Musikmagazin – Neues vom österreichischen Musikgeschehen

Do, 28.05.2015 - 11:05

Das Kulturzentrum bei den Minoriten setzt innerhalb seiner Sparte Neue Musik verstärkt auf Konzerte, die instrumentale und elektroakustische Klangerzeugung gegenüberstellen. Motivation dieser Ausrichtung ist die Beobachtung, dass im allgemeinen Musikbetrieb entgegengesetzte Entwicklungen platzgreifen, obwohl im Bereich der Neuen Musik in den letzten Jahrzehnten viele Formen der Einbeziehung elektroakustischer Klänge bzw. elektronischer Medien versucht wurden.

Mi, 27.05.2015 - 16:17

PPOP ist ein Festival für experimentelle, neue, unerwartete Opern- und Musiktheaterformen. Es geht ums Untersuchen, ums Experimentieren und Erforschen. Es geht um Dekonstruktion, Rekonstruktion und Revolutionieren. Es geht um das Brechen von Regeln und die Abkehr von Konventionen.

Di, 26.05.2015 - 12:41

Wer träumt nicht gelegentlich davon, die Welt mit ihren atemberaubenden Landschaften und vielfältigen Kulturen zu erforschen? Den Mitgliedern des ensemble reconsil hat ihre rege Konzerttätigkeiten, die sie in nähere und ferne Teile der Erde gebracht hat, gerade diesen Traum noch erstrebenswerter erscheinen lassen. Beschlossen wurde daraufhin, das aufwändige Projekt reconsil exploring the world auf die Beine zu stellen. Das Konzert am 29. Mai 2015 im Joseph Haydn Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst bildet den Abschluss dieser Reise mit Werken zu Kanada und Südkorea.

Di, 26.05.2015 - 11:07

Im Jahr 2015 werden erstmals die MUSIKTHEATERTAGE WIEN stattfinden. Sie sind Wiens erstes international ausgerichtetes Festival für zeitgenössisches Musiktheater und zeigen mit Uraufführungen, Gastspielen und Koproduktionen Musiktheater der Gegenwart in seinen vielen Facetten. Veranstaltungsort des Festivals ist das Werk X im Kabelwerk. Die Musiktheatertage Wien starten am 27. August 2015 unter der Künstlerischen Leitung von Thomas Desi und Georg Steker.

Mi, 20.05.2015 - 13:50

Vom 8. bis zum 13. Juni 2015 findet die zweite Auflage des UNSAFE & SOUNDS FESTIVALS statt. Im Wiener WUK, dem RHIZ, dem MO.E und anderen Off-Spaces werden auch dieses Jahr unter einer neuen Kuratorin wieder herrschende Aufführungskonzepte infrage gestellt und unerwartete sonische Synergien geschaffen. Zu sehen sein wird unter anderem das BLACK PAGE ORCHESTRA im kompositorischen Bereich. Darüber hinaus treten KünstlerInnen wie GHEDALIA TARZARTES, FELIX KUBIN und SAMUEL KERRIDGE auf, die fast paradigmatisch für die Überwindung des Genrebegriffes stehen.

Mi, 20.05.2015 - 10:02

„Wenn ich da dabei sein kann, komme ich heim. Wo immer wir spielen, was immer wir spielen“. Keine weiteren Fragen an den Musiker. Auch der Zuhörer kann eintauchen in das Erlebnis Windkraft. Windkraft – Kapelle für Neue Musik ist ein frei arbeitendes Tiroler Ensemble, bestehend aus Bläsern und Schlagwerkern, ergänzt immer wieder durch Pianisten und Kontrabassisten, erweiterbar je nach Desiderat der Partitur. Heuer feiert das Ensemble sein 15-jähriges Bestehen.

Mo, 18.05.2015 - 15:43

Wien (OTS) - Das "International Rostrum of Composers" ist ein jährlich durchgeführtes Meeting von rund 30 Rundfunkanstalten aus vier Kontinenten, dessen Ziel der internationale Austausch zeitgenössischer Musik und auch die jährliche Wahl einer "Selected Work" und mehrerer "Recommended Works" ist. Zwei von Ö1 nominierten Künstlern beziehungsweise deren Werken gelang der Einzug in die Auswahlkategorie der "9 Recommended Works": Katharina Klement und Jorge Sánchez-Chiong.

Mo, 18.05.2015 - 10:24

Im Rahmen seines Artists-in-Residence-Programms stellt das BUNDESKANZLERAMT in Kooperation mit KULTURKONTAKT AUSTRIA seit 2009 ausländischen Kulturschaffenden Stipendien zur Verfügung. Von April bis Juni 2015 ist die rumänische Komponistin DIANA ROTARU zu Gast in Österreich. Christian Heindl im Interview mit der Künstlerin zu ihren bisherigen Erfahrungen.

Fr, 15.05.2015 - 11:48

Der kompositorische Weg Christian Ofenbauers verlief in den 1980er Jahren innerhalb eines Traditionsstranges, der von Gustav Mahler über Alban Berg bis zu Ofenbauers Lehrer Friedrich Cerha führt und gemeinhin mit dem schlagwortartigen Begriff des „Espressivo“ umschrieben wird. Die ausgesprochen gestische Prägung dieser frühen Schaffensperiode manifestiert sich etwa in dem Orchesterstück … wie eine Nachtmusik von 1986 und erreicht ihren Höhepunkt in dem Bühnenwerk MEDEA nach Texten von Heiner Müller (1990–94), das zugleich den Wendepunkt zu einer neuen Musikästhetik markiert.

Fr, 15.05.2015 - 11:00

„urbo kune“ heißt auf Esperanto „gemeinsame Stadt“. Nach fast zehn „Konstellationen“ ist das gemeinsame Projekt von NETZZEIT und dem KLANGFORUM WIEN nach der Gesamturaufführung in Köln nun auf der Zielgeraden. Am 23. und 24. Mai gibt es im WIENER KONZERTHAUS „Ein Tag und eine Stunde in urbo kune“ mit Musik, Vorträgen und Utopien zur Verbesserung der Welt. Zum Thema gemacht wird ein „künstlerisches Manifest für ein solidarisches, gemeinschaftliches Europa, für das Teilen und Miteinander, gegen partikularistischen Kleingeist und gegen den Egoismus der Besitzstandswahrer“, schreibt KLANGFORUM-Intendant Sven Hartberger. Mit ihm und dem NETZZEIT-Regisseur Michael Scheidl sprach Heinz Rögl im Vorfeld des Ereignisses.       

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