Marcus Zbonek ist ein Tausendsassa: Er war Schauspieler, Buchautor, Werbetexter und Techno-DJ. Heute macht er nach einer längeren Pause unter dem Pseudonym Hr. Tischbein wieder Musik – und das sehr erfolgreich. Sein neues Album „Kragenweite“, das am 25. Mai 2012 im Wiener Rabenhof präsentiert wird, ergibt somit einen guten Anlass für dieses Interview, geführt von Jürgen Plank.
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Eine der wohl bedeutendsten Veranstaltungen der elektronischen Musik erlebt in diesem Jahr seine inzwischen achte Auflage. Das vom 5. bis zum 7. Juli stattfindende Urban Art Forms Festival, das in diesem Jahr erneut übersiedelt, und zwar in das Freizeitzentrum Schwarzlsee in Unterpremstätten/ Graz, versammelt einmal mehr so ziemlich alle im Moment international angesagten Acts der internationalen Electro-Szene. Auch stilistisch zeigt sich das Programm von einer immensen Breite. So spannt sich der Bogen von Breakbeat über Techno und Drum`n`Bass bis hin zu allen relevanten Arten tanzbarer elektronischer Musik. Unter anderem mit dabei sind der sechsfach Grammy-nominierte Durchstarter Skrillex, Justice, Paul Kalkbrenner, Deichkind und viele, viele mehr. Mit Makossa & Megablast, Ogris Debris, Ken Hayakawa und Etepetete ist auch die heimische Szene mit prominenten Namen an dem dreitägigen Musikspektakel vertreten.
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Mit ihrem aktuellem und von allen Seiten hochgelobten Album im Gepäck beehren The Base am 24. Mai die Postgarage in Graz. „Tested under extreme Conditions“ (Universal) nennt sich das gute Stück, und man kann getrost behaupten, dass Norbert Wally und seinen Mitmusikern einmal mehr ein musikalisch großer Wurf gelungen ist. Wunderbare melancholische und abwechslungsreiche Popsongs mit Tiefgang, die vom ersten Moment an zu berühren wissen.
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Nach einer längeren Kreativ-Pause meldet sich die Salzburger "Smart Casual Indie Pop"-Band The Tryp mit der CD "Get Your Dresses On" (Guider Records/Hoanzl) und der daraus ausgekoppelten aktuellen Single "Superhero Powers" wieder im Rampenlicht zurück. Das 1999 vom Multi-Instrumentalisten Tom Pi (Guitars, Bass, Keyboards, Programming, Percussion) und der Sängerin Reeva gegründete Duo, dem Der Standard einmal "Pop mit Mehrwert!" attestiert hat, wird dabei seit 2008 vom Drummer Florian 'Flo' Bärthlein ergänzt und präsentiert. Didi Neidhart traf das Trio zum mica-Interview. Weiter
In den vergangenen Jahren hat sich in der österreichischen Musikszene einiges getan. Besonders im Alternative- und Indiebereich kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass wirklich viel hin zum Positiven in Bewegung geraten ist. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein/e MusikerIn oder eine Band mit einer wirklich erstklassigen und vor allem den internationalen Standards gerecht werdenden Veröffentlichung aufwartet. Langsam aber doch scheint man auch im Ausland auf diese überaus erfreuliche Entwicklung aufmerksam zu werden. Immer öfter sind in den renommierten Clubs oder Konzertsälen auch Acts aus Österreich zu Gast. Weniger passiert das aber leider im Osten Europas. In Polen etwa weiß man sehr wenig bis gar nichts über das heute erfreulich bunte musikalische Treiben in Österreich. Was aber auch daran liegt, dass es den heimischen KünstlerInnen, um auf sich aufmerksam machen zu können, ebenso an den notwendigen Kontakten und Vernetzungen zu den dortigen Szenen fehlt. Einen ersten Versuch, dies zu ändern, stellt das am 24. Mai in Warschau stattfindende Festival „VIENNA MY LOVE in WARSAW“ dar, zu dem neben Musikfans auch zahlreiche Musikexperten und Medienvertreter aus Polen geladen sind, sich ein Bild über die heimische Musikszene zu machen und nach Möglichkeit mit österreichischen Bands, Labels und Szeneexperten auszutauschen. Veranstaltet wird das Event von der Warsaw Music Week (Good Music Productions) in Kooperation mit dem Austrian Cultural Forum Warsaw, dem IAM (Adam Mickiewicz Institute) und dem Waves Vienna Festival. Es spielen an diesem Abend im Klub Powiekszenie die Bands Elektro Guzzi, M185 und Luise Pop.
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78plus waren ja immer schon eine Band, die irgendwie dann doch etwas mehr aus dem Rahmen des Gewöhnlichen herausgefallen ist wie der Rest. Wer sonst schon kommt auf die Idee, die Musik und den elektronisch bearbeiteten Klang alter Schellackplatten in die Stücke mit einfließen zu lassen, um auf diesem Wege einen wirklich eigenen Sound zu kreieren. Die bislang letzte Veröffentlichung „Wandelwelt“ aus 2008 auf jeden Fall zählt ganz ohne Zweifel mit zum Interessantesten, was in den vergangenen Jahren hierzulande im Bereich der anspruchsvollen Popmusik produziert worden ist. Nach einer längeren Auszeit melden sich 78plus nun mit einer neuen Single zurück, deren Songs aufgrund ihres immensen Ohrwurmcharakters und der wirklich hohen Qualität durchaus das Potential haben, im Radio rauf und runter gespielt zu werden. Präsentiert wird das gute Stück am 24. Juni im Wiener Gürtellokal Rhiz.
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Es handelt sich hier ein Erstlingswerk, dass doch etwas aus dem Rahmen fällt. Denn bei der ersten Veröffentlichung gleich mit einer Doppel CD an den Start zu gehen, ist heutzutage doch schon gewagt. Obwohl, wer mit der heimischen Club- und Live-Szene vertraut ist, für den ist das A.G.Trio aus Linz seit vielen Jahren längst ein Begriff. „Action“ (Etage Noir Special) hält genau das, was der Titel vorspricht. Stücke, die so richtig abgehen, die vom ersten Ton an zünden und dazu einladen, einfach abzutanzen. Was das Debüt darstellt, ist eine sehr umfassende und ungemein abwechslungsreiche Leistungsschau des Schaffens des Electro-Dreiergespanns der letzten Jahre, wobei gelungene Remixes für bekannte internationale Größen genauso zu hören sind, wie auch wirklich starkes und zum Teil bislang noch unveröffentlichtes eigenes Material. Erhältlich ist das gute Stück ab 25. Mai.
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Spricht man von Ernst Molden, so spricht man von einem der großen österreichischen Musikphänomene, von einem Künstler, dessen Verweigerungshaltung allem Gewöhnlichen gegenüber inzwischen zu seinem Markenzeichen geworden ist, und von einem Liedermacher, der es wie kaum ein anderer so kunstvoll versteht, der Seele und Melancholie seiner Geburtsstadt Wien eine musikalische Sprache zu verleihen. "a so a scheena dog" (monkey music), so der Titel des in wenigen Wochen erscheinenden neuen Albums des begnadeten Wiener Poeten und Songwriters, zeigt diesen von seiner bislang vielleicht persönlichsten und intimsten Seite. Mit Gitarre und Gesang klanglich auf das Minimum reduziert, entfalten die neuen Stücke gerade aus dieser edlen Zurückhaltung eine unglaubliche Anziehungskraft und Eindringlichkeit. Ein wirklich großer Wurf, der wohl nicht nur die eingefleischtesten Fans zu begeistern wissen wird.
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Earcandy steht für Ohrenschmaus. Bei der gleichnamigen Agentur Earcandy heißen die musikalischen Zuckerln Violetta Parisini, Anna F., Fatima Spar, Hindi Zahra, Shantel oder Bo Candy. Pop verschiedenster Couleur, Pop von Welt – ob aus Österreich oder anderen Ländern. Für die meisten Acts muss man mehrere Beschreibungsschubladen aufmachen: von Pop zu World und Jazz, von Electro über Indie zu Singer-Songwriter. Unter der Dachmarke Earcandy arbeiten die beiden Booker Tom Resch und Sandra Walkenhofer – teilweise als Einzelunternehmer, teilweise über ihren Kulturverein. Das Portfolio von Earcandy umfasst neben Booking auch Tourmanagement, Management, Musikprogrammierungen für Dritte und Events. Konzerte veranstalten sie in erster Linie als Service für die Bands in ihrem kleinen, ausgewählten Roster. 2011 haben sie sich ihren eigenen Live-Schwerpunkt in Wien geschaffen: die Earcandy Musicdays. Für die Zukunft ist geplant, mit den Musikdays auch in die Bundesländer auszuschwärmen. Vorerst heißt es allerdings Augen und Ohren auf für die nächsten Wiener Earcandy Musicdays im Herbst in Wien. Das Gespräch führte Simone Mathys-Parnreiter.
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In der neu initiierten Reihe "Plan B" der Galerie5020 zeigen am 23.5.2012 ab 19.30 Uhr junge Studierende des Salzburger Mozarteums neue Werke, die in Kooperation des Studios für elektronische Musik mit Studierenden der Bildenden Künste, Kunst- und Werkpädagogik der Universität Mozarteum entstanden sind. Ausgangspunkt dabei ist die jeweils im Wintersemester stattfindende Lehrveranstaltung "Aktuelle Kunst", die abwechselnd (jedoch mitunter auch als Kooperation) von Sigrid Langrehr (Videokunst), Beate Terfloth (Professorin Grafikklasse), Georg Weckwerth (Komponist und Ausstellungsmacher) und aktuell von Achim Bornhöft (Komposition) geleitet wird.
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