Musikmagazin – Neues vom österreichischen Musikgeschehen

Di, 04.02.2014 - 11:36

Vier Jahre nach „Wenn dir das meine Liebe nicht beweist“, der Arcade Fire-Platte in der Diskografie der Band, veröffentlicht das von Wien aus operierende burgenländische Quartett sein neues Studioalbum „Trumpf“. Garish haben sich viel Zeit gelassen, um ein Album zu erarbeiten, das ihnen perfekt entspricht: emotional, manchmal pathetisch, morbid, aber auch rau und mit Luft zwischen den Tönen. Man hört eine Band auf der Höhe ihrer Möglichkeiten. Sebastian Fasthuber hat mit Sänger Thomas Jarmer und Schlagzeuger Markus Perner gesprochen.

Do, 30.01.2014 - 17:57

FlicFlac ist ein österreichisches Produzenten-Duo, dessen Songs und Edits auf Youtube und Soundcloud in den letzten Monaten Zig-Millionen mal gehört wurden. mica – music austria hat mit Max Gain, einer Hälfte des Duos, über den Erfolg, Edits und das Genre Deep House gesprochen.

Do, 30.01.2014 - 16:16

Am Freitag, 17.Jänner wurde im Salzburger Rockhouse der mittlerweile 17. "Xtra Ordinary-Sampler" präsentiert, der sich mittlerweile zur wichtigsten musikalischen Visitenkarte der Rock/Pop-Szene in und um Salzburg herum entwickelt hat. Initiator und Rockhouse-Geschäftsführer Wolfgang Descho kann dabei auch auf eine lange Erfolgsgeschichte verweisen, die sich für einzelne Acts nicht zuletzt in Plattenverträgen (The Purple Souls) niedergeschlagen haben. Auch heuer hatte wieder die zehnköpfige Fachjury aus Musikern, Journalisten und Fans die Qual der Wahl. Entstanden ist dabei ein bunter Stilmix der Salzburger Musikszene zwischen Blues, Pop, Indie-Rock, Metal, Alternative/Indie bis hin zu HipHop.

Mi, 29.01.2014 - 11:55

Beharrlich sengt die goldene Flamme des großen Feuerballs auf den pittoresken Landstrich, der irgendwann einmal San Fernando geheißen hatte, bevor sie ihn Inland Empire nannten. Ein weißes Pferd erscheint. Es kennt die Gegend von früher. Sie ist sein entvölkerter Mythos, paradiesisches El Dorado vor der Vertreibung.

Mi, 29.01.2014 - 11:43

Allen Unkenrufen zum Trotz ist er lebendiger denn je, der Rock der vermeintlich alten Schule. Es sind vor allem Bands wie die Tiroler Mother`s Cake, die heutzutage zeigen, dass die doch etwas anspruchsvolleren und spielerisch herausfordernden Formen dieses schon oftmals tot geglaubten Musikstils erfreulicherweise in wieder wachsender Zahl ihre Anhänger finden. Vor allem immer mehr Musikfans der jüngeren Generationen entdecken den von den 70er Jahren geprägten Rock als spannende Alternative zu dem heutzutage sonst so Dargebotenen aus dem Sektor der gitarrenorientierten Musik für sich. Mit dem bärenstarken 2012er Debüt „Creation`s Finest“ hierzulande eine erste eindrucksvolle Duftmarke setzend, haben sich die drei Innsbrucker Yves Krismer, Benedikt Trenkwalder und Jan Haußels inzwischen längst auch in den Rockkreisen außerhalb Österreichs einen Namen machen können. Der bisherige Höhepunkt der der Karriere der 2008 gegründeten Band wird wohl im kommenden Feber folgen. Mother´s Cake nehmen eine ausgedehnte Tour durch den von noch nicht allzu vielen österreichischen Acts bespielten Kontinent Australien in Angriff. Eine hervorragende Gelegenheit für das sympathische Dreiergespann, seinen Bekanntheitsgrad noch weiter zu erhöhen.

Mi, 29.01.2014 - 11:42

Alle Achtung, das, was die junge oberösterreichische Band Loving.the.Alien auf ihrem Debüt "The blinded You" (Bleeding Star Records) musikalisch auf den Weg bringt, hat schon Klasse. Wüsste man nicht, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt, man wäre geneigt zu sagen, dass hier eine Formation am Werken ist, die schon Jahre der Entwicklungsphase hinter sich gebracht hat, so ausgereift erklingt das, was man zu Hören bekommt. Frei von stilistischen Zwängen und spürbar unbeschwert, beackert das Quintett mit musikalischer Finesse, Ideenreichtum und einem hörbaren Händchen fürs spannende Songwriting das Feld des Indiepop und lässt dieser Art Songs entstehen, die ihr Pulver auch nach mehrmaligem Durchlauf noch nicht verschossen haben. Erscheinen wird "The blinded You" am 22. Feber.

Di, 28.01.2014 - 18:02

Man kann durchaus sagen, dass 2013 für das Wiener Pop-Zweiergespann My Name is Music ein doch sehr erfolgreiches Jahr war. Nicht nur, dass die Band mit „Super Acceleration“ ein mehr als nur respektables drittes Album auf den Weg gebracht hat, schafften Phoebe Hall und Niki Altmann, die beiden Köpfe hinter dem Projekt, auch den Sprung auf zahlreiche Bühnen angesagter europäischer Clubs (unter anderem absolvierten sie einen Auftritt beim Reeperbahn Festival in Hamburg). Wirklich verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, weiß das Duo doch seit Jahren mit einem doch sehr eigenständigen Stil zu punkten. Die Nummern von My Name is Music haben Drive, Witz, Charme, einen hohen Lässigkeitsfaktor und vor allem Qualität, auch weil die Beteiligten es verstehen, sich über alle Oberflächlichkeiten des Pop hinwegzusetzen. Musikalisch sich zu allen Seiten hin offen zeigend, praktiziert die Wiener Band einen Sound der sehr vielschichtigen, variantenreichen und dem Mainstream unangepassten Note. Synthesizer-Klänge treffen auf verzerrte 70er Rockgitarren, tanzbare Beats auf punkiges Garagen-Feeling, Gameboy-Sounds auf balladeske Indie-Einwürfe und, und, und. Das neue Jahr nimmt das Duo nun mit einer kurzen Konzertreise durch Österreich, deren erste Station am 29. Jänner das Chelsea in Wien ist, in Angriff.

Di, 28.01.2014 - 13:15

Georg Hartwig setzt sich als Musiker, Produzent und Labelbetreiber seit vielen Jahren mit dem Musikbusiness dieses Landes auseinandner. Im mica-Interview erklärt er mit einfachen Worten, wie man es vermeidet, nur in der eigenen Suppe zu kochen und warum das Betrachten der Musikgeschichte die Akzeptanz für die heutige Situation schärft.

Di, 28.01.2014 - 11:55

Man tut Ernst Molden, Willi Resetarits, Walther Soyka und Hannes Wirth vielleicht ein wenig Unrecht, erwartet man von ihnen musikalisch gesehen mehr, als man es vielleicht bei anderen Bands tun würde. Aber es ist nun mal so. Zu oft haben sie in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, das sie zu etwas Besonderem befähigt sind, was sich nun auch ihrem neuen gemeinsamen  Album „Ho Rugg“ (Monkey Music), dem zweiten nach „Ohne di“, einmal mehr zeigt. Was der Vierer unter der Federführung des Liedermachers und Dichters auf den Weg bringt, ist schlicht eine sehr stimmungsvolle, unter die Haut gehende und in den Blues übersetzte Liebeserklärung an den wienerischen Dialektsong mit Tiefgang und Seele. Erhältlich ist das in Thomas Pronais (Bo Candy & His Broken Hearts) Studio in der Cselleymühle in Oslip unter der Leitung von Kalle Laar in rein analoger Form - das heißt ohne jeglichen computertechnischen Schnickschnack und ohne aufwändige Nachbearbeitung – entstandene Album ab 7. Februar. Präsentieren werden Ernst Molden und seine Mitstreiter es am 30. Jänner im Wiener Stadtsaal.

Do, 23.01.2014 - 12:48

Wer handgemachte Musik, die sich weder um Moden noch um Revivals kümmert, liebt, ist bei der Salzburger Band Talisman Collection bestens aufgehoben. Hier treffen "perlende Akustikgitarren, fette Rockriffs, herrliche Bassläufe und viel Groove" optimal zusammen. Getragen von Anthony Hills sanfte Stimme erschaffen die Vier aus Salzburg mit ihrem "Acoustic-Rock" mitunter wahre Klanglandschaften: mal elegisch, mal herzhaft rau.