Musikmagazin – wien

Mi, 23.07.2014 - 14:48

Seit 15 Jahren lenkt der heute in Berlin lebende Wiener Georg Lauteren alias DJ Glow die Geschicke des Techno- und Electrolabels Trust Records, auf dem über die Jahre Acts wie Microthol, EPY, DJ Stingray oder Patrick Pulsinger veröffentlicht haben und das sich stilistisch stets sehr treu blieb. Anlässlich der auf drei Maxis aufgeteilten Jubiläumscompilation hat ihn Sebastian Fasthuber über den langen Atem des Labels und Techno damals und heute befragt.

Di, 22.07.2014 - 12:05

Nächste Woche spielt Ripoff Raskolnikov zwei Mal in Wien: Er ist einer der authentischsten Vertreter der heimischen Bluesszene. Benannt hat sich Raskolnikov nach einer Figur aus dem Dostojewski-Roman „Schuld und Sühne“. Im mica-Interview mit Jürgen Plank stellt er Überlegungen dazu an, warum es in Liedern eigentlich um Selbsterlebtes gehen muss.

Mo, 21.07.2014 - 10:57

Blessings Nqo über seine musikalische Prägung, seinen Weg nach Österreich und über die „Roots Music von Southern Africa“. Das Interview führte Markus Deisenberger.

Fr, 18.07.2014 - 11:40

"Julia's compositions are powerful, emotional, deep and beautiful. Her exciting debut project is a music-story-box filled with gorgeous tunes and dreamy interludes. Julia and the quartet and guests inject various grooves and effects into the jazz setting, creating a unique, surprising and totally satisfying listening experience."

Mo, 14.07.2014 - 14:01

Seit 1996 machen Renate Obermayer und Ernst Schriefl miteinander Musik, zunächst unter dem Namen Con-Fusion, jetzt nennen sich die beiden Duo Kaleidoscope. Warum es 17 Jahre bis zur Debüt-CD der beiden Singer-Songwriter gedauert hat, wie sie zu Joan Baez stehen und ob sie selbst ein Kaleidoskop besitzen, haben die beiden Jürgen Plank erzählt.

Mi, 09.07.2014 - 10:19

101 Jahre nach der Eröffnung des Wiener Konzerthauses kämpft das Wiener Konzerthaus mit alten und neuen Werten. Amanda Rotter und Peter Polansky im Gespräch mit Harald Justin.

Mi, 09.07.2014 - 10:18

Bratfisch, das wissen Connaisseure, mundet nicht nur am Karfreitag der vor der Türe steht, sondern besonders wenn damit die österreichische Band gemeint ist, den ganzen Jahreskreis hindurch: Vier junge Männer, die Gebrüder Matthias  und Tino Klissenbauer an Stimme, Gitarre und Akkordeon, Jürgen Partaj an der Violine und Johannes Landsiedel an Gitarre und Bass (auch Texter) ziehen über die Großstadt- und auch die Landesgrenzen hinaus immer mehr Publikum an und das aus gutem Grund. Geboten wird hervorragend gespielte Musik und lässige Texte.

Di, 01.07.2014 - 15:24

Blueblut nennt der Wiener Gitarrist Chris Janka sein jüngstes Bandprojekt, in dem der 40-Jährige gemeinsam mit Pamelia Kurstin am Theremin und Drummer Mark Holub Musikterrains kategorisch entgrenzt. Am 21. Juni veröffentlichten Blueblut ihr Album „Hurts So Gut“, einen abenteuerlichen Trip durch barrierefreie Klanglandschaften. Mit dem Musiker sprach Martin Macho. Backbeat in Kooperation mit mica – music austria.

Fr, 27.06.2014 - 12:40

Im Umfeld von Nirvana, Mudhoney und Soundgarden und der von ihnen losgetretenen Grunge-Welle spielten sich Anfang der 1990er Jahre auch andere Bands ins Licht der Aufmerksamkeit. Scott McClouds Band Girls against Boys war eine davon. In der Punk- und Hardcore-Szene von Washington und New York aufgewachsen, fanden sie sich plötzlich weltweit auf den großen Bühnen wieder.

Di, 24.06.2014 - 09:56

Sein Debutalbum „vlv“ veröffentlicht Fontarrian auf dem Berliner Label Antime. Das Werk selbst stellt sich mit repetitiven Schlägen auf die Hi-Hat und einer auf drei Töne reduzierten Baseline vor und lässt den Hörenden im Ungewissen. Sind es die ersten Takte eines Jazzalbums? Kann man demnächst mit einer Stimme rechnen? Wird es noch ein Rocksong oder doch eine Singersongwriter-Nummer? Zwanzig Sekunden später haben sich die Fragen erledigt und man selbst findet sich in einer auditiven Spirale wieder, schließt die Augen, beginnt zu träumen und beugt sich den oszillierenden, synchronitätsverweigernden Sounds, die längst Überhand genommen haben. Denken wird auf später verschoben. Die nächste Stunde gehört der Reduktion, Entschleunigung und Miniaturveränderungen, die das auditive Mikroskop herausfordern.