Musikmagazin – Neues vom österreichischen Musikgeschehen

Di, 29.04.2014 - 10:22

Aus dem reichhaltigen und vielfältigen Kulturleben der Stadt Wien ist es längst nicht mehr wegzudenken, das am Praterstern angesiedelte Fluc. 2002 zu einer Zeit entstanden, in der es um die Möglichkeiten für die alternative Jugendkultur in Wien eher suboptimal bestellt war und besonders auch die Gegend rund um den Bahnhof Wien Nord im zweiten Bezirk sich eher von einer tristen und grauen Seite gezeigt hat, hat sich der inzwischen auch international einen hervorragenden Ruf genießende Club über die Jahre als bedeutendste Drehscheibe der heimischen alternativen zeitgenössischen Musikkultur etabliert. Mit einem Programm, das keinerlei Einschränkungen kennt - vom Pop über Noiserock bis hin zu den experimentellsten Spielformen findet alles statt - konnten die Betreiber in der vergangenen Dekade immer mehr kunst- und musikinteressierten Leute anlocken und auch begeistern.

Di, 29.04.2014 - 10:20

Der Proberaum des Klangforum Wien befindet sich im 5. Wiener Bezirk, einem Stadtteil abseits der etablierten Kulturszenerie, mit einem Reichtum an verschiedenen Kulturen und Talenten, in dem die gesellschaftlichen Ausschlüsse schnell sichtbar werden. Vielfalt, Dialog und Reflexion kennzeichnen die Arbeit der 24 MusikerInnen aus zehn verschiedenen Ländern, die hier täglich proben, diskutieren und konzipieren. Aus dem Bedürfnis des Künstlerkollektivs heraus, einem möglichst breiten Publikum seine Arbeit zugänglich zu machen und somit Neue Musik nachhaltig in das Musikleben der Stadt und ihrer Bewohner einzubinden, sind im Laufe der mehr als 20 Jahre zahlreiche Vermittlungsprojekte entstanden.

Mo, 28.04.2014 - 11:02

Monika Sigl-Radauer ist als Musikvermittlerin sowie als Musik- und Tanzpädagogin freischaffend beim Mozarteumorchester Salzburg tätig und ist Beiratsmitglied der plattform musikvermittlung österreich. Das Interview hat Barbara Semmler geführt.

Do, 24.04.2014 - 13:02

departure öffnet 2014 ein neues gedankliches Experimentierfeld: „City Hype – Die Zukunft mitgestalten“ schließt an den großen Erfolg des Ideenwettbewerbs im letzten Jahr an und lädt Kreative und Stadtbegeisterte ein, ihre Ideen zur Zukunft des Zusammenlebens in der Stadt einzubringen. „Mit City Hype gibt es wieder einen Wettbewerb der rauchenden Köpfe: Wien gehört zu den smartesten Städten weltweit und ist die innovativste Stadt Europas, dieses kreative Potenzial gilt es auch heuer auszuschöpfen. Und das nicht nur für unsere Stadt, sondern aus Wien heraus“, so Vizebürgermeisterin Renate Brauner. Der erste Ideenwettbewerb 2013 war auch international höchst erfolgreich: Projekte aus dem Nahen Osten, Asien und vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA erreichten departure.

Mi, 23.04.2014 - 11:47

Der etablierte junge ohren preis für Musikvermittlung im deutschsprachigen Raum ist ab heute wieder auf www.jungeohren.de ausgeschrieben. Als Sensor für neue Trends und das Aktuellste aus den unterschiedlichen Feldern der Musikvermittlung ist der junge ohren preis seit sieben Jahren eine anerkannte Instanz.

Mi, 23.04.2014 - 10:03

Die austria wirtschaftsservice I erp-Fonds hat in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt Österreich (Abteilung VI/6: EU-Kulturpolitik und Abteilung II/3: Film), dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie der creativ wirtschaft austria der Wirtschaftskammer Österreich eine Studie zur aktuellen Finanzierungssituation und dem Finanzierungsbedarf der österreichischen Kultur- und Kreativwirtschaft beauftragt.

Di, 22.04.2014 - 12:24

Thomas Randisek steht als Vertreter des Dachverband Salzburger Kulturstätten für die Interessen der freien Kulturszene des Bundeslandes. Im Gespräch mit Lucia Laggner erörtert er die konkreten Aufgabenbereiche, stellt überdimensionierte, politisch motivierte und unter dem Deckmantel der heimischen Kunst propagierte Feste in Frage und den Fördergebern die Route ins Fenster, indem er unter anderem die Abwanderung der heimischen Kunstschaffenden als gefährdende Tatsache ansieht. Kulturarbeit muss aus öffentlicher Hand gefördert werden. Davon ist Randisek überzeugt.

Do, 17.04.2014 - 13:26

Musik bewegt alle und mit Musik kann man, Digitale Revolution hin oder her, auch immer noch eine Menge Geld verdienen – Pop sells nach wie vor! Tim Renner, das ehemalige Wunderkind der Branche, Ex-Universal Deutschland Chef, Gründer von Motor Entertainment und einer der gefragtesten Musikmanager des Landes weiß das nur zu genau: Die Sportfreunde Stiller, Element of Crime, Tocotronic, Die Sterne oder Rammstein wären ohne ihn wohl kaum zu dem geworden, was sie heute sind; selbst den Fußballer Dante hat er über Nacht in die Charts gebracht. Gemeinsam mit der Radiopromoterin Sarah Wächter erzählt er nun in „Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten – Die Wahrheit über die Popindustrie“ (Berlin Verlag) die Geschichten hinter den Stars und gibt exklusive Einblicke in eine Branche im Umbruch, die wie kaum eine andere aus Emotionen Geld macht.

Di, 15.04.2014 - 13:38

Classical:NEXT und worum es geht? Die Classical:NEXT ist das Fach-Forum für alle Bereiche der klassischen Musik und bietet mehr als 1.000 MusikerInnen, KomponistInnen, MusikManagerInnen, Konzerthäusern, Festivals, Verlagen, Agenturen, u.v.m. aus über 40 Ländern Raum zur Vernetzung und für kreativen Austausch. Die heuer dritte Ausgabe findet vom 14. bis 17. Mai erneut in Wien statt. Herzstück des jährlichen Treffens ist die umfangreiche Expo und das 3-tägige Konferenz-Programm mit internationalen Panelisten im MAK - Museum für Angewandte Kunst Wien.

Di, 15.04.2014 - 11:31

Wien (OTS) - Erstmals seit dem Jahr 2010 ergeht der Große Österreichische Staatspreis, auf Vorschlag des Kunstsenats, wieder an einen Preisträger der Kategorie Musik. "Ich gratuliere Beat Furrer herzlich zum Großen Österreichischen Staatspreis 2014 und freue mich besonders, dadurch einen Vertreter der neuen Musik auszeichnen zu können", so Bundesminister Ostermayer. "Als Mitbegründer des 'Klangforum Wien', Dirigent und Komponist ist es ihm gelungen, Werke zu schaffen, die nicht nur international hohe Anerkennung finden, sondern sich schon jetzt einen festen Platz in den Klassiksammlungen der Gegenwart und Zukunft gesichert haben."