Schon zum 15. Mal findet heuer das "Internationale Komponistenforum Mittersill" (kofomi) statt. Mittlerweile eine weit über die Landesgrenzen hinaus hoch geschätzte Veranstaltung. Initiiert von der ARGE Komponistenforum Mittersill (Wolfgang Seierl und Hannes Raffaseder) geht es dabei schon lange nicht mehr nur um "Neue Musik", sondern vor allem auch um das Überschreiten sowie Hinterfragen von Genre-Grenzen und um einem steten Gedankenaustausch vor Ort zwischen TeilnehmerInnen und BesucherInnen. Im mica-Interview mit Didi Neidhart spricht Wolfgang Seierl über die vergangenen 15 Jahre, das heurige Programm und die spezielle Atmosphäre des kofomi. Weiter
Dieter Kaufmann ist vom 9. bis 18. September zu Gast beim KomponistInnenforum Mittersill. Das folgende Porträt ist ein gekürzter Auszug aus dem Kapitel „Wirken und Wirkung“ aus dem im Verlag Österreichische Musikzeit edition in der Reihe Komponisten unserer Zeit erschienenen Buchs von Sabine Reiter: Dieter Kaufmann. Ich gehe im Himmel der Pfützen. Die Biograpie und Werkschau über den österreichischen Komponisten Kaufmann ist in den Jahren 2007/2008 auf der Grundlage von Interviews mit Dieter Kaufmann und Archivmaterialien entstanden und wurde im Jahr 2010 herausgegeben.
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Ein Konzertabend der Musikfans und Filmliebhaber gleichermaßen begeistern wird, steht am 13. September im Wiener Porgy & Bess auf dem Programm. Die vom Österreichischen Komponistenbund in Kooperation mit EU XXL, Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, Filmakademie Wien und Best of Film Music initiierte Veranstaltung Film Composers Lounge...“made in Austria“ wirft einen Blick auf das überaus vielfältige Schaffen heimischer MusikerInnen im Bereich des Films. Das Publikum erwarten musikalische Beiträge von heimischen KünstlerInnen, die live auf der Bühne, wenn überhaupt, nur sehr selten zu hören sind. Ebenfalls an diesem Abend auf dem Programm steht die Verleihung des Wiener Filmmusikpreises 2010. Durch den Abend führt die österreichische Schauspielerin Mercedes Echerer.
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Wolfgang Mitterer ist ein hervorragender Organist. Er gehört in Österreich und international nicht nur zu den „Spezialisten“ für Elektronik, virtuos an Tasten und Reglern, sondern auch zu den innovativsten Komponisten. Auch für Lied (Georg Nigl) und Musiktheater („Massacre“, „Das tapfere Schneiderlein“ …). Vom Zentrum des Musiklebens in Porto, der vor neun Jahren errichteten Casa da música, erhielt er den Kompositionsauftrag eines Stücks für Orgel und Orchester. Damit mit dem Orquestra sinfónica auf Tournee, gastierte er am Samstag im Wiener Konzerthaus.
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Die Jahrespressekonferenz des Klangforums war am vergangenen Freitag im Cafe Jelinek – das Hauptquartier in der Diehlgasse war nämlich von Musikern „besetzt“, die für Nachmittag probten. Sven Hartberger stellte die schön gestaltete „Agenda 2010/2011“ vor – das ist das komplette (auch internationale) Saisonprogramm, weiters die Konzertzyklen in Wien, er nannte die Person des Preisträgers des Erste Bank Kompositionspreises im nächsten Jahr (Gerald Resch) und verteilte „Medienschelte“. Ab 15.30 Uhr wurde dann ein Fest in der Diehlgasse gefeiert – mit Konzertprogramm, ubuntu-Ausstellung und Auktion dieser Werke.
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Der Oboist, Komponist und Dirigent Heinz Holliger ist „Composer in Residence“ der 7. Ensemble Modern Akademie und der bereits 17. Ausgabe des Festivals selbst steht im Zeichen der Neuen Musik Russlands. Die lesenswerte August-Ausgabe der Zeitschrift „spuren“ (von der Website downloadbar) bietet eine Fülle von Artikeln und Interviews, unter anderem mit dem Komponisten Vladimir Tarnopolski, der im Moskauer Konservatorium als Leiter des Zentrums zeitgenössischer Musik wirkt, aber auch mit der Grande Dame der österreichischen Musik, Luna Alcalay und mit Holliger. Das Festival bietet aber auch wichtige Aufführungen von Musik aus Österreich und Tirol.
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Auch in diesem bietet sie für ausgewählte heimische MusikerInnen die Gelegenheit sich im Rahmen des Moving Sounds Festivals in New York dem amerikanischen Publikum zu präsentieren. Das vom ACF - Austrian Cultural Forum New York, dem mica - music austria und dem Argento New Music Project organisierte Festival geht in diesem Jahr vom 1. bis zum 5. September und stellt einmal mehr die Auseinandersetzung mit dem Begriff des „Sounds“ und dessen Auswirkung auf die Musik in den Mittelpunkt der künstlerischen Diskussion.
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Das „Orquestra Sinfónica do Porto“ spielt in einem Galakonzert am 4. September im Großen Saal des Wiener Konzerthauses die Symphonie Nr. 1 von Gustav Mahler und eine Uraufführung des österreichischen Komponisten Wolfgang Mitterer, der heuer im Rahmen des Österreich-Schwerpunktes als Artist in Residenz in Porto arbeitete. Ergänzt wird das Programm durch die österreichische Erstaufführung eines Werkes des portugiesischen Komponisten Daniel Moreira. Es dirigiert der Chefdirigent des Orchesters Christoph König. Das Konzert findet unter dem Ehrenschutz von Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident der Republik Österreich, und Prof. Aníbal Cavaco Silva, Präsident der Republik Portugal, statt. Mit dem ersten Gastspiel des „Orquestra Sinfónica do Porto“ in Österreich präsentiert sich Porto als Musikstadt auf höchstem Niveau.
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wein.klang Sommer präsentiert am 28. August um 17 Uhr, das internationale Netzwerk-Projekt "PHONART - The Lost Languages of Europe" im Rahmen des europäischen Förderprogrammes "Culture 2007-2013" in Untergreith. Gemeinsam mit Partnern aus Kroatien (Mani D.O.O.), Serbien (Ring.Ring) und Tschechien (mamapapa) werden Künstler eingeladen, ihre individuellen und gemeinsamen Arbeiten im klang.haus zu präsentieren, welche sich mit der Thematik der verloren gehenden Sprachen Europas auseinandersetzen.
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Karin Fisslthaler und Richard Eigner unternahmen im Juli 2010 eine ausgedehnte Expedition durch die gesamte Architektur des Hauses. Erforscht wurde sprichwörtlich alles vom Dach bis zum Keller: Der Außenraum, die Zwischendecke, die Depots, die Büros, die Ausstellungsräume, die Küche, die Werkstätten, sämtliche Verbindungsgänge, die Klimazentrale usw. waren Orte des gespannten Hinhörens. In weiterer Folge entstanden unzählige Aufnahmen, die als Basis für die künstlerische Arbeit dienten.Die Ergebnisse gibt es im Rahmen einer vom 27. August bis 12. September 2010 stattfindende Ausstellung stattfindenden Ausstellung im LENTOS Kunstmuseum in Linz zu bewundern.
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