Auf dem Album Cover blickt man auf eine in eine Rettungsdecke geschneiderte Gestalt, eine Fahne in der Hand auf dem sich der Schriftzug Utopia“ biegt. Welche Rolle spielen die Begriffe der Utopie oder Dystopie im Kontext eurer Arbeit?

Albumcover “Radical Nopinion”

Nada Aiko: Für mich ist das außerirdische Fahnenschwingy (geschlechtsunspezifische Form nach © Hermes Phettberg) inmitten der geradlinigen, stark strukturierten Architektur ein Bote Utopias, diesem entfernten, gelobten Land, das alle irgendwie kennen, nach dem wir alle streben und das allen doch irgendwie fern ist, ein Sehnsuchtsort. Das zeitreisende Alien aus der Zukunft überbringt die Nachricht: Utopia! Das gibt es, gebt nicht auf, es zu imaginieren, danach zu streben!

Utopie ist für mich auch Beweglichkeit, Offenheit, das Dazwischen, die Sehnsucht nach der Utopie selbst. Als Dystopie sehe ich dagegen das Starre, Festgefahrene, den Stillstand. Geht man von meiner Vorstellung von Dystopie als Stillstand aus, leben wir in dieser Pandemie natürlich in einem Mega-Dystopolis, andererseits zeigt sie uns auch an vielen Stellen, wohin der Weg von hier führen kann bzw. muss. Insofern haben das Album bzw. die Lieder auch Gegenwartsbezug, auch wenn sie schon vor längerer Zeit entstanden sind. Ich denke, dass wir generell versuchen, nicht nur eine gegenwärtige Entwicklung widerzuspiegeln oder nur die Gegenwart zu kommentieren, sondern dass wir das Allgemeingültige, All-Menschliche dahinter entdecken wollen. Das Dystopische fließt natürlich sowohl als Antagonist als auch als Protagonist immer in unsere Songs ein.

Pascal Holper: Daher dieses Wechselspiel zwischen Dystopie und einer ihr entgegenwirkenden Hoffnung. Ein Streben nach etwas, dass nicht nur einige wenige, sondern viele ermutigt, sich auf die Suche nach Alternativen zu machen. Den ersten Dark Spark eines möglichen lodernden Feuers zu sehen, auch wenn gerade ein Gefühl der Ohnmacht herrscht. Für viele liegt Dystopia wahrscheinlich nicht mehr irgendwo in der Zukunft und ist auch nicht fiktiv. Kunst ist für mich das Umsetzen einer Utopie und Utopie ist Hoffnung.

Nada Aiko: Den Dark Spark, der den Impuls in Richtung Utopia entfachen kann, finden wir nicht selten auch in uns selbst…

„KUNST IST FÜR MICH DAS UMSETZEN EINER UTOPIE UND UTOPIE IST HOFFNUNG.“

Die Songs arbeiten erzählerisch, fast lyrisch schaffen Bilder durch Worte. Wie wesentlich ist der visuelle, cineastische Ansatz für das Projekt?

Nada Aiko: Ich halte Pascal für den größeren Cineasten unter uns und klar ist das ein großer Teil unserer Arbeit. Die Videos tragen die Aspekte, die wir in der Musik rüberbringen wollen, genauso in sich. Visuelle Kunst an sich ist generell eine große Inspiration für mich, aber auch eine Ausdrucksmöglichkeit; ich zeichne, mache Collagen, Fotos, …

Pascal Holper: Wir versuchen, mit unserer Musik Bilder zum Leben zu erwecken und allein daraus ergeben sich natürlich schon solche Verbindungen mit visuellen Ausdrucksmöglichkeiten.

Auf Radical Nopinion“ findet man polyrhythmische Pianos an Minimal Music erinnernd, orgiastischen Crescendos neben Chören der künstlichen Stimmen. Was interessiert euch an dieser konkreten Kombination aus klassischen Kompositionsmethoden und zeitgenössischen-, artifiziellen Momenten?

Pascal Holper: In den vielgeschichteten Layer, diesem Spiel mit Dichte, dem psychedelisch Repetitiven, à la Philip Glass, Terry Riley, Steve Reich – die mich oft stark an so manche technoide elektronische Musik erinnert – in diesem rauschhaften Chaos steckt für mich einfach unglaublich viel Energie. Als ob eine Flut an Information über einen hereinbricht – es ist diese Verknüpfung quer durch die musikalische Geschichte zum digitalem Jetzt, die für uns den Reiz ausmacht. Auch die Musik von Künstlern wie Max Richter oder Arvo Pärt ist natürlich eine Inspiration. Schlussendlich geht es nur darum, wie Erzählungen und Emotionen am besten transportiert werden können.

Nada Aiko: Für mich ist das auch wieder die Faszination am Vermengen von den verschiedenen Ausformungen und Dimensionen des Lebens, die eben in der Musik widergespiegelt werden können. Das Verbinden von Elementen, die sich irgendwie – angeblich – spießen. Uns war immer wichtig, uns bei den zur Verfügung stehenden Mitteln des Ausdrucks nicht einschränken zu lassen. Salopp ausgedrückt: die Klassik etwa will ernst sein, will gehört werden, will ernst genommen werden, Techno will getanzt, Punk will gelebt werden, Kraut will gerockt werden, etc. Alle sind Musik und wirken auf unseren Geist und Körper, warum also nicht mit allen Aspekten des Ausdrucks arbeiten, wenn sie schon zur Verfügung stehen. Dazu fällt mir übrigens auch diese (meiner Nopinion nach manchmal absurde) Einteilung in „Ernste“und „Unterhaltungs” Musik, die sich auch nicht zu knapp monetär niederschlägt.

Was die künstlichen Chöre in „Undone (The Chosen Ones)” angeht: ich wollte mit diesem Chor aus gepitchten Stimmen eine unwirkliche, artifizielle Gemeinschaft schaffen, die in einen zeitlosen Raum hinein ein Klagelied singt. Beklagend die eigene Uneinheit, die Trennung vom Selbst als „Ich“, aber auch von der Getrenntheit in der Einheit des „Wir“, dem Chor. Betrauernd den Verlust einer unbewussten Einheit mit allem vs. die gleichzeitige Bewusstmachung der Existenz dieser Ein-heit im Vielfältigen und (digital) Vervielfältigten. Das Streben nach Individualität, also Abgrenzung vs. das Bewusstsein, dass es ohne die Anerkennung der zugrundeliegenden Einheit, die uns als Lebewesen, als Natur, als Teilchen eines Alls verbindet, ohne eigene Grenzen zu überwinden, kein Utopia geben kann.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Ada Karlbauer

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