MUSIC AUSTRIA

Porträt: ensemble LUX

Vier Streicher, von den klaren Klängen der Geige bis hin zu den vollen Tönen des Cellos, verbinden sich im Streichquartett zu einem homogenen Ensemble, das KomponistInnen durch die überschaubare Anzahl der Beteiligten seit den Anfängen der Klassik ein wahres Experimentierfeld formaler wie auch harmonischer Elemente eröffnete – nicht selten, um die vorgegebenen Grenzen zu sprengen. Auch im letzten Jahrhundert brachten zahlreiche Komponisten wegweisende Werke für die vier Saiteninstrumente auf den Weg, erprobten darin neue Ausprägungen und erweiterten das klangliche Repertoire. Ebendiesen neuen Werken nimmt sich das ensemble LUX an, das sich 2004 aus Studierenden der Wiener Musikuniversität zusammenfand und nun zu den aufstrebenden Formationen des Landes zählt. Als Gründungsmitglieder sind die GeigerInnen Bojidara Kouzmanova, Thomas Wally, die Bratschistin Julia Purgina und die Cellistin Mara Kronick von Anfang an mit dabei, und auch weitere Instrumente suchte man zeitweilig einzubinden. Damit bringt die gelegentliche Erweiterung der Streicher durch die Zusammenarbeit mit anderen Instrumenten weitere Klangfarben ins Spiel, aber auch kleinere Formationen vom Trio bis zum Solo bringen die vier MusikerInnen zu Gehör.
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CD-Präsentation "Neue Kammermusik aus Niederösterreich"

Zwölf Komponistinnen und Komponisten aus Niederösterreichhaben  für die CD je eine Komposition beigesteuert und damit die außerordentliche Bandbreite des kreativen musikalischen Schaffens in NÖ dokumentiert. Die Musik auf dieser CD bietet eine faszinierende stilistische Vielfalt und Aufgeschlossenheit und ermöglicht damit einen reizvollen, entspannten Zugang zur neuen Musik.Präsentiert wird das gute Stück im Rahmen eins Konzertabends am 23. Mai im Doblinger Barocksaal im Wien.
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Sichtbare Klänge – Hörbare Bilder


In der neu initiierten Reihe "Plan B" der Galerie5020 zeigen am 23.5.2012 ab 19.30 Uhr junge Studierende des Salzburger Mozarteums neue Werke, die in Kooperation des Studios für elektronische Musik mit Studierenden der Bildenden Künste, Kunst- und Werkpädagogik der Universität Mozarteum entstanden sind. Ausgangspunkt dabei ist die jeweils im Wintersemester stattfindende Lehrveranstaltung "Aktuelle Kunst", die abwechselnd (jedoch mitunter auch als Kooperation) von Sigrid Langrehr (Videokunst), Beate Terfloth (Professorin Grafikklasse), Georg Weckwerth (Komponist und Ausstellungsmacher) und aktuell von Achim Bornhöft (Komposition) geleitet wird.
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Vienna Saxophonic Orchestra

Ein Streichorchester gilt als gängiger Klangkörper klassischer Musik, schließlich lässt sich durch das gemeinsame Spiel der umfangreichen Instrumentenfamilie der relevante Tonbereich abdecken. Warum also nicht auch einmal aus den unterschiedlichsten Mitgliedern der farbenreichen Saxophonfamilie ein Ensemble zusammenstellen? Das dachten sich auch einige SaxophonistInnen und so fanden ambitionierte MusikerInnen zum Vienna Saxophonic Orchestra (VSO) unter der Leitung von Lars Mlekusch zusammen und betören seither mit der gesamten klanglichen Bandbreite vom Sopranino bis zum Bass die interessierten Ohren. Dazu bringen sie InterpretInnen ihre hochkarätigen musikalischen Fähigkeiten ein, denn sie setzen sich aus Mitgliedern renommierter Ensembles für Neue Musik, Gastmusikern großer Orchester oder bereits bekannter Kammermusikformationen zusammen.
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Christoph Herndler Porträtkonzert im Radiokulturhaus

Während in der Bildenden Kunst das Werk durch KünstlerInnen selbst in Form eines Gemäldes oder einer Skulptur geschaffen wird, passiert die Realisierung von Musik meist nicht durch den oder die KomponistIn selbst, sondern bedarf der Interpretation des Notentextes durch MusikerInnen. Damit diese ihre Aufgabe auch möglichst dem Willen der KomponistInnen entsprechend ausführen, sahen und sehen sich zahlreiche Tonsetzer dazu veranlasst, neue Möglichkeiten der Notation zu suchen. Ist die Partitur also nur Mittel zum Zweck, um dem Werk zu seiner eigentlichen Bestimmung – dem Erklingen – zu verhelfen? Ganz anders sieht Christoph Herndler die Sache, denn er ist der Überzeugung, dass nicht nur die Notation das zu Spielende beeinflusst, sondern umgekehrt auch die Notation auf das Denken des Komponisten wirkt.
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Yellow Lounge geht ins zweite Jahr

Mit The Philharmonics präsentiert die Yellow Lounge Salzburg am Samstag, 19. Mai, 21.00 Uhr bei der Auftaktveranstaltung zum zweiten Jahr im Gusswerk einen ganz besonderen musikalischen Leckerbissen. The Philharmonics sind sieben junge Musiker aus den Reihen der Wiener und der Berliner Philharmoniker. Seit 2007 begeistern sie das Publikum mit ihrer ungewöhnlichen und musikalisch virtuosen Mischung aus Klassik, Gypsy, Klezmer und Latin Jazz. Das Ensemble wurde 2007 während eines Japan-Gastspiels der Wiener Philharmoniker gegründet.
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Kulturministerin Schmied zum 10 jährigen Jubiläum des Österreichischen Kulturforums in New York

Wien (OTS) - Anlässlich des 10 jährigen Jubiläums des Österreichischen Kulturforums New York nimmt Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zahlreiche Termine in New York wahr und eröffnet heute abends die Jubiläumsausstellung unter dem Titel "our haus". "Unbestritten sind es die Künstlerinnen und Künstler, die Österreich weltweit als geschätzte Kulturnation auszeichnen. Wenn wir uns vergegenwärtigen, welchen bedeutenden Wert Kunst und Kultur für unsere Gesellschaft hat, dann müssen wir alles daran setzen, Kunst und Kultur weiterhin zu stärken. Das Österreichische Kulturforum in New York leistet einen essentiellen Beitrag dazu, das breite Spektrum des zeitgenössischen österreichischen Kunstschaffens zu vermitteln, die kulturelle Vielfalt lebendig zu präsentieren und den interkulturellen Dialog zu fördern", so Kulturministerin Schmied anlässlich des 10 jährigen Jubiläums des ACFNY.
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Ö1-"Lange Nacht aus New York" live am 18.5.: 10 Jahre Österreichisches Kulturforum NY

Wien (OTS) - Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Austrian Cultural Forum NY präsentiert Österreich 1 live eine "Lange Nacht aus New York" - am Freitag, den 18. Mai ab 22.15 Uhr. Auf dem Programm steht u.a. Livemusik von Bernhard Lang, gespielt vom "Argento Chamber Ensemble". Vor zehn Jahren hat die Belegschaft des Austrian Cultural Forum New York, ACFNY, ihr neues, von Raimund Abraham entworfenes Quartier bezogen: ein nur 7,6 Meter breites und 22 Stockwerke hohes Gebäude. Ö1 war damals und ist auch diesmal wieder live dabei, um in einer Langen Radio-Nacht direkt aus dem Herzen des Geschehens zu berichten. Es wird aber noch ein zweites Jubiläum begangen: Vor siebzig Jahren, 1942, gründeten einige Österreicherinnen und Österreicher, die vor den Nazis nach New York geflohen waren, das Austrian Institute New York, jene Institution, auf der das ACFNY heute aufbaut.
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Porträt: Friedrich Cerha

Friedrich Cerha ist sowohl im österreichischen Konzertwesen - und eben gerade bei den Aspekten Salzburg - präsent wie kein anderer lebender Komponist. Was auch kein Wunder ist, denn kaum jemand hat das musikalische Leben hierzulande der letzten Jahrzehnte so intensiv mitgestaltet wie Friedrich Cerha. Am bekanntesten mag er wohl als Komponist sein, als welcher er sich neugierig mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen auseinandersetzt, neuartige Kompositionsweisen prägte und der von sich selbst behauptet, keinen Stil zu haben. Doch auch als Leiter diverser Ensembles, Dirigent und durch seinen unermüdlichen Einsatz für (Neue) Musik und deren Vermittlung ist er weithin bekannt; nicht zuletzt als Leiter der IGNM, Kompositionslehrer und für die Herstellung des III. Aktes der von Alban Berg fragmentarisch hinterlassener Lulu. Und noch vieles mehr ist in den inzwischen zahlreich vorhandenen Publikationen über Cerha zu lesen. Doch sind es nicht die einzelnen Tätigkeiten, die das Schaffen Cerhas ausmachen. Vielmehr ist es die einerseits beharrliche Kontinuität, mit der sich der 1926 Geborene dem Musikleben und dessen Gestaltung hingibt, andererseits ist es aber auch die undogmatische Herangehensweise und das Integrieren von Unterschiedlichem, das die Persönlichkeit Cerhas ausmacht.
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ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Präsentation der Saison 2012/13

Wien (OTS) - Im ORF-RadioKulturhaus wurde heute (9.5.) von ORF-Radiodirektor Mag. Karl Amon, RSO-Leiter Mag. Christian Scheib und Cornelius Meister, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, das Programm der kommenden Saison präsentiert.
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