Es ist soweit. Das Programm für die an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattfindenden dritten Vienna Music Business Research Days (29. bis 30. Juni 2012) zu "New Music Consumption Behavior" ist komplett und verspricht spannende Präsentationen und Diskussionen. Die Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung setzen sich zum Ziel, Wissenschafter/-innen aus allen Disziplinen und Praktiker/-innen aus dem Musikbusiness einmal im Jahr in Wien zu versammeln, um sich über aktuelle Fragen und neueste Ergebnisse der Musikwirtschaftsforschung auszutauschen.
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Inwieweit ist seit dem Bestehen der Europäischen Union ein länderübergreifender Popmusikmarkt entstanden? Antwort auf diese Frage gibt eine Studie die das European Music Office (EMO) in Kooperation mit Eurosonic/Noordeslag in Auftrag gegeben hat und diesen Jänner auf dem Eurosonic Festival präsentiert wurde. Inwieweit werden KünstlerInnen auch außerhalb ihres eigenen Heimatlandes wahrgenommen und können sich erfolgreich etablieren? Die Studie zeichnet ein eher ernüchterndes Bild. Zwar wird innerhalb der Europäischen Union überwiegend europäisches Repertoire von Radiostationen gespielt und von Konsumenten auch downgeloadet, der Sprung eines Acts über die Grenzen in ein anderes Mitgliedsland findet aber nicht wirklich statt. Man tut sich aus verschiedenen Gründen schwer, Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit außerhalb des eigenen Heimmarktes zu erreichen.
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Die Struktur- und Regionalpolitik als einer der wichtigsten und am höchsten dotierten Politikbereiche der Europäischen Union soll wirtschaftliche und soziale Unterschiede zwischen den Regionen ausgleichen und den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedsstaaten stärken. Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft spielen dabei eine zentrale Rolle – die von der EU-Regionalpolitik bislang nur wenig wahrgenommen wurde. Die österreichische kulturdokumentation hat im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur den Stellenwert von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Konzeption der EU-Politik untersucht. Österreich stellt damit als einer der ersten Mitgliedsstaaten der EU dar, in welchem Ausmaß Kultur von der EU-Regionalförderung profitiert und wo noch Potentiale brach liegen, die aktiviert werden können. Durchgeführt wurde die Studie von Veronika Ratzenböck, Anja Lungstraß und Xenia Kopf.
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Musik aus Österreich international sichtbar und bekannter machen. Genau dies soll mit der „Austrian Music Box“, eine gemeinsame Initiative des Österreichischen Musikfonds, der Wirtschaftkammer Österreich des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur sowie AKM und der IFPI Austira, bewirkt werden. Die Box enthält fünf von Branchenexperten und Journalisten zusammengestellte CDs, welche, je nach Genre, die besten heimischen Produktionen abbilden sollen. Gedacht ist die Box als Promotiontool auf internationalen Musikmessen, Showcase Festivals und für Institutionen und Partner aus den Ausland.
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Die Tagung des Kulturrat Österreich zu "Zehn Jahre KünstlerInnen Sozialversicherungsfonds (KSVF)" am 29.11.2011 zeigte zweierlei: Das KSVF-Gesetz muss novelliert werden und: Die soziale Lage der Kunst, Kultur- und Medienschaffenden ist mittlerweile so angespannt, dass zahlreiche Kunstschaffende bereits resignierend aus dem Sozialsystem in Österreich aussteigen. Ein Leben ohne Sozialversicherung als Perspektive für die Kunst?
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Dem insgesamt 19. Aufruf des Österreichischen Musikfonds, sich für eine Produktionsförderung zu bewerben, folgten dieses Mal 136 österreichische MusikerInnen, Bands und Ensembles. Damit zählt Dezember-Call zu den bisher einreichungsstärksten Runden in der Geschichte des Musikfonds. Förderzusagen erhielten letztlich 24 von einer ausgewählten Jury bestimmte Acts. 10 von diesen erhielten zudem eine Videoförderung.
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Der Schwedische Streaming-Anbieter konnten sich mit den Verwertungsgesellschaften AKM und austro mechana über einen Lizenzvertrag einigen. Wann genau der Dienst in Österreich online gehen wird, ist noch nicht bekannt.
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Musikfestivals und Festspiele gibt es hierzulande inzwischen wie Sand am Meer. Und das in allen Genres. Wohl selten zuvor hatten Musikliebhaber eine solch große Auswahl wie heutzutage. Was macht eine solche Veranstaltung aber zu etwas Besonderem? Womit locken die Organisatoren und IntendantInnen ihr Publikum? Wie haben sich überhaupt in den vergangenen Jahren die Anforderungen an die Programmatik eines Festivals geändert? Katharina Wagner, Intendantin der Bayreuther Festspiele, im Gespräch mit Markus Deisenberger.
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Es wird auch 2012 wieder einen Young Scholars' Workshop im Rahmen der Vienna Music Business Research Days - und zwar am Freitag, 29.Juni - geben. All jene Jungakademiker/innen, die sich in der Phase der Erstellung ihrer Masterarbeiten und Dissertationen zu musikwirtschaftlichen Themen befinden, sind herzlich eingeladen, ein Paper Proposal (Abstract von ca. einer halben Seite) bis spätestens 31. Dezember 2011 an die E-Mail-Adresse: viennamusicresearch@ijk.hmtm-hannover.de zu schicken.
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Musikfestivals und Festspiele gibt es hierzulande inzwischen wie Sand am Meer. Und das in allen Genres. Wohl selten zuvor hatten Musikliebhaber eine solch große Auswahl wie heutzutage. Was macht eine solche Veranstaltung aber zu etwas Besonderem? Womit locken die Organisatoren und IntendantInnen ihr Publikum? Wie haben sich überhaupt in den vergangenen Jahren die Anforderungen an die Programmatik eines Festivals geändert? Gerard Mortier, Intendant der Madrider Oper, im Gespräch mit Markus Deisenberger.
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