Musikmagazin – Neues vom österreichischen Musikgeschehen

Di, 18.02.2014 - 13:11

Das Genderprojekt „Holz-Blech-Schlag“ der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien verbindet Blas- und Schlaginstrumentenklassen mit den Kompositionsklassen und soll einen für Genderfragen sensibilisierenden Bewusstmachungsprozess einleiten. Das Gender-Projekt „Holz-Blech-Schlag“ ist für drei Jahre anberaumt. Im ersten Jahr 2013 stand die Klarinette, 2014 wird die Trompete und 2015 das Schlagwerk im Zentrum stehen. Am 10. und 11.April 2014 findet ein zweitägiger Workshop mit Abschlusskonzert statt. 

Mo, 17.02.2014 - 14:45

„Jazz ist die musikalische Erfindung des 20. Jahrhunderts. Das Zusammenwirken von improvisatorischer Spontaneität, interaktivem Ensemblespiel, pulsorientiertem musizieren und unersättlicher Gier nach Einflüssen hat Spieltypen hervorgebracht, die die musikalische Welt nachhaltig verändert haben und dies in immer stärkerem Maße tun“, Christoph Cech.

Fr, 14.02.2014 - 17:30

Wien (OTS) - "Das Eintreten des Kulturministers für eine Nachfolgeregelung der Leerkassettenabgabe ist zu begrüßen. Eine Festplattenabgabe ist technisch leicht machbar, internationale Praxis und nicht mehr als eine Anpassung an technische Entwicklungen, die es freilich auch künftig aufmerksam zu verfolgen gilt. Alltägliche Nutzungshandlungen die das Urheberrecht tangieren, geschehen heute auf unterschiedlichen digitalen Speichermedien - daher ist auch eine geringe Abgabe an diese zu binden. Diese Novellierung wäre eine vernünftige, praktikable Lösung", so Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

Fr, 14.02.2014 - 12:55

„I can't understand why people are frightened of new ideas. I'm frightened of the old ones“, antwortete John Cage einmal auf die Frage, warum seiner Meinung nach die Menschen ihre Ohren nicht öffnen wollten.

Do, 13.02.2014 - 14:30

Graz (OTS) - Der ORF reduziert seinen Anteil für das ORF musikprotokoll im steirischen herbst 2014 um beinahe 50 %. Veronica Kaup-Hasler, Intendantin des steirischen herbst wendet sich anlässlich dieser Kürzung in einem offenen Brief an Dr. Wrabetz, Generaldirektor des ORF:

Di, 11.02.2014 - 14:49

Wien (OTS/SK) - Gemeinsam mit BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny diskutierte Bundesminister Josef Ostermayer gestern, Montag, anlässlich des BSA-Lecture über aktuelle Themen der Innenpolitik und wichtige kulturpolitische Maßnahmen dieser Legislaturperiode. Dabei betonte Ostermayer: "Im Kunst- und Kulturressort bleibt das Budget trotz notwendiger Konsolidierung konstant. Mit einer Reihe von Maßnahmen wollen wir die Situation von KünstlerInnen und Kulturschaffenden verbessern. Dazu zählen unter anderem die Reform des Urheberrechts oder erhebliche Verbesserungen in der Künstlersozialversicherung. Denn wer Kunst und Kultur schafft, leistet einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft und muss auch entsprechend abgesichert sein."

Mo, 10.02.2014 - 12:23

Ab dem Sommersemester 2014 wird an der Universität Mozarteum Salzburg der viersemestrige, berufsbegleitende Universitätslehrgang "Musiktheatervermittlung" eingerichtet. Ziel ist es, die Studierenden zur pädagogisch und künstlerisch kompetenten Vermittlung von Oper, Operette und Musical in unterschiedlichen Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen an verschiedene Zielgruppen zu befähigen. Die Lehrveranstaltungen werden an der Universität Mozarteum Salzburg, an der Staatsoper Berlin und an der Komischen Oper Berlin abgehalten.

Do, 06.02.2014 - 13:00

Die neue Musik- & Contentmesse Classical:NEXT findet 2014 zum zweiten Mal in Wien im MAK – Museum für Angewandte Kunst statt und zählt bereits zu den weltweit wichtigsten Hot-Spots für die klassische Musikbranche! Vom 14. bis 17. Mai 2014 ist die Classical:NEXT wieder Multiplikator und Marktplatz zur weltweiten Vernetzung aller Akteure aus der klassischen Musikszene, zum Anbahnen neuer Kooperationen, zum Ausloten neuer Vertriebswege und zur Vermittlung von KünstlerInnen, KomponistInnen und musikalischen Projekten.

Mi, 05.02.2014 - 12:04

Die Stadt Wien stiftete 1985 anlässlich der 85. Wiederkehr des Geburtstages ihres Ehrenbürgers Ernst Krenek einen Preis für ein Werk von Komponistinnen und Komponisten beziehungsweise Musikschriftstellerinnen und Musikschriftstellern in der Höhe von 8.000 Euro. Dieser wird jedes zweite Jahr im Dezember vergeben.

Di, 04.02.2014 - 16:31

Aus einer Wiener Subkultur heraus entstand die ISCM, die International Society for Contemporary Music. Mit ihren zahlreichen Ländersektionen in alle Kontinenten ist sie heute die bedeutendste musikkulturelle Gesellschaft der Welt. Am 11. August 1922 gründeten im Salzburger Cafe Bazar 24 anwesende Komponisten, unter ihnen Webern, Bartok, Hindemith, Honegger, Kodaly, Milhaud, Wellesz – mit ihnen telegrafisch auch Berg, Ravel, Respighi, Schönberg, Strawinsky, damals größtenteils ‚Avantgarde’, heute alle weltberühmt –, eine „Internationale Gesellschaft für Neue Musik“. Richard Strauss übernahm das Präsidium des Gründungskomitees. Die Idee verbreitete sich innerhalb weniger Jahre weltweit. Musikfreunde, Künstler aller Arten, Wissenschaftler, Philosophen schlossen sich an. 1923 wurde in London ein Dachverband gegründet, es entstand die erste internationale musikkulturelle Gesellschaft der Welt.