Es ist soweit. Das Programm für die an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stattfindenden dritten Vienna Music Business Research Days (29. bis 30. Juni 2012) zu "New Music Consumption Behavior" ist komplett und verspricht spannende Präsentationen und Diskussionen. Die Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung setzen sich zum Ziel, Wissenschafter/-innen aus allen Disziplinen und Praktiker/-innen aus dem Musikbusiness einmal im Jahr in Wien zu versammeln, um sich über aktuelle Fragen und neueste Ergebnisse der Musikwirtschaftsforschung auszutauschen.
Weiter

Inwieweit ist seit dem Bestehen der Europäischen Union ein länderübergreifender Popmusikmarkt entstanden? Antwort auf diese Frage gibt eine Studie die das European Music Office (EMO) in Kooperation mit Eurosonic/Noordeslag in Auftrag gegeben hat und diesen Jänner auf dem Eurosonic Festival präsentiert wurde. Inwieweit werden KünstlerInnen auch außerhalb ihres eigenen Heimatlandes wahrgenommen und können sich erfolgreich etablieren? Die Studie zeichnet ein eher ernüchterndes Bild. Zwar wird innerhalb der Europäischen Union überwiegend europäisches Repertoire von Radiostationen gespielt und von Konsumenten auch downgeloadet, der Sprung eines Acts über die Grenzen in ein anderes Mitgliedsland findet aber nicht wirklich statt. Man tut sich aus verschiedenen Gründen schwer, Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit außerhalb des eigenen Heimmarktes zu erreichen.
Weiter
Joris Dudli kann auf eine erfolgreiche Karriere als professioneller Musiker zurückblicken: Studioaufnahmen für W. Ambros und R. Fendrich („Es lebe der Zentralfriedhof“, „Cats“), Mitglied beim Vienna Art Orchestra, Art Farmer Quintett, Fritz Pauer Trio, Karl Ratzer u.v.a.. Er spielte außerdem noch mit vielen anderen internatio-nalen Jazzstars wie z. B. Benny Golson, Joe Henderson, Chico Freeman, Joe Zawinul und ist seit 1993 Schlagzeugdozent auf der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz beschäftigt. Seit einigen Jahren leitet er auch eine erfolgreiche Jam Session im Wiener Tunnel und ab Februar 2012 wird es diese auch für Jugendliche und Kinder geben. Dadurch wird den fleißig Übenden und den vielleicht schon angehenden jungen Profis eine wertvolle Möglichkeit gegeben sich in frühen Jahren auf einer Bühne mit voller Licht- und Tonanlage, wie es der Keller des Tunnels bietet, zu präsentieren und Auftrittserfahrung zu sammeln. Los geht es am 5. Februar.
Weiter
Zum 8. Mal wird die Kunstuniversität Graz von 8. bis 16. Februar 2012 wieder zum Schauplatz für den Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“. Rund 300 MusikerInnen aus 38 Ländern treten in den Sparten „Duo für Gesang und Klavier (Lied)“, „Trio für Klavier, Violine und Violoncello“ und „Streichquartett“ in jeweils drei Durchgängen miteinander und gegeneinander an.
Weiter
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur schreibt für das Kalenderjahr 2012 den outstanding artist award Musik aus. Die Ausschreibung erfolgt für die Sparte „Elektronische Musik und Computermusik“. In Anerkennung bisheriger Leistungen und zur unmittelbaren Förderung des weiteren künstlerischen Schaffens wird der Preisträgerin/dem Preisträger eine einmalige Geldzuwendung von 8000 Euro zuerkannt.
Weiter
Die Struktur- und Regionalpolitik als einer der wichtigsten und am höchsten dotierten Politikbereiche der Europäischen Union soll wirtschaftliche und soziale Unterschiede zwischen den Regionen ausgleichen und den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedsstaaten stärken. Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft spielen dabei eine zentrale Rolle – die von der EU-Regionalpolitik bislang nur wenig wahrgenommen wurde. Die österreichische kulturdokumentation hat im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur den Stellenwert von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Konzeption der EU-Politik untersucht. Österreich stellt damit als einer der ersten Mitgliedsstaaten der EU dar, in welchem Ausmaß Kultur von der EU-Regionalförderung profitiert und wo noch Potentiale brach liegen, die aktiviert werden können. Durchgeführt wurde die Studie von Veronika Ratzenböck, Anja Lungstraß und Xenia Kopf.
Weiter
Die Medienkünstlerin Stefanie Wuschitz redet über „circuit bending“ und „physical computing“ und schwärmt für Sounds, Fluxus, Visuals und Geräte zerlegen. Auf dem „Miss Baltazar Festival“ lernte man am Wochenende in Wien eine neue Sprache, wie Technik ausgedrückt und demystifiziert werden kann. Das Interview führte Kerstin Kellermann.
Weiter
Der internationale Ernst von Siemens Musikpreis geht 2012 an Friedrich Cerha. Der 1926 geborene österreichische Komponist erhält den mit 200.000 Euro dotierten Preis als Auszeichnung für sein Lebenswerk. Vorrangig Komponist, sodann Dirigent, Organisator, Lehrer und Musikwissenschaftler, erlangte Cerha internationale Bekanntheit durch die Ausarbeitung des dritten Aktes von Alban Bergs Oper Lulu.
Weiter
Wien (OTS) - Sechs Künstlerinnen und Künstler wurden am 24. Jänner 2012 durch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Kulturministerin Dr. Claudia Schmied mit den Österreichischen Kunstpreisen 2011 ausgezeichnet. "Der Österreichische Kunstpreis ist ein notwendiges und vielstimmiges Bekenntnis zu zeitgenössischer Kunst in ihren vielfältigen Ausdrucksformen" so Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.
Weiter
Musik aus Österreich international sichtbar und bekannter machen. Genau dies soll mit der „Austrian Music Box“, eine gemeinsame Initiative des Österreichischen Musikfonds, der Wirtschaftkammer Österreich des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur sowie AKM und der IFPI Austira, bewirkt werden. Die Box enthält fünf von Branchenexperten und Journalisten zusammengestellte CDs, welche, je nach Genre, die besten heimischen Produktionen abbilden sollen. Gedacht ist die Box als Promotiontool auf internationalen Musikmessen, Showcase Festivals und für Institutionen und Partner aus den Ausland.
Weiter