Musikmagazin – Neues vom österreichischen Musikgeschehen

Di, 24.06.2014 - 16:25

Hang und Harfe, eine ungewöhnliche instrumentale Besetzung, die aus musikalischer Sicht schon einmal neugierig macht. Und wenn dann auch noch bildgewaltige Medienkunst hinzukommt, kann man sich auf ein wirklich außergewöhnliches Hör- und Seherlebnis einstellen. Das Wiener Duo Martina Stock (Harfe) und Christian Schratt (Hang) bespielt unter dem Namen CIFERENCE-SYMPHONY seit 2010 mit seinen minimalistischen  Eigenkompositionen internationale Konzertsäle und setzt Klang-Performance-Konzepte mit Medienkünstlern an atypischen Veranstaltungsorten und -plätzen um. So unter anderem auch im Rahmen ihres Pilotprojekts im Favoritner Wasserturm (Video). Am 28. Juni gastieren die beiden im Theater am Spittelberg in Wien. Dieses Mal begleitet werden sie von den beiden Medienkünstlern Antoni Rayzhekoff und Emanuel Andel von THISPLAY, mit denen sie gemeinsam an der kunstvollen Verwebung von Sound und Visuals experimentieren. mica - music austria verlost für das Konzert 2x2 Freikarten. Bei Interesse bitte eine Mail an office@musicaustria.at; Betreff: CIFERENCE-SYMPHONY & THISPLAY.

Di, 24.06.2014 - 09:55

Mit der New York School for Jazz and Contemporary Music. Von 19. bis 26. Juli 2014. Vergünstigte Konditionen und ein Stipendium für mica Club Mitglieder.

Mo, 23.06.2014 - 10:06

Dass sich der moderne Jazz nicht notwendigerweise immer in übermäßiger Vertracktheit verlieren muss, um ein interessanter und fordernder zu sein, sondern auch in eher zugänglicher Form spannend bleiben kann, das zeigt das Wiener Trio Sweet & Lovely auf seinem soeben erschienenen „Heros“ (Listen Closely).

Di, 17.06.2014 - 16:46

Eines muss man schon sagen, das bei Listen Closely erschienene Debüt der siebenköpfigen Formation Gnigler ist ein richtig lässiges Stück Musik geworden. Stilistisch nicht einordenbar, immens abwechslungsreich wie vielschichtig und darüber hinaus auch noch instrumental erfrischend eigenwillig besetzt, macht die Truppe rund um den der Band seinen Namen gebende Tenorsaxophonist Jakob Gnigler auf eindrucksvolle Art vor, dass in der Ausrichtung und Interpretation des Jazz nicht alles immer in Stein gemeißelt sein muss und es sehr wohl immer noch möglich ist, von der üblichen Spur abzugehen. Was auf dem Erstlingswerk auf dem Programm steht, ist eine spannende und in aller Offenheit betriebene Zusammenführung der unterschiedlichsten musikalischen Sprachen in ein lebendig-pulsierendes und buntesten Farben leuchtendes Ganzes.

Di, 10.06.2014 - 12:20

Das "The Electroacoustic Project" von Thomas Gorbach und Elak (Institut f. Komposition und Elektroakustik der Univ. f. Musik und darst. Kunst) arbeiten erstmals zusammen, um in Wien ein einzigartiges Arrangement von bis zu 60 Lautsprechern zu präsentieren, auf dem neueste elektroakustische und Computermusik dargeboten sowie ein Überblick über die Entwicklung dieser Genres gegeben wird. Vier Konzertabende mit jeweils drei Teilen bieten Gelegenheit, um in die farbige Welt der Klänge einzutauchen, in das große Kino für die Ohren. mica - music austria verlost pro Abend 4 Freikarten. Bei Interesse bitte eine Mail an office@musicaustria.at; Betreff: Electroacoustic Music Festival.

Di, 10.06.2014 - 10:01

David Six, der Kennern der jungen österreichischen Jazzszene aufgrund seiner vielen Beteiligungen an verschiedenen Projekten (Mira Lu Kovacs/David Six, David Six' s Matador, Laura Winkler´s Wabi Sabi Orchestra) eigentlich schon lange ein Begriff sein sollte, wandelt auf seinem nun erschienenen Soloalbum "In the Rosewood Forrest" (Freifeld Tonträger) auf dem Pfad der Klassik durch den Jazz, oder auch umgekehrt, von welcher Seite man es auch betrachten will. Der Komponist und Pianist spannt auf kunstvolle Weise einen Bogen zwischen diesen beiden musikalischen Welten, dies aber, ohne dabei irgendwie wirklich ganz eindeutig zu werden. Und genau in dieser gewissen Unschärfe liegt auch der besondere Reiz dieser Veröffentlichung.

So, 08.06.2014 - 19:53

Wie die Zeit vergeht. Man mag es kaum glauben, aber seit der Gründung der JazzWerkstatt Wien sind mittlerweile wirklich zehn Jahre ins Land gezogen. Zehn mehr als nur produktive wohlgemerkt. 2004 zunächst als bescheidene Idee geboren, jungen JazzmusikerInnen eine Plattform zu bieten, auf der sie sich präsentieren und künstlerisch uneingeschränkt entfalten können, hat sich der von Clemens Wenger, Clemens Salesny, Wolfgang Schiftner, Daniel Riegler, Bernd Satzinger und Peter Rom ins Leben gerufene Verein längst als einer der bedeutendsten Anlaufstellen der Wiener Musikszene etabliert. Mehr noch, die Jazzwerkstatt Wien steht inzwischen als Synonym für die musikalische Vielfalt und Lebendigkeit, die in der Bundeshauptstadt heute vorherrscht und betrieben wird. Dass das stetig angewachsene MusikerInnenkollektiv die ersten zehn Jahre so erfolgreich hinter sich gebracht hat, verlangt natürlich auch nach einem ausgelassenen Fest. Dieses geht am 9. Juni im Rahmen des WIR SIND WIEN.FESTIVAL 2014 bei der Strudlhofstiege im 9. Wiener Gemeindebezirk über die Bühne.

Di, 03.06.2014 - 11:19

Mit der amerikanischen Südstaaten-Metropole New Orleans, die als Wiege des Jazz gilt und in welcher der musikalischen Vielfalt zu keiner Zeit je Grenzen gesetzt wurden, fühlt sich der Organist aus der Steiermark seit je her tief verbunden. So gesehen, darf man sein neues Projekt, das unter dem Titel SOUL GUMBO läuft, durchaus auch als eine Art Liebeserklärung an diesen einzigartigen und schicksalshaften Ort ansehen. Gemeinsam mit dem legendären New Orleans Drummer Johnny Vidacovich, dem international renommierten Saxophonisten Craig Handy und mit dem ebenfalls aus den USA stammenden Gitarristen Alex Schultz macht sich der Organist aus der Steiermark daran, die Musik dieser Stadt, in der er vergangenen Winter sein neues und im Herbst erscheinendes Album aufgenommen hat, in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Einen ersten Vorgeschmack gibt es am 4. Juni im Wiener Porgy & Bess.

Fr, 16.05.2014 - 16:07

Es sollte dann schon das etwas besonderere und ein weit aus dem Rahmen des Gewöhnlichen fallende musikalische Projekt sein, das auf dem international renommierten deutschen Label ECM von ihm als Debüt erscheinen soll. Und das ist es auch. Wolfgang Muthspiel, einer der innovativsten Jazzgitarristen des Landes und unbestritten ein Meister seines Faches, hat sich für Verwirklichung seines ambitionierten Vorhabens mit den beiden amerikanischen Musikern Brian Blade und Larry Grenadier gleich zwei der echten Schwergewichte der internationalen Jazzszene mit ins Boot geholt. Das Ergebnis dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit liegt nun in der Form der CD „Driftwood“ vor.  Was die drei auf den Weg gebracht haben, ist eine sehr malerische Form des Jazz, eine eines sanften und warmen Klanges. Vorgestellt wird die neue CD im Rahmen einer Konzertreise durch Europa, die unter anderem am 21. Mai in den Dornbirner Spielboden führt.

Do, 15.05.2014 - 16:11

An dem Ort, an welchem alle stilistischen Kategorisierungen und Unterteilungen aufhören zu existieren, und einzig das Musizieren und die  Klangerzeugung im freien und zu allen Seiten hin offenen Raum stattfindet, genau an diesem trifft man auf das Soft Power Ensemble of Vienna. Wohl so ziemlich alle Hörgewohnheiten mit den heftigsten Mitteln auf die Probe stellend, versucht das elfköpfige Wiener MusikerInnenkollektiv jene Wege zu beschreiten, die überall hinführen, nur nicht ins Konventionelle.