Ein optimistischer Realist mit Hang zum Pessimismus – RICHARD KAPP im mica-Interview

Richard KappIn Zeiten, in denen es an weniger positiven Meldungen aus der Welt nicht mangelt, ist es manchmal recht schön, sich einmal eine CD in den Player zu legen, die für einige Minuten für eine doch optimistischere Stimmung sorgt. „Fake“, so der Titel des neuen Albums von RICHARD KAPP & THE GOWNS, tut dies. RICHARD KAPP über sein neues Album, seine musikalischen Vorbilder und über die aktuelle Entwicklung in der heimischen Popszene. Die Fragen stellte Michael Ternai.

Das neue Album „Fake“ zeigt Sie einmal mehr als einen Songwriter, der seinen eigenen Weg verfolgt. Es klingt viel Britisches durch, ein wenig Jazziges und auch südamerikanische Rhythmen sind zu hören. Inwieweit ist die musikalische Offenheit ein Markenzeichen Ihrer Band geworden?

Richard Kapp: Ich tue mir immer sehr schwer, meine Musik von außen zu beurteilen. Aber ich denke, die Offenheit und Vielfältigkeit in meinem Songwriting rührt daher, dass mir einfach schnell langweilig wird und mir Vorhersehbares einfach zuwider ist. Wenn ich einen Song schreibe, wiederhole ich dabei gewisse Passagen immer wieder und dabei fallen mir oft neue Wendungen und Variationen ein. Einiges davon entsteht durch Inspiration, manch anderes mitunter, weil ich Fehler zur Kür mache. Damit meine ich, dass mir ein zufällig „falsch“ gespielter Akkord am Klavier den Weg in eine andere Richtung zeigen kann. Wenn sich das dann für mich richtig und rund anfühlt, dann nehme ich diesen Zufall an und bastle daraus wieder etwas Neues. Ich umgehe die Prägungen des Pop gerne und möchte die Hörerinnen und Hörer mit meinen Songs überraschen und aus ihren Gewohnheiten herausreißen. Das mag manche irritieren, dafür ist die Musik vielleicht auch nach dem dritten Mal Hören interessant. Mag sein, dass dies auch zu einem Markenzeichen meines Songwritings geworden ist.

Seit wann betreiben Sie Ihr Bandprojekt Richard Kapp & The Gowns eigentlich schon? War die musikalische Ausrichtung von Anfang an klar? Ist der jetzige Sound der, den Sie immer schon im Kopf gehabt haben?

Richard Kapp: Meine erste Solo-EP habe ich 2004 [u. a. mit einem Song aus dem Jahr 1995, Anm.] aufgenommen. Danach folgte mein erstes Album namens „A Tie For Free“, das ich mit befreundeten Musikerinnen und Musikern aus aller Welt über das Internet aufgenommen habe. Einige Songs bekamen sehr gutes Feedback und ich wurde des Öfteren gefragt, warum ich denn nie live spielen würde. Solo wollte ich aber nicht auftreten, weil ich den Sound des Albums nie allein hätte umsetzen können. Daher begann ich, eine Band rund um mein Projekt aufzubauen. Am Anfang waren wir nur zu viert, mittlerweile ist das Chamber-Pop-Ensemble, wie ich es gerne nenne, auf acht wundervolle Bandmitglieder angewachsen. Dazu zähle ich auch unseren großartigen Tontechniker Peter Schweighofer. Gemeinsam mit ihm wurde der Sound von Richard Kapp & The Gowns immer stärker geprägt. Das erste gemeinsame Album hieß „Asterix“ [„*“, Anm.]  und erschien 2008. „Fake!“ ist nun Ende Juni erschienen und unser mittlerweile viertes gemeinsames Album.

Wie lange haben Sie am aktuellen Album gearbeitet?

Richard Kapp: Die Aufnahmen zum neuen Album sind zwar innerhalb von nur ein paar Wochen entstanden, jedoch muss man natürlich auch die Zeit fürs Songwriting, die Lyrics, Arrangements, Proben, das Mixing und Mastering hinzuzählen und damit hat uns das neue Album über einen Zeitraum von knapp zweieinhalb Jahren beschäftigt. Das letzte Mal hatten wir den Großteil der Songs im Studio aufgenommen. Diesmal war der Prozess eher unkonventionell: So haben wir das Klavier im wunderbar charmanten Wiener Café Schmid Hansl des großartigen Rasmus Raubaum aufnehmen dürfen, andere Teile sind in unserem damaligen Proberaum entstanden, der für einige Instrumente wie zum Beispiel Schlagzeug, Bratschen und Glockenspiel eine angenehme und natürliche Akustik bot. Meine Vocals sind wiederum im Wohnzimmer entstanden. Ich nehme diese einfach gerne zu Hause auf, da ich dort in Ruhe und ohne Druck – ganz nach Stimmung – aufnehmen kann. Dies ermöglicht mir, nur dann aufzunehmen, wenn ich auch wirklich Lust auf den Song verspüre. Ich denke, die Stimmung wird dadurch am besten und vor allem authentisch transportiert.

Wie sieht es mit dem Songwriting aus. Halten Sie da alle Zügel selbst in der Hand?

Richard Kapp & The GownsRichard Kapp: Als „Cowboy Boy“ [Titel eines Song auf dem aktuellen Album, Anm.] halte ich natürlich auch die Zügel selbst in der Hand! Und diese ziehe ich auch entsprechend fest und straff! Nein, im Ernst: Zwar stammen alle Songs und auch die Arrangements aus meiner Feder, aber selbstverständlich gibt es dabei immer wieder genügend Freiräume, die von meinen Mitmusikerinnen und Mitmusikern ausgefüllt werden. Somit bringen sich auch alle in meiner Band mit ihrem ganz eigenen Sound ein, und so soll es auch sein. Letztlich denke ich, dass wir alle eine gemeinsame Vision meiner Songs haben und auf liebevolle Art nur das Beste für diese wollen. Da wir alle ziemlich auf einer musikalischen Wellenlänge surfen, klappt das auch wunderbar. Allerdings gibt es auch Teile in meinen Songs, da bin ich manchmal stur, und es mag sein, dass dies nicht immer alle in der Band nachvollziehen können. Dies ist aber, denke ich, eher der Ausnahmefall.

Welche Musik hat Sie in ihrer Jugend geprägt? Und inwieweit spielt diese in Ihr aktuelles Schaffen noch mit hinein? Welche Bands inspirieren Sie heute?

Richard Kapp: Unzählige Bands, hauptsächlich aus England. In meiner Jugend haben mich am Anfang schrullige, eigensinnige Bands und Künstlerinnen und Künstler wie 10cc (und hier spreche ich vor allem von den früheren Scheiben), Soft Machine, Genesis (mit Peter Gabriel), Supertramp, aber auch Gruppen mit üppigen Arrangements wie Electric Light Orchestra und ELP dazu inspiriert, selbst Songs zu schreiben. Als ich 16 Jahre alt war, tauchte ich immer tiefer in die Welt von Jazz und Fusion ein. Return to Forever, Yellowjackets, David Sancious fand ich (und finde ich immer noch) sehr inspirierend. Da ich mit 18 auch begann, Schlagzeug zu lernen, habe ich mich auch mit vielen Jazz- und Fusion-Drummern beschäftigt. Später wandte ich mich mehr den Solo-Künstlerinnen und -Künstlern zu. Billy Joel war dabei stets ein großer Einfluss. The Divine Comedy war eine Band, die exakt die Musik gespielt haben, die ich immer schon hören wollte. Ihre Musik war für mich eine große Inspiration und hat mir Mut gemacht, meinen musikalischen Stil weiter zu verfolgen. Viele der Solo-Künstlerinnen und -Künstler, die ich gerne höre, sind leider hierzulande viel zu wenig bekannt wie zum Beispiel Hawksley Workman, John Southworth, Sondre Lerche, Mike Evin, Richard Swift, Ben Joseph, Grand Hallway und viele mehr. Ich werde auch immer wieder durch Musikerinnen und Musiker inspiriert, mit denen ich das Vergnügen hatte, selbst die Bühne zu teilen: Darunter Angus Munro, Rob Marr, Cara Sebastian, BirdEatsBaby, Bitter Ruin, Cassis, Matt Keating, und viele mehr – alle sehr empfehlenswerte Musikschaffende. Unbedingt reinhören!

Ihre Musik hat einen sehr zeitlosen Charakter. Ein aktueller Trend scheint Ihnen nicht wirklich zuzusagen, oder?

Richard Kapp: Trends interessieren mich durchaus, aber ich folge ihnen deswegen nicht. In der Musik hat jede kreative Idee, jede Facette, jede interessante Abfolge, Kombination ihre Berechtigung. Ich bediene mich dann am musikalischen Buffet und greife mir heraus, was gut zum Thema des Songs passt. Auf unserem neuen Album gibt es zum Beispiel einen Song namens „The Unemployed Cowboy Boy“. Da muss dann klarerweise stilistisch etwas aus dem Country-Bereich her. Dann versuche ich – wie so oft –, bloß eine Stimmung einzufangen: War früher alles einfacher? Passt ein Cowboy noch in die heutige politisch korrekte Zeit? Oder ist er eben nur ein Cowboy Boy, ein kleiner unsicherer Bub, der sich damit schwertut, die macholastigen Eigenschaften abzulegen, die ihn seiner Meinung nach zu einem richtigen Mann gemacht haben? Oder ist die heutige Gesellschaft zu verkopft, zu streng, neurotisch, übersensibel? Muss wieder mehr Rock ’n‘ Roll her und ist der Cowboy Boy nur ein Mann, der seinen kindlichen, heimeligen und nostalgischen Blick auf die Welt nicht verloren hat? Wie das zu sehen ist, entscheiden für mich die Hörerinnen und Hörer. Ich möchte sie aber dazu bringen, über diese Themen nachzugrübeln. Insofern verpacke ich oft aktuelle Themen oder Trends in meine Songs. Ich will aber, dass die Musik diese richtig transportiert.

Ihre Songs vermitteln eine erfrischende Unbeschwertheit, Optimismus und positive Stimmung. Inwieweit spiegelt sich in den Songs Ihre Persönlichkeit wider?

Richard Kapp: Ich denke, dass Musik unterhalten und dennoch anspruchsvoll und polarisierend sein kann. Dazu gehört auch ein wichtiges Element, das mir in der heutigen Zeit in der Popmusik leider oft fehlt: Humor. Ich denke, das ist ein sehr enthemmendes Mittel. Viele Bands nehmen sich und ihre Musik oft viel zu ernst. Dieser „Was ich tue, ist unglaublich bedeutsam“-Coolness- Faktor geht mir manchmal auf die Nerven. Ich mag es, wenn ein Song ein Zuhause-Gefühl erzeugt. Etwas, was sich heimelig, vertraut und beständig anfühlt. Aber auch, wenn sich unsere Musik optimistisch anfühlt, lässt sich auch eine melancholische Ebene nicht verleugnen. Ich sage gerne von mir, dass ich ein optimistischer Realist mit Hang zum Pessimismus bin. Somit spiegeln meine Kompositionen und Lyrics durchaus meine Persönlichkeit wider. Das würde für mich anders auch gar nicht funktionieren. Wenn ich nicht ich selbst wäre, dann könnte meine Musik auch nicht authentisch klingen.

Welche Themen sind es, die Sie in ihren Songs abhandeln?

Richard Kapp: Hauptsächlich sind es Alltagsbeobachtungen oder die kleinen Gefühle, über die man nicht oft spricht. Oder auch gesellschaftliche Veränderungen, die ich bemerke. Aber es ist auch Platz für Liebe und Sehnsucht. Ich liebe auch skurrile Themen: Einen Song habe ich zum Beispiel über Hundekot („Dog Poo“) geschrieben, dann gibt es einen über Fahrstunden („Driving Lessons“), einen anderen über einen tragischen Tag, an dem man kein einziges „Like“ auf Facebook bekommt („The Social Network Tragedy“), ein Song unseres letzten Albums handelt von einem geplanten Amoklauf („Amok“), „Master of Tiramisu“ erzählt die Geschichte eines Rappers, der für sein leckeres Tiramisu berühmt ist.

Es herrscht in Moment ein regelrechter Hype um den österreichischen Pop. Wie sehen Sie die aktuelle Entwicklung?

Richard Kapp 3Richard Kapp: Sagen wir so: Ich habe das Gefühl, dass sich da etwas tut. Ich betrachte das vorsichtig positiv. Es gibt im österreichischen Pop sehr interessante Entwicklungen und wahnsinnig talentierte Musikerinnen und Musiker. Viele davon haben bisher nicht die Anerkennung erhalten, die sie verdienen würden. Ich bin der Meinung, dass das auch ein Mentalitätsproblem ist. Österreich war halt nie ein Land der Popkultur wie zum Beispiel Großbritannien. Uns fehlen daher die dazugehörige Nostalgie, die Tradition, die Historie und damit auch das Selbstbewusstsein. Dies resultiert dann darin, dass wir uns nicht trauen, eine überzeugte Einschätzung zu treffen, und dann doch lieber zögernd abwarten, was die anderen dazu zu sagen haben. Es gibt ein psychologisches Experiment, wo man herausfinden wollte, wie sehr manche Menschen ihrer eigenen Einschätzung vertrauen. Darin zeigte man den Probandinnen und Probanden eine Linie mit einer bestimmten Länge. Diese musste dann mit der Länge drei unterschiedlich breiter Linien verglichen werden. Jede und jeder allein gab die korrekte Antwort. Als das Experiment aber in einer Gruppe durchgeführt wurde und eingeweihte Probandinnen und Probanden bewusst die falsche Antwort gaben, tendierten die anderen plötzlich dazu, sich der Mehrheit anzuschließen. Dass die Mehrheit anderer Meinung war, hat sie so sehr verunsichert, dass sie dazu neigten, ihrem Gefühl und Verstand zu misstrauen.

Was hat sich im Vergleich mit vor ein paar Jahren geändert?

Richard Kapp:
Ich denke, dass sich das Business nicht sonderlich geändert hat. Aber dank toller Acts, etwas mehr Medienaufmerksamkeit und verschiedener Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der wunderbaren Birgit Denk, die sich schon seit langer Zeit sehr für die österreichischen Musikerinnen und Musiker einsetzt, ist „Austrian Music“ zumindest zu einem Thema geworden, das man so leicht nicht mehr vom Tisch wischen kann. Und hier ist es dann wie mit der Zahnpasta: Kaum ist sie aus der Tube, kann man sie nicht mehr wieder hineinbekommen. Und das ist gut so. Aber es gibt noch viel zu tun. Insbesondere sehe ich hier den österreichischen Rundfunk in der Pflicht, mehr Musik aus dem eigenen Land zu spielen.
Ich wünsche mir, dass Musik generell wieder einen höheren Stellenwert bekommt. Das bedeutet auch: Musikerinnen und Musiker unterstützen, Alben kaufen, zu Konzert gehen, mal wieder einer unbekannten Band eine Chance geben, selbst nach österreichischer Musik recherchieren und sich nicht alles am Silbertablett der Musikindustrie servieren lassen. Und die Hörgewohnheiten hinterfragen: Musik ist eben nicht nur zur Unterhaltung da. Es ist nicht wie Functional Food und muss daher nicht immer zu etwas dienen. Ich denke dabei an Kategorien von Spotify oder Apple Music wie „Musik zum Joggen“, „Musik fürs Work-out“, „Breakup Music“ und so weiter. Musik ist eine Kunstform und damit soll sie auch Gefühle erzeugen, nachdenklich machen, berühren, Gänsehaut erzeugen, bestätigen, inspirieren, traurig und fröhlich machen. Sie kann wie ein guter Freund sein. Aber nicht falsch verstehen: auch unterhaltsame Mainstream Musik hat durchaus seine Berechtigung. So wie es anspruchslose Sitcoms gibt, die aber dabei helfen können, einfach mal das Hirn durchzulüften. Aber ich mag es nicht, wenn dabei Wertvolles immer mehr und mehr ausgeblendet und zur Randerscheinung wird.

Wie sieht es mit Auftritten aus: Wie viele Konzerte spielen Sie im Jahr? Und wie wichtig ist das Livespielen überhaupt für Sie?

Richard Kapp: Da alle in der Band einem Brotjob nachgehen, um überleben zu können, und auch sonst immer wieder private Verpflichtungen haben, ist es bei einer so großen Band leider nicht immer so einfach, Termine zu finden. Daher spielten wir bisher in der Regel nur um die zehn Gigs pro Jahr. Wir haben auch zwei Minitouren in England und ich eine Solo-Tour in Schottland gespielt. Das hat uns immerhin etwas Airplay auf BBC 6 Music ermöglicht. Nach einem kleinen Ausflug nach Deutschland 2011, wo wir in Frankfurt und bei Radio Fips aufgetreten sind, haben wir dieses Jahr vor, gemeinsam mit dem wunderbaren Musiker Bastian Lee Jones auf eine kleine Berlin-Tour zu gehen. Wir alle lieben es, live zu spielen, denn es gibt nicht Schöneres, als seine Instrumente vor anderen Leuten zu spielen. Immer wieder gibt es Improvisationsteile in meinen Songs, wo etwas Unerwartetes passieren kann und soll. Das hat dann schon seinen ganz eigenen Reiz und ich denke, das Publikum freut sich, dass nicht alles exakt wie auf dem Album klingt. Sicherlich würden wir auch öfter spielen können, immer mehr Musiklokale gehen aber nach dem Pay-to-play-Prinzip vor. Es widerstrebt mir, dafür zahlen zu müssen, dass wir ein Publikum unterhalten dürfen. Abgesehen vom zeitlichen Aufwand, von der Schlepperei der Instrumente, den Fahrkosten und so weiter. So macht das leider oft keinen Spaß.

Was ist das große Ziel, das Sie mit ihrer Band haben? Wohin soll es gehen?

Richard Kapp: Weiterhin gute, originelle und kreative Musik zu machen, die uns selbst gefällt. Und: Dabei soll es bleiben. Wir alle wünschen uns aber natürlich, eine größere Hörerschaft zu erreichen. Daher möchte ich an dieser Stelle gleich einladen, auf www.facebook.com/richardkappmusic und unsere Homepage www.richardkapp.com zu schauen.

Was steht in der nahen Zukunft an?

Richard Kapp: Es wird bald ein neues Musikvideo zu unserem Song „Fake“ geben, wir hoffen, dass wir im Herbst eine kleine Tour in Berlin spielen können, und ich bin mir sicher, die eine oder andere Überraschung wird es auch noch geben. Und natürlich tüftle ich auch weiterhin fleißig an neuen Songs: Das nächste Album ist bereits zur Hälfte geschrieben.

Michael Ternai

 

Fotos Richard Kapp & The Gowns © by Constanze Trzebin

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