Schon zum 15. Mal findet heuer das "Internationale Komponistenforum Mittersill" (kofomi) statt. Mittlerweile eine weit über die Landesgrenzen hinaus hoch geschätzte Veranstaltung. Initiiert von der ARGE Komponistenforum Mittersill (Wolfgang Seierl und Hannes Raffaseder) geht es dabei schon lange nicht mehr nur um "Neue Musik", sondern vor allem auch um das Überschreiten sowie Hinterfragen von Genre-Grenzen und um einem steten Gedankenaustausch vor Ort zwischen TeilnehmerInnen und BesucherInnen. Im mica-Interview mit Didi Neidhart spricht Wolfgang Seierl über die vergangenen 15 Jahre, das heurige Programm und die spezielle Atmosphäre des kofomi. Weiter
Wolfgang Mitterer ist ein hervorragender Organist. Er gehört in Österreich und international nicht nur zu den „Spezialisten“ für Elektronik, virtuos an Tasten und Reglern, sondern auch zu den innovativsten Komponisten. Auch für Lied (Georg Nigl) und Musiktheater („Massacre“, „Das tapfere Schneiderlein“ …). Vom Zentrum des Musiklebens in Porto, der vor neun Jahren errichteten Casa da música, erhielt er den Kompositionsauftrag eines Stücks für Orgel und Orchester. Damit mit dem Orquestra sinfónica auf Tournee, gastierte er am Samstag im Wiener Konzerthaus.
Weiter
Am 11. September beherbergt das Wiener Gasometer derzeitige Popgrößen der österreichischen Musikszene – die St. Pöltener Human Beatboxing Truppe Bauchklang und die Wiener Erfolgselektroniker Sofa Surfers. Unterstützt werden die beiden Ausnahmetruppen von Philipp Quehenberger. Die Vorzeichen für einen außergewöhnliches Konzertabend stehen also gut.
Weiter
Die Jahrespressekonferenz des Klangforums war am vergangenen Freitag im Cafe Jelinek – das Hauptquartier in der Diehlgasse war nämlich von Musikern „besetzt“, die für Nachmittag probten. Sven Hartberger stellte die schön gestaltete „Agenda 2010/2011“ vor – das ist das komplette (auch internationale) Saisonprogramm, weiters die Konzertzyklen in Wien, er nannte die Person des Preisträgers des Erste Bank Kompositionspreises im nächsten Jahr (Gerald Resch) und verteilte „Medienschelte“. Ab 15.30 Uhr wurde dann ein Fest in der Diehlgasse gefeiert – mit Konzertprogramm, ubuntu-Ausstellung und Auktion dieser Werke.
Weiter
Die Grazer Formation Hella Comet ist ein weiteres Beispiel dafür, wie gut es um die österreichische Popmusikszene im Moment bestellt ist. Das in diesem Frühjahr erschienene Debütalbum „Celebrate Your Loss“ konnte mit einer Mischung aus alternativen Rockklängen, Noise-Eskapaden und wunderbaren Melodien Kritiker wie Musikfans gleichermaßen überzeugen. Davon überzeugen, dass die vierköpfige Band auch live eine überaus gute Figur macht, kann man sich am 8. September im Wiener Chelsea.
Weiter
Der Oboist, Komponist und Dirigent Heinz Holliger ist „Composer in Residence“ der 7. Ensemble Modern Akademie und der bereits 17. Ausgabe des Festivals selbst steht im Zeichen der Neuen Musik Russlands. Die lesenswerte August-Ausgabe der Zeitschrift „spuren“ (von der Website downloadbar) bietet eine Fülle von Artikeln und Interviews, unter anderem mit dem Komponisten Vladimir Tarnopolski, der im Moskauer Konservatorium als Leiter des Zentrums zeitgenössischer Musik wirkt, aber auch mit der Grande Dame der österreichischen Musik, Luna Alcalay und mit Holliger. Das Festival bietet aber auch wichtige Aufführungen von Musik aus Österreich und Tirol.
Weiter
Im vergangenen Jahr haben The Sawoff Shotgun mit "Never Mind The Botox, Here Comes The Sawoff Shotgun" ein mehr als beachtliches Erstlingswerk auf den Markt gebracht. Musikalisch bietet das Dreiergespann mitreißenden Elektropop mit starken Trash-Anleihen und einer gehörigen Portion Humor. Nach einer mehrmonatigen Ruhephase machen sich die drei MusikerInnen nun wieder daran, die heimischen Bühnen für sich zu erobern. Los geht es am 11. September im Stadtkeller steirischen Fehring.
Weiter
Mit Klaus Waldeck gastiert am 10. September einer der wohl erfolgreichsten und renommiertesten Vertreter der heimischen Elektronikszene der letzten Jahre im Wiener Planetarium. Einmal mehr hat der Elektroniker sein viel beachtetes Solo-Album "Ballroom Stories" mit im Gepäck. Musikalisch orientiert sich der Wiener stark am Sound der 1920er und 1930er, welchen er elektronisch überarbeitet eindrucksvoll in die heutige Zeit transferiert. Unterstützt wird der Musiker einmal mehr von der wunderbaren Vorarlberger Sängerin Zeebee.
Weiter
Mit dem Quintett Des Ano ist am 7. September eine musikalisch höchst interessante und zugleich nicht alltäglich anzutreffende Formation im Theater am Spittelberg zu Gast. Das Ensemble verbindet in einer fast unnachahmlichen Form Elemente des Wienerlieds mit solchen aus den Bereichen der elektronische Musik und sogar des Rap. Mit der in diesem Frühjahr aufgeführten Wien-Trilogie „Tod-Leben-Liebe“ sorgte das Ensemble für einiges Aufsehen. Im Rahmen des Konzertabends am Spittelberg bringen Des Ano nun den zweiten Teil der Trilogie, „Leben“, zur Aufführung.
Weiter
Wie heute in einer Presseaussendung des Posthofs verlautbart wurde, ist Werner Ponesch, seines Zeichens Manager der Linzer Zeitkulturstätte Posthof sowie Gründer des Indie-Labels Ixthulu, im Alter von 56 Jahren an einem plötzlichen Herzversagen gestorben. Der 1954 in Linz geborene Ponesch, hat seit Mitte der achtziger Jahre, wie kaum ein anderer die Geschichte des Posthofs mitgeprägt.
Weiter