Musikmagazin – Neues vom österreichischen Musikgeschehen

Di, 05.02.2013 - 15:56

Musik, die ihre Einflüsse aus den unterschiedlichsten Winkeln der Welt bezieht, die sich keinen Moment an irgendwelchen stilistischen Grenzen orientiert und einfach nur unerhört international klingen will, genau für eine solche steht die der Salzburger Truppe The Merry Poppins. Die nächste Gelegenheit, die fünfköpfige Band live zu erleben, gibt es am 8. Feber im Wiener Lokal Replugged.

Mo, 04.02.2013 - 16:05

Anfangs vielleicht noch als einmaliges Projekt geplant, haben Klaus Paier und Asja Valcic nach vier Jahren Zusammenarbeit, unter anderem beeindruckte das Duo mit ihrem Album Á Deux die Fachpresse im In- und Ausland,  und unzähligen Konzerten  nun wohl endgültig zusammengefunden. Silk Road (ACT), das im Februar erscheinende zweite Album des Akkordeon-Cello-Zweiergespanns, entpuppt sich als die wunderbare Symbiose zweier besonderer Klangsprachen. Klaus Paier, der international anerkannte Meister am Akkordeon und Bandeon mit einem unverwechselbaren Spiel, und die hauptberuflich bei dem ebenfalls nicht ganz unbekannten Streicherensemble radio.string.quartet.vienna tätige Asja Valcic lassen Stücke entstehen, die im Sound einer überaus abwechslungsreichen Reise durch die verschiedensten Musiklandschaften gleichen. Südamerikanische Klänge treffen auf solche Süd- und Osteuropas, die Tradition des Tangos auf jene des Walzers, der französischen Musette und Klassik, Jazz auf Elemente des Blues und, und, und. Ein musikalische Mischung, die wohl bunter kaum sein kann.

Fr, 01.02.2013 - 16:31

Der Name Mamadou Diabate steht schlicht für Musik, die internationaler und spartenübergreifender kaum sein kann. Wie nur wenigen anderen gelingt es dem virtuosen und in Wien ansässigen Weltenbummler, Brücken zwischen den verschiedensten Klangtraditionen zu schlagen und die unterschiedlichen Ansätze zu einem faszinierenden und packenden Ganzen zu vereinen. „Kanuya“, so der Titel seines 2011er Albums, ist ein schönes Beispiel dafür, was Herausragendes entstehen kann, überwindet man einmal alle vermeintlich traditionell festgesetzten Grenzen. Gemeinsam mit seinem hochkarätig besetzten Ensemble Percussion Mania und mit SchülerInnen der Gustav Mahler Musikschule Klagenfurt an seiner Seite gastiert der in Wien lebende und werkende Balafonvirtuose am 2. Feber in der theaterHALLE 11 in Klagenfurt.

Do, 31.01.2013 - 17:21

Noch lange bevor der Begriff Weltmusik überhaupt für die Beschreibung eines gesamten Genres herangezogen worden ist, hat diese Formation eigentlich genau diese bereits in Reinkultur praktiziert. Lakis & Achwach, 1983 gegründet, haben sich seit Anbeginn nicht wirklich um irgendwelche stilistische Fragen gekümmert. Vielmehr haben sie einfach munter drauf los musiziert und sich aus den verschiedenen Ingredienzen und Einflüssen einen Sound zusammengebastelt, der vor allem in einer großen Klangvielfalt ihren Ausdruck gefunden hat. Bis heute hat sich daran auch nichts geändert. Zu ihrem 30-jährigen Bestehen lädt die sich um den Sänger und Gitarristen Lakis Jordanopoulos scharrende Truppe am 2. Februar nun zu einem ausgelassenen Festkonzert in das Wiener Metropol.

Mi, 30.01.2013 - 16:03

Wenn sich vier Spitzenmusikerinnen solchen Kalibers wie Jelena Popržan, Ljubinka Jokić, Lina Neuner und Maria Petrova schon einmal dazu entschließen, gemeinsame Sache zu machen, dann darf man doch schon mit etwas besonderem rechnen. Mit viel Charme und ebenso viel Spielwitz sich im Versuch einer Neuinterpretation des traditionellen Liedguts des Balkanraums übend, formt sich das Vierergespann einen höchst eigenen Stil, welcher vor allem in einer großen musikalischen Vielfalt ihren Ausdruck findet.  Die nächste Gelegenheit, sich auch mit den Livequalitäten dieses Vierers bekannt zu machen, gibt es am 31. Jänner in Wiener Ost-Klub.

Di, 29.01.2013 - 14:05

Seine inzwischen vierzehnte Auflage erlebt 2013 das Internationale Akkordeonfestival in Wien. Ab dem 23. Feber haben Liebhaber weltmusikalischer Klänge einen ganzen Monat lang erneut die Gelegenheit, sich mit dem Instrument Akkordeon und dessen zahlreichen musikalischen Facetten und Seiten auseinanderzusetzen. Wie gewohnt mit einem hochkarätigen Programm aufwartend, setzt sich das von Friedl Preisl geleitete Festival stilistisch auch diesmal keinerlei Grenzen. Von der Volksmusik bis zum Blues, von Jazz bis Rock zu ist nahezu jede Musikform vertreten. Zu entdecken gibt es also wie gewohnt einiges.

Mo, 28.01.2013 - 14:15

Um eine junge Formation, die schon auf ihrem Erstlingswerk musikalisch so auftritt, als wäre sie schon viele Jahre lang mit im Geschäft, handelt es sich bei dem Trio Akk:zent. Paul Schuberth (Akkordeon) , Johannes Münzner (Akkordeon)  und Victoria Pfeil (Saxophon) , die drei Köpfe hinter diesem spannenden Projekt, zeigen trotz ihrer Jugend bereits eine Reife, die man sonst nur von den älteren Vertretern der heimischen Weltmusikszene gewohnt ist. An ihren Instrumenten über jeden Zweifel erhaben und mit dem notwendigen Gefühl fürs Komponieren ausgestattet, lassen sie, wie auch auf dem 2012 erschienenen Debüt „so oder so“  zu hören ist, Stücke entstehen, die gänzlich neue Sichtweisen auf den Begriff Weltmusik eröffnen. Stilistische Grenzen oder einengende Sichtweisen existieren im Denken der drei Protagonisten einfach nicht. Hier wird, ohne wirklich nach links oder rechts zu blicken, einfach drauf los musiziert, und das mit einer solch erfrischenden und undogmatischen Art, dass es eine wahre Freude ist. Die nächste Gelegenheit, das Trio Akk:zent live zu erleben, gibt es am 25. Jänner im Röda in Steyr.

Fr, 18.01.2013 - 14:10

St. Pölten (OTS/NLK) - Traditionell mit dem Osterfestival "Imago Dei" beginnt das diesjährige Programm der Kremser Festivals und Klanginstallationen: Unter dem Titel "Am Anfang war..." stehen diesmal vom 2. März bis 1. April an acht Abenden im Klangraum Krems Minoritenkirche und im Stift Melk die Schöpfungsmythen und die Geschichte des Seins zwischen Transzendenz und Immanenz im Mittelpunkt. Mit dabei sind u. a. Michael Köhlmeier, Ernst Kovacic, ein iranisches Derwisch-Tanz-Ensemble, ein lettischer Jugendchor, tibetische Mönche, Pandit Hariprasad Chaurasia aus Indien und Dzevad Karahasan aus Bosnien

Mi, 16.01.2013 - 18:23

Seine Musik steht schlicht für die kulturelle Vielfalt, für die kunstvolle Zusammenführung der unterschiedlichsten Klangtraditionen zu einem homogenen Ganzen, für einen zeitgenössischen urbanen Weltmusiksound, wie er in einer ungemeinen Vielschichtigkeit seinen Ausdruck findet. Sänger und Gitarrist Alp Bora offenbart sich in seinem Schaffen als ein bewusst zwischen den Stühlen Sitzender, dem es mehr darum geht, die eigene musikalische Freiheit zu verwirklichen, denn sich in irgendeiner Form einschränken zu lassen. Am 18. Jänner gastiert Alp Bora gemeinsam mit seinem Quartett im Wiener Konzerthaus. Zur Aufführung bringt der inzwischen viel umher gekommene türkischstämmige Musiker seine international vielbeachtete CD "Amber".

Mi, 16.01.2013 - 14:53

Mit dem Trio Infernal gastiert am 17. Jänner eine Formation in der Wiener Sargfabrik, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Tango Nuevo in der Tradition eines Astor Piazzolla oder Richard Galliano einer modernen und stileübergreifenden Interpretation zuzuführen. Mit viel Spielwitz und einer unbändigen Freude am Experiment schlüpfen Christian Bakanic (Akkordeon, Keyboard, Perkussion), Christian Wendt (Bass) und Jörg Haberl (Schlagzeug) als Trio in die Rolle eines Botschafters zwischen den verschiedenen Spielformen und erschaffen auf diesem Wege eine Klangwelt, die an Nuancen reich, vor allem mit ihrem Facettenreichtum punktet. Was die Combo fabriziert, ist ein lebendiger musikalischer Hybrid aus Jazz, Tango und den unterschiedlichsten Formen elektronischer Clubmusik.