Das Musikfestival OdeonMusik IV findet vom 1. bis zum 3. März 2012 statt. Im Zentrum der drei, jeweils zweigeteilten Abenden, stehen eine Hommage an John Cage, ein Werk Salvatore Sciarrinos für 100 Flöten, 100 Saxophone, Stimme und 8 Solisten, eine Musiktheaterinstallation und ein Werk Konrad Rennerts in Gedenken an die Opfer von Maly Trostinec. Zu erleben ist außerdem eine Uraufführung von Simeon Pironkoff, eine Elektro-Installation/-Performance von Angelica Castello, das Performance-Duo Rdeča Raketa sowie das französisch-norwegische Ensemble DANS LES ARBRES.
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Ein Musiker, der immer wieder zu überraschen vermag, bei dem nie wirklich vorausgesagt werden kann, in welche Richtung er sich auf seiner nächsten Veröffentlichung bewegen wird und für den die Weiterentwicklung seines eigenen Sounds die höchste Prämisse darstellt, ist ohne Zweifel der österreichische Jazzer Karl Ritter. „Soundritual“ (Windhundrecords), die neue CD des Ausnahmegitarristen, macht da keine Ausnahme. Losgelöst von allen musikalischen Begrifflichkeiten und Strukturen begibt sich Ritter in seinen neuen Kompositionen, beseelt vom Geiste des Experiments, auf eine spannende und atmosphärische Entdeckungsreise in die Welt der Klangkunst und Elektroakustik. Und das alleine mit seiner Gitarre (alleine beim letzten Stück erweitert sich das Klangspektrum um die Stimme von Battista Acquaviva), die er kurzerhand aus ihrem angestammten instrumentalen Kontext hebt und zu einem faszinierenden Klangkörper umfunktioniert. Gewöhnliches klingt definitiv anders.
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Ein spannender Musikabend ganz im Zeichen der hohen Kunst der Improvisation zwischen Melodie, Struktur und Lärm steht am 20. Februar im Wiener Gürtellokal Rhiz auf dem Programm. Auf der Bühne einfinden werden sich mit Alexandr Vatagin, George Bagdasarov, Fabian Pollack und David Schweighart vier junge Musiker, die vor allem dafür bekannt sind, in ihren verschiedenen Projekten mit Vorliebe an den Schnittstellen der unterschiedlichen Musikformen zu agieren. Wohin es die vier hochtalentierten Musiker nun gemeinsam in dieser Konstellation tatsächlich verschlagen wird, ist nur schwer vorherzusagen. Was aber die ganze Sache auch zu einer sehr spannenden macht.
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Der vor mehr als 15 Jahren aus dem südserbischen Nis nach Wien gekommene Bassist und Komponist Nenad Vasilic zählt ohne Zweifel zu den im Moment umtriebigsten Musikern der heimischen Jazzszene. Am 18. Februar lädt der mehrfach ausgezeichnete Musiker gemeinsam mit seinen vier Mitstreitern Vladimir Kraparov (Saxophone), Mario Vavti (Posaune), Marko Zivadinovic (Akkordeon) und Philipp Kopmajer (Schlagzeug) zu einem gediegenen Jazzabend in das Wiener Porgy & Bess. Einmal mehr im Gepäck mit dabei hat der Bassist seine aktuelle CD „Just Fly“.
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Am 10.02.2012 feiert das Salzburger Jazzit sein 10-jährigens Bestehen mit einem Staraufgebot zwischen lokal, international und transglobal.Zum „10 Jahre Jazzit“-Fest beschenkt der Salzburger "Musik Club" mit einer international besetzen "Dream Band" gleichsam sich selbst und seine zahlreichen Fans.
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Wenn die von Mia Zabelka und Zahra Mani gegründete One.Night.Band auf der Bühne steht, dann man sich einer Sache mehr als nur sicher sein. In welche Richtung, dieses stileübergreifend und interdisziplinär agierende Ensemble musikalisch gedenkt zu gehen, kann man im Voraus niemals wirklich vorhersagen. Auch nicht wenn, wie am 8. Februar in der Alten Schmiede es der Fall sein wird, man sich an der Vertonung komponierter Stücke heranmacht. Zur Aufführung bringt die One.Night.Band unter dem Motto "WERK/SPIEL" an diesem Konzertabend ein Stück, das auf einer Spielkartenpartitur des Preisträgers des phonofemme-Kompositionswettbewerbs Julian Gamisch basiert. In diesem reagiert das Ensemble auf die Tanzperformance von Bernadette Laimbauer.
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Aufgrund ihrer vielen, vielen Konzerte in Ausland sind Auftritte von ihr auf heimischen Bühnen inzwischen eher seltener geworden. Umso erfreulicher ist es, dass die vielbeschäftigte Komponistin, Sängerin und Perkussionistin Iris Camaa es dann doch immer wieder noch schafft auch die heimischen Musikfans zu beglücken. So auch am 14. Februar im Wiener Porgy & Bess. Zur Aufführung bringen die vielseitige Musikerin genauso bereits Bekanntes aus ihren Alben „Intimate Exchange“, „Souls Embrace“ und „Snapshot“, wie auch neue Kompositionen aus ihrem in Bälde erscheinenden und gemeinsam mit dem kubanischen Gitarristen Ariel Ramirez aufgenommenen Duett-Album „Thank you for the gift“.
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Ein wirklich ungemein erfrischendes und schon lange nicht mehr in dieser hohen Qualität gehörtes Lehrstück in Sachen Funk ist es geworden, das Solo-Debüt „Green Funk“ (7Jazz) des in Wien lebenden Stuttgarter Bassisten Uwe Felchle. Erstklassig produziert warten die insgesamt vierzehn überaus spannend arrangierten und sofort zündenden Songs mit wunderbarsten Melodiebögen auf, die vom ersten Moment an in den Ohren hängen bleiben. Wiederholungen oder Ausfälle sind auf der CD keine zu finden. Einzig, was alle Tracks verbindet, ist dieser unnachahmliche und ungemein ansteckend wirkende Groove, der schlicht und einfach nur zum Abtanzen einlädt. So mitreißend hat Funk schon lange nicht mehr geklungen.
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Nun schon seine sechste Auflage erlebt 2012, vom 12. bis zum 19. Mai, der von jmEvents.ro veranstaltete Internationale Bukarester Jazzwettbewerb. Mit dem Ziel, die rumänische Jazzszene international bekannter zu machen, ist der Wettbewerb als ein länderübergreifender konzipiert. Zur Teilnahme eingeladen sind MusikerInnen und SängerInnen aller Nationalitäten. Einzige Voraussetzung ist, dass die Bewerber ihr 35. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, das heißt, sie müssen nach dem 1. Mai 1977 geboren worden sein.
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Durchaus zufrieden kann das Salzburger Jazzit auf die letzten 10 Jahre als "Musik Club" zurückblicken. Dass es dabei auch heuer wieder zu facettenreichen Konzertabenden kommen wird, wurde am 02.02.2012 im Rahmen einer Pressekonferenz anschaulich dargestellt. Gehören doch heuer zu den Konzert-Higlights u.a. Namen wie Fiva & Das Phantom Orchester, Lonely Drifter Karen, Peter Brötzmann, Cecil Taylor, Ralph Towner oder Tortoise.
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