Bernhard Fleischmann/Laokoongruppe/Der Nino aus Wien zu Gast im Schattendorfer Kunstraum

Aus musikalischer wie auch aus künstlerischer Sicht ungemein spannender und hochwertiger Pop steht zum Abschluss der Ausstellung „Please go around the construction area by the lights and over the traffic island (and other stories)“ am 1. Mai im Kunstraum Schattendorf auf dem Programm. Zu Gast sind mit Bernhard Fleischmann, Laokoongruppe und dem Nino aus Wien drei österreichische Acts, die in den letzten Jahren mit ihren Veröffentlichungen sehr viel Staub aufwirbeln konnten. Und das nicht nur in heimischen Gefilden.

Oft bekommt man diese drei Musiker inzwischen ja nicht mehr an einem Abend gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Umso mehr würde sich daher ein Ausflug ins burgenländische Schattendorf auch lohnen. Bei Bernhard Fleischmann, Karl Schwammberger alias Laokoongruppe und dem Nino aus Wien handelt es sich allesamt um bedeutende Vertreter der heimischen Popmusikszene. Es handelt sich drei Künstler, die ohne nach links oder rechts zu blicken höchst erfolgreich ihren ganz eigenen Weg beschreiten. Obwohl dem allgegenwärtigen und von allen Seiten aufgedrückten Mainstream-Sound nicht entsprechend, haben sie durch ihr großes Talent und ihr ausgeprägtes Musikverständnis, den Weg aus der Nische heraus auf das öffentliche Parkett mit Bravour gemeistert.
 
Elektroniker Bernhard Fleischmann, der seit vielen Jahren schon mit seiner enormen Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit beeindruckt, der den Begriff des musikalischen Experiments immer wieder neu zu definieren weiß und stets mit starken Veröffentlichungen die HörerInnen in Staunen versetzt, der stets abseits aller Konventionen agierende Karl Schwammberger, der in seinem Projekt Laokoongruppe die elektronische Popmusik, wie nur wenige andere, in ein kunstvolles und anspruchsvolles Gewand zu hüllen versteht, sowie der Nino aus Wien, der neue Stern des heimischen Singer/Songwriterhimmels und einer der großen Lieblinge der heimischen Kritikergilde, der vollkommen klischeefrei und mit viel Poesie das Wienerische in die Popmusik einfließen lässt, repräsentieren auf ganz wunderbare Weise die heute ungemein große Vielfältigkeit der österreichischen Musikszene.
 
Spricht man heute also über die heimische Popszene kommt man an diesen drei Namen kaum mehr vorbei und wird es in Zukunft wohl auch nicht können. Aus diesem Grund ist der Konzertabend im Schattendorfer Kunstraum auch ein besonderer, den es auf keinen Fall zu verpassen gilt. (mt)

 

http://www.bfleischmann.com/
http://www.myspace.com/laokoongruppe
http://www.myspace.com/ninoshouseband