
"Entscheidend ist, dass das Symposium nachhaltig wirkt", so der Wunsch von Organisatorin Dr. Sandra Tomek, die mit dieser Veranstaltung das Schaffen junger heimischer KomponistInnen mehr in den Blickpunkt rücken will. Um diesem Vorhaben Nachdruck zu verleihen, wurde auch ein Filmmusikpreis ins Leben gerufen, dessen sechs Finalisten im Rahmen des Symposiums präsentiert werden sollen. Das Siegerstück wird im Rahmen der Preisverleihung im Konzerthaus aufgeführt. Die Zahl und Qualität der eingelangten Beiträge zeigt deutlich, welch Potential hierzulande schlummert. "Hier sind einige echte Wunderkinder am Werken", so die beiden Verantwortlichen Tomek und Gruber einhellig.
Die Filmmusikbranche soll aber als eine überaus lebendige Kunstsparte dargestellt werden. Die Zielsetzung des Symposiums ist es, Konzepte zu erarbeiten, welche die effektivere Zusammenarbeit von KomponistInnen, RegisseurInnen, Filmproduktionsfirmen, Orchestern und Tonstudios in Österreich zu fördern. Mittels Präsentationen von Filmclips, Round Table-Gesprächen und Workshops mit den Experten haben Interessierte die Gelegenheit, das Gebiet der Filmmusik von filmischer und musikalischer Sicht zu beleuchten.
Wie herausragend die Veranstaltung besetzt ist, zeigen die Namen der prominenten Gäste. So werden der 5-fache Oscar-Preisträger John Barry, der mit 10 Emmys erfolgreichste TV-Komponist Bruce Broughton, der heutige James Bond-Komponist David Arnold mit seinem Orchestrator und Dirigenten Nicholas Dodd sowie Österreichs gefragtestem Hollywood-Komponisten Harald Kloser Rede und Antwort stehen. Dazu ist auch heimische Film- und Musikbranche zahlreich vertreten. Mit dabei sind unter anderem Peter Patzak, Robert Dornhelm, Veit Heiduschka, Gabriele Flossmann, Peter Zawrel, Barbara Fränzen, Christian Kolonovits, Robert Ponger, Mario Rossori, Naked Lunch, Haide Tenner, Andy Baum, ORF RSO Wien, Wiener Symphoniker als auch Musikchefs von österreichischen Radiostationen.(mt)