Beefolk in der Sargfabrik

Diesen Donnerstag, dem 24. April, kann man in der Sargfabrik Wien, nach längerer Live-Pause, eine der nuancenreichsten und eigenständigsten Bands Österreichs erleben. Die steirisch-isländische Formation Beefólk macht sich daran, einmal mehr, sämtliche gängigen Grenzen im World-Music-Bereich zu durchbrechen.

Mit der Zeit hat dieses in Graz beheimatete Sextett seinen ganz eigenen, unverkennbaren Bandsound entwickelt, der aus vielen verschiedenen Quellen gespeist wird, darunter beispielsweise auch Folklore aus Island, dem Balkan oder Argentinien.

Mit dichten Arrangements, jeder Menge geballter Energie und einem jungen, frechen Spirit, weiß diese Jazz-Band in beeindruckender Weise mit dem Live-Appeal einer Rock-Band aufzuwarten. Das alles tritt natürlich unweigerlich in den Hintergrund, sobald erstmal diese unwiderstehlichen Grooves in die Ohren des Publikums fahren, oder sich Helgi Jonnsons Gesang nahtlos an die beinahe schwebend wirkenden Instrumentalpassagen fügt.

Man darf also wirklich gespannt sein auf packende Jazz-Improvisationen, gepaart mit rockig vorwärts preschender Energie und, neben den gängigen Jazz-Instrumenten, den Einsatz von Geige, Mandoline sowie eines Akkordeons.(mm)

Foto Band: Erich Reismann


Beefolk
Sargfabrik

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