Musikmagazin – wien

Mi, 23.04.2014 - 14:17

Die Carte blanche hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der Highlights im Kalender der Konservatorium Wien Privatuniversität entwickelt. Bisher zählen Georg Friedrich Haas, Olga Neuwirth, Thomas Larcher, Marino Formenti und Bernhard Lang zu den hochkarätigen KünstlerInnen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu Gast waren. Am Freitag, 9. Mai, ist der herausragende Klarinettist und Komponist Jörg Widmann mit Studierenden der Konservatorium Wien Privatuniversität im Wiener Musikverein zu erleben.

Mi, 23.04.2014 - 13:27

Die 27. Ausgabe des Festivals WIEN MODERN findet vom 29. Oktober bis 21. November 2014 statt. Ein besonderes Projekt steht im Mittelpunkt des Festivals: die Uraufführung der siebenteiligen Sitcom-Oper „Das Leben am Rande der Milchstraße“ von Bernhard Gander. Schwerpunktkomponist des nächsten Festivals ist Georg Friedrich Haas, der Erste Bank-Kompositionspreis geht an Reinhard Fuchs.

Mi, 23.04.2014 - 11:47

Der etablierte junge ohren preis für Musikvermittlung im deutschsprachigen Raum ist ab heute wieder auf www.jungeohren.de ausgeschrieben. Als Sensor für neue Trends und das Aktuellste aus den unterschiedlichen Feldern der Musikvermittlung ist der junge ohren preis seit sieben Jahren eine anerkannte Instanz.

Mi, 23.04.2014 - 11:31

Es gibt Bands, von denen erwartet man sich eigentlich immer das Ungewöhnliche, schon alleine auch deswegen, weil man sich eigentlich kaum vorstellen kann, dass diese irgendwie anders könnten. METALYCÈE auf jeden Fall zählen zu dieser Gruppe von Combos, die die musikalische Eigenwilligkeit, wie man dies auch auf dem nun erscheinenden Comeback-Album "Expat Blues" (Interstellar Records) schön hören kann, zu ihrer alleinigen künstlerischen Ausdrucksform gemacht haben. Keinen popularmusikalischen Regeln entsprechend,, erklingt das von der Wiener Band zu Gehör Gebrachte wie ein kunstvoller und avantgardistischer Versuch, sich von den Zwängen traditioneller musikalischer Dogmen zu lösen.

Mi, 23.04.2014 - 11:30

Im mica-Gespräch mit Alois Sonnleitner verrät der Schlagzeuger, wie er es schaffte, seine Liebe zur Musik zum Lebensinhalt zu machen, wie er seine vielen Aktivitäten unter einen Hut bringt – und welche spezielle Rolle der tschechische Serienheld der frühen 70er Jahre, Pan Tau, in seinem Leben spielt.

Mi, 23.04.2014 - 10:03

Die austria wirtschaftsservice I erp-Fonds hat in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt Österreich (Abteilung VI/6: EU-Kulturpolitik und Abteilung II/3: Film), dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie der creativ wirtschaft austria der Wirtschaftskammer Österreich eine Studie zur aktuellen Finanzierungssituation und dem Finanzierungsbedarf der österreichischen Kultur- und Kreativwirtschaft beauftragt.

Di, 22.04.2014 - 16:27

Die Interpretation des Jazz von Michaela Rabitsch und Robert Pawlik ist eine, die sich nicht unbedingt an den üblichen Entwürfen orientiert. Vielmehr als sich im Wiedergeben von Standards zu üben, unternehmen die beiden mit ihrem Quartett den Versuch, Brücken auch hin zu anderen Spielarten zu schlagen. Was ihnen, wie auch auf ihrer 2012 erschienenen CD „Voyagers“ zu hören ist, ganz vortrefflich gelingt. Die nächste Gelegenheit, das Michaela Rabitsch & Robert Pawlik Quartet live zu erleben, gibt es am 26. April im Kammgarnsaal in Traiskirchen.

Di, 22.04.2014 - 11:55

departure öffnet 2014 ein neues gedankliches Experimentierfeld: „City Hype – Die Zukunft mitgestalten“ schließt an den großen Erfolg des Ideenwettbewerbs im letzten Jahr an und lädt Kreative und Stadtbegeisterte ein, ihre Ideen zur Zukunft des Zusammenlebens in der Stadt einzubringen. „Mit City Hype gibt es wieder einen Wettbewerb der rauchenden Köpfe: Wien gehört zu den smartesten Städten weltweit und ist die innovativste Stadt Europas, dieses kreative Potenzial gilt es auch heuer auszuschöpfen. Und das nicht nur für unsere Stadt, sondern aus Wien heraus“, so Vizebürgermeisterin Renate Brauner. Der erste Ideenwettbewerb 2013 war auch international höchst erfolgreich: Projekte aus dem Nahen Osten, Asien und vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA erreichten departure.

Fr, 18.04.2014 - 09:51

Dass Friedrich Cerha seit Jahrzehnten als ein würdiger Erbe der Wiener Schule gilt und die musikalische Moderne in Österreich in der 2. Republik wesentlich mitgestaltete, mögen die bereits meisterlich gestalteten „Zwei Stücke für Violine und Klavier“ (1948/51/86) erst im Ansatz erahnen lassen. Sie gehören zu seinen frühesten gültigen Werken und sind nun neben anderen seiner Kompositionen im music austria Notenshop erhältlich. In der „Meditation“ wechseln einander im Charakter sehr verschiedene chromatische und modale Abschnitte ab, wobei der vollgriffige Klaviersatz deutlich schwieriger erscheint als der sanft fließende, vor allem auf eine breite dynamische Ausdruckspalette hin konzipierte Geigenpart. Ähnliches vermeint man zunächst auch über das slawisch gefärbte „Alte Lied“ sagen zu können, das zunächst dem Titel gemäß als sehnsuchtsvoller Gesang anhebt. Spätestens mit Eintritt eines Subito-furioso-Abschnitts mit seinen rasenden Sechzehntelläufen und Doppelgriffpassagen weiß man freilich, dass der Geiger Cerha hier schonungslos seinem eigenen virtuosen Können Rechnung trug.

Do, 17.04.2014 - 13:26

MoZuluArt waren noch nie eine Formation, die sich in irgendeiner Art und Weise um traditionelle stilistischen Begrifflichkeiten und Grenzziehungen gekümmert hat. Von Anfang an sich musikalisch quasi alles erlaubend, haben sich der der Pianist Roland Guggenbichler und sein aus den drei Sängern Vusa Mkhaya, Ramadu und Blessings Nqo bestehendes Ensemble mit der Zeit ihre ganz eigene unverkennbare Klangsprache entwickelt, eine, in der das vermeintlich Unterschiedlichste in schönster Form kunstvoll zusammengeführt wird. Im Universum von MoZuluArt trifft die lebendige und farbenfrohe afrikanische a-capella-Musik auf die Klänge der europäischen Klassik. Dem nicht genug finden oftmals auch Elemente aus dem Jazz, Folk und anderer Weltmusiken Eingang in das musikalische Geschehen. Der bislang wohl ambitionierteste Versuch des Vierers alle musikalischen Grenzen zu sprengen, fand im August 2013 im Rahmen eines Live-Konzerts im Wiener Stadtsaal statt, als MoZuluArt gemeinsam mit dem 19-köpfigen Ambassade Orchester Werke von unter anderem Mozart, Haydn und Bach einer Neubearbeitung unterzogen haben. Die Idee auch danach weiterverfolgend, wurde diese schließlich auch das Hauptthema der neuen CD „Township Serenade“. Präsentiert wird diese nun am 17. April im Wiener Stadtsaal, also quasi am Ort ihrer Geburtsstunde.