Am 9. Februar gastiert mit Harri Stojka, einer der wohl profiliertesten heimischen Gitarristen im Spielboden in Dornbirn. Wohl nur wenigen anderen MusikerInnen gelingt es auf solch mitreißende und faszinierende Art, die kulturelle Musiktradition der Roma mit Jazz und Swing in Einklang zu bringen. Einmal mehr zur Aufführung bringt der Ausnahmegitarrist seine im vergangenen Jahr erschienene und von allen Seiten hochgelobte CD „GitanCœur d’Europe“, auf der er einmal mehr sein universelles Musikverständnis eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte.
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Dass moderne Volkmusik weit mehr zu bieten hat, als es die gängigen "Musikantenstadl-Klischees" vielleicht vermuten lassen, stellt am 18. Februar die niederösterreichische Formation dieSTEINBACH im Folkclub in Waidhofen an der Thaya unter Beweis. Das 2010 erschienene und von allen Seiten hochgelobte Programm „Tram“ ist der sehr gelungene Versuch, die traditionelle „echte“ Volkmusik in ein neues modernes Gewand zu hüllen. Angelika Steinbach-Ditsch und ihre Kollegen werfen Altes über Bord, ohne aber ganz mit der Tradition zu brechen. Leichtfüßig entwerfen sie eine Klangwelt der Vielfalt, in welcher ländlich-bodenständiger Charme und urbanes Lebensgefühl auf faszinierende Weise zueinanderfinden.
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Ein spannender Musikabend zwischen moderner Wienerliedkunst und wunderbarem Liedermachertum steht am 6. Februar im Wiener Stadtsaal auf dem Programm. Mit Sterzinger Experience und Krixi, Kraxi und die Kroxn sind zwei Formationen zu Gast, die es vortrefflich verstehen, dem typisch Wienerischen in ihrer Musik Internationalität zu verleihen. Und das auf vollkommen unterschiedliche Art und Weise. Während Stefan Sterzinger und seine Band, sich in bester Crossover-Manier als Brückenbauer vom Wienerlied hin zum Rock´n´Roll, Blues und Jazz verstehen, erheben Krixi, Kraxi und die Kroxn, das neueste heiße Eisen aus dem Hause Problembär Records, den Charme des Wienerischen in ihrer Musik zur hohen Poesie. Für Liebhaber erstklassiger heimischer Musikkost eigentlich ein Pflichttermin.
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Es gibt Musikprojekte, die einfach aus dem Rahmen fallen, die, weil deren Beteiligte Ansätze verfolgen, welche nicht und nicht den herkömmlichen Konventionen entsprechen wollen, sich im positiven Sinn vom Rest abheben. Um eine solches handelt es sich ganz ohne Zweifel bei der Formation MoZuluArt. Was nämlich hier von den Protagonisten betrieben wird, ist die kunstvolle Aufhebung so ziemlich aller musikalischen Begrifflichkeiten und Vorstellungen. Das aus Simbabwe stammende Vokaltrio Insingizi und der österreichische Pianist Roland Guggenbichler lassen vermeintlich traditionsbehaftete Klangwelten aufeinandertreffen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Mit dem Ziel etwas vollkommen Neues zu erschaffen, vermengen sie in ihren Stücken Zulu-Klänge mit klassischer Musik, vor allem mit jener von Wolfgang Amadeus Mozart. Eine Mischung, die aufgeht, hervorragend funktioniert und einfach nur staunen lässt. Längst haben MoZuluArt als bedeutende Fixgröße in der heimischen Weltmusikszene etabliert, aber nicht nur da, auch aus dem Ausland werden schon viele Blicke auf dieses außergewöhnliche Ensemble geworfen.
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Ihr zehnjähriges Bandjubiläum begeht heuer die Tiroler Formation Dee Dolen. Um diesen höchst erfreulichen Umstand auch gebührend zu feiern, macht sich Truppe rund um die beiden Köpfe Ingrid Moser und Achim Kirchmair in den kommenden Wochen auf, ihre Musik österreichweit zum Erklingen zu bringen. Einen Namen gemacht haben sich Dee Dolen hierzulande mit ihrem zu allen Seiten hin offenen und sehr eigenwilligen musikalischen Ansatz. Tiroler Volkmusiktradition trifft auf Jazz, Pop und südamerikanisches Lebensgefühl. Wie vortrefflich all das zusammenpasst, davon kann man sich im Rahmen der im Februar stattfindenden Österreich-Tour überzeugen. Los geht es am 1. Februar im Pfarrheim im steirischen Loipersdorf. Die besten Momente dieser Konzertreise werden mitgeschnitten und auf einem „Live-Album verewigt.
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Eiskalt war es bei der heutigen Gedenk-Veranstaltung zum Holocaust am Wiener Heldenplatz. Chorleiter Roman Grinberg dirigierte drei Lieder des Wiener Jüdischen Chors, bevor Oberrabbiner Eisenberg das Gebet sprach. Gibt es eine eigene österreichische jüdische Musik? Ein ausführliches Interview mit Roman Grinberg – über Mizrahi Pop, Volkspoeten, Freude mit Betrübnissen und seine Band „Frejlech“. Das Interview führte Kerstin Kellermann.
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Seine inzwischen dreizehnte Auflage erlebt 2012 das Internationale Akkordeonfestival in Wien. Ab dem 25. Februar haben Liebhaber weltmusikalischer Klänge einen ganzen Monat lang erneut die Gelegenheit, sich mit dem Instrument Akkordeon und dessen zahlreichen musikalischen Facetten und Seiten auseinanderzusetzen. Wie gewohnt mit einem hochkarätigen Programm aufwartend, werden bei diesem Festival stilistisch auch diesmal keinerlei Grenzen gesetzt. Von der Volksmusik bis zum Blues, von Jazz bis Rock zu ist nahezu jede Musikform vertreten. Zu entdecken wird es also einiges geben.
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Mit Nim Sofyan gastiert am 27. Jänner einer der wohl interessantesten und erfolgreichsten World/Folk-Formationen des Landes im Benediktinerstift St. Lambrecht. Die Truppe rund um den aus der Türkei stammenden Sänger und Gitarristen Alp Bora vereinigt in ihrer Musik Klangtraditionen des Balkans und Vorderen Orients mit Elementen westeuropäischer World Music und Jazz zu einem wunderbar facettenreichen Ganzen. Mit im Gepäck hat die Band das im Sommer des vergangegenen Jahres erschienene dritte Studioalbum „Agora“, eine Paradebeispiel dafür, wie international heutzutage Musik erklingen kann.
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Wenn schon jemand wie Otto Lechner, seines Zeichens einer der wohl bedeutendsten Persönlichkeiten der österreichischen Weltmusikszene, meint, es handle sich hier um "einen der derzeit interessantesten Komponisten für Akkordeon-Musik", dann hat das schon großes Gewicht. Und wenn dann dazu auch noch eine andere hoch anerkannte Größe der internationalen Szene, der Niederländer Servais Haanen, sich vom einzigartigen Spiel dieses Musiker angetan zeigt und sagt: „Wahnsinn, das ist fern von allem, was ich jemals auf der diatonischen Harmonika gehört habe“, dann darf man durchaus davon ausgehen, dass hier tatsächlich von einem Ausnahmekönner die Rede ist. Wen beide mit ihren Worten quasi in den Ritterstand erheben, ist der Akkordeonist Johannes Steiner. In seinem Spiel ungemein facettenreich und virtuos agierend, ist es dem Salzburger inzwischen gelungen, sich auch außerhalb seiner Heimat einen Namen zu machen. Das Salzburger Jazzit widmet dem ungemein vielseitigen Musiker am 26. und 27. Jänner zwei Konzertabende, welche Musikliebhabern die Gelegenheit bieten sollen, die unterschiedlichen Seiten des Akkordeonisten kennenzulernen.
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Längst nicht mehr nur auf den heimischen Bühnen zu Hause fühlt sich die sich um den aus Tschechien stammenden und in Wien lebenden Musiker, DJ und Produzenten Stani Vana scharrende Formation !Dela Dap. Mit ihrem äußerst erfrischenden, bunten und hochenergetischen Soundmix aus den unterschiedlichsten Stilen und Spielformen avancierte die international besetzte Truppe in den vergangenen Jahren zu einer der bedeutendsten und innovativsten Bands der heimischen Weltmusikszene. Mit „I Know What You Want“ (Chapeau Nouveau) erscheint dieser Tage nun das mit Spannung erwartete vierte Album der Band. Und wie sollte es anders sein, liefern Stani Vana und seine KollegInnen einmal mehr ein faszinierendes und ungemein mitreißendes musikalisches Feuerwerk ab. Es darf getanzt werden. Präsentiert wird die neue CD am 20. Jänner in der Wiener Szene.
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