WIEN

Ernst Molden - a so a scheena dog

Spricht man von Ernst Molden, so spricht man von einem der großen österreichischen Musikphänomene, von einem Künstler, dessen Verweigerungshaltung allem Gewöhnlichen gegenüber inzwischen zu seinem Markenzeichen geworden ist, und von einem Liedermacher, der es wie kaum ein anderer so kunstvoll versteht, der Seele und Melancholie seiner Geburtsstadt Wien eine musikalische Sprache zu verleihen. "a so a scheena dog" (monkey music), so der Titel des in wenigen Wochen erscheinenden neuen Albums des begnadeten Wiener Poeten und Songwriters, zeigt diesen von seiner bislang vielleicht persönlichsten und intimsten Seite. Mit Gitarre und Gesang klanglich auf das Minimum reduziert, entfalten die neuen Stücke gerade aus dieser edlen Zurückhaltung eine unglaubliche Anziehungskraft und Eindringlichkeit. Ein wirklich großer Wurf, der wohl nicht nur die eingefleischtesten Fans zu begeistern wissen wird.
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Vienna Saxophonic Orchestra

Ein Streichorchester gilt als gängiger Klangkörper klassischer Musik, schließlich lässt sich durch das gemeinsame Spiel der umfangreichen Instrumentenfamilie der relevante Tonbereich abdecken. Warum also nicht auch einmal aus den unterschiedlichsten Mitgliedern der farbenreichen Saxophonfamilie ein Ensemble zusammenstellen? Das dachten sich auch einige SaxophonistInnen und so fanden ambitionierte MusikerInnen zum Vienna Saxophonic Orchestra (VSO) unter der Leitung von Lars Mlekusch zusammen und betören seither mit der gesamten klanglichen Bandbreite vom Sopranino bis zum Bass die interessierten Ohren. Dazu bringen sie InterpretInnen ihre hochkarätigen musikalischen Fähigkeiten ein, denn sie setzen sich aus Mitgliedern renommierter Ensembles für Neue Musik, Gastmusikern großer Orchester oder bereits bekannter Kammermusikformationen zusammen.
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Christoph Herndler Porträtkonzert im Radiokulturhaus

Während in der Bildenden Kunst das Werk durch KünstlerInnen selbst in Form eines Gemäldes oder einer Skulptur geschaffen wird, passiert die Realisierung von Musik meist nicht durch den oder die KomponistIn selbst, sondern bedarf der Interpretation des Notentextes durch MusikerInnen. Damit diese ihre Aufgabe auch möglichst dem Willen der KomponistInnen entsprechend ausführen, sahen und sehen sich zahlreiche Tonsetzer dazu veranlasst, neue Möglichkeiten der Notation zu suchen. Ist die Partitur also nur Mittel zum Zweck, um dem Werk zu seiner eigentlichen Bestimmung – dem Erklingen – zu verhelfen? Ganz anders sieht Christoph Herndler die Sache, denn er ist der Überzeugung, dass nicht nur die Notation das zu Spielende beeinflusst, sondern umgekehrt auch die Notation auf das Denken des Komponisten wirkt.
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Erste Acts beim 3. Popfest Wien

Wien (OTS) - Das Popfest am Kunstplatz Karlsplatz in Wien findet heuer zum dritten Mal von 26. bis zum 29. Juli statt. Es steht diesmal ganz im Zeichen seiner programmatischen Vielfalt und Qualität.
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WIEN.MUSIK präsentiert Plexus Solaire

Wer anspruchsvollen und inspirierten Indiepop mit frankophilem Einschlag zu schätzen weiß, der sollte sich den Konzerttermin am 18. Mai in der Roten Bar des Wiener Volkstheaters im Kalender auf jeden Fall ganz dick anstreichen. Im Rahmen der WIEN.MUSIK Konzertreihe begrüßt wird mit Plexus Solaire nämlich eine Formation, die es auf wirklich wunderbare und spannende Weise versteht, gitarrenorientierter Popmusik mit französischen Texten einen ungemein eleganten und charmanten Anstrich zu verpassen. Ein Aspekt, welcher das österreichisch-französischen Bandkollektiv hierzulande zu einer echten Ausnahmestellung verhilft. Mit im Gepäck haben Plexus Solaire das neue, am Anfang des Jahres erschienene selbstbetitelte Album, das wie schon die Veröffentlichungen davor, einmal mehr mit Lobeshymnen überhäuft worden ist. Vollkommen zu Recht, hört man sich durch die in der Tat erstklassigen Stücke der in Wien ansässigen Band durch. Für mica Clubmitglieder gibt es die Karten um € 10 statt um € 12.
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Innovation und Interaktion beim WIR SIND WIEN.FESTIVAL DER BEZIRKE 2012

Wien (OTS) - Bereits zum 4. Mal geht dieses Jahr WIR SIND WIEN.FESTIVAL DER BEZIRKE über die Wiener Bezirksbühnen. Den Auftakt zum Kulturmonat Juni bildet ein großes Fest am Michaelerplatz, u.a. mit Birgit Denk und den Novaks, Tanz Baby! und Clara Luzia. An 23 Tagen werden KünstlerInnen und Kulturvereine in allen 23 Bezirken Wiens ihre Programme präsentieren und bei freiem Eintritt zur Teilnahme und zum Mitmachen animieren.
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VISKAS GERAI – ALLES GUT / Litauen in Wien (10.-12. Mai, echoraum)

Der geographische Mittelpunkt Europas liegt in Litauen. Die Luftlinie zwischen Wien und Vilnius beträgt keine 950 km, also fast ein Viertel kürzer wie die Strecke Wien-Paris oder die Hälfte jener von Wien-Madrid. Dennoch erscheint uns Litauen noch immer als fernweites Land im Norden, daran hat wohl die EU-Mitgliedschaft des Landes seit 2004 auch nicht viel geändert. Umso wichtiger erscheint es, über musikalisch-kulturelle Netzwerke das Land Litauen und im Speziellen seine aktuelle Musikszene uns näher zu bringen.
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Die vielen Seiten des Christian Muthspiel in Wien zu sehen

Christian Muthspiel ist in der Tat ein Künstler mit vielen Gesichtern. Der gebürtige Steirer ist ein begnadeter Musiker und Komponist, findet sich in den verschiedensten stilistischen Umfeldern problemlos zurecht und zeigt sich auch als bildender Künstler als ein wahrer Könner. In den kommenden Wochen gibt es in Wien einmal mehr die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichen Aspekten seines Schaffens bekannt zu machen. So wird am 7. Mai im Rahmen des Konzertabends von der Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager im Wiener Musikverein Muthspiels neues und von Gesellschaft der Musikfreunde in Wien in Auftrag gegebenes Werk SONETT XVIII uraufgeführt.  Damit nicht genug eröffnet der vielseitige Klang-, Kunst- & Kulturarbeiter am 21. Mai in der „Strengen Kammer“ des Porgy & Bess mit einer Vernissage die bis zum 30. Juni dauernde Ausstellung  "Asche hinter Glas – schwarzweiss“ und bringt zu diesem Anlass sein spannendes und allerorts mit viel Lob bedachtes Jandl-Programm "für und mit ernst" zur Aufführung.  Den Abschluss der „Wien Festspiele“ des Steirers bildet ein abermals im Musikverein stattfindender Konzertabend am 25. Mai.
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Lauschergreifend #17

Die Konzertreihe "Lauschergreifend live!" hat sich inzwischen längst als bedeutender Treffpunkt für die heimische zeitgenössische Musikszene etabliert. Das Konzept, welches hinter dieser Veranstaltung steht, ist ein ungemein interessantes. Es soll eine öffentliche Plattform geschaffen werden, auf der Komponistinnen und Komponisten ihre neuen Werke ohne großen organisatorischen Aufwand präsentieren können. Für die musikalische Umsetzung zeichnen das renommierte ensemble xx. jahrhundert und der Österreichische Komponistenbund (ÖKB) verantwortlich. Am 7. Mai geht im Wiener 3raum-Anatomietheater der nun bereits siebzehnte Teil der Reihe über die Bühne. Diesmal zu hören sind Werke von Veronika Simor und Alexander Stankovski. mica-music austria verlost für den Musikabend 3x2 Konzertkarten. Bei Interesse bitte eine Mail an office@musicaustria.at. Betreff: Lauschergreifend 17.
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Im Loth: Piano Hoch 3

Das Klavier steht mehr noch als so manch anderes Instrument in Verbindung mit der abendländischen Tradition, denn nicht zuletzt durch die diskreten Tonhöhen der temperierten Stimmung prägte es maßgeblich die Hörgewohnheiten im Sinne des Dur-Moll-tonalen System. Eine Tradition, die Manon-Liu Winter während ihres Diploms durch das Spiel des üblichen Kanons aufgesogen hat. Doch, wie auch schon ihre ersten Versuche auf dem Instrument durch das einfach Drauflos-Spielen geprägt waren, wandte sie sich zusätzlich zum Spiel der vorgegebenen Noten zunehmend dem improvisatorischen Schaffen zu. Dabei geht sie weit über die üblichen Spielweisen des Tasteninstruments hinaus und speist ihren Fundus an Klängen ebenso aus dem Innenraum des Klaviers inklusive Präparierungen und entlockt ihm so Ungewohntes. Sowohl zwei eigene Werke als auch eines von Wolfgang Suppan und Cornelius Cardew bringt sie am Dienstag, 8. Mai im Rahmen der Reihe "Im Loth" im Wiener Konzerthaus zu Gehör, improvisatorische Verstärkung holt sie sich dazu von Katharina Klement und juun als "deepseafish K".

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