MUSIKLEBEN

"Kunst hat Recht.": Österreichs Kunstschaffende rufen zum Protest

Wien (OTS) - Der Einkommensverlust durch unbezahlten Konsum von Musik, Filmen, Bildern und Texten hat für viele Kunstschaffende in Österreich ein existenzbedrohendes Ausmaß erreicht. Mit der Initiative "Kunst hat Recht." machen nun KünstlerInnen aller Sparten gemeinsam für ihre Rechte als Urheber mobil: Zur Entwicklung eines zeitgemäßen Urheberrechts fordern sie die Einsetzung einer Regierungskommission. Weiters fordern sie von den Regierungsparteien ein Bekenntnis zur Festplattenabgabe, die den KünstlerInnen als Ausgleich für Privatkopien zehn Mio. Euro bringen soll. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, drohen die KünstlerInnen mit Protesten. Als erste symbolische Maßnahme wollen sie den Nationalfeiertag boykottieren, wenn sie kein Gehör finden.
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Buchpräsentation: Erwerb von Online-Musikrechten in Europa

Krems (kpr). Für die künftige Entwicklung des europäischen Musikmarktes ist die Frage entscheidend, wie Musikdienste für sie benötigte Rechte erlangen, um gesetzeskonform agieren zu können. Der Absolvent des Masterlehrgangs „Musikmanagement“ der Donau-Universität Krems, Rainer Rainer, liefert in einer soeben erschienen Publikation Antworten auf dieses komplexe Thema. In seinem Buch über den Erwerb von Online-Musikrechten analysiert und kommentiert Rainer die aktuelle Marktsituation aus der Perspektive aller beteiligten InteressensträgerInnen.  
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Einladung zum Pressegespräch der Initiative "Kunst hat Recht.": Österreichs Kunstschaffende rufen zum Protest

Wien (OTS) - Noch nie wurde mehr Text, Bild, Film und Musik konsumiert als heute. Dennoch geraten Österreichs Kunstschaffende zunehmend unter wirtschaftlichen Druck, denn immer weniger Menschen bezahlen für künstlerische Leistungen. Die Folge dieses Trends zur "Gratiskultur" sind Einkommensverluste für die KünstlerInnen: Mit einem monatlichen Durchschnittseinkommen von 1.030 Euro liegen die heimischen Kunstschaffenden bereits um 400 Euro netto unter dem Verdienst von ArbeitnehmerInnen. Ein Drittel der heimischen Kunstschaffenden lebt unterhalb der Armutsgrenze. Österreichs Kunstschaffende wollen und können das nicht länger hinnehmen. Bildende KünstlerInnen, SchriftstellerInnen, Filmschaffende und MusikerInnen starten die Initiative "Kunst hat Recht.". Erstmals verbünden sich Kunstschaffende aller Sparten, um gemeinsam und öffentlich für ihre Rechte als Urheber und Interpreten einzutreten. Wie Österreichs Bevölkerung über die Situation der Kunstschaffenden denkt, welche Forderungen die Initiative erhebt und mit welchen Protestmaßnahmen sie diese Forderungen durchsetzen will, erfahren Sie bei einem Pressegespräch am 25. Jänner 2012 im Wiener Porgy & Bess. Beginn ist 10:30 Uhr.
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Kunst hat Recht – eine Deklaration der IG Autorinnen Autoren

Haben Werke von KünstlerInnen, welcher Sparte auch immer, heutzutage überhaupt noch einen Wert? Führt man sich die Entwicklungen der vergangenen Jahre vor Augen, scheint es fast so, als müsste man diese Frage mit Nein beantworten. Die digitalen Neuerungen, das Internet und andere technologische Errungenschaften haben es für viele KonsumentInnen möglich gemacht, sich Musik, Bücher, Filme etc., ohne nur einen Cent dafür zu bezahlen, anzueignen. Das veränderte Nutzungsverhalten hat zu einem Trend Richtung „Gratiskultur“ geführt, welche die Kunstschaffenden natürlich massiv betrifft. Kurz: Sie verdienen mit ihrer Arbeit nur noch wenig bis gar nichts. Was wiederum, weil damit logischerweise die Lebensgrundlage für KünstlerIn, AutorInnen und MusikerInnen quasi wegfällt und sich immer weniger dafür entscheiden, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen, einen negativen Effekt auf die kulturelle Vielfalt im Gesamten hat. Um das Bewusstsein zu wecken, dass dieser Zustand ein untragbarer ist, fordert die IG Autorinnen Autoren nun in einer Deklaration "zur Stärkung der Urheber- und Nutzungsrechte" ein "Umdenken der Konsumentinnen und Konsumenten" sowie "nachhaltige gesetzliche Regelungen". Die IG ruft nun Einzelpersonen und Einrichtungen dazu auf, die Deklaration der KünstlerInnen zu unterzeichnen. Der Öffentlichkeit vorgestellt die Initiative Ende Jänner.
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mica-Serie „Urheberrecht: Interview mit Sonja Ablinger (Nationalratsabgeordnete, SPÖ)

In einem "Positionspapier für eine progressive Netzpolitik der SPÖ-Parlamentsfraktion" beschäftigt sich Sonja Ablinger auch mit Urheberrecht und Leistungsschutzrechten im digitalen Zeitalter. In diesem ist von "zu stark ausgestalteten Schutzrechten" die Rede, die "bisweilen als Innovationsbarriere in künstlerischer wie auch in ökonomischer Hinsicht wirken".
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mica-Serie "Urheberrecht": Interview mit Dietmar Dokalik (Jurist)

Dietmar Dokalik, Richter im Justizministerium und Autor des Buches „Musik-Urheberrecht für Komponisten, Musiker, Produzenten und Musiknutzer“ sprach mit dem mica über den Wandel des geschlossenen Systems Urheberrecht, faire Internetnutzung und salomonische Lösungen. Das Interview führte Markus Deisenberger.
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mica-Serie "Urheberrecht": Interview mit Ursula Sedlacek (Austro Mechana)

Zwischen Lady Gaga und Peter Turrini - Ursula Sedlacek, ihres Zeichens Direktorin der Austro Mechana, spricht im mica-Interview über Provider-Verantwortlichkeit, den Druck der öffentlichen Meinung und die Ausdünnung der Kunst. Das Interview führte Markus Deisenberger.
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mica-Serie "Urheberrecht": Interview mit Peter Jenner

Peter Jenner, der ehemalige Manager von vielen britischen Rock-Bands wie Pink Floyd und The Clash, heute Manager von Billy Bragg und anderen KünstlerInnen, als auch Gründer von Sincere Management und einer der vorausdenkendsten und zukunftsorientiertesten Menschen im Musikbusiness, sprach mit mica – music austria über Urheberrecht als abgeschlossene Angelegenheit, über die Befreiung der jungen InnovatorInnen und wie man die Musikindustrie helfen kann sich selbst zu retten. Das Interview führte Markus Deisenberger.
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mica-Serie "Urheberrecht": Statements vom World Copyright Summit 2011

Seit 2007 veranstaltet die CISAC (International Confederation of Societies of Authors and Composers) nun schon den World Copyright Summit (WCS). Dieser gilt als eine der international bedeutendsten Events für Diskussionen rund um die Zukunft von Urheberrechten und der Kulturwirtschaft. Vergangenen Juni kamen in Brüssel einmal mehr Urheber aller Sparten mit Vertretern der Kreativwirtschaft zusammen, um, diesmal unter dem Motto “Wertschöpfung in der digitalen Wirtschaft: kreieren – vernetzen – respektieren“ aktuelle Fragen, Entwicklungen und Herausforderungen zu diskutieren. Im Rahmen der mica-music austira Urheberrechtsserie sollen die Positionen vier bedeutender Persönlichkeiten, welche beim World Copyright Summit, dargestellt werden. Und zwar jene von Robin Gibb (Singer/Songwriter und Präsident des CISAC), Michel Barnier (EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen), Neelie Kroes (zuständig für die digitale Agenda der EU-Kommission) und Michel Lambot (Mitbegründer/Co-Präsident von PIAS / Co-Präsident von Impala)
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mica-Serie "Urheberrecht": Interview mit Wolf-D. Schoepe

Das Urheberrecht ist momentan Gegenstand von auf internationaler Ebene sehr intensiv geführten Diskussionen. Allerdings überwiegen in der öffentlichen Debatte oftmals oberflächliche Beiträge, die der Bedeutung des Themas nicht gerecht werden. Das Urheberrecht ist für Musikschaffende von enormer Wichtigkeit: es schützt ihre geistigen Interessen und ist die Grundlage, um mit ihren Werken Geld verdienen zu können. Dieses Thema darf daher nicht oberflächlich behandelt werden. Es darf nicht nur im Interesse von Musiknutzern gedacht werden, insbesondere die Interessen der Musikschaffenden, aber auch die ihres wirtschaftlichen Umfelds sind hier prioritär zu beachten. Diese Serie soll einen Beitrag zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit diesem sehr komplexen Thema leisten. Denn die Diskussion sollte weiter geführt werden, um gesellschaftliche Realität und rechtliche Rahmenbedingungen besser in Einklang zu bringen. mica - music austria lässt daher heimische, wie auch internationale ExpertInnen zu Wort kommen, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten sollen. Gestartet wird die Serie mit einem Interview mit dem Münchner Musik- und Medienanwalt Wolf-D. Schoepe. Markus Deisenberger spricht mit dem deutschen Experten über knochenharte Anwälte, das Programm der Piratenpartei und die schlechte PR der GEMA.
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