Im Jahr 2011 hatte das IZZM Kärnten einen Composer in Residence ausgeschrieben und aus den Einreichungen Peter Jakober ausgewählt. Am 2. Februar 2012 wird nun nicht nur sein Auftragswerk für das Kärntner Ensemble für zeitgenössische Musik, die „MusikFabrikSüd“, aus der Taufe gehoben, sondern auch zwei weitere Werke von ihm in den Kammerlichtspielen in Klagenfurt gespielt. Das Interview führte Nina Polaschegg.
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Die beiden Wiener DJs und Produzenten Makossa & Megablast (Markus Wagner-Lapierre und Sascha Weisz) sprechen im mica-Interview mit Markus Deisenberger über ihr aktuelles Album, lebende Legenden, Strand-Parties und die Gemütlichkeit, die mit dem Alter kommt.
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Nicht weniger als elf Mal darf das Label Kairos den Preis der deutschen Schallplattenkritik zu seinen Auszeichnungen zählen; und auch der Diapasson d’or ist – neben etlichen anderen ehrenden Anerkennungen – ein knappes halbes Dutzend Mal unter den auf der Website präsentierten Plaketten zu finden. Was in der 1999 beginnenden Unternehmensgeschichte nach einem berauschenden Erfolg klingt, ist aus künstlerischer Sicht ein unersetzbarer Gewinn.
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Tanzt man in südlichen Gefilden ausgelassen zu heißen Rhythmen am Strand, kann es gut sein, dass dazu die Musik zweier Österreicher aus den Boxen donnert. Makossa & Megablast (mit bürgerlichen Namen Markus Wagner-Lapierre und Sascha Weisz) sorgten mit ihrem Mix aus Afro-House, Latin-Beats und Rare-Funk schon auf so manchem Beach-Clubbing für Ekstase.
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Es gibt Musikprojekte, die einfach aus dem Rahmen fallen, die, weil deren Beteiligte Ansätze verfolgen, welche nicht und nicht den herkömmlichen Konventionen entsprechen wollen, sich im positiven Sinn vom Rest abheben. Um eine solches handelt es sich ganz ohne Zweifel bei der Formation MoZuluArt. Was nämlich hier von den Protagonisten betrieben wird, ist die kunstvolle Aufhebung so ziemlich aller musikalischen Begrifflichkeiten und Vorstellungen. Das aus Simbabwe stammende Vokaltrio Insingizi und der österreichische Pianist Roland Guggenbichler lassen vermeintlich traditionsbehaftete Klangwelten aufeinandertreffen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Mit dem Ziel etwas vollkommen Neues zu erschaffen, vermengen sie in ihren Stücken Zulu-Klänge mit klassischer Musik, vor allem mit jener von Wolfgang Amadeus Mozart. Eine Mischung, die aufgeht, hervorragend funktioniert und einfach nur staunen lässt. Längst haben MoZuluArt als bedeutende Fixgröße in der heimischen Weltmusikszene etabliert, aber nicht nur da, auch aus dem Ausland werden schon viele Blicke auf dieses außergewöhnliche Ensemble geworfen.
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Es ist schwer zu überhören, dass Mundart in der österreichischen Musikszene gerade einen Aufschwung erlebt. Austropop reloaded! Der Nino aus Wien macht mit seiner aktuellen Platte „Schwunder“ den morbiden Wienerschmäh lokalfähig, Hubert von Goisern hat sich mit „Brennen tuats guat“ auf den ersten Platz der Charts geboxt und internationale Acts hinter sich gelassen, Alpen-Elvis Andreas Gabalier sorgt selbst in Deutschland für Kreisch-Alarm bei den ZuhörerInnen und Rapper wie Skero und Co. wären sicherlich nur halb so beliebt, würden sie in Hochdeutsch ihre Message verbreiten. Fest steht, die Facetten des Austropops sind derzeit vielseitig wie nie. So schallt auch aus dem Salzach-Delta ein Sound, der in seiner Art sehr individuell zu Tage tritt und mit herben Salzburger Dialekt gespickt, die Sprachbarriere des gesamten Landes durchbricht. Fusion-Sound mit traditionellem Einfluss der Alpenland-Musik ist das Spezialgebiet der Bluesbrauser, die inmitten der Vorbereitungen des dritten Albums stecken.
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Dass es schwierig ist, vom Komponieren alleine zu leben, ist kein Geheimnis. Doch gibt es auch andere Gründe, das Schaffen von musikalischen Kunstwerken mit anderen Tätigkeiten zu verbinden. Denn oft bedingt eine Augabe so manch andere. Eine dieser vielseitig engagierten Persönlichkeiten ist in Richard Graf zu finden, der das musikalische Geschehen als Komponist und Interpret wie auch als Vorsitzender der INÖK und Musikpädadoge prägt. Ebenso vielgestaltig wie das Berufsfeld des Niederösterreichers sind auch die musikalischen Stile, die in seine Kompositionen für professionelle MusikerInnen wie auch für SchülerInnen einfließen. Das Gespräch über die Wechelwirkungen dieser heterogenen Elemente führte Doris Weberberger.
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Im bürgerlichen Leben ist Martina Althuber Theologin. Als M´s Grace ist sie Singer-Songwriterin von internationalem Format. Mit dem mica-music austria sprach die gebürtige Salzburgerin über städtische Ignoranz, weibliche Selbstunterschätzung und die Qualitäten ihrer Wahlheimat Deutschland.
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Eiskalt war es bei der heutigen Gedenk-Veranstaltung zum Holocaust am Wiener Heldenplatz. Chorleiter Roman Grinberg dirigierte drei Lieder des Wiener Jüdischen Chors, bevor Oberrabbiner Eisenberg das Gebet sprach. Gibt es eine eigene österreichische jüdische Musik? Ein ausführliches Interview mit Roman Grinberg – über Mizrahi Pop, Volkspoeten, Freude mit Betrübnissen und seine Band „Frejlech“. Das Interview führte Kerstin Kellermann.
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Im Radio fristen deutsche Texte ein Schattendasein. Nur etwa 9 Prozent machen die in der Landessprache gespielten Songs, die durch den Äther geschickt werden aus. Nicht gerade viel, bedenkt man, dass Mundart seit Jahren wieder schwer im Kommen ist. Abgesehen von volkstümlicher Musik hat sich „Österreichisch“ vor allem im Folkpop und Hip Hop stark durchgesetzt. Bestes Beispiel für Letzteres ist der sogenannte „Slangsta-Rap“. Etabliert hat dieses spezielle Genre eine Gruppe, die seit Herbst mit ihrem ersten offiziellen Album aufwarten kann: Die Vamummtn.
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