MUSIKLEBEN

Studie: Der Kreativ-Motor für regionale Entwicklung. Kunst- und Kulturprojekte und die EU-Strukturförderung in Österreich

Die Struktur- und Regionalpolitik als einer der wichtigsten und am höchsten dotierten Politikbereiche der Europäischen Union soll wirtschaftliche und soziale Unterschiede zwischen den Regionen ausgleichen und den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedsstaaten stärken. Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft spielen dabei eine zentrale Rolle – die von der EU-Regionalpolitik bislang nur wenig wahrgenommen wurde. Die österreichische kulturdokumentation hat im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur den Stellenwert von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Konzeption der EU-Politik untersucht. Österreich stellt damit als einer der ersten Mitgliedsstaaten der EU dar, in welchem Ausmaß Kultur von der EU-Regionalförderung profitiert und wo noch Potentiale brach liegen, die aktiviert werden können. Durchgeführt wurde die Studie von  Veronika Ratzenböck, Anja Lungstraß und Xenia Kopf.
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Resümée zur Tagung "10 Jahre KSVF" des Kulturrat Österreich

Die Tagung des Kulturrat Österreich zu "Zehn Jahre KünstlerInnen Sozialversicherungsfonds (KSVF)" am 29.11.2011 zeigte zweierlei: Das KSVF-Gesetz muss novelliert werden und: Die soziale Lage der Kunst, Kultur- und Medienschaffenden ist mittlerweile so angespannt, dass zahlreiche Kunstschaffende bereits resignierend aus dem Sozialsystem in Österreich aussteigen. Ein Leben ohne Sozialversicherung als Perspektive für die Kunst?
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Zehn Jahre KünstlerInnensozialversicherungsfonds (KSVF) / Open Space mit anschließendem Podium

Zehn Jahre ist es her, seit der KünstlerInnensozialversicherungsfonds (KSVF) seine Geschäfte aufnahm: Praktisch ident mit dem Zeitraum, in dem Wünsche und Forderungen an die Verbesserung und/oder generelle Umgestaltung dieses Förderinstruments formuliert wurden. Die letzte Novelle des KSVF-Gesetzes im Jahr 2008 brachte wenig substanzielle Veränderungen, dafür zumindest einige zumindest potentielle und vorübergehende Verbesserungen auf individueller Ebene. Anlässlich des Jubiläums lädt der Kulturrat Österreich am 29. November KünstlerInnen aller Sparten, Studierende und Interessierte zu einem in der Aula der Akademie der bildenen Künste Wien stattfindenden Open Space mit anschließender Podiumsdiskussion.  
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Spotify startet auch in Österreich

Der Schwedische Streaming-Anbieter konnten sich mit den Verwertungsgesellschaften AKM und austro mechana über einen Lizenzvertrag einigen. Wann genau der Dienst in Österreich online gehen wird, ist noch nicht bekannt.
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Resolution zur Umsetzung der UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt

Wien (OTS) - Deutscher Musikrat, Österreichischer Musikrat und Schweizer Musikrat appellieren anlässlich ihrer turnusmäßigen D-A-CH Jahresarbeitstagung 2011 an die nationalen Regierungen, die UNESCO Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen (im Folgenden: UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt) in kulturpolitisches Handeln umzusetzen, damit diese Konvention im Interesse der bildungskulturellen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger und im Hinblick auf ihre Ziele Wirksamkeit entfalten kann und nicht zu einer "Schubladenkonvention" verkümmert, die nicht adäquat gelebt wird.
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"KULTUR UND DEMOKRATIE - Eine systematische Darstellung von Kulturpolitik in Österreich" von Michael Wimmer

Kunst und Kultur prägen die Identität Österreichs nach innen und nach außen. Umso erstaunlicher ist es, dass im „Kulturland Österreich“ die öffentliche Diskussion um Fragen der Kulturpolitik nur sehr schwach entwickelt ist. Und so dominieren die Bestandsinteressen der großen Kunst- und Kultureinrichtungen die weitgehend intransparenten kulturpolitischen Abläufe, die einer breiten Öffentlichkeit keine entsprechenden Zugänge ermöglicht.Michael Wimmer versucht in seinem kürzlich erschienenen Buch den Ursachen dieser Konzeptlosigkeit nachzugehen. Aus vorrangig politikwissenschaftlicher Sicht leitet er das heute gelebte Verständnis von Kulturpolitik aus den spezifischen historischen Entstehungsbedingungen eines Kulturbetriebs des ausgehenden 19. Jahrhunderts ab, der sich in erster Linie vordemokratischen Repräsentationsbedürfnissen verpflichtet wusste.
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IG Freie Theaterarbeit lädt zu internationalem Podiumsgespräch

Die IG Freie Theaterarbeit lädt am 30. Mai KünstlerInnen aus allen Sparten, VeranstalterInnen und PolitikerInnen ins mica (Stiftgasse 29, 1070 Wien) zu einem internationalen Podiumgespräch zum Thema „Soziale Sicherheit für KünstlerInnen in wirtschaftlich prekären Zeiten: What do the artists need? SMartBe – Anstellungen für KünstlerInnen in Belgien – ein Best Practice Modell mit europäischer Perspektive“ ein. Zu Gast sind Julek Jurowicz (SMartBe) Belgien, Roland Sauer (bm:ask), Walter Pöltner (bm:ask) und Günter Lackenbucher (bm:ukk). Moderiert wird die Veranstaltung von Sabine Kock (IG Freie Theaterarbeit). Beginn ist 18.30 Uhr.
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Sonja Ablinger begrüßt mehr österreichische Musik im ORF-Radio

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Kultursprecherin Sonja Ablinger begrüßte heute, Donnerstag, den Anstieg von österreichischer Musik im ORF. "Ich freue mich, dass sich ein Prozess, der mit einer parlamentarischen Enquete im Nationalrat zur Zukunft der Musik in Österreich begonnen hat, so erfolgreich entwickelt", sagte Ablinger, die darauf hinwies, dass sich der Anteil österreichischer InterpretInnen am Musikprogramm des ORF von 23,06 Prozent im Juli 2008 auf 27,03 Prozent im Juli 2010 gesteigert hat. "Damit befindet sich der ORF auf einem guten Weg, die Dreißig-Prozent-Marke wie vereinbart zu erreichen", so Ablinger.
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Mailath: Popfest Wien wird 2011 fortgesetzt

Wien (OTS) - Neue Popmusik aus Österreich von 5. bis 8. Mai 2011 - Das Popfest Wien geht in die zweite Runde: Nachdem im Mai 2010 über 40.000 Menschen vier Tage lang neue österreichische Popmusik am Karlsplatz bei freiem Eintritt genossen haben, sind die Vorbereitungsarbeiten für die nächste Saison des erfolgreichen Events 2011 angelaufen.
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Ergebnisse der Tagung kultura in Graz

Graz (OTS) - Es ist Zeit für kultura, so das Fazit der dreitägigen Veranstaltung in Graz, die dem weiblichen Part in Kunst und Kultur gewidmet war. Die Initiative von Kulturlandesrätin Bettina Vollath, hat breites positives Interesse gefunden und sich als gesuchte Plattform für Expertinnen aus Wissenschaft, Kunst und Kultur erwiesen. "Wir möchten kultura fortsetzen und im nächsten Schritt klare Zielformulierungen erarbeiten, die langfristig zur aktiven Gleichstellung führen", sagte Landerätin Bettina Vollath am Schluss der der Tagung im MUMUTH in der Kunstuni Graz.
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