Wien im Rosenstolz

Im Oktober ist wieder „Wien im Rosenstolz“ Zeit, was nicht anderes bedeutet, dass einmal mehr die Fahnen des Wienerlied und der Wiener Musik hochgehalten wIm Oktober ist wieder „Wien im Rosenstolz“ Zeit, was nicht anderes bedeutet, dass einmal mehr die Fahnen des Wienerlied und der Wiener Musik hochgehalten werden. Die inzwischen vierzehnte Auflage des am 1. Oktober beginnenden einmonatigen musikalischen Reigens bietet Liebhabern der Wiener Klänge und jenen, die solche werden wollen, im Theater am Spittelberg in Wien die wunderbare Gelegenheit, sich einen ganzen Monat lang ganz der immensen Vielfalt der neuen Wiener Volksmusik zu widmen.

Es gibt sie. Die neue Wiener Volksmusik. Die Szene mit all ihren Protagonisten offenbart sich heute als ein musikalisches Biotop, das wohl vielfältiger und lebendiger kaum sein kann. Wobei es vor allem auch den VertreterInnen der jungen Generation zu verdanken ist, dass Musik aus Österreich wieder gehört wird. Die MusikerInnen und Ensembles scheuen nicht davor zurück, auch einmal mit den Traditionen zu brechen, ihre Musik mit Elementen anderer Stile und Spielformen zu verbinden. Was  entsteht sind spannendste Interpretationen des Begriffs Wienerlied, die unterschiedlichste Ausformungen und Facetten annehmen können. Es ist daher auch nicht mehr wirklich möglich, von einem einzigen Sound zu sprechen. Und genau diesem Umstand wird auch im Rahmen des „Wien im Rosenstolz“ Festivals Rechnung getragen.

Eines kann man mit Sicherheit sagen, ein so buntes und stilistisch vielfältiges Programm wie jenes, mit welchem die Konzertreihe diesen Herbst auffährt, bekommt man nicht alle Tage geboten. Festivalleiterin Nuschin Vossoughi hat einmal mehr alle Hebel in Gang gesetzt, dem Publikum ein echtes Musikspektakel auf die Beine zu stellen. Was ihr, liest man sich durch die die Namen der MusikerInnen, Bands und Ensembles, die in den vier Wochen im Theater am Spittelberg ihren Beitrag leisten werden, mehr als gelungen ist.

An Höhepunkten und echten Schmankerln mangelt es nämlich wahrlich nicht. So werden unter anderem Wolfram Berger gemeinsam mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln, die Grande Dame des Wienerlieds Erika Pluhar, die Austropop-Legende Wolfgang Ambros, die außergewöhnliche Vokalkünstlerin Agnes Heginger mit Georg Breinschmid, die famosen Trios Lepschi und Kollegium Kalksburg, Martin Spengler und seine foischn Wiener, Peter Ahorner, Stefan Sterzinger, Agnes Palmisano, Bohatsch & Skrepek, sowie  Ernst Molden im Duo mit dem Nino aus Wien auf der Bühne zu sehen sein. (mt)

Foto: Julia Grandegger
Motiv: Agnes Palmisano

http://www.rosenstolz.at