frauen/musik

Die Darstellung der Frauen in der österreichischen Musikwelt ist mica – music austria ein besonderes Anliegen. Im frauen/musik-Kanal des Magazins wird das heimische weibliche Musikschaffen in Artikeln, Interviews und Porträts präsentiert. 2009 wurde vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten das Handbuch „frauen/musik – österreich“ in einer deutschen und einer englischen Fassung herausgegeben. Es enthält Komponistinnen, Interpretinnen, Forscherinnen und Wissenschaftlerinnen, Produzentinnen, Journalistinnen, Festivals, Agenturen, Veranstalterinnen und Plattformen. Der Inhalt des Handbuchs wurde zur Gänze in die vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten geförderte und laufend erweiterte mica-Frauenmusikdatenbank übertragen. Im Jahr des 100. Jubiläums des internationalen Frauentags 2011 stand die Vortrags- und Diskussionsreihe mica focus unter dem Motto "Frauen und Musik"


Mo, 16.05.2011 - 16:15

In den letzten Jahren hat sich in Wien eine überaus lebendige Szene musizierender Komponistinnen etabliert, die auch international nicht unbemerkt geblieben ist. Zum fünften Jubiläum wächst das e_may Festival für neue und elektronische Musik nun erstmals auf drei Tage. Vom 19. bis zum 21. Mai sollen im Rahmen der von Gina Mattiello und Pia Palme 2007 gegründeten Veranstaltung im Wiener Kosmos Theater einmal mehr die Qualität und Vielfalt der internationalen und heimischen Komponistinnenszene gebündelt sichtbar gemacht werden. 

Mi, 11.05.2011 - 15:16

Das Girls Rock Camp NÖ ist ein einwöchiges Musikcamp in den Sommerferien 2011 und findet von 15.-20.08. in Kooperation mit dem  Jugend- und Kulturhaus Triebwerk in Wiener Neustadt statt. Workshops und Bandcoaching-Einheiten bieten in dieser Woche Mädchen die Möglichkeit, zu anderen musikbegeisterten Jugendlichen Kontakte zu knüpfen, eine Band zu gründen, gemeinsam einen Song zu schreiben, Platten aufzulegen und sich selbstsicher auf der Bühne zu bewegen. Teilnehmen können Mädchen im Alter von 16–21, die Interesse und Spaß daran haben, Instrumente zu spielen und Musik zu machen, unabhängig von musikalischen Vorkenntnissen oder Banderfahrungen.

Mo, 02.05.2011 - 17:48

Im vergangenen Jahr ein wenig ruhiger geworden ist es um die vielumjubelte österreichische Liedermacherin Eva Jantschitsch alias Gustav. Nun aber meldet sich die in Wien lebende Grazerin erfreulicherweise wieder vermehrt auf den heimischen Bühnen zurück. So gasiert die facettenreiche und kritische Künstlerin und Querdenkerin mit ihrer Band - Oliver Stotz (Fender) und Elise Mory (Bösendorfer) - am 4. Mai in der Salzburger Arge. Tags darauf wird sie im Rahmen des Popfests auf der Seebühne am Karlsplatz in Wien zu sehen sein.

Do, 14.04.2011 - 16:16

Zwei Jahre sind seit ihrem bisher letzten und von allen Seiten hochgelobten Album „The Ground Below“ vergangen. Im April meldet sich die Grande Dame der österreichischen Singer/Songwriterszene Clara Luzia nun mit ihrem neuen, inzwischen vierten Album „Falling Into Place"(Asinella Records) zurück. Und das auf eine mehr als eindrucksvoll Art und Weise. Die diesmal vorwiegend in Eigenregie entstandenen Stücke liefern einmal mehr den Beweis, dass es sich bei der gebürtigen Niederösterreicherin um eine der talentiertesten Liederschreiberinnen des Landes handelt. Was Clara Luzia hier nämlich abliefert, sind Songs so voller wunderbarer melancholischer Melodien, die, exzellent arrangiert und teils sehr zurückhaltend, teils hoch dramatisch in Szene gesetzt, schlicht und einfach berühren und begeistern.

Do, 14.04.2011 - 15:55

Mit einem echten Highlight finden die aktuell im Wiener Kosmostheater stattfindenden WORTinTONation – Musikwochen am 16. April ihren Abschluss. Zu Gast ist mit dem femous orchestra eine Formation, auf welche die Zuschreibungen außergewöhnlich, hochinteressant, spannend, vielschichtig, innovativ, politisch und feministisch mehr als zutreffend erscheinen. Vor wenigen Wochen anlässlich des hundertsten internationalen Frauentags gegründet, versammelt das genreübergreifende Orchester eine Vielzahl herausragender und in Österreich werkender Künstlerinnen mit dem Ziel, auf die bedeutende Stellung und das schöpferische Potential der Frauen in der Musik hinzuweisen.

Do, 07.04.2011 - 13:36

Wen küsst die Muse? Und wie? Gibt es einen Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Kreativität? Und wie setzt ein Genie sich selbst in Szene? Das internationale Symposium „Autorschaft – Genie – Geschlecht. Musikalische Schaffensprozesse von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“, das von 8. bis 10. April 2011 in Graz stattfindet, beschäftigt sich mit dieser Thematik. Es untersucht die Vorstellungen zum künstlerischen Schaffensprozess sowie Bilder und Selbstbilder von KomponistInnen – in Zusammenhang mit geschlechtlichen Unterschieden.

Fr, 01.04.2011 - 13:17

Lange Zeit schienen Frauen im professionellen Musikleben nicht präsent zu sein. Besonders der Bereich der Neuen Musik befand sich bis vor wenigen Jahren noch fest in Männerhand. Doch es hat ein Wandel stattgefunden. Glücklicherweise. Immer häufiger sind es Komponistinnen, die den Ton angeben und der zeitgenössischen Musik neues Leben einhauchen. Junge Künstlerinnen wie Manuela Kerer, Julia Purgina, Veronika Mayer, Eva Reiter oder Julia Unterpertinger, um nur einige wenige zu nennen, zeigen sich in ihrem Schaffen längst emanzipiert. Selbstbewusst und wissend um ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten betreten sie das bislang von männlichen Kollegen dominierte Parkett, um dort für neue spannende Impulse zu sorgen. Auch an der Kunstuniversität Graz hat man in den letzten Jahren versucht, den Fokus auf das Schaffen von Frauen zu richten und deren Werke sowie Persönlichkeiten sicht- und hörbar zu machen. Mit Erfolg. Im Rahmen einer am 5. April in der Aula der Kunstuniversität Graz stattfindenden und mit Heidi Baader-Nobs (Basel), Jacqueline Fontyn (Brüssel) und Ursula Mamlok (Berlin/New York) hochkarätig besetzten Gesprächsveranstaltung soll diese höchst erfreuliche Entwicklung einer näheren Analyse unterzogen werden. Beginn ist 19 Uhr. Eröffnet wird die Veranstaltung am 4. April mit einem Konzertabend. Es spielen Kolja Lessing (Violine) und Chia Chou (Klavier).

Mo, 21.03.2011 - 14:57

Wien (OTS/SK) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat gestern, Samstag, die Kultur-Initiative "Femous" eröffnet. Die Initiative "Femous - platform for famous female culture" organisiert anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Internationalen Frauentags im Jahr 2011 100 Veranstaltungen. Die Initiative ist als Vernetzungs- und Sichtbarmachungs-Plattform konzipiert, Ziel ist die Förderung weiblicher Kultur. Beim Startschuss der Veranstaltungsreihe, der unter dem Motto "A Femous Centenary Night" stand, bekräftigte Ministerin Heinisch-Hosek, dass "ein wichtiger Schritt geschafft wäre, wenn es uns heute gelingt, Frauen in der Musik bekannter und ihre Leistungen sichtbarer zu machen". Denn auch in der Musik seien Frauen unterrepräsentiert, so gäbe es z.B. nur wenige Musikjournalistinnen und nur wenige Frauen in Festivalleitungen.

Mi, 16.03.2011 - 15:27

femous: platform for famous female culture wurde anlässlich des 100 Jährigen Frauentages 2011 mit dem Ziel gegründet, in der Musik deutliche Zeichen zu setzen. femous zeigt, fördert und entwickelt famous-female Culture aus den Bereichen Jazz, Worldmusic, Advanced Pop, elektronischer und zeitgenössischer Musik, bietet Professionalisierung für Künstlerinnen und eröffnet Diskussionen. Mit 100 Veranstaltungen von März bis September soll gezeigt werden, dass herausragende Frauen in der Musik keine Ausnahme sind. Gefordert werden mehr Sichtbarkeit, mehr Führungspositionen, mehr Chancen und einfach mehr Platz für Frauen in der Musik! Für den Konzertabend am 19. März in der Ottakringer Brauerei verlost femous 1x2 Karten. Mehr infos: www.femous.org oder im www.facebook.com/femous.at

Fr, 11.03.2011 - 18:48

Man kann sie sich eigentlich kaum mehr vorstellen, die heimische Weltmusikszene ohne die aus Brasilien stammende Singer/Songwriterin Célia Mara. Sie zählt zu jenen prägenden Persönlichkeiten, die seit Jahren bereits mit ihrem Schaffen, großem Engagement und ihrer Internationalität, der heimischen Musikwelt mit den Stempel aufdrückt. Darüber hinaus ist die im Jahre 1963 geborene Sängerin und Gitarristin dafür bekannt, dass sie sich niemals ein Blatt vor den Mund nimmt, ihre Meinung und Botschaften mit Vehemenz zu vertreten versucht und in ihrer Musik Missstände schonungslos anprangert. Die Querdenkerin Célia Mara versteht sich als eine sich in verschiedenen Welten beheimatet fühlende Künstlerin, für die Grenzen, seien es nun staatliche, gesellschaftliche oder auch musikalische, einfach keine Bedeutung haben. Vielleicht die einzige echte Punkerin der Weltmusik.