Musikmagazin – wien

Mi, 16.04.2014 - 08:50

Am 24. April beginnt sie wieder, die wean hean Zeit. Zehn Konzertabende ganz im Zeichen der Musik aus Wien, der traditionellen, ebenso wie der modernen. Das wie immer sehr abwechslungsreiche Programm, bietet einmal mehr einen qualitativ hochwertigen und sehr spannenden Abriss des vielfältigen und spannenden musikalischen Treibens in Wien. Entgegenblicken darf das Publikum ausgefallenen neuen Musikprojekten genauso wie Konzerten namhafter Größen der Szene. Eröffnet wird das inzwischen zum 15. Mal über die Bühne gehende Festival unter dem Titel „In Ottakring draußt“ gleich an drei nahe beieinander liegenden Orten: im Bockkeller, im Schutzhaus Waidecker und in der 10er Marie. Es spielen unter anderem die Neuwirth Extremschrammeln im Trio, Federspiel, Karl Hodina und viele, viele mehr.

Mi, 16.04.2014 - 08:49

Nach dem „MQ Summer  of Fashion“ 2012 setzt das MuseumsQuartier im Sommer 2014 erneut einen  Themenschwerpunkt, im Rahmen dessen die zahlreichen Kunst- und Kulturinstitutionen im MuseumsQuartier gemeinsam ein vielfältiges Programm präsentieren und damit zusätzlich zur individuellen eine starke kollektive Präsenz zeigen: der „MQ Summer of Sounds“ wird sich unter dem Motto „the relationship of sound to space“ mit dem Verhältnis von Raum und Klang beschäftigen. Die Eröffnung findet mit einem Konzert von „Ja, Panik“ am 5. Juni statt.

Di, 15.04.2014 - 15:49

"Dynamisch" ist wohl jener Terminus, mit dem man am ehesten jene Umbrüche auf einen Nenner bringen kann, die die österreichische Jazzszene in den letzten Jahren geprägt haben. Manche Institutionen sind verschwunden, neue Strukturen dafür entstanden. So hat Joe Zawinuls 2004 in Wien eröffneter Club Birdland seinen 2007 verstorbenen Gründer nur um ein Jahr überdauert. 2009 wurden zudem die Hans-Koller-Preise - mit ihnen der internationale „European Jazz Prize“ - zum letzten Mal vergeben. Einen Paukenschlag bedeutete weiters das Ende eines der wichtigsten Szene-Aushängeschilder: Im Juli 2010 verfügte Mathias Rüegg nach 33 Jahren die Auflösung des Vienna Art Orchestra (VAO), lange Jahre Flaggschiff des europäischen Bigband-Jazz. Die Musiker, die seit den 1980er-Jahren aus diesem Klangkörper hervor gegangen sind, prägen indessen weiterhin das Geschehen: Voran die international etablierten Saxofonisten Wolfgang Puschnig (*1956) und Harry Sokal (*1954), aber auch Instrumentalisten, die in den letzten Jahren im VAO bekannt geworden sind: Dazu zählen Trompeter Thomas Gansch (*1975) und der einst bei den Wiener Philharmonikern beschäftigte Kontrabassist Georg Breinschmid (*1973). Beide sind gleichermaßen virtuose wie musikantisch veranlagte Instrumentalisten, schöpfen in ihren Stücken auch aus der Blasmusik- bzw. Wienerlied-Tradition und ergötzen das Publikum nicht zuletzt als amüsantes, musikkabarettistisches Duo.

Di, 15.04.2014 - 13:58

An dem Ort, an dem die Gesetzmäßigkeiten, Strukturen, Definitionen und was auch immer alles Regelndes längst außer Kraft gesetzt sind und alleine der wunderbar-wahnsinnige und alle Stile übergreifende Umgang mit der künstlerischen und improvisierten Freiheit im Mittelpunkt des Geschehens steht, genau an diesem treibt das avantgardistisch-schräge Duo bagg*fish sein geniales musikalisches Unwesen. Was Michael Fischer und Marcos Baggiani, die beiden Köpfe hinter diesem eigenwilligen Projekt, auf ihrer selbstbetitelten und beim Label TryTone erschienenen neuen CD bieten, ist ein Musikerlebnis der vielen, vielen Klangsprachen, ein unvorhersehbares, sich ständig im Prozess der Veränderung befindliches musikalisches Etwas, das nicht und nicht kategorisierbar oder exakt benennbar ist, kurz, womit das Zweiergespann die Hörerschaft konfrontiert, ist schlicht die höchste Kunst der Improvisation.

Di, 15.04.2014 - 12:32

Nach seiner erfolgreichen Premiere 2012 wird er auch heuer vergeben, der Österreichische Filmmusikpreis. Über eine Nominierung freuen darf sich auch das Wiener Duo Fijuka für das Video zu seinem Song "Behave (From Now On)" (Regie: Florian Pochlatko).

Di, 15.04.2014 - 11:31

Wien (OTS) - Erstmals seit dem Jahr 2010 ergeht der Große Österreichische Staatspreis, auf Vorschlag des Kunstsenats, wieder an einen Preisträger der Kategorie Musik. "Ich gratuliere Beat Furrer herzlich zum Großen Österreichischen Staatspreis 2014 und freue mich besonders, dadurch einen Vertreter der neuen Musik auszeichnen zu können", so Bundesminister Ostermayer. "Als Mitbegründer des 'Klangforum Wien', Dirigent und Komponist ist es ihm gelungen, Werke zu schaffen, die nicht nur international hohe Anerkennung finden, sondern sich schon jetzt einen festen Platz in den Klassiksammlungen der Gegenwart und Zukunft gesichert haben."

Mo, 14.04.2014 - 17:40

MoZuluArt waren noch nie eine Formation, die sich in irgendeiner Art und Weise um traditionelle stilistischen Begrifflichkeiten und Grenzziehungen gekümmert hat. Von Anfang an sich musikalisch quasi alles erlaubend, haben sich der der Pianist Roland Guggenbichler und sein aus den drei Sängern Vusa Mkhaya, Ramadu und Blessings Nqo bestehendes Ensemble mit der Zeit ihre ganz eigene unverkennbare Klangsprache entwickelt, eine, in der das vermeintlich Unterschiedlichste in schönster Form kunstvoll zusammengeführt wird. Im Universum von MoZuluArt trifft die lebendige und farbenfrohe afrikanische a-capella-Musik auf die Klänge der europäischen Klassik. Dem nicht genug finden oftmals auch Elemente aus dem Jazz, Folk und anderer Weltmusiken Eingang in das musikalische Geschehen. Der bislang wohl ambitionierteste Versuch des Vierers alle musikalischen Grenzen zu sprengen, fand im August 2013 im Rahmen eines Live-Konzerts im Wiener Stadtsaal statt, als MoZuluArt gemeinsam mit dem 19-köpfigen Ambassade Orchester Werke von unter anderem Mozart, Haydn und Bach einer Neubearbeitung unterzogen haben. Die Idee auch danach weiterverfolgend, wurde diese schließlich auch das Hauptthema der neuen CD „Township Serenade“. Präsentiert wird diese nun am 17. April im Wiener Stadtsaal, also quasi am Ort ihrer Geburtsstunde.

Mo, 14.04.2014 - 14:22

Dass mit dem Perfektionismus ist ja so eine Sache. Oftmals ist es nämlich genau dieser, der dazu verleitet, dass man sich zu sehr im Detail und damit auch das Ganze aus dem Auge verliert. Wie gesagt, oftmals, aber nicht immer. Jeder der schon einmal in den Genuss gekommen ist, ein Plauderstündchen mit Krzysztof Dobrek, dem Kopf der Formation Dobrek Bistro, zu halten, der weiß, dass auch dieser aus Polen stammende und seit vielen Jahren in Wien lebende Musiker ebenfalls perfektionistisch tickt, gleichzeitig aber immer schon auch die Vorstellung des Gesamten im Kopf behält. „Bistro III“ (Dobrecords), das neue Album seines Quartetts, zeigt sich einmal mehr als ein großer und überaus ambitionierter musikalischer Entwurf, als einer, in dem wirklich alle Grenzen gesprengt werden, die stilistischen, die traditionellen, die regionalen, die zeitlichen und, und, und. Was sich in den neuen Stücken von Dobrek Bistro in beeindruckender Art abspielt, ist schlicht und einfach ein in vielen Farben hell erleuchtendes Feuerwerk voller unbändigem Spielwitz, technischer Perfektion und instrumentaler Virtuosität.

Mo, 14.04.2014 - 12:31

Als größter Musikveranstalter Österreichs im Bereich »klassischer Musik« engagiert sich die Jeunesse seit 65 Jahren österreichweit in 22 Geschäftsstellen besonders für die Förderung junger Künstlerinnen, Künstler und Ensembles sowie für ein junges Publikum. Bei jährlich über 600 Konzerten, davon 300 in Wien und 300 speziell für Kinder und Jugendliche, erreicht die Jeunesse in jeder Spielsaison mehr als 200.000 Besucher mit Musik für jede Altersstufe.

Mo, 14.04.2014 - 12:24

Wer das bisherige Schaffen Matthias Löschels kennt, der weiß, dass es sich hier um einen Musiker handelt, der sich in den unterschiedlichsten stilistischen Feldern exzellent auszudrücken weiß. Egal ob nun im Jazz, im HipHop, in der Elektronik, im avantgardistischen Rock oder im modernen Singer-Songwritertum, der aktuell in New York  lebende Salzburger Gitarrist und Komponist hat über die Jahre hinweg seine ganz eigene Klang- und Spielästhetik entwickelt, die vor allem in einem ausgeprägten zur stilistischen Vielfalt ihren Ausdruck findet. Am 15. April steht der umtriebige Musiker, der mit seiner Formation The Ruff Pack gerade erst eine ausgedehnte Frühjahres-Tour hinter sich gebracht hat, wieder einmal mit seinem Trio auf der Bühne. Und zwar im Rahmen der Konzertreihe «open loose»  im Cafe Korb in Wien. Gemeinsam mit Andreas Waelti (Bass) und Reinhold Schmölzer (Schlagzeug) widmet sich Matthias Löscher dieses Mal niemand geringerem als dem legendären Pianisten und Komponisten Thelonious Monk.