MUSIC AUSTRIA

Die Jazzwerkstatt Wien lädt zur ZOOM! Night

Am 30. Mai in seine nächste Runde geht die von der JazzWerkstatt Wien im WUK-Museum veranstaltete Konzertreihe ZOOM! Nights. Musikalisch einmal mehr mit dem Ziel, einen Abend lang die Grenzen des Jazz in alle Richtungen auszuloten, wird das Programm auch dieses Mal von Bands und Ensembles gestaltet, welche in ihrem Schaffen  traditionellen Begrifflichkeiten eine eher untergeordnete Rolle zuteilen. Gespannt sein darf man auf das „Jazzwerkstatt Wien New Ensemble“, das sich ganz den Kompositionen von Max Nagl widmet, auf den albanischen Sänger und Gitarristen Orches Toçe, der gemeinsam mit Kollegen aus Wien eine Brücke zwischen den verschiedenen Klangtraditionen zu schlagen versucht, sowie auf das "Scene Mashup", welches dieses Mal die umtriebige Sängerin Mira Lu Kovacs dirigiert. An dieser Stelle ein weiterer Tipp. Wer mehr von der Jazzwerkstatt Wien erfahren will, sollte sich am 25. Mai um 23.00 Uhr die Sendung Zeit-Ton auf Ö1, die der Journalist Andreas Felber gemeinsam mit den JazzWerkstatt Gründern Clemens Wenger, Bernd Satzinger, Daniel Riegler, Peter Rom und Clemens Salesny gestalten wird. nicht entgehen lassen.
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Theater am Spittelberg Saison 2012

Es ist wieder soweit. Das Theater am Spittelberg in Wien öffnet nun schon zum zehnten Mal seine Tore, um dem siebenten Bezirk einmal mehr die Musik und andere Künste zu bringen. Und das in einer Qualität, die man anderen Ortes in dieser Vielfalt und geballten Form wohl nur selten präsentiert bekommt. Den ganzen Sommer hindurch, vom 1. Juni bis tief in den Oktober hinein, wird den Musikinteressierten der Stadt im überaus stimmungsvollen Ambiente des Theaters die Gelgeneheit geboten, sich wunderbar farbenfrohe  und spannende Darbietungen aus den Bereichen der Musik und der Kleinkunst zu Gemüte zu führen. Die vielen, vielen hochklassigen Konzertveranstaltungen und ebenso interessanten Theateraufführungen sollten dafür sorgen, dass in den lauen Sommermonaten wirklich niemandem langweilig wird.
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27. INNtöne Jazzfestival: "Welcome to Jazz. Where people are in it's heart and everybody is somebody"

Auch in diesem Jahr dürfen sich Jazzliebhaber in den Sommermonaten österreichweit an wunderbaren und spannenden Jazzfestivals erfreuen. So auch am INNtöne Festival im oberösterreichischen Diersbach, welches vom 25. bis zum 27. Mai zum 27. Mal über die Bühne geht.  Das inzwischen auch im europäischen Raum überaus bedeutende Festival versammelt einmal mehr eine Vielzahl renommierter MusikerInnen und Ensembles aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt, um für das musikaffine Publikum drei Tage lang Jazz in all seinen Facetten und Spielarten erlebbar zu machen.
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wein.klang Frühling: NORD.KLANG.LICHTER

Im Rahmen des diesjährigen wein.klang Frühling am 26. Mai 2012 präsentiert das klang.haus Untergreith unter dem Motto „NORD.KLANG.LICHTER“ spannende Positionen der Klangkunst zwischen unterschiedlichen experimentellen Stilen aus dem Norden Europas. Das Indie-Label MonotypeRecords aus Warschau hat sich seit Jahren einen internationalen Namen gemacht und Ohrenhoch - der Geräuschladen ist ein renommierter Meeting Point der Klangkünste in Berlin.
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Dana Tupinambá – Leaf

Musik, die schlicht und einfach dazu einlädt, die Seele baumeln zu lassen und die trotz ihrer klanglichen Zerbrechlichkeit und sensiblen Zurückhaltung, dennoch eine enorme Atmosphäre und Anziehungskraft entwickelt, genau eine solche ist auf „Leaf“ (Rainriver Music), dem neuen Album der seit vielen Jahren in Wien lebenden Slowakin Dana Tupinambá zu hören. Was die talentierte Liedermacherin und Komponistin auf ganz wunderbare und sehr authentische Art den Weg bringt, sind melodiereiche, verspielte und vor allem ungemein stimmungsvolle Folksongs mit einer starken Jazz-Schlagseite, die vom ersten Moment an den Raum mit dem Gefühl der Wärme und Vertrautheit ausfüllen. Kurz: ein wirklich beeindruckendes und fesselndes Stück experimenteller Folkmusik.
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„New Voices“ im Jazzit: Lylit

Sie ist ganz ohne Zweifel eines der großen Ausnahmetalente der heimischen Musikszene, die Sängerin und Pianistin Eva Klampfer aka Lylit. Egal in welchem Kontext oder Umfeld auch immer agierend, ob nun als Solokünstlerin, im Duo, in einer Band oder Großformation, im Jazz, HipHop, Soul, Pop oder im R&B, ob nun in einem intimen kleinen Rahmen oder auf der großen Bühne, die gebürtige Oberndorferin beeindruckt und fesselt allerorts und zu aller Zeit das Publikum mit ihrem immens weiten musikalischen Verständnis, ihren beeindruckenden instrumentalen Fähigkeiten und einer Stimme, die schlicht und einfach unter die Haut geht. Kein Wunder also, dass inzwischen auch schon internationale Größen der Szene, wie etwa Parov Stelar oder Kedar Massenburg (ehemaliger Motown-Boss) auf die ungemein vielschichtige und charismatische Künstlerin aufmerksam geworden sind. Immer mehr im Ausland unterwegs spielt Eva Klampfer aka Lylit dann auch noch gerne auf den heimischen Bühnen. So wie etwa am 18. Mai im Salzburger Jazzit, wo ihr ein Porträtkonzert gewidmet ist. Unterstützt wird die Salzburgerin an diesem Abend von Matthias Löscher (Gitarre), Andreas Lettner (Schlagzeug), Stephan Kondert, Bass und Philipp Nykrin (Keyboards).
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Vom Hör- und Sichtbaren

Musik sehen und hören, darum geht es bei einem Finissage-Konzert mit dem Komponisten, Musiker und Zeichner Renald Deppe, dessen Ausstellung „Tomographia“ am 16. Mai im Altbau der Donau-Universität Krems endet. In dem Konzert, das der Künstler moderiert, werden ausschließlich Kompositionen gespielt, die in der Ausstellung als Klang-Graphein zu sehen sind.
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Porträt: Karl Ritter

Karl Ritter zählt ganz ohne Zweifel zu jenen MusikerInnen, die stets in der Lage sind, auf faszinierende und verblüffende Weise zu überraschen, die, niemals in derselben Position verharrend, die Grenzen des Machbaren immer wieder aufs Neue auszuloten versuchen und denen es bedeutender erscheint, die eigene Klangsprache zu einer Kunstform zu erheben, als sich in der Reproduktion traditioneller Standards zu üben. Nähert man sich dem Schaffen des begehrten und geschätzten Gitarristen und Komponisten, so offenbart sich dem Betrachter ein Klanguniversum, dessen Spektrum an Stilen und Ausdrucksformen ein schier unendliches zu sein scheint. Ein kurzer Blick auf die vielen, vielen verschiedenen Projekte, in denen der gebürtige Stockerauer seine Finger mit im Spiel hat, reicht, um zu erkennen, dass hier ist ein Mann am Werken, für den der Begriff  „Berührungsangst“ schlicht und einfach ein Fremdwort darstellt. Egal ob nun im Jazz, Rock, Pop, in der Klassik, Weltmusik, Avantgarde, Improvisation oder im Bereich der elektronischen Musik, Karl Ritter ist in jeder Phase seines Tuns geleitet von der Idee, Brücken schlagen zu müssen, Dinge, scheinen diese auch noch so weit voneinander entfernt zu sein, miteinander in Verbindung zu setzen, um sich auf diesem Wege seiner eigenen musikalischen Visionen so weit wie möglich anzunähern.
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33. Internationales Jazzfestival Saalfelden (23. – 26. August 2012)

Imposante Bergkämme, glasklare Luft und das Jazzfestival Saalfelden, das einen hervorragenden Ruf in der zeitgenössischen Jazzszene genießt – eine verlockende Kombination. Pünktlich zum letzten Augustwochenende zeigt Saalfelden wieder für vier Tage, warum es seit mehr als drei Dekaden ein Fixpunkt im europäischen Musikkalender ist. Das Jazzfestival Saalfelden bietet eine enorme stilistische Bandbreite und Offenheit für innovative Tendenzen des aktuellen Jazz - ohne dabei jedoch Zugeständnisse an die Kommerzialisierung zu machen. Mit insgesamt 31 Konzerten auf mehreren Bühnen geht das Jazzfestival Saalfelden 2012 in die 33ste Runde.
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Kilo – The Wildernis

Was soll man über ein Album schreiben, dass wirklich in keine der gängigen stilistischen Schubladen wirklich hineinpassen will, dass musikalisch abseits aller Normen angesiedelt liegt und, weil im Geiste des Experiments entstanden, so ziemlich alle Fragen nach dem Genre eigentlich obsolet erscheinen lässt. Kilo, das gemeinsame Projekt von Florian Bogner und Markus Urban, ist ein Musterbeispiel dafür, welch spannende und außergewöhnliche Musik entstehen kann, lässt man einmal alle musikalischen Definitionen außer Acht. Was das Duo auf seinem inzwischen dritten Album „The Wildernis“ (Experimentalstudio Brigittenau) auf den Weg bringt, ist eine spannende und faszinierende Klangreise durch die verschiedensten Klangwelten, eine fast schon zu schweben scheinende und in den buntesten Farben schimmernde Collage aus Elementen des Jazz, Rock, der Neue Musik, Elektronik und improvisierten Musik. Präsentiert wird das gute Stück, mit den dazugehörenden Videos und Animationsfilme von Ulrike Swoboda-Ostermann, Adnan Popovic, Walter Rafelsberger, Christian Stoppacher, Erich Loibner, Karl Wratschko, Markus Urban, welche in Form einer DVD der Veröffentlichung beigelegt sind, am 3. Mai im Filmhaus Kino in Wien. Ein Schauspiel für Ohren und Augen.
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